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4. Januar 2009

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welcome 2009, Jahr der Pralinen
Vielleicht sollte der älter werdende Mensch auf seine Frisur achten und noch etwas unglücklicher schauen.
Mir tut es so leid, bald die Praxis verlassen zu müssen.

Und jetzt lese ich, was ich in den letzten Monaten hier gemacht habe. Es ist schon ganz gut, ich habe gedacht, es wäre schlechter.

Eisenbahn Waisenhort Lindenberg/Allgäu 1976

28. Dezember 2008

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Der Ritter sitzt schön in seinem Winterquartier mit dem freundlichen Howard Carpendale am Frühstückstisch und fragt, ob er nicht mal Ti Amo oder Deine Spuren im Sand singen könne. Auf der Piste singen sie nur Du hast die Haare schön Du hast die Haare schön, du hast du hast. Stimmungsvoll die Bilder. Wie Fackeln fahren die brennenden Skifahrer in den Sonnenuntergang hinein. Ich dachte, ich war noch nie in den Bergen, dann fiel mir der Auffenthalt in der Eisenhans-Waisenkinderkur in Lindenberg im Allgäu ein, 6 Wochen lang, November/Dezember 1976 zusammen mit meinem Bruder. Nähere Gründe hierfür sind mir nicht bekannt.

Ich schrieb aus der Eisenbahnwaisenhortkur meiner Oma Frieda, es wäre sehr schön, wenn sie uns da irgendwie rausholen könnte, denn ich weinte Tag und Nacht. Da schrieb die Oma zurück: Kind, was du doch schon schön schreiben kannst! und schickte ein großes Paket voller Süßigkeiten. Das Paket ist uns nicht ausgehändigt worden, da mein Bruder und ich auf Diät gesetzt waren. Wenn die anderen Fritten kriegten, kriegten wir dafür mehr Gemüsebeilage. Wenn die anderen Pudding bekamen, bekamen wir eine alte Birne. Es lag unheimlich viel Schnee. Schneewehen, in denen man bis zu den Achseln versank und sich aus eigener Kraft nicht befreien konnte.

Einmal wurde die ganze Klasse 3 c der Gemeinschaftsgrundschule Wiehl gezwungen, mir einen Brief zu schreiben. Die Briefe habe ich noch. Ihnen ist anzumerken, daß die meisten keine besondere Lust hatten mir zu schreiben, gepaart mit den dichterischen Vermögen des durchschnittlichen Drittklässlers.

Liebe Michaela, heute schreibt dir die ganze Klasse einen Brief. Begann jeder zweite Brief. Der Hausmeister Herr Witt war da und hat uns die Heizung erklärt. Bald ist Weihnachten. Dein Volker Hahn

[]

Lieber Georg von A-Musik,

irgendwann ziehe ich tatsächlich um und überlege, wie ich mein Umzugsgut verringern kann. Das Ergebnis von 18 Jahren fehlgeleiteter Selbstregulation. Ich habe noch ca. 2 Tonnen Spex aus den 80ern und 90ern und einen Haufen Platten zum Ausschlachten, für Bastler.

Geld im eigentlichen Sinn würde ich dafür nicht wollen.

Interesse?

viele Grüße

M

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Das wollte ich auch haben, bei Clausi abgeschrieben

Jeder Kostenvoranschlag, den ich bei Umzugsunternehmen einhole, ist höher als der vorangegangene. Was bedeutet das?

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Am Rhein war es sehr kalt, aber auch sehr schön.

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Volker. Volker Volker. Volker.

Endlich

21. Dezember 2008
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Von allen Bergen rollen sie hinab

Nun heißt es
Zeige es was es gilt
Gelte was es zeigt
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Subject: JULFEST > Hier möchte ich heute hingehen, am liebsten mit dir > ich hoffe sie brennen ein riesiges Feuer ab, das dann auf die Stadt übergreift. Danach rasiere ich dir deine Nazifrisur. ok? > > In der Zeit vom > *21. – 23. des Decembris 2008 * > 19.00 h > *Das Julfest > *(besonderes Fest zur Wintersonnenwende!) > Die Zeit der Dunkelheit neigt sich dem Ende, die Tage werden wieder länger. Dies gebührend zu feiern, wird ein Feuer entfacht und beim Julbiere ausgelassen gesungen und getanzt. > ?*20.00* | *Das flammende Spektakel* > „Ars longa vita brevis“. Die Spielleut trutzen selbst Gevatter Tod. Wo andere sich angstvoll verkriechen, da finden sie sich zu einem wilden Spektakel. Mit fliegenden Fackeln und anderer Feuerzauber brennen sie die Angst aus. > *ca. 21.00* | *Weithin ertönt ein Signal* > den Krämern und Handwerkern zum Zeichen, die Schranken zu schließen. > Den Vaganten aber weist es den Weg zur Stadt hinaus, denn nächtens sind sie allhier nit gelitten.
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gute Idee!

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Gegenüber

23. Dez 2008, 14:25 Uhr

lagern 7 -10 große Feuerwehren in der Hahnenstraße, technisches Hilfswerk, Polizeisperrung, Saugbagger. Bei dem trüben Himmel sind die Leuchtfarben besonderes schön. Ich frage einen rothaarigen Polizisten: Guten Tag, was ist denn da passiert? – Gasaustritt. – Danke.
Vor 20 Jahren, 1988, ist das Haus explodiert in dem ich wohnte. Gasaustritt beim U-Bahnbau mit anschließender Gasexplosion. Ich lag im Bett und die Mauer ist umgefallen bis ziemlich genau zum Bett, der Rest blieb stehen, nur die Füße waren bißchen lädiert. Es wurde ganz warm, alles hellbrauner Staub, man wollte nur zum Fenster, fand es aber nicht. Das Haus total zerstört, wurde dann abgerissen und darauf eine Polizeidienststelle erbaut. Ehrenfeld, Gürtel Ecke Venloer.
Ich beobachte die Arbeiten vor Ort und höre dazu

http://fm4.orf.at/medias/164992/mp3

 

23. Dez 2008, 14:59 Uhr
das ganze Haus war ein einziges Treppenhaus, alle Wohnungen zu einer vereint, so ungefähr. Es roch immer noch stark nach Gas und ich dachte: gleich knallts nochmal richtig und dann ist man eben tot. Ich war bereit und war ganz ruhig. Das große Zittern kam erst später, gegenüber vom Sportgeschäft wurde man aufgenommen. Da ich fror und keine Socken hatte, gab mir der Besitzer des Sportgeschäfts weiße Tennissocken, zu große und eher ungern.
Dafür aber m a s s e n h a f t Räume für Art-School-Pop (in Wien, Akademie für bildende Künste)
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24.12., 12:30
Bundespräsident Köhler fordert alle Angehörigen zum Optimismus auf, die Bundesbürger seien keine traurigen Maschinen und hätten auf die Finanzkrise beeindruckend besonnen reagiert, nämlich gar nicht, denn wenn es alle ist, höre es eben auf; die Gesellschaft aber allgemein gut. Faul und feige nur der Bodensatz.
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Ich hoffe, die Geschäfte haben wirklich bis 14 Uhr auf. Denn nur für die Mutter habe ich bislang ein kleines Geschenk, für niemand sonst. Ich schenke nicht gern.

. Jetzt 14:13, um 14:04 aus dem Aldi raus. Hinter mir ein Mann sagte, er habe auch eine Katze gehabt, ein Mädchen, sei 21 Jahre alt geworden. – Wahnsinn. – Katzenfutter an Heilig Abend hätte er noch nie gekauft, immer Vorräte gehalten. Zu Weihnachten kriegen die Katzen Cachet, sonst Tix. – Seine hätte sowas nicht gefressen. Nur teures. Meine fressen kein teures, wirklich. Ich soll sie schön grüßen. Mach ich. Jedes nicht ein Stich. Er könne ihnen ja eine Email schreiben, (sagte er tatsächlich). – Ja. – Ich wünschte ihm dann „alles Gute!“ und verdammte mich gleich dafür. So ein Wunsch für Krebskranke oder sonstwie Halbtote oder Bedürftige, eine Unverschämtheit eigentlich, jemandem alles Gute zu wünschen. – Ich werde Heilig Abend traditionell alleine begehen. – Alles Gute!

19:35 Jetzt beginnt St. Aposteln mit einer dunklen Rohrglocke sein Läuten. Auf auf, der Steiger kommt. Christmette um 24 Uhr – Missa Nr. IX, Schwefel in D-minor von J. D. Heidensohn. Schön ruhig. Einzelne gebeugte Spaziergänger und marodierende, telefonierende Handybanden. Wer jetzt keine Familie hat, kann ja in Wahrheit so! froh sein.

Ich wollte nochmal HAPPINESS sehen von Todd Solondz, geht aber nicht. Anspieltip, aber eigentlich jede Szene fungiert w. Anspieltip, verstehst du: Wie Seymour Hoffman mit der Dicken tanzt zu „All out of Love“ von Air Supply, jetzt mit recht großem Gewinn frühere Dallas-Folgen. In so an sich nicht so guten Texten nachträglich ratlos rumzuschnetzen, bringt auch nicht viel. Aber so ist es halt. Punk Anderson, Harvey Smithfield. Jock Ewing hat eine Affäre mit Julie Grey. Staffel 2, Folge 13, jede Meldung schwer als mögliche Herabwürdigung. Bomben auf Engeland. Der Leser ist der Dumme. Jetze aber wieder die einzelne Glocke, ein Pitter für Festtage, eine Art Verwandter vom dicken Pitter im Dom. Doom. Der schwarze Pitter von Porz, uuhhh, doch schon. Schwarzbrot mit Käse, Laune gut. – Ahoi, nicht traurig sein. Nee, warum denn?

den Leuten an Heilig Abend leutselig besoffen zunicken,   wird schon!

Adeste, fideles, laeti triumphantes,
venite, venite in Bethlehem
Natum videte regem angelorum

[D C] Interrupting my train of thought
[B G] Lines of longitude and latitude
[D C B G] Define and refine my altitude

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Es kommt ein Schiff geladen bis an den höchsten Bord

Dräuend

Grufti-Gedicht Generator

14. Dezember 2008

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tak tak tak

im dieters war normal,nicz schlecht, im bh blöde musik untermalt blödsten flachwichser-sex, da sagte grade mein alter freund g: in die disco gehen und sich über blöd sex und beschau ärgern ist wie in die metzgerei gehen und sagen: die armen tiere

ok. die armen tiere

Wenn man sagt: die armen Tiere waren doch schon mal viel weiter, das klingt auch immer nicht so gut

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15.12.

Ich habe die Frau Majorin von der Heilsarmee getroffen, die ist sehr nett, aber auch ein bißchen debil wirkend, selig weggetreten im Herrn, die fragte wie es mir so geht. Da erzählte ich von der Arbeit, den Schmerzen, der Trübheit, der Armut im grausamen Berlin und hier in meinem Muff-Kiez hätte ich es doch so gut, ich muß ja verrückt sein usw. – Oh, wie schade, dann sehe ich Sie ja gar nicht mehr und dann waren wir vor der Heilsarmee angekommen und es warteten Jugendliche vor dem Hauptquartier und sie redete einen mit Luke an, er solle bitte schon aufschließen, ich verabschiedete mich und spürte Tränen in mir aufsteigen.                 Verfluchte Heilsarmee.

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16.12.

Liebe Frau Majorin, es ist alles noch viel schlimmer.

ron: ja fritz wepper macht nog filme glaube ich,aber willy schafer?was macht ehr nog?
Squire1971: Meinst du, was Wepper jetzt macht?
ron: wie gehts nach derrick nog mit fritz wepper(harry) und willy schafer(berger)?

Im Mai feierte Tappert seinen 85. Geburtstag. Fritz Wepper besuchte ihn. „Horst rauchte zuletzt drei Pall Mall am Tag. Wir rauchten eine Zigarette zusammen. Wir teilten uns einen Aschenbecher, den ich vorher nie benutzen durfte. Dieses Erlebnis trage ich in meinem Herzen. Zum Abschied sagte er mir: ‚Ich bin dankbar, dass du gekommen bist, Fritz. Es gibt ja nicht mehr viel, über das man sich freuen kann.'“

K

8. Dezember 2008

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heute habe ich in deinem zimmer auf die erde geschissen, ich weiß es auch nicht. und in ein paar wochen schon ist ostern, kälte und dunkelheit werden weichen, normal. hoffentlich hast du kein tv, denn jetzt ist sonntagabend. mittlerweile muß ich bei jedem halbwegs normalen scheissdreck weinen. aber ich grüße dich schön. streiche infach wie ein kolibri oder maus, dann geht es schnell, und das meiste kannst du ja immer noch machen, wenn du da bist. schlaf gut oder guten tag, beides aber wird eintreten.

Vielen Dank.
Ja, ich muß auch wegen allem schnell weinen, zum Beispiel letztens wegen dem Knut. (KNUT WUT stand auf der BZ)
Jetzt, wo er groß und dreckig ist, wollen sie ihn ausweisen. Wie mich. Ich hoffe die Kabel sind nicht weggekommen, wann hast du sie nochmal eingesendet? Es tut mir leid. Ich sehe hier niemals Post, noch jemals das Licht, auch bei den anderen nicht, aber tonnenweise Werbung, ganze Bücher, denn die Haustür geht nicht zu und alle 3 Minuten kommt einer mit einem Wägelchen und stopft seine speziellen Sonderangebote überall hinein. Die Wände sind hundert Jahre alt, haben dementsprechend Durst, voller Nikotin. Ich will auch nicht wissen, wieviele Leute hier schon tot rausgetragen wurden. Über mir ist ein riesiger Speicher, da kann man sich auch gut aufhängen. Neben dem Aufgang steht ein Molli. Eine Bierflasche mit einem Lumpen drin.
Von der Mutter ein Gruß, wahrscheinlich.

Ich erinnerte mich, wie ich die alte Buchholz-Wohnung gestrichen habe als der Daniel ausgezogen ist und der Albrecht Fuchs einziehen wollte, vor ca. 30 Jahren, die Arbeit wuchs mir derartig über den Kopf, die Wohnung war natürlich nicht klein und viele große alte Türen mußten lackiert werden und weil der Albrecht Fuchs kleine Kinder hatte, die mittlerweile wahrscheinlich längst Doktores sind, mußte alles mit höchstverträglicher Gesundheitsfarbe lösungsmittelfrei gestrichen werden und die Farbe mag sehr gut sein, wahnsinnig teuer, Phantasiepreise, trocknen tat sie so gut wie gar nicht.

Bald kam ich in Verzug, die Familie wollte einziehen und ich fragte Matthias Schaufler, gelernter Zimmermann oder Schreiner, glaube ich, ob er helfen könne. Auch zu zweit konnten wir den Termin nicht einhalten und baten dann noch Hans-Jörg Mayer dazu, der sich als totaler strenger Superprofi herausstellte und uns erstmal nur beschimpfte, wir hätten ja nicht mal richtig abgeklebt und überhaupt, scheiße hier, Möglichkeit fachgerechtes Ausführen der Arbeit nicht gegeben. Ich will wirklich nicht sagen, daß er unrecht hatte, ich war als VERANTWORTLICHE aber längst völlig kaputt genervt und das ist das Letzte was man dann hören will: nicht, nein.
Stattdessen soll einer kommen und sagen: hey Leute prima, wir machen das schon irgendwie und es wird ganz schön und es gibt keinen Grund zur Panik. Lügen soll er von mir aus. – Soll er doch lügen!, bzw. mit wenigstens einer Faser an die denken, die da schon 2 Wochen gearbeitet hatten wie die Bekloppten.

Knut wird nach Gelsenkirchen kommen, haben sie gesagt, und es da wahrscheinlich besser haben als jemals zuvor.

3 Wochen noch, am 21. Dezember 13:04 ist Wintersonnenwende

30. November 2008

Ich habe nicht behauptet, daß mit mir im Moment besonders viel los ist.

Das sagst Du immer!!!!

Im Penny Markt eine alte Frau im Lagen-Look, die hatte rechts und links im Wagen Mehlreihen aufgestellt, die Mitte freigelassen und dazu einen Kopfsalat auf das Band gelegt. Die Kassiererin zählte 21 Kilo Mehl und den Kopfsalat. – Was für eine herrliche Mahlzeit das ergab!

Morgen, heute nachmittag kommt eine meiner liebsten Sendungen auf Deutschlandfunk, Zwischentöne, Fakten für Verbraucher, Musik und Fragen zur Person mit dem bei mir sehr beliebten Dichter: Ulf Stolterfoht.

13:20 Schon der Name selbst eine Verheißung. Im Moment noch Pofalla. Stell dir vor du hießest Pofalla. Pofalla Pofalla.
Ich sollte unter Mithilfe von Franz Müntefering entmannt werden. Was der Clement eine Wut gehabt haben muß. Sehr gute O-Töne, spricht ja eh schön. Das schöne ch. Bochum mit kurzem o, engem o.
Astreine Grafik auf der [alten] Webseite, wie der Clement/Anzug in den Kasten übergeht, wie der Clementblock entsteht

Minimal/Political
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Nur Contact, sonst nichts gibt es da
Captain Beefheart

eher lieb

Bub in Stuttgart
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der-stenofreund-gibt-bekann.jpgaus Redlichkeitsgründen

so zu sein scheint

Insofern darf der Text auch aufhören
Er geht ja weiter auf der nächsten Seite

(Dieser angenehme Mann!)

wie gut er die Worte kennt

;;
(mein Fan-Tum ist mir ein kleines bißchen peinlich, aber bei einem, der gar kein Star ist in diesem Pop- und Blöd- und Blendwerk-Sinn, kann ich mal gut Fan sein. Ich bin froh, daß ich eine so gute Sendung empfohlen habe.)

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STARSHIP – various sketches for leaving the room – a home-coming presentation by Starship Magazine with an accompanying installation, video programme, poster project and reading room Saturday 6th December 2008, 8pm till late. Viewing + Bar + Music Sunday 7th December 2008, 2 – 6pm Afternoon Tea SILBERKUPPE Köpenicker Strasse 187-188, Seitenhaus Links, 2. Etage, 10997 Berlin

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THE MICROSOFT WORD

23. November 2008

U H U T R U S T U M B L R

ALL RELIGIONS are ONE

The Voice of one crying in the Wilderness

The Argument                                                                             As the true method of knowledge is experiment
the true faculty of knowing must be the faculty which experiences.
This faculty I treat of.

(William Blake)

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Bei der Feminismus reloaded Diskussion war ein schönes Erlebnis:

Kerstin sah ein bißchen aus wie Genesis P. Orridge und hat immer ganz toll verächtlich gekuckt, wenn ihre Nachbarin auf dem Podium, die Elisabeth von den Neuen deutschen Mädchen, gesprochen hat. Ich war vollkommen berauscht von dem Anblick.

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Pop-Bilder

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Madonna hat sich ganz süß bei mir zu entschuldigen versucht

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und leider mal wieder keinen Ton getroffen
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24.11., 19:53

Verschlinge, Flamme, meine Gedanken

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21:11 das Härten ersteigern, noch 3 Minuten

gestaubsaugt, geht auch nicht mehr richtig, der Staubsauger. Ich träume davon, daß alles neu ist, ALLES NEU. Das Härten noch 2 minuten. DDR 1953 mit 370 Abbildungen., Dann möchte ich Kuchen kaufen. Haben wir Zukunft, Renate? Fragt Einar, er möchte nicht zu schnell mit ihr schlafen, weil sie ihm so wertvoll ist, zart, blond, lächeln. Noch nie habe er Achtung vor einer Frau gehabt, vor dieser schon. (1969/70)
Das Härten noch 28 Sekunden

Herzlichen Glückwunsch, der Artikel Das Härten gehört jetzt Ihnen.

Ich bezahle den Artikel Das Härten mit der Bafögrate von 317 Euro.

Die Bafögrate ist höher als meine Miete.

21:34 geht nicht geht nicht geht nicht

Grundlagen

21. November 2008

Descartes liest sich gut

Meditationes de prima philosophia, in qua Dei existentia et animae immortalitas demonstratur, 1641

Sturmböen

ERSTE MEDITATION

Woran man zweifeln kann

1. Schon vor einer Reihe von Jahren habe ich bemerkt, wieviel Falsches ich in meiner Jugend habe gelten lassen und wie zweifelhaft alles ist, was ich hernach darauf aufgebaut, daß ich daher einmal im Leben alles von Grund aus umstoßen und von den ersten Grundlagen an neu beginnen müsse, wenn ich jemals für etwas Unerschütterliebes und Bleibendes in den Wissenschaften festen Halt schaffen wollte. Indessen schien mir dies ein gewaltiges Unternehmen zu sein, und ich wartete daher dasjenige reifere Alter ab, dem keines mehr folgen würde, das geeigneter wäre, sich der Wissenschaften gründlich anzunehmen. Daher habe ich so lange gezögert, daß ich mich fernerhin schuldig machte, wenn ich die zur Ausführung noch übrige Zeit mit weiteren Bedenken vergeuden wollte. So habe ich denn heute zur rechten Zeit meine Gedanken aller Sorgen entledigt, mir ungestörte Muße in einsamer Zurückgezogenheit verschafft und werde endlich ernsthaft und unbeschwert zu diesem allgemeinen Umsturz meiner Meinungen schreiten.

Wintereinbruch

Stihl

19. November 2008

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Um das Holz für den neuen Komposthaufen zu sägen hatte mein Bruder mich gefragt, ob er mir eine eigene Motorsäge mitbringen soll, die kleine Stihl. – Ja!
Dann erklärte er, wie man damit umgehen muß und wie die häufigsten Unfälle passieren, daß nämlich das Ding zurücktitscht vom Holz wenn man nicht weit genug hinten ansetzt und sich dann manch einer ein Stück Gesicht rausschneidet. Da bin ich schon so sofort auf dem nassen Laub ausgerutscht vor Angst und habe die Säge zwar angeworfen gekriegt und paarmal Gas gegeben, hin und her gedreht und gemerkt, daß ich es doch lieber sein lasse. Da auch noch die Mutter kam und fragte, ob sie was festhalten soll und ich in meiner Vorstellung sofort der Mutter einen Arm abgetrennt hatte. Stattdessen den Bruder, der einen Kettensägeschein besitzt, bewundert für sein präzises Arbeiten und die zu Vierteln zersägten Stämme lasiert, damit aber auch nicht sehr weit gekommen, weil mir das Pöttchen mit der Farbe umgekippt ist.

Dann sind wir wieder auf die Müllkippe gefahren die dort wohnenden Katzen füttern. Eine heißt Georg. Ich glaube die anderen haben keine Namen, die heißen „die Mutter von ihm“ „der Sohn von ihr“ etc.

GLEICHER TAG (title variable)

18. November 2008

Herr U., der rapide altert und auch immer noch an Krücken geht, wie schon im Frühling, macht eine seiner dummen Einlassungen, er hat ein weißes Mützchen auf und auch rote Füße. Er ist relativ hart zu ihm im Abschmettern und sagt dann: entschuldige und wartet auf seine Reaktion. Und Herr U. macht ein Gesicht, als wenn es schon in Ordnung wäre.

Der Blick kann jetzt fallen auf die Notizen, sie sehen fast noch schlimmer aus, also schöner, als die von Nietzsche. Blau und rot großflächig kreuzweise durchgestrichen.
Ich weiß überhaupt nicht, worum es geht. Anteil Wissen am Werk von Weltbildern. Ich schweife ab und lese in der englischen Geschichte in meinem Notizbuch, Trafalgar Square, progressive digression, die beuys ´sche Auskunftsfreude. Ein kleiner Vogel fällt absolut eingefroren von einem bough, ohne überhaupt für sich traurig gefühlt zu haben. Minden/Westfalen. Wie schön gestochen scharf The Netherlands 1500 – 1530, Gerard David. Mitglied der Laiengesellschaft Unserer Lieben Frau zum trockenen Baum. Oil on Oak. Christ is washed, anointed and wrapped in his shroud before being carried to his tomb. Er lebt immer mit, geht immer mit, ist immer da. Unruhe, Freude, Angst. Kopfschmerzen im Bunker hier, man konzentriert sich nur auf den Bunker, das Summen der Neonröhren, the North Face Jacke.

Wir sind immer im Reich der Spinner, aber: nicht ganz. Das ist der Punkt.

Da liegen zwei Weckmänner auf dem Pult, von zu Hause mitgebracht offenbar, weil in so Gefrierbeuteln. Ich bin ergriffen, sie greifen nach mir.

So welche wie wir sagen natürlich: die Sache läuft auf gar nichts raus, gar nichts. Ja, okay, vielleicht wird der Sauerstoff knapp oder so, dann erledigt sich das. Der von uns so ersehnte Meteorit, der wird wohl leider nicht kommen.

Die jungen Leute formulieren hier Inhalte, fassen begrifflich etc. — das könnte ich gar nicht. Ich kann anscheinend immer alles nur noch formal sehen bzw. nur aufnehmen und einwirken lassen. Wie was wirkt, ich könnte nicht sagen, was. Es wird nichts ausgeschlossen. Nicht: ich kann nicht anders, ich will es nicht anders haben.

Die da / im Mythos leben / um Regen beten in Afrika und Amerika, denen geht es darum, daß die Ernte gut ist, daß die Kinder gesund bleiben, daß die Kälbchen gesund sind. Die können ja trotzdem hochtechnisiert sein, das macht nichts.

Bei dem Wort Kälbchen wird mir ganz wunderlich zumute.