Leev in der Daach rin

14. November 2008

= lebe in der Dachrinne

muede.jpg    schmerzensmann.jpg  richard-hawkins.jpg
__________________________________________

Aus dem Internet entnommen. „Befiehl du deine Wege“: Das Lied gilt in Gänze als unsingbar. Wenn im Braunschweigischen auf dem Friedhof gesungen würde, dann wäre es gut als Lied, wenn die Trauernden an das Grab hintreten, oder noch besser auf dem oft langen Weg zum Grab. Es geht aber auch im Gottesdienst, und zwar wenn man zwei verschiedene Melodien benutzt, klar. Unten ist die Melodie von Michael Haydn aus dem Reichsliederbuch (Nr. 382) abgedruckt. Ich empfehle, mit der bekannten, im Gesangbuch abgedruckten Melodie zu beginnen, dann die Strophe zwei und alle weiteren Strophen mit geraden Zahlen auf eben diese Haydnmelodie zu singen. Die ungeraden Strophen auf die bekannte Gesangbuchmelodie. Ich habe es in meiner Dorfgemeinde mehrfach ausprobiert. Einmal war sogar OLKR Becker dabei und konnte es auf Anhieb mitmachen. Die Haydnmelodie ist so schwungvoll und eingängig, daß ein „Üben“ vorher unnötig ist. Ein vorheriges Ansummen der ganzen Melodie und einmal ausnahmsweise die bekannte erste Strophe auf die neue Melodie ist vollkommen ausreichend. Natürlich singt man am besten ohne Orgel. Wo die als unbedingt erforderlich gilt, ist es natürlich noch einfacher. Meist singt dann allerdings die Gemeinde nicht mehr mit und hört auf die Orgel anstatt auf den singenden Nachbarn.

Seth Price Film Redistribution plus Fragen beantworten hat gut gefallen, er selbst auch, Themen heute: total awareness in all dimensions (dimensions variable) später vielleicht ein Quantum Trost ich schlafe ein Stündchen Ich befehle:  sms schreiben und abschicken damit ich sie nach dem Aufwachen lesen kann gute Idee

 , Kafka Org

„Ich höre Dir zu. Ach höre nicht zu“

werbung  (MINDESTGEBOT NICHT ERREICHT. ICH VERSTEH DAS NICHT)

aufgeben

____________

Volkstrauertag, der Bundespräsident verliest das Totengedenken. Mit besonderer Würdigung des Endes des ersten Weltkrieges. Bleiern dunkelgrau zieht sich der Himmel feige zusammen. Ich hatte mich auf den Angriff der Bestie gefreut, aber die bleibt mit der Taschenlampe in ihrer Höhle drin, funkt n bißchen matt vor sich hin und ich verstehe nicht den Sinn

Die Glückwunschtelegramme, Beileidsbekundungen von Horst Köhler zu Flutkatastrophen etc. lesen sich ganz schön, als wenn die Welt zwar manchmal grausam (Natur), aber doch im Grunde gut wäre, was sie ja auch ist. Erinnern ein bißchen an die Ansprachen von Professor Winkler, den ich leider total – seit damals in New York – aus den Augen verloren habe.

„Herr Präsident,

mit großer Erschütterung habe ich die Meldungen über die hohe Zahl an Toten und Schwerverletzten erhalten, die das furchtbare Erdbeben im Südwesten Ihres Landes gefordert hat. Ich möchte Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute, meine tief empfundene Anteilnahme aussprechen.

Bitte übermitteln Sie mein Beileid auch den Angehörigen der Opfer, denen in diesen Tagen unser Mitgefühl gilt.

Ihr
Horst Köhler
Präsident der Bundesrepublik Deutschland“

Sputnik ist diesmal so unheimlich gut, daß ich mich nicht mehr traue, es zu sagen. Es ist mir unheimlich.

Shempi

Mirando

Don´t      listen to all the fuckers hating you. This video is baller, especially the dude dancing in the back

______________________________________________________________

______________________________________________________________
weiter…

Thetisches Sprechen

10. November 2008

bundeskegelbahn.jpg in-die-vollen-oder-abraeume.jpg   8.11.08.jpg   constitution.jpg philfak.jpg  

– Ich behaupte gar nichts, ich sage nur

– Du behauptest doch auch was, was die anderen sagen kann dir doch egal sein, sagt die Rothaarige.

– Ich behaupte gar nichts, ich weiß gar nichts! Es gibt aber andere, die tun so als wäre das WISSEN was sie sagen.

– Kann dir doch egal sein

– Nein! Das ist eine Entscheidung gegen gewisse Leute und ihr übersinnliches Wissen vom Menschen, das ist ein bißchen — anspruchsvoll, ne, das sei fern von uns.
Frau S. reitet immer die falschen Angriffe (lacht).

.

.

.
Nietzsche: Wenn was in die Welt gekommen ist, muß es sich auch wieder auflösen lassen.

Die Sprache gibt sich zu allem her.

.

(eine Entscheidung gegen das Setzen muß auch bezahlt werden

u. u. U. mit vollständiger Wirkungslosigkeit

Leider des entgalt es)
.

dann las ich in der Sonne am Fenster Mike Kelley über Broodthaers 1996, anders, als ich in Erinnerung hatte, fast besser. Ich hatte in Erinnerung, er wäre sowieso Fan gewesen, aber er hat sich erst damit beschäftigt nachdem er gebeten wurde, einen Beitrag zu machen und gibt gleich zu, daß er das meiste nicht gern angesehen hätte und ansähe, weil ihm die Oberfläche nicht zusage, aber der Kampf der Oberfläche mit dem, was da noch drin sei, was immer es sei, das sei sehr gut. Den Wortlaut schon wieder komplett vergessen. Und man schäme sich eben bei dem Gedanken, dem Wunsch, die Sachen mögen doch bitte besser aussehen, dabei sähen sie für die Verwirrung die sie stiften doch eben genau richtig aus. Was solle man mehr von Kunst wollen, sinngemäß. Und daß diese Systeme so seltsam seien und daß er so innig und tief? Irgendwas anderes. Aufrichtig und unaufrichtig zur selben Zeit und so innig und tief, das sei er wahrscheinlich selbst und wolle es verbergen? – Nee, weiß ich nicht mehr.

abfärbt

4. November 2008

robert ley.JPGdie ZDF und ARD MEdiathek entdeckt, kürzlich, Hitler d.iese Deutschen, und schaue jetzt nackt im brüllend heißen Amuseraum geschmückt mit Anemonen, in dem im Moment nicht gearbeitet wird, denn die Arbeit ist bestellt, alle Arbeit ist schon vor Jahren getan worden, vollendet und in sich selber ruhig, da schaue ich jetzt gerade Denis Scheck im Gespräch mit Christian Kracht von gestern, in einem Tunnel oder Kanal. Stimmt es, daß Sie selbst — ? Mit zitternder Stimme und dennoch fest im Ausdruck sagt Kracht, er wäre ja viel zu feige, wie alle Politiker (um der Erste der Vorhut im neuen Falklandkrieg zu sein) und gleich sehe ich im livestream auf der ARD das Udo Lindenberg Konzert aus Hamburg, das wird sicher furchtbar werden.

Udo zieht sich die Brille aus, das ist allerdings das geht allerdings sehr tief rein

Andrea Doria

sobald man denkt, das ist jetzt normales Fernsehen, kommt leider sehr abrupt: derzeit leider kein livestream verfügbar und dann: finito, Standbild

als müsse man Geld nachwerfen in die Beatmungsmaschine
ich hätte mich gerne noch ein bißchen geekelt und Udo Lindenberg bei Beckmann gesehen in der Wiederholung auf NDR

in Amerika wird gewählt am ersten Dienstag im November, weil da die Ernte eingebracht ist und kein Sonntag, haben sie gestern im Fernsehen gesagt und weil alte Leute 4 Stunden lang stehen müssen und dann ohne gewählt zu haben nach Hause gehen müssen weil sie nicht mehr können, auch.

Alte-Leute-Telefon.jpgalte Leute Telefon
einer meiner Favoriten

all time fave

__________________________ T

11:08

Die Strafe folgt auf den Fuß, Funkstille. Geträumt, meine alten Tagebücher lagern abschüssig und angemodert draußen in einem Steinbruch, ich wußte nicht, wohin damit, wollte sie kaum retten? Bin ratlos. Pelz Adrian ist abgebrannt, ein Hubschrauber steht in der Asche. Die Anemonen wachsen in ihrer Vase hoch hinaus. Sie haben eine so schöne Farbe, dunkelrotblau. Jetzt voll auf, kurz vor dem Verderben, voll erblüht.

Der Kaffee schmeckt wie auf dem Zeltplatz. Ohne Milch und Zucker könnte man den nicht trinken, auch mit ist schwer. Aldi-Süd Belmont Gold Premium gefriergetrocknet. Innerhalb von 4 Wochen aufbrauchen?, gut daß das der Freund nicht hört, dem ich seit Jahren davon serviere, wenn wir unsere Sitzungen abhalten. Er ist leider weit weg in Amerika und überläßt mich mir selbst. Ich vermisse die Therapie sehr.

Heute ist Markt nebenan, dienstags und freitags, neben der Kirche, da geh ich Astern kaufen, wenn sie hoffentlich welche haben. Astern waren die beliebtesten Blumen auf unserem Tierfriedhof, damals, 1938 in Tibet. Auch nicht so gut, zumeist: die Interviews auf dem blauen Sofa in der Mediathek. Dath ist sympathisch beim reden, man pennt aber auch genausogut ein. Warum ist das langweilig, ich verstehe es ja selbst nicht. Hier noch nichtmal Strunk, leider. Seine Art gut, aber Aussagen teilweise unwahr! Ich hatte beim lesen des DB Mobil Magazins aber noch niemals so gelacht, wie über die Textpassage aus der Zunge Europas über Alkohol, bzw. das Geheimnis des Bieres. Wie das Bier immer wieder so gut schmeckt wie noch nie und wie herrlich es wäre, sein ganzes Leben lang, bzw. den ganzen Tag lang so halb angesoffen zu sein, den Zustand zu halten in den man kommt beim zweiten großen Bier, und eben nicht weitersaufen zu müssen, wegen ihm gern mit Medikamenten. Tellkamp ist eigentlich in seiner Art nicht verkehrt. Denis Scheck sagt, das Buch wolle wahnsinnig Kunst sein, röch nach deutscher Schwitze, sinngemäß. Ostschweiß. Ich glaube Denis Scheck. Aus lauter Verzweiflung sah ich auch noch die Paulskirchenrede von Anselm Kiefer, bzw. die Vorreden, immer dasselbe. Die Bergwerke der Seele, steigt mal schön hinab. Sie finden da immer dasselbe in ihren langweiligen Abgründen und sind sich der Verantwortung natürlich bewußt.
Ich dachte: Die Petra Roth, die hält sich aber gut. Die ist nämlich so alt wie mein Vater, Jahrgang 44, und mein Vater hat sich längst nicht so gut gehalten, hahaha, entschuldigung.

Viele Menschen gehen am Kunstverein vorbei mit Blumen im Arm. Unten wird gebaut für die neue Eröffnung, Seth Price, ein Hot-Artist, wird vielleicht Positionen in Räumen bespielen und unsere Wahrnehmung diesbezüglich befragen. Wie so oft es die Künstler tun. Uns über intensive Begegungen mit ihrem Werk die Welt ein bißchen ver/rückter zu machen, im besten Sinne, uns zu verunsichern, letztlich aber bereichern ihre Sichtweisen. Durch ihre Eingriffe scheint Vertrautes scheinbar unvertraut auf. Wir sind uns dann gar nicht mehr ganz so sicher, ob das alles so stimmt, — hast du das gesehen?

Da hat ein Mann ein Bündel Gladiolen so schwer, daß er es mit beiden Armen wie ein langes steifes Kind mit vielen abgeschnittenen grünen Beinen vor der Brust wegträgt.

Manche kleinen alten Frauen können erstaunlich gut auf den höchsten Schuhen gehen. Manche Leute werden unheimlich gerne angesehen, bzw. sehen so aus, sehen fordernd aus sich raus, bewegen sich so, machen den Eindruck was von sich zu halten etc., ja? und andere wieder gar nicht. Völlig unabhängig von Alter und Attraktivitätsgrad.

Da wüßte man gern mehr.

mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm

16 Jahre eingefrorene Maus geklont
23:57 daß ich es nicht vermocht habe, enttäuschend
______________

Swing-States

livestream (der sehr detailreich, in jeder Hinsicht, multipel ekelhafte Henkel Donnersmarck, fantastisch)

Tränen

Maischberger hat Diät gemacht

Ruge besoffen oder alt? entgeisterter Schily

too close to call

ja, ich lebe jetzt hier

Buhrow: nein

Lierhaus: nein

2007, vorher nicht

entstanden

völlig überraschend

blumen.jpg

nicht uninteressant

un dnoch

Morgen: Sehnsucht und Angst, erkannt zu werden.

Hello, we are DEVO

1. November 2008

1.11. Sputnik an Allerheiligen besonders gut und wahr

jetzt – aneinandergekettet ersaufen? Da liegt wohl ein Übersetzungsfehler vor. Wie auch der kleine Text für das amerikanische Magazin, der, je genauer ich mich zu erklären versuchte, durch die über 10 Tage währende Editionstechnik immer weiter vom Ursprung und Gemeintem sich entfernte, und die bearbeitende Dame meine Erklärungen sicher in guter Absicht in ihrem Sinne deutete und die Ich-Form einführte, schrieb also lustig in der Ich-Form praktisch IRGENDEINEN Text, mit gravierenden inhaltlichen Verdrehungen plus Psychologie, den ich bitte als den meinen ausgeben sollte. Ich wollte wiederum keine schwierige Person sein und auch noch deutsch, es ging ja aber um mehr. (Ich begreife aber gar nicht, warum das so derart schief laufen konnte, es ist grotesk und ich habe gelacht darüber, daß man sich so mißverstehen kann, obwohl man dachte: jetzt dürfte doch langsam mal was klar sein.)

Das kann ich leider so nicht mitmachen, [Frau Ypsilanti!] schrieb ich letzten Endes der wirklich sehr netten und extremst bemühten und in der Sache interessierten Frau, die mich darauf hin wahrscheinlich bis ins 19. Glied verfluchte, sich dann wegen dringender Familienangelegenheiten abmeldete, ein zusätzlicher Lacher, – bitte mich nicht verraten – und an den Kollegen weitergab. Der wieder sehr nett war. Dem schrieb ich, und meinte es auch, egal, es wäre alles meine Schuld, wäre aber auch nicht so wichtig und man muß wirklich nicht alles zur Veröffentlichung bringen, im Gegenteil. Da war sowieso die Todeslinie schon mehrfach überschritten. Der Mann schrieb, er möchte jetzt doch noch mal gern die deadline verlängern und ich solle nur weiter rumtanzen auf der sheer endlos verlängerten deadline.

Solange mir immer was Unterhaltsames oder sonstwie Liebenswürdiges einfiele, würde dem kleinen Schweinehund nicht so schnell langweilig werden.

P.S. 23:57 Es brummt im Hintern durch Stuhl und Decke. Heute ist die lange Nacht der Museen und ständig halten hier Shuttle-Linien-Busse an; gerade gab es von Mark von Schlegell (Comrade) vorgeführte Filme/Videos aus meistenteils LA, jetzt ist Minimal Techno vom Institut für Feinmechanik, motorik – ich geh mal runter, sehen was da los ist. – Obwohl ich es hier SO GUT habe im A-RAUM. ehrlich. Die beste Praxis der Welt, ganz ehrlich.

Aber unten klingt eben auch gut.

___________________________________

Morgen: Die Schande des Alters als Entscheidung zum Schwachsinn

Super Ebayer, netter Kontakt, gerne wieder

27. Oktober 2008

* In your view, it appeared that she felt so much pressure in the past, she was unable to produce anything – as though there was an internal „stranglehold“ on her ability to act. *What caused this?

– I don’t know what caused this. Psychological reasons inside her I think. Moral problems. Problems one has (should have) when she or he says: I am an artist. The Stranglehold is that you want to make it VERY GOOD otherwise you don’t have the right at all. And now, I suppose, the pressure remains but seems to have lightened.

____________________

Das klingt jetzt auf mich old, öde, selbstverständlichst.

Ich schreibe noch was Stuß.

Da kommt das Schienenreinigungsgerät, 2:21, mit mehreren Tiefladewaggons mit Pinnen, ungewöhnlich. Stadtauswärts. Sonst nur noch Taxis und ein Audi quattro.

Die Guido Knopp Sendung Die Deutschen im 20. Jahrhundert gestern gern gesehen, erst für eine Ratesendung gehalten und immer auf die FRage gewartet und was die Frage sein könnte, die gleich käme. Viele Bilder, die man noch nicht kannte. Der sieht auch bald aus wie seine eigene Oma. Wie er da so im Nebel steht und man überlegt, wie sie das wohl entscheiden mit dem albernen Nebel und dem ondulierten Guido Knopp im Dreiteiler. Daß da vielleicht ein Fernsehfritze sagt: Guido, willst du wieder Nebel haben? Und der Guido Knopp sage: fänd ich schon gut mit Nebel. Sieht schon besser aus, mit. Dann geh ich da so langsam hin und her und dann bleib ich stehen und dann sag ich: 1923, das war ein besonderes Jahr für die Deutschen – und dann drückst da nochmal auf den Nebelspender, ok?

LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL

was für ein toller titel

hammer                           (weil man denkt, das könnte ALLES sein)

kann man die weiße Schrift überhaupt sehen?

Genetische Phänomenologie des Sozialen

Vorlesung Donnerstag 10:00 bis 11:30 Detailinfos

Indem Menschen als Kultur-Naturwesen in Kollektiveinheiten leben, gehört zu dieser Geeintheit auch, dass sie auf der Basis ihrer sprachlichen Verständigungsfähigkeit Einheiten konzipieren, die als Lebens- und Weltordnungsmächte von ihnen über sich aufgerichtet werden; und zwar so, dass sie die vollzugsganzheitlich lebenden Kultur- und Naturwesen zu binden vermögen. Innerhalb dieses weiten kulturgeschichtlichen Spektrums sind in Europa auch Philosophien wirkmächtig geworden. Welche Voraussetzungen mussten dafür gegeben sein? Wie steht es heute mit ihrem Einfluss auf die soziale Realität?

Ich werde Genese, Bestandssicherung und Wandlungmöglichkeit politisch organisierter Einheiten unter dem Einfluss von Triebkräften, die im sozialen Leben wirksam sind, und von Ideen, die mit jenen Triebkräften eine Verbindung eingehen (z. B. in der Gestalt von Religionen, Ideologien, Philosophien) untersuchen; und zwar an ausgewählten Beispielen der Geschichte und der Gegenwart.

|

gerne lese ich Karriere im Takt Leider schreiben die Damen zu selten, wahrscheinlich weil sie an den Formulierungen lange schleifen und alles gut abwägen. Mit dem Chef auf Reisen liest sich sehr gut. Diese guten Themen. Wie lange fahren Sie ihn schon? Fährt er sich gut? In diesem Museum bin ich einmal mit meinen Nichten gewesen, wie nett. Wie grunddankbar man sein muß, Stunde um Stunde, dieser Welt zu entkommen. Was mache ich wenn ich feststelle, daß die anderen am Tisch klüger sind als ich, die Situation angemessener beurteilen, jünger, dünner, besser angezogen und frisiert sind und ich meinen Ärger darüber kaum, praktisch gar nicht, unter Kontrolle bringen kann?

_________________

Jana und Manu wohnen jetzt in Brüssel und meinten mich in dem Baader-Meinhof Film gesehen zu haben. Kuckischnischan, ich fand schon die Plakate so bloede; Josephine hat es allerdings auch gesagt. – Toll, ich seh aus wie Ulrike die Heulsuse, gespielt von Martina Gedeck.

anne-jana-m-manu.jpg

(12)-berlinbrief-an-matthia.jpg

Himalaya

25. Oktober 2008

d.jpg  V.jpg   U.jpg   i.jpg  shangri la.jpg

Gemüthhaft minimiert auf einem üblen Parfait von Dauergrundgenervtheit.
Es sind die Nachwirkungen vom Todeszoo, die Trübheit des Tages, der unverbesserte kleine Text, fehlende Bewegung, das Ausbleiben von guten Nachrichten im Allgemeinen und ich selbst. Vielleicht geht es ein bißchen weg, wenn man es einmal ausspricht. Diesem Tag und auch dem letzten fehlte so ziemlich alles. Auch hat mir meine Erziehung in jeder Hinsicht sehr geschadet.

Nervice / No Service

Komplexität am liebsten nicht reduzieren.
Aber mit dem Uferlosen ist auch nicht gut umzugehen.

weiter…

Unseen (blue)

16. Oktober 2008

What a nice little day

With a blush of and a tint of

Im Internetcafe Delishi geht neben mir auf dem angerosteten Kuehlschrank Hotpoint New Edition ein langes flaches Insekt entlang, das ich nervoes aus dem Augenwinkel beobachte. Solange es nicht ueber meine Hand kriecht kann es hingehen, wo es will. Ich kann mich gar nicht konzentrieren und denke: ist das wohl eine Wanze, oder eine Schabe? Von hinten springt ploetzlich der Owner des Cafes mit einem Satz heran, klemmt das Tier zwischen Daumen und Zeigerfinger, schmeisste ihm auf den Teppich und tritt mehrmals drauf, 30 cm von mir weg.

Near by lie

The Remains of

Bug

Poet-Painter

Nach gestern der ganzen contemporary art und Dichtestress, dachte ich heute in die National Gallery zu gehen, Renaissance Faces.

___________________________

19.10.

dog.jpg

Wenn es einen einzigen geben sollte dem ich erzaehlen koennte was ich gefuehlt habe und mich (fast) ueber jeden aergern koennte und es auch tue, auch ueber Leute, die nett sind und einem bestimmt Gutes wollen, wie bis zum Tode education.jpghoeflichst, mit Todeshoeflichkeit man behandelt und dann doch nicht vorgelassen wird, laechelnd, obwohl alles 3 mal laengst zugesagt, und dann schliesslich doch, wobei so getan wird, als loege man, haette es einer Luegerei zu verdanken, was okay waere, man muss es nur beherrschen, das luegen, d a s naemlich vermitteln sie einem: man muesste nur etwas besser luegen, sich geschickter was erschleichen, das Luegen besser einfaedeln und an ihrer Luege fleissig mitschrauben und es koennen auf wichtig zu machen, jemand zu sein, – ihr spinnt so dermassen, das ist eine solche Uebelkeit, so eine hochverschraubte Doppelsprechnuttenkotze, die nur anstrengt, quaelt und einem den letzten Nerv kaputtmacht und am Ende haben sie es ja auch geschafft und es auf der ganzen Linie einem ins Kreuz gebrannt, dass man denkt, man selbst ist falsch. Alles andere richtig. Was aber eben NICHT STIMMT! Ich moechte doch gar niemand sein, in deren Sinne! und habs gar nicht noetig zu luegen, ich moechte viel lieber mit dir, L, im Raum rumliegen.

– Sorry I can t join you, I felt so wrong.

– There will be other and better times and places.

– yes

– yes

______________ Enter       PSI1.jpg

„Ich möchte eigentlich nirgendwo dazugehören. Gestern nicht und heute nicht und morgen auch nicht,“ schmunzelte Timo, der Mönchsmolch, warfte seine Nachen und blinzelte in die untergehende Sonne, wo die Hautflügler segelten. Der Himmel sah ja aus wie das Meer. Es stimmte also.

Timo roch nachdenklich an seinem Finger.

Hertie

10. Oktober 2008

Heute ist Welteitag, wie jeden zweiten Freitag im Oktober
Eier aus Beelitz

Diter Rot
Solo Szenen

: „zeigen, was ist“ –  ist ja im Effekt nicht so wie es sich anhören könnte, nüchtern, fad, langweilig, {}, sondern im Gegenteil erregend, auch wenn gar nicht viel passiert. Das ist das Gute, das immer wieder Verblüffende auch. Fad und langweilig, genervt war ich vorher von der „Konzeptkunst“ im Hamburger Bahnhof und den schlauen Sprüchen an der Wand – die den Graben zwischen Kunst und Nicht-Kunst nur vergrößern! und fortgesetzt falschen Respekt tradieren, in Wirklichkeit – nämlich worden und erst bei Diether Roth wieder wach. Wie er im Bett liegt, oder am Tisch sitzt im Bademantel, wie er sich räuspert in Altmänner-Manier Ärrrrghhh chhhrrrnnn und da steht auch was Gutes an der Wand von wegen Imposanz, aber ich krieg es nicht zusammen und hatte keinen Fotoapparat dabei.

Beuys war ein Scharlatan, gewiß, aber das mit den 7000 Eichen hat er gut gemacht. Die ganze Nachbarschaft ist begeistert. Da rücken sie alle an mit ihren Gießkannen, die 7000 Eichen gut gelaunt zu begießen.

Das Haus, das ich mir anschaute war ausgestattet wie die Bahnhäuser in Altklef und gefiel mir wahrscheinlich deswegen so gut. Erbaut 1900, dunkelrot gestrichene Dielen, schwere weiße Türen. Speisekammer mit Regalen, in die genau Weck-Gläser hineinpassen. Darin gräuliche Pflaumen, abgezogen. Ein Wasserklosett war nachträglich angebaut worden und fror in kalten Wintern ein. Dann nahm man den Schlauch von der Badewanne, um die Fäkalien wegzuspülen.

Auch Dieter Roth sitzt nun mit seinen dicken Beinen auf dem Klo und liest. Als er fertig ist zeigt sich ein kleiner Geiz bezüglich des Toilettenpapiers. Er faltet es sorgfältig, 2, höchstens 3 Blatt, wischt sich ab, wiederholt den Vorgang. Zieht ab ohne nachzusehen, zieht sich die lange Unterhose hoch, es sieht aus, als wäre an eine kürzere Beine drangenäht worden, dicke Beine. Jetzt macht er das Fenster auf.
10-10-08.jpg 12:13 Leuchtete es alles noch einmal auf, mit letzter Kraft. Er, Kabisch, wird einen weiteren Mord verüben.

Um was für ein Leben handelt es sich? Geringschätzung, Mißtrauen.

Beim Hertie will ein Mann einen Karstadt-Gutschein einlösen. Die Dame an der Kasse ist 60 und stark geschminkt und sieht so aus, als würde sie lieber eine eigene Exklusiv-Boutique besitzen und goldene Flechtgürtel verkaufen, sie bekommt einen schlimmen Hustenanfall und antwortet krächzend, daß er den Gutschein nicht bei Hertie, nur bei Karstadt selbst einlösen kann, Hertie Gutscheine aber könnte er außerdem bei Wertheim einreichen. Ich stehe daneben und weiß nicht ob es ihr lieber ist, daß man es nicht bemerkt oder ihr signalisiert: ich seh es, aber es ist ja nicht schlimm. Ich schaue also nicht weg, sondern betrachte sie mit interesselosem Wohlgefallen, bezahle und sie duzt mich bei der Geldübergabe, „ich danke Dir“, was mir ungeheuerlich vorkommt. Ich rufe die Polizei und lasse sie einsperren.

____________________________     \
haus.jpg   rahmen.jpg

____________________________________________ *
verblüffend ist auch die Ähnlichkeit von Mark E. Smith und Johnny Cash., achte mal drauf. Heute habe ich die Ausstellung in den Kunstwerken besucht in der runtergefickten Auguststraße, in der man den Blick gar nicht heben will, da war im Dachgeschoß ganz dunkel und warm, da könnte man sich einschließen lassen und knacken, da stand ein kleiner Fernseher da spielte Johnny Cash im Loop I walk the line in St. Quentin und wer noch ein bißchen weinen möchte: bitte

Samstag, 11. Oktober 2008
11:30

heute leuchtet das Laub vor meinem Fenster noch eindringlicher, herrlich.
Der Haider hatte sich totgefahren und es soll bis 22 Grad werden, was der Haider nicht mehr erlebt. Gestern wollte ich mit Onehundred ein Lattenroß kaufen und wir waren in der Möbeloase auf dem Kottbusser Damm, kann das sein? Dort gab es viele gute Skulpturen und Komplettarrangements. Schränke, die RALF 136 heißen.

Die Wohnungen im grünlichen Totenverließ hießen Häusliche Gewalt I und II und Sagst aber nix der Mutti, gell, sonst wird der Onkel ganz traurig.

Die „Arbeiten“ vom Wolfgang Breuer „gut“, aber das Hotel Marienbad selbst „finde ich nicht gut“, der Typ da drin ein Turnjackenvielschwätzer aus vielleicht Skandinavien, nett und nervend, die Einbauten an dem Haus wirkten irgendwie verschenkt, eigentlich verschluckt. Vielleicht auch wegen des Bauzauns davor. Bei Rumsitzen im Hof und Kaffee trinken, auch genervt vom schrecklichst gutgelaunten und feixenden Kellner, erinnerte ich mich an den Sommer 1996, als die Kunstwerke Artists in Residenz Ort waren, 2 Wochen auf Besuch bei Jutta. Da rannte der Biesenbach auch immer rum. Jutta und Biesenbach sind dann zur Love-Parade, ich weiß nicht mehr, ob ich auch zur Love Parade hin bin, 1996.

Allerschönstes Spazierwetter, Titel und Preise ausdenkennachthemd.jpg

12.10.08
21:37 Den ganzen Tag im Nachthemd, modus unbeholfen, gewaschen und fuer 2 Stunden notdürftig angekleidet wie eine Köcherfliege, der Körper ein Sack Müll, jetzt wieder Nachthemd. um 17:18 riß der Himmel auf, da sagte Oskar Negt im Radio: too big to fail, stündlich beinahe in den Nachrichten die Formulierung, über die ich jede Stunde erneut lache wie ein Alzheimerkranker:

Der Verlauf der Sendung sei so widerlich gewesen, daß er es nicht mehr habe ertragen können.

Leider ist hier kein Fernseher, ich kann den Fernsehpreis nicht sehen.

Heute morgen stand ich auf einmal vor Schering und überlegte, was ich hier will, bzw. wo ich eigentlich hin muß.
Heim.

7845.jpg     auto.jpg 5435.jpg     eric.jpg

13.10.08, 15:20

Daß man sich das Recht würde nehmen müssen

Wie denn? Welches Recht denn?

unbekannt ist in sich ein Zirkelschluß, so kommt man ja nie vom Schleifstein runter. Sich aber wozu in Beziehung setzen und sich nicht sofort vollkommen häßlich und schrecklich fühlen. Schwierige Frage. Oder es lassen.

16:59 Diese Wohnung war so sauber und aufgeräumt, wie ich noch keine sah. Ich habe große Angst, die ursprüngliche Ordnung nicht mehr herstellen zu können. Besonders die Sauberkeit.

Interview im Radio

6. Oktober 2008

italien-1976.jpg             (hier kann man übrigens sehen, daß meine Mundform genetisch bedingt ist)

Angenommen man kriegt Anfragen, über die man sich eigentlich freuen sollte. Man soll was vortragen im Radio z.B. oder bei einem Symposium, soll man z.B sagen, was uhutrust sei und was man damit will. Das kann ich aber nicht, weil ich es nämlich auch nicht weiß. Außer, ich mach ganz gern so vor mich hin. Das soll da sein. Mein Fall soll vorkommen.

Ich kann nicht richtig sagen, ob ich statt der 3 Leser nicht lieber 5 hätte. Eigentlich: och. Warum denn nicht? Der Radiomann kann es nicht fassen, der findet selbstverständlich, daß man immer größer werden will. Ist doch toll! An die vielen Probleme, über die man dann nicht mehr Herr wird, wie man untergeht, erstickt und ertrinkt, daran denkt er nicht. Daß es nicht Ziererei ist, warum man etwas vielleicht lieber nicht macht, sondern wirklich mit echten Darstellungsproblemen zu tun hat.

~

 – he just flo the Artists Artists Stadium: Nicht mehr nur unter totaler Not hervorgewürgt, aber mit noch genug Würgung drin. D.h., natürlich überlege ich, ob ichs nicht doch könnte.

~

Aber nur von der Prodi interviewen lassen!

Can you tell me a little bit, Mekela

~

Schöne Post des Amtes für öffentliche Ordnung, Willy-Brandt-Platz 3:

„Für die Ordnungswidrigkeit würde dem Betroffenen ein Verwarnungsgeld von 10,00 EUR angeboten werden.“

Futur II, Konjunktiv, irrealis? Ich war noch nie geblitzt worden, wohl weil ich seltener und defensiv Auto fahre, und hatte mit einem viel höheren Bußgeld gerechnet und auch nicht mit so einer Formulierung. Ich kann die Aussage zur Sache verweigern, wenn ich in Seitenlinie bis zum dritten Grad verwandt oder bis zum zweiten Grad verschwägert bin oder war, oder natürlich: mich selbst belasten würde.

Lastimpedanz, niederohmige Schleife

2. Oktober 2008

ohm.jpg    Auf daß der Anfang jetzt jedenfalls nicht zuschanden würde. Als die Arbeiten abgeholt worden waren ging die Telefonanlage nicht mehr und also auch kein Internet. Die Telekom maß die Leitung an und stellte eine „niederohmige Schleife“ fest. Das klang gut. Bei mir im Haus? – cool. Mein Leben in der niederohmigen Schleife. Die freundliche Frau konnte es nicht erklären oder ich habe es nicht verstanden und sofort vergessen. Sie bat mich zu testen, ob vielleicht der Splitter kaputt ist, ich sollte das Telefon aus dem Splitter herausziehen und direkt einstecken. Direkt in was? Da, wo das Signal direkt ankommt, oder ob das kompliziert wäre? – Ja, ich weiß nicht und besah mir den Haufen Kabel und Geräte. Ja, doch, offenbar, ja. Das wäre schon – rein denkerisch jetzt für mich unmöglich zu lösen, sagte ich der Frau in exakt diesen Worten und freute mich daran. Ich wüßte jetzt gar nicht, was wo raus und dann wo rein. Was solln die Nazis raus aus Deutschland, was hätte das fürn Sinn? denn hier gehörn sie hin, oder? ist doch wahrscheinlich die beste Zitronen-Zeile, ned? Das war ihr anscheinend recht egal, denn zwischendurch hörte ich wie sie mit einem Kollegen sprach:

Sauna? Nein, ich hab bis 11 geschlafen.

Ich hatte die Lastimpedanz nicht gefunden, wurde weitergeleitet zu Eingangswiderstand. Der Eingangswiderstand Ra (auch Außenwiderstand, Lastwiderstand, Abschlusswiderstand, Bürdenwiderstand) liegt am Eingang eines elektrischen Gerätes oder eines Bauteils und belastet das Gerät, das an diesen Eingang Energie liefert. Das speisende Gerät hat demgegenüber einen Quellwiderstand (Quellimpedanz), der meist kleiner oder gleich groß wie der Eingangswiderstand des gespeisten Gerätes ist. Das gilt für Gleichspannungen, besonders aber für Wechsel- und Signalspannungen und hier insbesondere bei Hochfrequenz, wo eine Impedanzanpassung erforderlich ist, so daß Quell- und Lastwiderstand gleich sind (Leistungsanpassung). Fachsprachenerrettung der über der Teilnehmerschleife 12 abfallenden Spannungen U1, U2 wird unmittelbar aufeinanderfolgend f·ur zwei verschiedene Frequenzen f1 und f2 der Wechselspannung UAC gemessen, woraus nicht nur der Realwert der Lastimpedanz ZL bestimmbar ist, sondern auch die Kapazit·at CL und der Ohmsche Widerstand RL der Schleife 12. (…) In der Konsequenz heisst dies, dass an eine niederohmige Schleife 12 auch nur eine entsprechend kleine Rufleerlaufspannung UR0 angelegt wird. Liegt eine hochohmige Schleife 12 vor, wird die Rufleerlaufspannung UR0 entsprechend größer gewählt. (s. auch)

Ich kam damit nicht zurecht. Das war ganz schön anspruchsvoll.
Ob ich mal auflegen wolle und das in Ruhe tun? – Ja. Dann müssen Sie nochmal zurückkommen, dann stell ich das 24 Stunden zurück, die Technikeranforderung? – Ja, bitte.

Heute morgen schellt das Telefon. Ich lieg im Bett und denk: ich denk das ist kaputt? Und dann machte ich den Computer an und Internet geht auch. Hatte sich alleine über Nacht selbst repariert!

____________________

Glücklich, wer eine Bürste hat, Rollo Aller4 Trailer. Nobistor hat (oft) die besten Newsletters der Welt/und gleich alle 4 Teile Rollo Aller 2 gekuckt. Schon ziemlich gute Stellen
Die Telekom schickt eine sms: Liebe Kundin, Ihre Störung ist behoben.
Ihre Telekom, 08003301000

______________________

Ich hatte vor allem mir die Frage nach meinen Vermögen gestellt

kommt drauf an.               Rollo Aller: mir doch egal.

Wir Kinder vom Bahnhofsklo.
Habe dann ein Eichhörnchen getroffen, das nicht richtig fliehen konnte, weil es eine schöne Nuß in Händen hielt. So saß es auf dem Baum und schaute mich an. Als ich es fotografieren wollte ließ es die Nuß fallen und rannte weg. Da fotografierte ich die Knallerbsen, die 2008 eine reiche Ernte versprechen. Dann kam ein mächtiger Greifvogel, vielleicht ein Adler-Bussard. Von Ferne erscholl Chorgesang. Ich dachte, es wären vielleicht Fortuna-Fans, es waren aber die Gäste vom 1. Kölner Oktoberfest aus dem Zelt neben Südstadion und Konrad-Adenauer-Tierheim. Sie sangen: ich glaub, es geht schon wieder los, das darf doch wohl nicht wahr sein und das rote Pferd, Markus Becker (das rote Pferd) absolvierte einen seiner 8000 Auftritte im Jahr. Und auch Bruce Kapusta, der Teufelstrompeter, hatte sich hierhin verkrochen.

dem-alten-sing-dierheem.jpg

knallerbsen-2008.jpg    simma-dabei.jpg  da seid ihr natürlich dabei

Schleifstein? Senkblei? Großmutter? Karwendel? Kaum je etwas Niedrigeres gesehen, als den Kölner Mittelstand, der sich mit Hilfe der Galeria Kaufhof als Bayern verkleidet. Sie trinken Gaffel-Kölsch aus 0,3 Liter Krügerln!

Und dann hatte der Mickinger so lustig berichtet von der ART FAIR Cologne, ich wußte nicht, was das war, gehen da die armen Galerien hin? Nein, ned die armen, aber die, die nicht zugelassen wären zur normalen Art Cologne, am Geld fehle es durchaus nicht, und da sähe man Sachen, meine Herren, unaussprechlich! Extreme Härte! Und dann die Vip Lounges! Ein Traum, die Leute die sie da zusammengepfercht hätten, bzw. freiwillig sich zusammenpferchen, der Anblick dieser wunderbaren und herzlichen Menschen im hellen Licht – ein absoluter Traum. Er hätte eine Sitzkarte gehabt. Wir brauchen unbedingt noch mehr Kunstmessen. Ich buchte gleich den Flug zur Frieze Art Fair.

3.10.08 15:43 Es hagelt!

Auch tierisch geil, Papa: Willi Herren im Drogensumpf

Es ist ein bißchen langweilig, YouTube Videos zu empfehlen, aber trotzdem

CSU Wahlkampfspot 1980 (diese Frau soll erst 61 sein, Wahnsinn) Herr Ministerpräsident, kriegen wir jetzt wieder einen Krieg? – Selbstverständlich!

more Strauß 1980
Heit homs den Willi derschlogn

(Der Willi!)

2:10 und das ist ja sehr bekannt,  Leasingvertrag, im Original auch sehr gut

recent Melvins Civilized Worm Übersteuerung, bessere Version
ich wäre jetzt gerne auf einem Melvins Konzert

king-buzzo-bistro.jpg

wer das lesen könnt:

We move more than I would like to gamble

I came with my poor poor eyes crawling weakling warning

my favorite come and lie here

Under my bed or deep under my fingers

 

Well on my hands and knees in times of winding

We night it’s only when we civilize that worm

for vagrant time we need it

What secret of your knowing is their begining

 

For chance to be old believe it believe it

His widow’s nest is growing cold, cold, cold

Set sail and hurt your hand he work a lot, you’re going home

Vom Schleifstein runter
paar Wände eintreten

Bewegung!

Die erste Thermals kommt jetzt auch gut.  Schade, daß sie sich nicht groß entwickelt haben, möchte ich mal sagen.

It´s been so long I forgot I was waiting

4th, 17:12 Lieber gar nichts abgeben, als was Schlechtes. Mal hören, was sie sagen. – Zwischendrin wird immer wieder das Badewasser kalt. Dann laß ich neues nachlaufen. Worauf ich mich beziehe. Es bleibt dabei, ich weiß zu wenig.

5:30 Unbekannt grüßt Unbekannt

blumen

für die damen