Leev in der Daach rin
14. November 2008= lebe in der Dachrinne

__________________________________________
Aus dem Internet entnommen. „Befiehl du deine Wege“: Das Lied gilt in Gänze als unsingbar. Wenn im Braunschweigischen auf dem Friedhof gesungen würde, dann wäre es gut als Lied, wenn die Trauernden an das Grab hintreten, oder noch besser auf dem oft langen Weg zum Grab. Es geht aber auch im Gottesdienst, und zwar wenn man zwei verschiedene Melodien benutzt, klar. Unten ist die Melodie von Michael Haydn aus dem Reichsliederbuch (Nr. 382) abgedruckt. Ich empfehle, mit der bekannten, im Gesangbuch abgedruckten Melodie zu beginnen, dann die Strophe zwei und alle weiteren Strophen mit geraden Zahlen auf eben diese Haydnmelodie zu singen. Die ungeraden Strophen auf die bekannte Gesangbuchmelodie. Ich habe es in meiner Dorfgemeinde mehrfach ausprobiert. Einmal war sogar OLKR Becker dabei und konnte es auf Anhieb mitmachen. Die Haydnmelodie ist so schwungvoll und eingängig, daß ein „Üben“ vorher unnötig ist. Ein vorheriges Ansummen der ganzen Melodie und einmal ausnahmsweise die bekannte erste Strophe auf die neue Melodie ist vollkommen ausreichend. Natürlich singt man am besten ohne Orgel. Wo die als unbedingt erforderlich gilt, ist es natürlich noch einfacher. Meist singt dann allerdings die Gemeinde nicht mehr mit und hört auf die Orgel anstatt auf den singenden Nachbarn.
Seth Price Film Redistribution plus Fragen beantworten hat gut gefallen, er selbst auch, Themen heute: total awareness in all dimensions (dimensions variable) später vielleicht ein Quantum Trost ich schlafe ein Stündchen Ich befehle: sms schreiben und abschicken damit ich sie nach dem Aufwachen lesen kann gute Idee
„Ich höre Dir zu. Ach höre nicht zu“
werbung (MINDESTGEBOT NICHT ERREICHT. ICH VERSTEH DAS NICHT)
aufgeben
____________
Volkstrauertag, der Bundespräsident verliest das Totengedenken. Mit besonderer Würdigung des Endes des ersten Weltkrieges. Bleiern dunkelgrau zieht sich der Himmel feige zusammen. Ich hatte mich auf den Angriff der Bestie gefreut, aber die bleibt mit der Taschenlampe in ihrer Höhle drin, funkt n bißchen matt vor sich hin und ich verstehe nicht den Sinn
Die Glückwunschtelegramme, Beileidsbekundungen von Horst Köhler zu Flutkatastrophen etc. lesen sich ganz schön, als wenn die Welt zwar manchmal grausam (Natur), aber doch im Grunde gut wäre, was sie ja auch ist. Erinnern ein bißchen an die Ansprachen von Professor Winkler, den ich leider total – seit damals in New York – aus den Augen verloren habe.
„Herr Präsident,
mit großer Erschütterung habe ich die Meldungen über die hohe Zahl an Toten und Schwerverletzten erhalten, die das furchtbare Erdbeben im Südwesten Ihres Landes gefordert hat. Ich möchte Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute, meine tief empfundene Anteilnahme aussprechen.
Bitte übermitteln Sie mein Beileid auch den Angehörigen der Opfer, denen in diesen Tagen unser Mitgefühl gilt.
Ihr
Horst Köhler
Präsident der Bundesrepublik Deutschland“
Sputnik ist diesmal so unheimlich gut, daß ich mich nicht mehr traue, es zu sagen. Es ist mir unheimlich.
Don´t listen to all the fuckers hating you. This video is baller, especially the dude dancing in the back
______________________________________________________________
______________________________________________________________
weiter…






















Auf daß der Anfang jetzt jedenfalls nicht zuschanden würde. Als die Arbeiten abgeholt worden waren ging die Telefonanlage nicht mehr und also auch kein Internet. Die Telekom maß die Leitung an und stellte eine „niederohmige Schleife“ fest. Das klang gut. Bei mir im Haus? – cool. Mein Leben in der niederohmigen Schleife. Die freundliche Frau konnte es nicht erklären oder ich habe es nicht verstanden und sofort vergessen. Sie bat mich zu testen, ob vielleicht der Splitter kaputt ist, ich sollte das Telefon aus dem Splitter herausziehen und direkt einstecken. Direkt in was? Da, wo das Signal direkt ankommt, oder ob das kompliziert wäre? – Ja, ich weiß nicht und besah mir den Haufen Kabel und Geräte. Ja, doch, offenbar, ja. Das wäre schon – rein denkerisch jetzt für mich unmöglich zu lösen, sagte ich der Frau in exakt diesen Worten und freute mich daran. Ich wüßte jetzt gar nicht, was wo raus und dann wo rein. Was solln die Nazis raus aus Deutschland, was hätte das fürn Sinn? denn hier gehörn sie hin, oder? ist doch wahrscheinlich die beste Zitronen-Zeile, ned? Das war ihr anscheinend recht egal, denn zwischendurch hörte ich wie sie mit einem Kollegen sprach:


