Wanderung zum Stasi-Gefängnis

28. Mai 2011

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Es ist soweit!

Wie angekündigt lädt die Interessengemeinschaft nach dem Besuch des Osterfeuers in Frohnau zur Wanderung zum ehemaligen Stasigefängnis Berlin-Hohenschönhausen ein.

Wir treffen uns am Samstag, den 28.5.2011 um ca. 11 Uhr an der Endhaltestelle der U5 in Hönow.

Ich schlage vor im Bogen über Hönow, Mehrow, Hoheneiche, Ahrensfelde, Falkenberg zu gehen. Ca. 15 Kilometer, siehe Karte.

Führungen in der Gedenkstätte Genslerstraße 66 sind samstags zu jeder vollen Stunde. Geöffnet bis 16 Uhr, Eintritt 5 Euro.

Voller Vorfreude grüßt Dich

Michaela

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Blick von den Ahrensfelder Bergen (112 Meter Bauschutt) auf Marzahn.

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„Auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit befindet sich seit 1994 eine Gedenkstätte. Seit Juli 2000 ist diese eine selbstständige Stiftung öffentlichen Rechts. Die Grundstücke und Gebäude des Gefängnisses wurden ihr vom Land Berlin zur unentgeltlichen Nutzung überlassen. Für ihre Arbeit erhält sie einen jährlichen Zuschuss des Bundes und des Landes Berlin. (…) Die Gedenkstätte wurde im Jahr 2010 von 332.000 Menschen besucht, davon über die Hälfte Schüler (Stand: 04.01.2011). In der Regel führen ehemalige Häftlinge die Besucher durch das Gefängnis und informieren sie über die Haftbedingungen und Verhörmethoden des DDR-Staatssicherheitsdienstes.“

Was ist Ihre Lieblingsstörung?

20. Mai 2011

no respekt.JPG    [Das Foto kommt von meinem Freund R und zeigt einen Ungarn in Lichtenberg, der in einem Abbruchhaus wohnt.]

mein neuer sizilianischer boyfriend hat mir schon geschrieben er faende meine neue hose ganz toll !

ich dachte, es sei dir vielleicht ein bißchen zu schlimm.

nein gar nicht .. es erfreut sich doch auch grosser beliebtheit bei unserem publikum

ja, ganz erstaunlich! Erstaunlich gut läuft der Handel mit Schizo-Waren, Psycho-Höllenfilmen und Autisten-Mode. Endlich die aktuelle Marktlücke aufgetan.

…alles geht! morgen gibt es musik videos ….habe heute den ganzen tag gebruetet und einladungskarte fuer frankfurt gemacht und ueber den text auf der rueckseite fast verzweifelt weil einfach alles so praetenzioes und ehrgeizig klingt oder eben zu pseudo unhierachisch und nett wenn man irgendwie von anderen was zeigt oder einlaed ist es alles schrecklich .. also ich habe mich mit mir selbst jetzt auf dieses geeinigt .. was meinst du ?

textlich finde ich die Karte okay. films & filmings gut.

Das Motiv ist vielleicht etwas belanglos und gleichzeitig zuviel, man weiß nicht, ob es neben dem Ausdruck von Faye Dunaway und dem Oscar… lesen Swimmingpool Hollwood, dann aber auch noch das DIE WELT Feuilleton, Robbie Williams Juli 2010, Sommerloch Suhrkamp Tannenberg, das sind alles Reizwörter, die aber offenbar doch nicht gemeint sind, deswegen fällt es ein bißchen auseinander, man weiß nicht, auf was man achten soll und insgesamt als Motiv (der ganze Ausriß), wenn man den Wortsinn wegläßt, nicht besonders „überzeugend“ – (außer: man will vielleicht Ratlosigkeit produzieren.) Nur die Namen und eine einfache Grafik wäre auch schön, es sei denn, das Motiv und der Text bedeutet dir noch was anderes, was ich jetzt nicht sehe.

(ich habe auch endlich mal mit dem Trinken aufgehört. Kann mich an länger Nicht-Trinken gar nicht mehr erinnern.)

.. ich bin mir auch nicht sicher ich schlafe noch mal eine nacht darueber .. ich freue mich auf die ganzen schoenen kunstwerke und moechte am liebsten alle selbst haben .. wie fuehlt sich das nicht trinken an ? fuer mich waren die ersten drei wochen die pure hoelle .. dann gings besser.. jetzt geht es mir wirklich viel viel besser .. selbst bei der party am freitag hatte ich mehr spass an der musik als sonst ..

ich hatte gedacht, ich hätte Entzugserscheinungen, nicht schlafen können usw., aber es ist nichts Gravierendes. Ich bin aber noch nicht ganz davon weg, heute habe ich mich in so eine Wut reingesteigert, weil ich aus bestimmten Gedanken nicht rauskomme, daß ich hinterher so erschöpft war und DANN doch gerne 2, 3 Bier getrunken hätte. Aber ich habe so lange gebraucht, um zu der Entscheidung zu kommen und jetzt bin ich so glücklich und deshalb liegt sie Latte hoch. – Ich dachte ich mache es so wie beim Rauchen aufhören. Immer, wenn man eine Zigarette will innerlich denken oder auch rufen: HURRA! ich rauch ja nicht mehr! und sich nicht erst auf das Jiepern einlassen… so ähnlich.

ich habe jetzt richtig angst vor dem trinken und drogen entwickelt .. aber ich verstehe was du meinst das bier ist ja wirklich etwas um die gedanken zu regulieren das man mal ruhe hat fuer einen moment. auch von dem ganzen aufnehmen von kleinst stimmungen und was von draussen durchs fenster kommt ..es ist einfach alles bisschen viel und bei mir arbeitet die ruebe auch viel zu viel wenn sie nicht erschioepft oder betaeubt genug ist.  finde erstaunlich das du die entzugserscheinungen nicht hattes ich hatte echt drei wochen schlimmer schmerzen durchfall und totale alptraeume

oohh, wirklich? aber du trinkst doch gar nicht regelmäßig, jedenfalls sicher nicht so viel, wie ich.

ich habe eben diese ganz regelmaessigen total absturze gehabt wo ich einfach zwei tage durchtrinke und wirklich massen von drogen genommen habe das betaeubte mich dann immer fuer tage …bin glaube ich auch sehr empfindlich fuer die wirkstoffe… heute hatte ich therapie das war toll ! ich habe viel von unserer zeit in israel erzaehlt und der stift hat gerattert ! das ist immer gut !

schreibt die mit?
oje
meine wollte mich mal aufnehmen mit Kassettenrekorder unterm Bett, da hörte man das Band quietschen, da habe ich gesagt: das kann ich nicht. Da hat sie es gelassen. Mir war auch die Vorstellung unangenehm, sie nimmt das Band mit und spielt es ihrem eigenen Supervisor/in vor und sie reden dann über unser Verhältnis und wie man es mit mir machen soll. Ich wollte, daß alles zwischen ihr und mir bleibt. Jetzt bin ich schon über 3 Jahre nicht mehr in Therapie. Vielleicht sollte ich mir hier auch eine suchen. Aber ich weiß nicht, was ich als Leiden angeben soll.  „Hadert mit den Grundbedingungen des Lebens. Hatte es sich irgendwie anders vorgestellt.“

also bei meiner ist es so ..sie macht nur notizen ..also meine fantasie ist sie schreibt nur dann mit wenn etwas besonders relevantes gesagt wird und weil man mich einfach wie einen affen oder zirkus seehund trainieren und konditionieren kann glaube ich zu wissen wie ich relevanz (aus ihrer sicht) produzieren kann und nichts anderes moechte ich natuerlich (wollen wir ja alle). obs geklappt hat sehe ich ja umgehend wenn der stift dann los rattert…so einfach ist das …(ich sollte es ihr sagen aber ich habe so viel spass daran das sie sozusagen zu einem seismograph meines ringens um relevanz wird besser gehts doch nicht) ich habe ihr auch von „in treatment“ erzaehlt und warum du es nicht mochtest. und sie hat auch gesagt sie wuerde nicht verstehen warum leute sich das ansehen. sie hat auf englisch zu mir gesagt „whats the point?“ das fand ich so seltsam als wenn sie jungensprache ausprobieren wollte so klang das fuer mich. ich wuenschte meine wuerde aufnehmen ich moechte das alle alles wissen. die tapes wuerde ich gerne zu anlaessen wie geburtstagen oder hochzeiten an meine noch „gesunden“ kollegen und kolleginnen verschenken. mach unbedingt wieder therapie ! gruende um das eigene leiden zu belegen muss man ja weiss gott in unserer lage nicht lange suchen.

es wird ja erst interessant, wenn man die Therapeuten nicht mehr unterhalten will oder sonstwie eine gute oder andere Figur abgeben, sondern das vergessen kann und Sachen redet, die man nicht mehr kontrolliert, wo es dann aber bald schwierig mit der Sprache wird, weil man die nicht hat und mühselig suchen muß

ja das weiss ich schon.. das wissen alle

ja wahrscheinlich
aber willentlich schwer herzustellen, die Situation

ja es geht gar nicht … man macht es so wie man kann … sie hat mich heute aber auch ermahnt nicht so viel zu filtern und auch mal mehr quatsch zu erzaehlen

das wird schon kommen
ich kuck grade auf arte so eine harte Doku von Ulrich Seidl ich glaube von 97 über so einen widerlichen Wiener Mathematiklehrer, wie der sich über „die Frau“ ergeht, besonders über Brüste, Senta Berger verherrlicht und als Messi mit seiner alten Mutter in der Wohnung lebt, die hassen sich und der Typ ist so selbstbewußt und völlig ohne Eigenwahrnehmung, dazu der Dialekt und wie er mit nacktem Arsch in der Wohnung umherkraucht, ich schaue es voll Ekelgelüst

ich habe letzte woche diesen model film von ihm gesehen es ist wirklich ein so wahnwitziger ekel irrsinn.. die oestereicher kann man wirklich am ehesten als sowas wie eine niedere rasse ansehen. „ohh biiiiiieette …koaaam  fick miiichhh nochamal …“

ja, es sind wahrscheinlich irgendwie Untermenschen … nie entnazifiziert worden. Der Ulrich Seidl ist schon eine alte Sau. Ich möchte mich verabschieden für heute, es war schön
gute Nacht

ja danke dir fuer das schreiben es hat mich nicht misfallen … ich moechte dich gerne bald sehen wenn du zeit hast schlafe schoen !

 

 

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Liste der psychischen und Verhaltensstörungen nach ICD-10

Die Oxfam Bibliothek

7. Mai 2011

Die Münchner Oxfam-Bibliothek meines Arbeitszimmers aufgestockt mit Dostojewski Schuld und Sühne, Moshe Feldenkrais Das starke Selbst, Kafka Tagebücher 1910 – 1923, Freud Psychopathologie des Alltagslebens, Der Hexenhammer, Buddhistische Märchen, Christa Wolf Kein Ort nirgends, Alfred Kubin Die andere Seite, Aleister Crowley Confessions 1, Janosch Lügenmaus und Bärenkönig, Horst E. Richter Die Gruppe und Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe.

Barthes aufgeschlagen an der Treppe vor der Akademie, S. 121

Sobria ebrietas (in griechisch nicht mehr zu finden) [nüchterne Trunkenheit]

HABENWOLLEN. In der Einsicht, daß die Komplikationen der Liebesbeziehung daher rühren, daß es sich das geliebte Wesen aneignen will, faßt das Subjekt den Entschluß, fortan auf jedes „Habenwollen“ zu verzichten.

Wagner

1. Ständiger Gedanke des Liebenden: der Andere ist mir schuldig, was ich brauche.

Dennoch habe ich zum ersten Mal wirklich Angst. Ich werfe mich aufs Bett, grübele und komme zu dem Entschluß: künftig vom Anderen nichts mehr haben zu wollen.

Das N.H.W. (das Nicht-Habenwollen, ein dem Osten nachgeahmter Ausdruck) ist ein umgekehrtes Substitut des Selbstmordes. Sich nicht (aus Liebe) töten will besagen: eben diesen Entschluß fassen, den anderen nicht in Besitz zu nehmen. ()

2. Das Habenwollen muß ein Ende haben – aber auch das Nicht-Habenwollen darf nicht mehr auftauchen: keinerlei Opfer. Ich will das hitzige Aufbrausen der Leidenschaft nicht durch das „verarmte Leben, das Sterben-Wollen, die große Müdigkeit“ ersetzen.

Dahinter hat jemand mit Bleistift sehr richtig! gesetzt und das war ich.

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  1. admin
    Beim Durchsehen und auf Archivierungssinn hin abprüfen kommen mir so Anfragen vor die Augen, auf die ich eingehen wollte, dann aber weiter nicht eingegangen bin, weil mir nicht direkt was direkt Gutes eingefallen war und ich es auf später verschob. Letztes Jahr habe ich z.B. den Musiker Holger Hiller getroffen und er hat mich gefragt, ob ich etwas Visuelles beitragen möchte zu einer durchsichtigen Single, die er produzieren will. Seine Vorstellung war, daß die Hüllen zu der Single Unikate sein sollten, also Kunstwerk mit Single angeboten. Geld gäbe es so gesehen nicht dafür, aber die Zusammenarbeit wäre doch wahrscheinlich interessant und vielleicht verkauft man ja auch was usw. Ich kannte seine aktuelle Musik nicht [das Letzte mir Bekannte und gern Erinnerte ist ‚Guten Morgen, Hose‘ mit Andreas Dorau von schätzungsweise 1984] und fand davon unabhängig den Aspekt, daß die Platten die selben, aber die Hüllen ca. 50 verschiedene sein sollten, um dann die Musik als teures ‚Art-Objekt‘ künstlich verknappt zu verkaufen schlecht und meiner Idee von Musik widersprechend, die einfacher zugänglich und normal bezahlbar sein soll. Kam darüber aber gedanklich irgendwie leider nicht hinaus, so versackte die ganze Sache und gestern sehe ich im Internet, daß es eine Kollaboration von Albert Oehlen mit Holger Hiller diesbezüglich gegeben hat. Wobei Albert Oehlen wahrscheinlich keine 50 Unikate hergestellt hat und sich wahrscheinlich überhaupt nicht so n Kopp gemacht hat, sondern einfacher entschieden.

    (ist anscheinend auch Teil der momentan laufenden Hetzler-Ausstellung, die ich noch nicht gesehen habe.)

    (und ich frage mich natürlich ein bißchen, ob ich nicht zu doof für alles bin.)


    Ich werde ab jetzt immer alles zusagen
    !

Kampfname Frank, Kennwort: Sie tanzte nur einen Sommer

27. April 2011

Die Sprache der Natur- und Wissenschaftsbeilage ist immer stiftend und entlastend zugleich.

Ein Mensch aus 90 Kilogramm Darmbakterien kommt die Straße herauf.
Er heißt Frank, hat dicke Beine und eine dumpfe Miene und wohnt in der Gerichtstraße im Vorderhaus, 4. OG Mitte.

In Schmeiß dein Ego weg hat mir so richtig gut eigentlich nur gefallen, daß wir pumpen und pumpen und sofort abgeholt und weggebracht werden, wenn wir damit aufhören. Daß wir pumpen müssen, falls wir nicht sofort abgeholt und weggebracht werden wollen. Allein.

Ich saß zu weit weg, Reihe 21 Platz 10. Selbst an meinem Geburtstag wollte ich mir keine teurere Karte kaufen und bereute es.

Ungerecht, aber Wuttke gefiel mir ungefähr 2 Minuten, dann dachte ich nur noch:

[das Agieren des Schauspielers] Knallcharge, Gefallsucht. Der Chor unangenehm und überambitioniert. Christine Groß eigentlich immer gut. Bei Margit Carstensen bekomme ich Gefühle. Ich saß unter lauter zeigefreudigen 23-Jährigen Mädchen – nicht die Unrigen, andere, dümmere – die warteten auf „Gags“ und dann lachten sie, wenn ein Gag kam, also oft, für ihre Begriffe. Wenn sich über die sogenannte Liebe lustig gemacht wurde, gesagt wurde: „Ich liebe dich, aber ich verwechsele dich immer“, z.B.

[es kann sein daß ich meinen Widerwillen gegen den Text auch leicht verwechselte mit meinem Ärger, die Gesichter der Schauspieler nicht richtig sehen zu können und zuviel Gelache rundherum, wo ich immer denken muß: jetzt denken die Idioten: ich erkenne was wieder, es ist aus meinem Leben mir bekannt und gleichzeitig ist es hochgehaltene, zeitgemäße Theaterkultur, Lachen erlaubt, Zeit für Wohlfühlmomente. Ich dachte öfter, daß ich nicht daran glaube, daß der P da wirklich selber Probleme sieht, wo er sie behauptet, es aber auch nicht darum geht, ob man sie teilt oder nicht. Daß noch die Stellen am besten kommen, wo etwas an den Haaren herbeigezogen wird, was man nicht „nachvollziehen“ kann und besonders abstrus konstruiert wird. Daß hier mir manchmal die Sache fad erschien, weniger weil ich dachte, daß das alles nicht stimmt, ich keine Probleme damit habe und ihm nicht ganz glaube, daß er sie hat, sondern weil nicht abstrus genug konstruiert und nicht widersinnig genug an den Haaren herbeigezogen wurde, vielleicht. Und deshalb keine richtige Herausforderung und Schwebung entstand. – Annahme. Und wie gesagt aber alles Quatsch, denn es wäre ein ganz anderes Erlebnis und damit Urteil rausgekommen, hätte ich in der zweiten oder vierten Reihe näher an den Schauspielerkörpern dran gesessen.

Jedenfalls.] Ich sehe in dem Körperproblem bzw. dem Körper/Seele/Innen/Außen kein Problem. Es besteht auch keine Veranlassung, Sinnliches in ein Übersinnliches zu steigern. Die sinnlichen Vermögen sind körperliche Vermögen und lassen an metaphantastischen Möglichkeiten keine Wünsche offen. Mein Körper ist mein Inneres, mein Äußeres. Ich bin ein Fall unter Fällen. Ich bin mein Fall. Ich bin das Medium meiner selbst und die Welt gibt alles her, es ist alles da. Jede Sensation kann erzeugt werden in diesem Hautsack voller Darmbakterien.

(Das kann man sich so einrichten.)

Und Zeigefreudigkeit: Es war schon eine gute, lustige Dynamik, wie die vielen I-like-anti-like-my-style-Pollesch-Zuschauer am Ostermontag zu Blondies Hanging on the Telephone ihre Plätze einnahmen. Kleine Eigenheitsgesten bevor man sich setzt, um sympathisch und interessant rüberzukommen. Wahrscheinlich nicht mal ausgedacht. Ich habe mich gefreut und mir gleichzeitig gewünscht, daß das nicht die Zukunft ist, aber natürlich weiß ich auch nicht, was sonst die Zukunft sein soll. Vielleicht ist es auch gut so. – Wieder fällt mir so ein professoraler Spruch von einem aufgeklärten Professor ein: Wir müssen mit den Leuten umgehen und arbeiten, die da sind, andere gibt es leider nicht.

Ja.

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Das neue MAY ist auch angekommen.
Meine Bildstrecke war entstanden im tiefsten Winter unter größter Niederdrückung und Hilflosigkeit. Jetzt, vollkommen veraltet, gefällt sie mir doch ganz gut. Und auch, daß so viele gute Bekannte vorkommen. Nicolas Ceccaldi über Jana Euler, Antek Walczak, David Lieskes New York Bericht übersetzt ins Englische von Jay Chung usw. Gelesen habe ich noch nichts.

thank you for sending me the new issue of MAY.

I am somehow glad with my pages, although I was in deepest winter and frayed when I did them did them did them.

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T hatte so gut geschrieben

Ich sage es Dir gleich, ich bin null diskursfest.
Weiß noch nicht mal, was sich da im Einzelnen genau abspielt
(also wer produziert unter welchen Vorraussetzungen und mit welcher Hingabe was für wen u.s.w)

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null diskursfest klingt super, (ich sage es dir gleich, auch) ich weiß nichtmal, was Diskurs ist, bzw. habe keine Lust zu übernehmen wovon andere, von denen man nichts hält, behaupten es sei so. Klar.

Es gibt manchmal Interesse an Gedanken und demjenigen, der sie hat und der Art, wie er sie äußert, insgesamt, wie das in einem wirkt und was dabei entsteht.

Daß man also Lust hat, jemand zuzuhören und (ab und zu, ein wenig) anzusehen dabei.

Osterfeuer in Frohnau

24. April 2011

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und fand ihren bewegenden Abschluß beim fantastischen Wirt Norbert im Magendoktor. Als es schon hell wurde haben wir mit vereinter Kraft die wirklich schönsten Lieder noch aus der Magendoktorjukebox herausgedrückt und kriegten feuchte Augen. 13 Stück für 2 Euro. Dann ging ich heim und die Vögel sangen und die anderen setzten sich in die Hundekopf-S-Bahn und fuhren dahin zum Treptower Park.

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Als nächstes machen wir eine Wanderung zum Stasiknast Hohenschönhausen.

Es wird Zeit.

Die Rückkehr der Körper

23. April 2011

In Köln war es so schön wie früher selten. Es lag natürlich auch an den Gästen die gekommen waren wegen z.B. Lucie Stahl und Claus Richter im Kunstverein und der anschließenden Party mit Viola Klein und Waltraud Blischke.

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Prima im guten alten Buchholz-Hof rumzustehen. M. v. Schlegell, Ralf, Matthias, Laura, Tilo, Callies, Abel, Jana. Thomas in der Elisenstraße. Jutta kam vorbei und sagte nachdrücklich, man hat doch Ziele im Leben. Och, ich nicht, log ich. (es ging auch um Bologna und Modularisierung, Aussieben, schneller fertig werden mit der Ausbildung, nicht mit 35 immer noch da rumhängen und nicht wissen, was man machen soll, usw.)

aber   Jeder soll doch – angesichts der gegenwärtig aufgezwungenen Weltordnung sowieso – solange studieren und rumhängen und nachdenken, was er machen will, wie er will oder kann. Es besteht keine Pflicht, Besitz, Status, Fortpflanzung anzustreben.

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[Es muß doch langsam möglich sein, daß auch einer für voll genommen wird, der nicht als ständig penetrierender Marketingarm seiner selbst funktionieren will und aus seiner Arbeit keinen Herrschaftsanspruch ableiten will.]

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Die Kastanie vor meinem ehemaligen Arbeitsraum war auch schön wie nie. Vielleicht hat sie die Miniermotten aus eigener Kraft besiegt.

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Oder die Miniermotten selbst hatten eingesehen, daß sie durch das geifernde Verfolgen ihrer unseligen Ziele genug Schaden angerichtet hatten und hielten sich deshalb fern.

jetzt

20. April 2011

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Filmvorführung im Flutgraben am 29.4.11 um 21:05

K2ao|Flutgraben|Akademie Isotrop|Mode und Gemeinschaft

13. April 2011

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Leider konnte ich mich aus den Gedanken zum Complete Poem nicht richtig loseisen hatte es auch mit dem Pendelverkehr der U6 nicht begriffen und war erst um halb 11 bei Poor Man´s Expression im MD72. Die Macher waren noch da, aber die Klasse schon weg. Ich habe mein grünes Mäppchen dort vergessen, da sind Wappen drauf, glaube ich und Stifte drin. Bitte nicht wegschmeißen.

Anderntags war das Wetter warm und ich fuhr in einem etwas zu großen Bogen zum Flutgraben, kam von unten über die Puschkinallee. Ich bewunderte die schönen Zeltzimmer in Leichtbauweise, den Sweatshop und ging mit Susanne eine halbe Stunde spazieren, die dann schon wieder nach München mußte. Dann Getränke holen im Wrangelstraßenkaiser, dann am Tisch sitzen und reden. Im Hintergrund surrte leise die Bernina, die Philipp fachmännisch bediente. „Mode“ sei irgendwie verworfen und es gäbe jetzt mehrere Kleinprojekte die verfolgt würden, das Thema kreise um Gemeinschaft. – Später machte ich den Witz, bzw. fand vielleicht nur selber lustig, daß jetzt das Thema Mode durch das Thema Gemeinschaft abgelöst worden sei. (Nur logisch.) In einem fragilen, diffusen (Gruppen)Arbeitsprozeß ist es wahrscheinlich nicht sehr angezeigt, daß einer von Außen kommt und so eine Bemerkung macht, glaube ich. Oder wenn ich sage, die sind alle so faul und desinteressiert, kann ich gar nicht verstehen, daß das ernst genommen wird. Es ist natürlich so, daß ich für mehr Faulheit im Sinne von weniger Zielorientiertheit und mehr Zeit für Nebengleisigkeit und andere Erfahrungsweisen bei hoher Selbstverantwortung bin. Risiko ist, daß man nachher vielleicht nur zerfranst und ephemer da steht und nichts Knalliges zum Präsentieren (Einreichen, Bewerben) hat, was vielleicht auch heimlich unglücklich macht. Wir sind doch aber keine Agentur. Wir wollen Wirkung, aber hoffentlich doch eine andere. Das Schwierige für mich ist, ich will eigentlich verstehen und höchstens „spiegeln“ (pfui Teufel) und nicht eingreifen und lenken. Das extrem Widernatürliche an der Situation, daß einer vorne steht und spricht, während die anderen still sein müssen und zuhören, kann ich nicht überspielen, bleibt immer im Vordergrund als Problem. Selbst Schorsch Kamerun macht Frontalunterricht. Es gibt trotzdem sehr wohl Leute, denen man gerne zusieht und zuhört.

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Um halb 8 gab es Abendessen im Flutgraben. Es schmeckte sehr gut.

Nach dem Essen gingen wir aufs Dach

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danach zeigte Helena Huneke Dias aus der Zeit der Akademie Isotrop, 1996 – 2000, die Roberto Ohrt mit anderen die er gut fand kombiniert hatte. Helena las auch vor aus den Publikationen der Gruppe und berichtete, wie sie die Zusammenarbeit und Gemeinschaft empfunden hatte. Daß es z.B. ziemlich anstrengend war in der Zeit 98/99 wo sich soviel getroffen und entschieden werden mußte, weil es viele Einladungen gab von Galerien und Kunstvereinen und anderem, dem man sich stellen wollte. So daß man praktisch auch ein bißchen froh war 2000, daß es ein Ende hatte. Wenig später aber schon vermißt. – Ich hoffe das stimmt sinngemäß.

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Und warum hatte es ein Ende erhalten? Helena meinte schon auch, oder hauptsächlich? weil die romantischen Kernbeziehungen der (Kern)gruppenmitglieder zu Ende gegangen waren.

Es gab viele Dias zur Ausstellung in der Gesellschaft für aktuelle Kunst Bremen 1998 und von der Sache mit den Iltissen und dem Babypuder.

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Und ob das eingenommene Geld geteilt wurde? – Nein. – Und was Isotrop heißt?
Aus der Physik, ???? isos gleich und ?????? tropos Drehung, Richtung: Unabhängigkeit einer Eigenschaft von der Richtung.

Ich muß leider abbrechen und nach Köln fahren. Ab einschließlich Dienstag nächster Woche bin ich frei für euch. Dann fahren wir nach Marzahn, Nazareth und zu mir nach Hause!
Kommt alle:
INFORMATION zum 16.4.,
ein samstag im jahre 2011, 20 uhr bis 23 uhr

Check in:
Eine kleine ausstellung, fern der gruppenausstellung,
eher ein zwischenstand…
Die unterkunft als bühne
der prozess kapert das ergebnis,
kooperation, kollaboration, kollektion; eine operation
mode und sport –

top(1) top(2) top(3)
ghgghgjhgghggzghghgghg
sajhjhgjhsuzuzqwgsgkoollllpjüsers
sjkjkauuzuzuzagsgakjiopophuawer
khhhhhhhhhhhjklcvbnmcvbnm

down(1) down(2) down(3)
0308 001 1010 00001010 1
089 280 0030 0303 0303 04040
728 738 78 0 101010101 9090 8777
99 199 9090 00101011 0101 77 89

klasse 2 Aufbau Organisation
http://www.societyofcontrol.com/pmwiki/k2ao/k2ao.php?n=Main.PressInfo

Flutgraben e.V.
Am Flutgraben 3
12435 Berlin
fon: +49 30 53219658
www.flutgraben.org

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oh, Bio-Baumwolle, super

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Exkurs: Am See unterhielten wir uns letztes Jahr über Hierarchien in hierarchiefreien Gruppen, soweit wir uns erinnern  konnten. Wie es wirklich war, z.B. bei Isotrop verglichen mit den Leuten, die ich in Berlin kannte, Mitte der 90er Jahre. Isotrop hatte für mich von außen (oder binnenperspektivisch) immer gut ausgesehen, weil es wirkte wie ein Zusammenschluß von Einzelnen, die freiwillig und selbstverständlich das, was sie konnten und hatten großzügig und  spielerisch einbrachten und als hinreichenden Grund, irgendwo gern mitzumachen, ansahen, daß man ein paar andere gut findet und von ihnen was wissen will und sich dann alles weitere einfach von selbst ergibt.

Irgendwie schien mir auch, daß mehr einfach gemacht werden konnte, ohne es sich umständlich erlauben lassen zu müssen. Es wirkte unbeschwert, die Sprachverwendung war reflektiert und experimentell gleichzeitig (die Kunst kam mir ein bißchen veraltet vor, was komische Effekte erzeugte, weil es ja von so jungen Menschen kam). Vielleicht waren die Berliner wegen des ganzen Umbau-Verteilungskampfes mehr unter Druck und verkrampfter und mehr moral-politisch orientiert und nicht vorrangig an Kunst. Das Kunst-Machen mußte kompliziert gerechtfertigt und quasi überwacht werden und jeder „Einzelkünstler“ war eigentlich verdächtig. Hamburg war wahrscheinlich im Ganzen einfach besser zu erfassen, übersichtlicher und konnte schon eine lebenslustige Ausgangslage bereitstellen, in die die Jüngeren (die vielen zugereisten Schwaben) getrost hineinwachsen konnten. Aber so genau weiß ich nicht, woran es lag (am Pudel mit Sicherheit) und wie ich es vielleicht verkläre. – In Köln war es nochmal ganz anders.

Das fließende Licht der Gottheit

8. April 2011

von Mechthild von Magdeburg packe ich jetzt ein und schicke es Vilma Gold.
Wo möchte es umwandelen in glänzendes Geld.

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Beitrag zur Ausstellung


THE GREAT WHITE WAY GOES BLACK
VILMA GOLD, London ~ 17 APRIL – 29 MAY 2011
Trisha Baga, Ann Craven, Michaela Eichwald, Helena Huneke, Hannah Sawtell,
Katharina Sieverding and Julia Wachtel

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Hallo Klasse,

ich dachte ich sehe euch vielleicht gestern in der Silberkuppe, oder vielleicht morgen im MD72

das mit silberkuppe haben wir zu spät gelesen. gerne morgen bei md 72!p.

Poor Man’s Expression Technology, Experimental Film, Conceptual Art

Book presentation with 16mm film projections Sunday, April 10th 2011, 7-11 pm. Mehringdamm 72, 10961 Berlin.

Helena und ich haben auch einen Dia-Projektor aufgetrieben und der Vortrag über die Akademie Isotrop kann Montag 11. stattfinden, wenn es bei euch paßt. – Dienstag können wir einen Ausflug machen, ich habe bis 15.30 Zeit, danach muß ich zum Zahnarzt. Euer Frank

  1. likes to thank the author for this.me
  2. Great review. Looking forward to seeing the show today with a group of adult collage students from the Educational Alliance Art School and other random art fans on our gallery walk. Best, Rich
  3. kewl…Any comments from the random art fans?
  4. does your work hold much personal relevance? Do you “just” create or is there some kind of intention in your work?
  5. I was drawn to the article by an rss with a photograph of the painting behind the pipe. I imagined it to be a studio photograph and was impressed at the way the artist had allowed the work to come forth from and exist in its environment.Having read this article I am no less impressed and am bowled over by the really large painting. I want to examine it up close.I don’t understand how I could be expected to divorce these works from the artist statement. Isn’t it about time the artist statement was included with any review of the work?
  6. Who gives a damn about the artist statement! A review is just that, a review of the work. The artist’s statement has no place in the review. It barely has a place at all. The author is dead man, dead I tell you…
  7. isn’t the statement part of the work? Are paintings supposed to stand alone? Don’t we need context? Maybe if we are viewing the real thing but with reproductions it seems to me like we need some context.
  8. When I wrote personal relevance, I wasn’t asking for an artist statement, I saw a chance to communicate with someone.
  9. „The Artist“
    Communication is risky.
    I have … intentions.

11.4.11

oohh, David schickt gerade den Contemporary Art Daily link zu Adequate

(das ist ja schon hart, wie riesengroß die werden können)

[Titel des Bildes: Lebenswerk statt Kunstgeschichte]

Wien Zentralfriedhof

6. April 2011

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chillen

Bernadette Corporation und Reena Spaulings bei Meyer-Kainer, Wien.

(Beim Abendessen betrachtete ich nachdenklich Diedrichs jugendliche Hände.)

Heute: The Complete Poem 18 Uhr bei Neu, Berlin.

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7.4.11, 13:50

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Im Flughafen-Billa kaufte ich mir ein Speckjausenbrot und fuhr dann mit der S7 Richtung Floridsdorf. Als die Haltestelle Zentralfriedhof angekündigt wurde hats mich in meiner Speckjause so gerissen, daß ich dort aussteigen mußte und der Lucie schreiben, mich hats geritten, ich komme später. Beim Tor 11 rein landet man am verwilderten alten jüdischen Teil. Da ich mich nicht auskenne und nur wußte, daß der Zentralfriedhof riesengroß ist, dachte ich erst der ganze Friedhof wäre in dem Stil, was mir gefiel. Ich kam in einen kurzen schweren Regenguß und traf während 1 1/2 Stunden herumstromern auf einen einzigen Menschen, einen feschen Mann, der bis zum Unterleib in einem Grab stand und freundlich grüßte.

Ob die beiden Ausstellungen (und das Buch) „gut“ „sind“ kann ich noch nicht sagen.

Fotos von so extrem dünnen extrem jungen Modellen machen mich immer beklommen und erzeugen Lähmung. Daran schließen sich die ambivalentesten Folgegefühle an. (Mitgefühl, Neid, Wut, Überzeugung, alle Männer wollen am liebsten solche wehrlosen schönen Kinder ficken und keine erwachsenen Frauen.)

Diese Wirkung habe ich aber auch ohne künstlerische Setzung, beim Anblick der „normalen“ Anzeigen in den Magazinen, egal ob auf high-end porenlos oder high-end Haarwurzelentzündung gemacht wird. Ich begreife nicht ganz, warum man immer wieder das cruelle Fashion-Thema aufgreifen muß und dabei aber — jedenfalls nicht in meinen Augen, aber ich bin ja auch kein Experte UND: es wäre ja schlimm, wenn man einer sein muß, um das zu verstehen, außerdem bin ich sehr wohl Experte — keine Ergebnisse erzielt, die weiterführen, sondern das Cruelle irgendwie hochhalten / den Reiz („das Begehren“) unbearbeitet lassen oder sogar dabei helfen, es neu aufzuladen, anstatt es z.B. einfach verenden zu lassen. Ich denke weiter darüber nach, ich habe vielleicht auch was übersehen.

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10.4., 21:30

jetzt denke ich, ich habe vielleicht das Tun oder Wollen von Bernadette Corporation noch nie richtig verstanden, jetzt denke ich ripe und schwacher Trost der virtuellen Welt, jetzt muß ich endlich aufbrechen zum Mehringdamm

Hallo,
vielen Dank für das Protokoll.
Ich bin nicht gegen die Teilnahme, habe aber selber keine gute Idee.
Möglichst low und unbeflissen finde ich gut, Streit suchen auch. Ich fände gut wenn die was machen, die mit ATB schon zu tun hatten, denen was dazu einfällt, die Lust haben sich die Arbeit zu machen und das Geld unter sich aufteilen.
Viele Grüße