nicht mehr da

21. Oktober 2012

(Auf seinem Weg von der Schönfließer Straße nach Hause wunderte der Weinende sich, warum er nicht auf offener Straße verhöhnt und seine Schwäche nicht ausgenutzt wird.)

Die unnatürliche, ekelhafte Hitze. .

22.10.12

Unter Tränen gemalte Bilder sind natürlich noch besser.

_____________________________________

18:37 Der Meteorit soll kommen.

  1. admin
  2. admin

  3. admin
    Am 25. Oktober 2012 um 00:39 Uhr |Bearbeiten

    La Forza

     

     

    admin
    Am 25. Oktober 2012 um 03:03 Uhr |Bearbeiten

    Michaela Eichwald
    Der Meteorit soll kommen
    01.11.2012 – 08.12.2012
    Opening Reception: 01.11. 2012 / 19 – 22 CET

    Unlike many other artists (or, you could say: Against a general condition of subjectivity formation in neoliberal Germany–in which we are all financially imbricated–), Michaela Eichwald doesn’t need to inhabit an escape-hatch personality shell to make herself feel real. The heat generated by her body against this still always-present limitation, which is also her hand against the repellant support surface, which is also the inability that comes out as refusal to make a “smoothness” that is really relentless financial striation that is also what many people mean to do when they position themselves in a network of “friends.” Michaela Eichwald will not give you the breakdown you seek as you attempt to find a readily exploitable set of data points to become “friends” with. It is everything and it is raining and you slip and fall down the stairs.

    At Mathew, Michaela Eichwald will show new paintings.

    –Mauss/Okiishi

    Michaela Eichwald
    Der Meteorit soll kommen
    01.11.2012 – am 08.12.2012
    Die Öffnung des Empfangs: 01.11. 2012 / 19 – 22 CET

    Verschieden von vielen anderen Künstlern (oder konnten Sie sagen: Gegen eine allgemeine Bedingung der Subjektivitätsbildung im neoliberal Deutschland – in dem wir alle finanziell imbricated sind-) Michaela braucht Eichwald nicht eine Notluke-Persönlichkeitsschale zu bewohnen, um sich zu lassen, sich echt fühlen. Die Hitze erzeugt durch ihren Körper dagegen noch immer-gegenwärtige Beschränkung, die auch ihre Hand gegen die Insektenschutzmittel-Unterstützungsoberfläche ist, die auch die Unfähigkeit ist, die als Verweigerung herauskommt, eine ‘Glätte’ zu machen, die wirklich unbarmherzige Finanzstreifenbildung ist, die auch ist, was viele Menschen vorhaben zu tun, wenn sie sich in einem Netz ‘von Freunden’ einstellen. Michaela Eichwald wird Ihnen die Depression nicht geben, die Sie suchen, wie Sie versuchen zu finden, dass ein sogleich abbaufähiger Satz von Datenpunkten ‘Freunde’ damit wird. Es ist alles, und es regnet, und Sie gleiten und fallen die Stufen hin.

    An Mathew Michaela wird Eichwald neue Bilder zeigen.

    admin
    Am 25. Oktober 2012 um 12:29 Uhr |Bearbeiten

     

     Die blutige Wurzel der Kunst vom Brechreiz gewürgt meine Faust gegen mich
    schüttelnd. Was von “gesanglos” übrig bleibt – “ein ernster Vogel”. Denn
    Mir ist schlecht. Gleichschlecht mit dir.

    (Müller/(Hölderlin)/Stolterfoht/Althoff)

    Frage:

    Antwort:

    Der Meteorit soll kommen

    drückt die Sehnsucht aus, daß es etwas geben möge, was nicht einverleibt, verdaut und ausgeschieden werden kann, etwas, das einen Unterschied macht, etwas, das verunmöglicht, daß alles immer bloß und gnadenlos so weitergeht.

     

     

Zeitlos veraltet sich selbst traktierend

7. Oktober 2012

Heute gute Zwischenlösungen:

1. ISI 8, Erntedank. Arnold-Zweig-Straße/Neumannstraße, Pankow

erntedankstab1.jpg   Erntedankstab

2. 15 Jahre Gesundbrunnencenter, Ermittlung des Hauptgewinners, Wedding

gbc1.jpg gbc2.jpg hauptgewinner.jpg 

Der Mann bekommt 15.000 Euro (in Shopping-Guthaben).

shopping guthaben.jpg

_________________

10.10.12

Der Telefongesprächspartner hatte gesagt: „Mach doch einfach das, was Du am besten kannst“ und obwohl ich überhaupt nicht weiß, was das ist, beruhigte ich mich zusehends.

°

12.10.12

dräuend

____________________

23:23

13.10.12

Ich wollte mir heute im Gesundbrunnencenter ein paar neue Halbschuhe zulegen. Nichts gefiel, bis mich schließlich ein paar graue, polnische Schuhe der Marke „Fischer“ ansprachen. Angetan vom Kauf will ich mehr über die Firma in Polen wissen und erfahre im Internet, daß das wohl eigentlich Hausschuhe für Kinder sind.

Die Kinderhausschuhe der Fischer-Markenschuh-Kollektion sind voll auf die Bedürfnisse der kleinen Kunden abgestimmt. Verschiedene Leisten garantieren optimale Passform. Die atmungsaktive Spezialkaschierung und Futter aus Naturfasern halten den Fuß trocken. Hochwertige Obermaterialien, trendige Farben sowie witzige Stickereien und Applikationen treffen den Geschmack der Kinder.

Morgen fahre ich mit den polnischen Kinderhausschuhen und den neuen Bildern, die hoffentlich trocken werden, nach Paris.

Erst vor ganz Kurzem, kürzlichst, habe ich mich überhaupt getraut mir die Koje, die die Galerie gemietet hat, mal auf dem Plan anzusehen. Sie ist leider eher groß.

Wenn alles (wider Erwarten) gut klappt mit dem Aufbau, möchte ich die Ausstellung der Michael Werner Sammlung im Museum besuchen und das Gustave Moreau Haus. Untergebracht im Hotel L´Amour. Das ist schon mal gut.

Die Examensjury in München mußte ich absagen. Ich versuche seit zwei Tagen, den Kandidaten (Freunden) ein Entschuldigungsschreiben aufzusetzen, treffe aber keinen Ton.

Seelische Oxydation

14.10.12

Auch das Unausgestellte nicht betonen und sich bald wieder mehr dem Schaffen der Anderen zuzuwenden. Ist der Plan.

16.10.12

23:40

crazy

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18.10.12

22 Reaktionen zu “Zeitlos veraltet sich selbst traktierend”

  1. admin
    Michaela Eichwald
    vor 14 Stunden ·i don t know

    Chris Kraus’ “Summer of Hate” Reading
    sexmagazine.us
    Chris Kraus’ “Summer of Hate” ReadingFiction,MusicOctober 6 2012 12:02 pmfb liketweetChris Krausreading from her new book“Summer of Hate”withJim Fletcherand music by Jean-Jacques Meunier atArtist Space
    Gefällt mir · · Beitrag nicht mehr folgen · Teilen

    MS Ich fand bisher alle ihre Bücher wirklich toll, dass neue hab ich allerdings noch nicht gelesen… aber danke für den link, mal sehen oder besser gesagt hören…

    Michaela Eichwald ja klar. Ich schrieb i dont know, weil ich es mir nicht angehört habe. ich kann das alles nicht mehr aufnehmen, anhören, ansehen und verarbeiten, ich kann es nur noch sharen.

    was einem alles angetragen wird. schaffe nit, es adäquat zu behandeln. Jeden Tag 1000 neue kritische Bücher, Bilder, Filme, Lieder, Performances, Symposien, Podiumsdiskussionen. Mögen andere damit etwas anfangen, oder aufhören.

  2. Doc Nancy
    wecher mann? der mit dem zopf, der mit den weißen haaren oder der mit dem kopftuch?
  3. admin
    Der wo das Schild haelt, wo 15.000 Euro drauf steht, liebe Nancy.
  4. admin
    helpless helpless helpless
  5. admin
  6. admin
    schwer zu erfassen (Discharge 1983)
  7. admin
    Das Hotel L´Amour macht seinem Namen alle Ehre.(nicht wegen lautes ficki-ficki, sondern alles voll Fotos nackter Mädchen. Nur Mädchen, nicht Frauen.)

    shite

  8. admin
    Ihm sind die Menschen wie stroherne Opferhunde.
  9. admin
    Blobfish

    Milky Way Scientists

  10. Gui
    »Sie benötigen nicht viele Muskeln, da sie im Boden halb vergraben warten, bis Beute vorbeischwimmt.« Genau wie ich!
  11. admin
    WORK THE GRAND PALAIS
  12. admin
    I won a yellow ribbon(Aron-Schreckmuster-Prize)
  13. admin
    Wie wir leben wollen
  14. admin
    Martha ist 31 Jahre alt, unverheiratet und noch Jungfrau. Als sie während eines Aufenthalts in Rom den eleganten und höflichen Geschäftsmann Helmut kennen lernt, verliebt sie sich sofort in ihn. Kurz darauf heiraten die beiden, Martha ist überglücklich.
  15. forsthoff
    das ist SCHLEIM:schleim ist das!!!!http://www.youtube.com/watch?v=YsxSOa-TLpU
  16. admin

    Test Dept & the South Wales Striking Miners Choir – Comrades in Arms

  17. admin

    Zeltinger Band: Asi mit Niwoh (Bananas, 1981)

    zu gut

    Zeltinger Band 1980, Müngersdorfer Stadion, 

    RockPop, ZDF

    (Hans Jürgen Maria Zeltinger)

  18. admin
    http://www.fraktus.de/home/
  19. admin
    De Volkskrant
  20. admin
    It was the Reena Spauldings Fine Art gallery’s first time at FIAC, with a special showing of abstract art by the Cologne-based artist Michaela Eichwald, who had hand-carried her large canvases to Paris from Germany.“I thought everyone was playing it very safe in London,” said John Kelsey, a director from Reena Spauldings, which is based in New York’s Chinatown. “We wouldn’t have done this show there. It’s too risky, there’s no consensus on the work. In London, you have to calculate everything.”

    “Here in Paris, we don’t worry,” he added. “We just brought an artist that we love.”

    A version of this article appeared in print on October 20, 2012, in The International Herald Tribune.

  21. admin
    Veräußern

    ___________________

    (seitdem ich den seltsamen Preis gewonnen habe, bin ich von der Außenwelt abgeschnitten. Ich weiß nicht mal, wie es bei der Preisverleihung gewesen ist und worin der Preis besteht. In Geld offenbar nicht. Niemand redet mit mir. Die Studenten gehen in mein (ehemaliges) Zimmer und projezieren MICHAELA, DU SCHWEIN! an die Wand.)

  22. admin
    Handke-Interview, immer wieder gerne____________________
    (sehr gut)

Größtenteils gute Laune in der Michel Würthle Ausstellung

29. September 2012

brus.jpg 3333.jpg o w.jpg
rollerblader.jpg i w.jpg   8222.jpg   ysl.jpg

usw usw.jpg   usw.jpg       dieter arseloecher.jpg     j s.jpg



Ein neues Eingreifwerk

26. September 2012

Ein neues Eingreifwerk

ein neues eingreifwerk.jpg

27.9.12

°
wespe.jpg herr doerr.jpg
Die Wespen fressen die alten Rosinen aus dem Kunstwerk von Jeldrik Mesmer; den Pinocchio von Ken Okiishi bekommen, als Antwort auf die Schwimmflossen. Sonst alles schlecht.
°GAWD  Wie die schmierigen Wichser sich die Bälle zuschieben und dabei so tun, als wären sie allen Ernstes allesamt individuell mutige, halsstarrige, außerhalb ihres Wichser-Systems stehende, sympathische OUTLAWS. Könnte man fast gute Laune von kriegen, wenn nicht leider schon zu oft gedacht und leider nichts weiter draus gemacht.schmierige Wichser

schmierige Wichser

schmierige Wichser

°

28.9.12

Entschuldigung, überzogen.

Stimmen tut´s trotzdem.

weiter.jpg

  1. admin
    (2009)
  2. admin
    Am Ende des Tages
  3. admin
    “Die Lücke, die wir hinterlassen, ersetzt uns vollkommen.”
  4. Gd
    der Schlips von Arendt Oetker, während der Blick eher »der Schlips des Arendt Oetker«, zu sagen scheint. Berkel und Sawatzki sind aber auch nicht schlecht.
  5. admin
    24. Juli 2012hallo liebe michaela magst du mich mal anrufen ?

    ich kann dich leider nicht mehr erreichen

    ich kann im Moment nicht telefonieren. Ganzen Mund voll Käferchen.

    hey hey

    ich hab ein paar fragen

    wann wir unsere Eröffnung machen sollen

    zum Beispiel

    wo kommen denn diese Käfer her ?

    ich weiß es selbst nicht!!

    sagen wir mal so ich würde gerne die Eröffnung am 01.11 machen

    wie findest du das ?

    die Eröffnung muß nach der fiac stattfinden, am besten Ende Oktober…

    ah Allerheiligen? das gefällt mir

    top

    ohhh cool

    ja dann machen wir es so !

    spitze

    ja!

    ein schöner Donnerstag !

    herrlich!!

    wunderbar

    ich freue mich sehr

    ja, hoffentlich kommt keiner!

    ich komm wahrscheinlich auch nicht

  6. admin
    MAKING HISTORY
    “Have I ever had a more perfect day in art?”
  7. admin
    Ende der Gegenwartskunst / Festhalten am Werkbegriff
  8. admin
    Emails, die URGENT! in der Betreffszeile führen: sofort löschen.Ebenso: SAVE THE DATE!

    Das wär´s im Moment. Sie können gehen.

  9. admin
    (Eine Beleidigung, hofft man, wirkt nicht wertbildend wie Kritik.
    Die dumme Beleidigung ist wahrscheinlich mit das letzte Verbliebene, das nicht eingespeist und umgemünzt werden kann von den leider relativ instinktsicheren Checkern, Abschreibern, Einebnern (Freunden).)
  10. admin

September 1997

13. September 2012

September 2012

13.9.12

pfe.jpg welt.jpg church.jpg urban kh.jpg

14.9.12

no voice


washed out


furchtbar muede


moechte verschwinden


ich glaub das mach ich auch

_________________________________
allerdings ist jetzt, 20:18, der Sturm draußen ganz schön.

_____________

4:58 ich könnt schon wieder

Die Bilder müssen noch viel abweisender, desinteressierter, schlechter aussehen

1. September 2012

Wenn Gedanken ihre Zeit gehabt haben, will man sie nicht mehr denken (…), sondern weitere Verzierungen aus Fragezeichen entstehen sehen.

(1997)

Adler Olsen, MS Pomm Fritt, Mann am Penny

25. August 2012

°

Als der amerikanische Gast gegangen war, rochen die Handtücher gut nach Patschouli. Sie ist immer so umgänglich, vorsichtig und nett. Sie gibt einem gerne Recht und wo sie es vielleicht nicht kann, schweigt sie. Im Gegensatz zu mir, der ich (durch meine Dauer-Unterhaltungen im Kopf?) so trainiert bin auf Pruefen, Gegenhalten und Widersprechen, daß mich das im Umgang vielleicht manchmal zu einer rt. lächerlichen Person macht, und das, was ich für normalen, am Gespräch und am anderen interessierten Austausch halte, teilweise verstanden wird als Herabwürdigung, Kampf, persönlicher Angriff. Was mich, wenn ich es merke, antreibt mir umständlich irgendeine Nettigkeit einfallen zu lassen. Es aber eigentlich nicht will, weil das, was man sagt, so noch verdrehter und unverständlicher wird, statt konkreter und verständlicher. Oder? Egal. Wo so viele darauf aus sind, Gemeinsamkeiten zu betonen und Unterschiede einzuebnen, muß doch wenigstens einer den Unterschied  m a c h e n  und generell hochhalten. Das könnte auch gern ein anderer sein! Oder mehrere! Und zeigen, daß es nicht schlimm ist, sondern schön. In der Menschenwelt mögen sie es aber nicht so sehr und in der englisch sprechenden noch weniger. So daß ich wirklich immer solche Probleme habe, englisch zu sprechen. Weil ich freundlich sein will zu freundlichen Menschen und mir die Vokabeln fehlen. Außerdem freundlich bin.
ach. kommt schon richtig an. rah rah rah

(Der Gast erzählte von den Leuten, die den Pofalla gekauft haben. Daß die einen guten Eindruck machten, richtig interessiert seien und gefragt hätten, was es mit dem Pofalla auf sich hat. Da habe ich versucht zu beschreiben. Daß ich ihn erst hauptsächlich genommen hätte wegen seines Namens. Der Name, das harmlose Gesicht (auch: Stimme), das Amt dazu, alles schon gut genug, er sich zu meiner Freude immer weiter als sogar glänzende Wahl herausstellt. Pofalla ist einer der wenigen Hauptschüler in leitender Funktion, mit 15 in die Junge Union Weeze eingetreten, Förderer und Geldgeber gefunden. Durch fleißiges Arbeiten, Zielorientiertheit, Einlösen der in ihn gesetzten Hoffnungen, mustergültige Laufbahn. Mittlere Reife, Fachhochschulreife, Studium der Sozialpädagogik, Diplom, Zweitstudium der Rechtswissenschaften, Staatsexamen, Referendariat, Anwalt, CDU – Generalsekretär. Seit dem 28. Oktober 2009 bekleidet Ronald Pofalla das Amt des Chefs des Bundeskanzleramts, darüber hinaus ist er Bundesminister für besondere Aufgaben im Kabinett Merkel II. (wikipedia)

Das Lustige sei eben, versuchte ich der Gertrud auf englisch zu erklären, daß die eisenharte Disziplin, die Manneszucht und die guten Manieren, die so ein Emporkommen erfordern, nicht verhindern können, daß immer der Hauptschüler im Pofalla lauert und ständig auf seine Chance wartet, auszubrechen und loszuschlagen.

27.8.

Unser Leben geht dahin wie ein Geschwätz.

und warum auch nicht

28.8.

Upcoming
Double Solo Show w Stefanie Popp !

„Lanzetten mit Stechhilfe“

13. August 2012

liest „der Mensch“, erschrickt, und läßt sich fallen. Ein anderer zieht hinter ihm geräuschlos eine analoge Personenwaage aus dem Regal und stellt sich darauf. Schnell zum Kauf entschieden umfaßt er sie und geht zu den Thermometern. Arno überbrückt die Zeit zwischen Kleingeräten für Gesundheit und Schönheit und weiß bei vielen gar nicht, wofür sie sind, was ihn freut weil er gerne ratet. Er soll in 10 Minuten wiederkommen in den zweiten Stock vom Media-Markt, dem im Aufbau befindlichen Service-Bereich, wo er seine Kamera abholen will. Die er vor 16 Tagen an einem anderen Ort in Reparatur gegeben hat. Man hat sich noch nicht von der Funktionsfähigkeit überzeugen können, weil der Akku leer war. Nun soll der Akku wenigestens weni wenin. Er steht herum und denkt, wie schön still es hier ist. Er ist offenbar mit dem Mann allein in der Abteilung, wie ein Dachs, und kein Verkäufer zeigt sich. Er möchte niemand sein, der ein Dental-Center zu Hause hat und sich vor anderen dafür rechtfertigen, denkt Arno, als er plötzlich das charakteristische Geräusch vernimmt, das entsteht wenn einer einen Klettverschluß eines Blutdruckmeßgerätes auseinanderreißt. Die Eindeutigkeit des Sinneseindrucks, die durch das Wort charakteristisch aufgerufen und abgeglichen wird, tröstet ihn. Denn es stimmt, man kann schreiben, was man will.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  1. matumba
    sehr gut.
  2. admin
    ach egal bzw. belanglos

    (aber kannst du ja praktisch nichts für

    also danke schön)

    __________
    bzw.

    schon doch gut

  3. admin
    Um 10 hatte ich nach langen Jahren einen Termin mit einem Makler in einem Objekt (neben der Kneipe Zum Klammeraffen).

    weitere Beschreibung gefällt mir nicht mehr!

  4. admin
    quälend lang der Kämmerlings-Text.
  5. admin
    viel lieber lese ich natürlich das http://www.tagesspiegel.de/kultur/debatte-sei-voll-authentisch-erfinde-dich-neu/6996194.html
  6. admin

  7. admin

    bitte liegenbleiben

  8. admin
    WDR 5, Das philosophische Radio. Juliane Rebentisch über die Kunst der Freiheit, Moderation: Jürgen Wiebicke. Sendung vom 10.02.12

    http://gffstream-9.vo.llnwd.net/c1/m/1328904859/radio/philosophischesradio/wdr5_das_philosophische_radio_20120210_2100.mp3

    (Ich möchte auch so reden können.)

  9. admin
    Mein Lappen lag ein Glúck auch noch auf dem Parkplatz, fast trocken. Heute nichts gemacht, überhaupt gar nichts.
  10. admin

    Emerald Eichwald

  11. admin
    goncourt ?@goncourt

    Diese Schirrmacher-Geschichte ist doch vor allem unglaublich mühsam.

    1:05 PM – 15 Aug 12 via web
    _______________________

    ja!

  12. alleine irren
    o dieser emerald eichwald – ein sehr sehr irrer helm. vielleicht etwas schwer und optimiert gegen eher unübliche gefahren, aber schwerwiegendes, vielleicht von oben oder sogar von innen?

    das ding aufsetzen und losfahren. dann von sehr großen heuschrecken geträumt. smaragd-heuschrecken (crickets). halswirbelsäule. halswirbelsäule.
    ___________________________

    (4:08 hallo, es ist schon spät und da komme ich mal mit hier in das Feld.

    ich würde den Emerald wahrscheinlich immerzu streicheln, herumtragen und ihn dann wieder hinstellen und bald wieder streicheln.)

  13. admin
    Ein bißchen interessant ist schon, was der Steinfeld gern als Ergebnis hätte. Was er sich wohl vorstellt, wie das im bestmöglichen Fall für ihn laufen soll.

    Unten auf den Briefkästen lag ein Buch (Hardcover) mit dem Titel: Der Tag, an dem der Wind dich trägt. Thriller. Autor: James Petterson. (Wirklich!)

    (Mir sind Schwedenkrimis noch nie aufgefallen.)

  14. admin
    Raddatz über Grünbein
  15. admin
    Andacht
  16. admin

    Sprachlichkeit als Sprachvermöglichkeit genommen – sofern sie zu verschiedenartigen weltverwandelnden Realisierungen führen kann – treibt irgendwann den Kampf zwischen Genügen und Ungenügen von Menschenwelt und Welt hervor. Er ist im geschichtszeitlichen Weltwerden virulent, nachdem sich in ihm der Aufgang der Sprachlichkeit in einer objektiv wissbaren, den bisherigen Weltzusammenhang sprengenden Weise zugetragen hat. Als Quelle dieses Kampfes verhindert die Sprachlichkeit zugleich seine eindeutige Entscheidung. Er macht auf allen Ebenen die Art von Lebendigkeit aus, die der Welt eigen ist. Welche Folgen hat er, wenn man die Welt als ganze in den Blick zu nehmen versucht?

    Es geht nicht darum, die Entscheidung dieses Kampfes in einer Harmageddon-Schlacht herbeizuführen. Solcher Verderbtheit menschlichen Vorstellens stehe entgegen, dass das Treiben all dessen, was in der Welt um machtvollen Bestand, um Ausbreitung und Anerkennung kämpft – mit allen ihm zugehörigen Entsetzlichkeiten -, nicht angetastet werden soll, sofern das zu weltbezüglichen Differenzbildungen nötigt. Will man eine Entscheidung nicht-welthafter Art offen halten, bedarf es einer gegen die Sprachvermöglichkeit und gegen fundamentale Möglichkeiten ihrer Weltbestimmungen und Weltbildungen gerichteten Wendung, durch welche die der Welt innewohnende Insuffizienz in eine radikale Nichtigkeit hingesteigert wird. Von ihr aus sind einige Phänomene, die sich an lebendigen Sprachwesen als Weltvorkommnisse finden, in einen Blickwinkel zu rücken, welcher der Welt fremd ist, damit sie für ein Namensscheues durchlässig werden, das mit der Welt unverträglich ist – wogegen Religionen um ihrer Weltbestandsfähigkeitswillen verstoßen müssen. Es ist daher Welthaftes so in eine Bestimmtheit hineinzudenken, dass welthaft Unmögliches sich als ein alle Differenzen zur Welt von sich Abweisendes melden könne – wenn es dies denn täte. In sprachlicher Entstelltheit könnte man versucht sein zu sagen: Einer unbedingten Liebe als welthaft Unmöglichem sei es nicht verwehrt – damit sie nicht von der Welt ausgesperrt werde -, dass sich von ihr her eine darum unbekümmerte Welt als untragbar ausnehme, weil sie Geliebtes und zu Liebendes in ein nicht enden könnendes, Schmerz zurücklassendes Nichtsein entzieht. Denn zu leben ist ein hinnehmendes Haften an dem, was fast nicht ist und dabei die des Nichts würdige Selbstherrlichkeit des Weltwerdens dokumentiert.

    In dieser Perspektive ist die Welt in ihrer Art von Selbstgenügsamkeit auf dem Umweg über die europäische Geschichte wieder zu dem geworden, was sie ist; was sie immer auch in geschichtlicher Unberührtheit gewesen ist, aber zugleich in den Weltbildungen der lebendigen Sprachwesen nie gewesen ist; als was sie erst jetzt entschieden gewusst wird. Bejaht man das, so hat sich die Welt aus der Art von Sprachgläubigkeit herausgedreht, welche die Geschichte Europas dominiert hat und die zäh weiterlebt.

    Der Autor ist Professor im Ruhestand an der Universität zu Köln. Er hat in den letzten Jahren die Phänomenologie in den Horizont des Themas Weltwandel und Sprachwandel gerückt.

  17. admin
    EIN NAMENSSCHEUES
  18. admin
    # 2645

    Mieter eines Hauses in der Erkstraße haben gestern Abend gegen 19 Uhr 30 beobachtet, wie ein Rollstuhlfahrer einen Sessel, der als Sperrmüll im Hof lag, in den Hausflur des Seitenflügels schob. Dann griff er zu einem Feuerzeug und zündete den Sessel an. Die Hausbewohner löschten das Feuer, das bereits die Fußbodensockelleiste erfasst hatte. Verletzt wurde niemand. Die Polizei suchte die Umgebung ab und nahm in der Nähe den 28-jährigen Tatverdächtigen fest. Bei ihm wurde eine Blutprobe vorgenommen.

    # 2632

    Ein Fahrgast der BVG alarmierte gestern Abend nach dem Aussteigen gegen 18 Uhr 40 die Polizei wegen der gefährlichen Fahrweise eines Busfahrers. Die 44-jährige Frau saß im Bus der Linie X 83 und bemerkte, wie der Fahrer auf der Strecke zwischen Rathaus Steglitz und der Malteserstraße in Marienfelde einen Radfahrer abdrängte und zwei Mal bei „Rot“ über eine Ampel fuhr.
    Über die Leitzentrale der BVG wurde der Busfahrer über Funk angewiesen, seinen Bus an der Haltestelle Kaiser-Wilhelm-Straße Ecke Paul-Schneider-Straße in Lankwitz zu stoppen. Dort wartende Polizeibeamte führten bei dem 32-jährigen Fahrer eine Atemalkoholmessung und eine Drogenschnelltest durch. Dabei stellten sie fest, dass der Busfahrer zwar keinen Alkohol getrunken, aber offensichtlich Drogen konsumiert hatte. Daher wurde bei dem Busfahrer eine Blutentnahme durchgeführt, der Führerschein beschlagnahmt und ein Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet

    # 2615

    Wegen einer Bedrohung wurden Polizeibeamte kurz nach Mitternacht zur Gottlieb-Dunkel-Straße/ Ecke Hattenheimer Straße gerufen wo sie auf einen aggressiven Mann trafen, der ein Messer in der Hand hielt. Da der Mann das Messer nicht weglegen wollte, wurde gegen ihn Pfefferspray eingesetzt und das Messer mit dem Rettungsmehrzweckstock aus der Hand geschlagen. Beim Anlegen der Handfessel leistete der 33-Jährige gegen die Beamten Widerstand.
    Vorausgegangen war ein Streit wegen Lärms in der nahe gelegenen Wohnung. Dabei soll der Verdächtige, der wegen lauter Musik und Gespräche nicht schlafen konnte, seiner 26-jährigen Nachbarin und seinem 28-jährigen Nachbarn im Hausflur ein Messer an den Hals gehalten und beleidigt haben. Als die Angegriffenen auf die Straße flüchteten, lief ihnen der Verdächtige hinterher.
    Der 33-Jährige schilderte den Beamten dagegen, dass er selbst mit dem Messer von den Nachbarn bedroht wurde und ihnen das Messer entwinden konnte.
    Eine Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von 1,45 Promille. Er wurde daher zur Blutentnahme gebracht und anschließend entlassen.

    # 2614

    Gestern Abend gegen 18 Uhr 30 wollte eine Zivilstreife des Abschnitts 35 in Gesundbrunnen den Fahrer eines „Audi“ zur Überprüfung anhalten. Der Fahrzeugführer zeigte zunächst seine Bereitschaft zum Stoppen gab aber in der Schulstraße plötzlich Gas und flüchtete.
    Die Polizeibeamten schalteten Blaulicht und Martinshorn ein und nahmen die Verfolgung auf. Auf seiner Flucht verursachte der „Audi“-Fahrer mehrere gefährliche Situationen, bei denen Fußgänger zur Seite springen und andere Fahrzeugführer Vollbremsungen machen mussten, um einen Unfall zu verhindern. An der Einmündung Reinickendorfer Straße Ecke Pankstraße sprangen die Insassen aus dem Fluchtfahrzeug. Der Wagen rollte gegen einen Ampelmast und blieb beschädigt stehen. Die mit etwas Abstand folgenden Beamten konnten den 26-jährigen Mitfahrer aus dem Fond des Wagens am Ort festhalten, während dem Fahrer und Beifahrer die Flucht gelang.
    Bei der Durchsuchung des Pkw fanden die Polizisten ein Fläschchen mit einer unbekannten Flüssigkeit, die aber im Verdacht steht, ein verbotenes Rauschmittel zu sein. Dieses Fläschchen, der „Audi“ und zwei Handys, die im Innenraum lagen, wurden beschlagnahmt. Der 26-Jährige wurde nach Überprüfung seiner Personalien am Ort entlassen.
    Es wurden Verfahren wegen Verkehrsstraftaten und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

    # 2599

    Gestern Abend legte sich eine stark alkoholisierte Frau in Kladow auf die Straße und pöbelte ihre Helfer an.
    Gegen 21 Uhr 55 sahen zwei Passanten die 22-Jährige auf der Sakrower Landstraße Ecke Hottengrundweg auf dem Bauch liegend. Autos mussten wegen der Betrunkenen bereits anhalten. Die beiden Männer sprachen die Frau an, woraufhin sie sofort aufsprang, einem der Helfer mit der flachen Hand gegen den Kopf schlug und beide anpöbelte. Die Passanten führten die 22-Jährige zum Gehweg, mussten die Renitente dort jedoch zu Boden bringen und festhalten, bis alarmierte Polizisten am Ort erschienen. Die Beamten wurden von ihr sofort beschimpft, beleidigt und später auch bespuckt. Sie trat in Richtung der Polizisten sowie gegen den Funkwagen.
    Die 22-Jährige wurde zu einer Polizeidienststelle gebracht, wo eine Atemalkoholmessung mit einem Wert von 1,89 Promille erfolgte. Durch die Widerstandshandlungen der jungen Frau wurde eine Beamtin verletzt und konnte ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

  19. luzi
    einen rettungsmehrzweckstock könnte ich auch gut gebrauchen-
    habe leider nur eine rettungsdecke ( fleece grün )
  20. admin
    Ob sie da extra einen sitzen haben, der für den polizeilichen Sprachwandel zuständig ist? Der beruft 2x im Jahr Sitzungen ein und meldet den Kollegen in den Pressestellen, daß es ab sofort nicht mehr Gummiknüppel o.ä. heißt, sondern Rettungsmehrzweckstock. Auffällig, daß die Automarken immer in Anführungszeichen gesetzt werden und sie dadurch irgendwie herabgewürdigt erscheinen. Ein “Audi” und ein “Mitsubishi” kollidierten mit einem (sogenannten) “Fiat Punto”.
  21. admin
    ick hab durs g. 1987 zu hause in dresden besucht.(als ich sowieso in sachsen war mal)
    nachdem er die HU verlassen hatte und als talent und u.ä. gemunkelt wurde….
    dann kam “grauzone ,morgens”.

    vieles bis alles ging daraufhin wahrlich schief….

    ________________

    “Durs Grünbein” kam mir schon immer vor wie ein ziemlich gut erfundener Lyriker/Lyrik-Cyborg. Das Werk perfekte Imitation dessen, wie man sich vorstellt, daß andere sich honorable Gegenwartslyrik vorstellen. Überkandidelter Bildungs-Schwachsinn versetzt mit … mir fällt nichts ein, unangenehmen Einsprengseln, die auf “einzigartige Persönlichkeit” hindeuten sollen. (Brüche, Widersprüche usw. -) (Raddatz hat es ja viel besser beschrieben). Ich kenne auch nicht so viel, meistens aus der Zeitung, auch die Reden  (den Rest reimt man sich großzügig, aber wahrscheinlich nicht falsch zusammen.)
    Restlos versaut hat ihn wahrscheinlich das Ansehen im Westen, die Professur und übrige Dekoration. Da der Raddatz selber so ein gespeizter Typ ist, macht mir den Text noch lustiger. Außerdem sprachlich wirklich richtig was getroffen.

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    (ich würde gern mal jemand hören, der bei DG studiert hat.)

  22. admin
    Gestern und heute

    Tag der offenen Tür aller Ministerien

    Shuttlebus

  23. alleine irren
    kam ein shuttlebus an mir vorbei, mehr als halb leer, und sein ziel: DIE BLAUE ROUTE. das war eigentlich schön.
  24. zwanzig
    bist du linie orange oder blau gefahren?
  25. admin
    Ich bin leider gar nicht mit dem Bus, sondern mit dem Fahrrad zum Bundeskanzleramt gefahren und dort hineingegangen. Es war halb 5 durch und die Bundeskanzlerin war schon wieder weg. Ich hatte es ein bißchen darauf angelegt, denn ich hatte Angst, daß es zu aufregend ist. Dann habe ich mich im Haus umgesehen und mich über die Bundeskanzlerportraits bepißt. Ich habe gedacht: ich fasses ned. Es hingen auch zwei sehr schlechte große Bilder in einer Art Kinosaal, ich weiß aber nicht, von wem.

    Dann hinten über die Brücke raus in den Bundeskanzlerpark. Da stand z.B. ein riesiger blauer Hubschrauber. Auf einmal war es schon 18 Uhr und alle sollten nach Hause gehen. Es war sehr sehr viel Polizei da.
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    Das waren Informationen in Leichter Sprache.
    http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/LeichteSprache/leichteSprache_node.html

  26. admin
  27. zwanzig
    Boah, ich versteh die Leichte Sprache mal gar nicht =>
    Die Hurraki-Internetseite ist eine Arbeit von Hep Hep Hurra
    und dda ist dann alles total gelogen….Hannelore wäre gut.
  28. admin

  29. admin
    die Leichte Sprache ist zäh und ermüdend und man fragt sich, ob die, für die sie gemacht ist, irgendwas so besser verstehen oder nicht auch nur müde werden mit aber dem Gefühl, daß sie bedacht worden sind und ausdrücklich eingeladen, auch an der Demokratie teilzunehmen. Auch wenn es natürlich nicht so gemeint ist. Ich kann es nicht einschätzen und will es nicht verdammen.

  30. admin
    ich habe mich ein paar Mal bei Durs Grünbein in die Poetikklasse in Düsseldorf gesetzt. Wie war das noch? Es ist hundert Jahre her.
    Viel Benn kopierte er uns, Hölderlin, Benjamin … Heiner Müller, der ihn ja auch gefördert hat. Rilke. Pasolinis Gedichte habe ich da kennen gelernt.
    Er schien mir damals sehr gebildet, war gekleidet wie ein Pastor, optisch akkurat, kauzig und ebenso eitel. Ich hatte Angst, aber das war nicht seine Schuld. Seine Monologe über Dichtung und Kunst und beide zusammen, immer historisch ausholend, mochte ich, viel assoziiert. Seine Gedichte konnte ich schlecht lesen, und einmal waren sie mir sogar peinlich. Was mir zu sagen auch leid tut. Weil er so nah, als Mensch, vor mir saß und vorlas.

    Die Rezension von Raddatz ist schön wenig spitzfindig, aber dass noch immer so aufgebracht auf Grünbein herumgehackt wird, wundert mich. Ich dachte, es sei längst Konsens, dass er sich von jeglicher Konfrontation weggeschrieben hat. Ich stelle ihn mir zwischen Karyatiden vor im Schatten und wie ein Abgetretener in Wehmut sudelnd. Mich nerven ganz andere Sachen, den lass ich sein.
    Aber das neue Buch kenne ich ja auch nicht.

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    Vielen Dank!

  31. admin
    Das Ende der Gegenwartskunst klingt wie Musik! in meinen Ohren

    relief

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    Kunst der Gegenwart I
    Nummer 040.023
    Art Vorlesung
    Semesterstunden 2
    Angeboten im Semester Wintersemester 2012/13
    Vortragende/r (Mitwirkende/r) Diederichsen Diedrich
    Organisation Institut für Kunst- und KulturwissenschaftenWS 2012/2013

    Angaben zur Abhaltung

    Inhalt Das Ende der Gegenwartskunst

    Die Vorlesung will in Theorien der Kunst als Gegenwartskunst einführen, ausgehend von einer in letzter Zeit an verschiedenen Stellen geäußerten Diagnose, die Gegenwartskunst sei am Ende – Gegenwart sei nicht der Name der aktuellen Zeit, sondern eine bestimmte Epoche zwischen 1989 und 2008 (oder 2011). Die Bezugnahme auf eine gemeinsame Gegenwart als Legitimationsfigur für zeitgenössische Kunstproduktion sei selbst nur eine Periode innerhalb einer Abfolge von Legitimationsfiguren und müsse aus verschiedenen Gründen abgelöst werden. In der Vorlesung wird die Vorgeschichte dieser Diagnose erzählt werden: vom Gegenwartsbegriff bei Baudelaire, der im „Maler des modernen Lebens“ erstmals Zeitgenossenschaft und Gegenwartsbezogenheit als Aufgabe für Bildende Kunst formuliert hat, über die Gegenwartsmodelle der europäischen Avantgarden, der Pop-Art bis zu einer von globaler Simultaneität ausgehenden Weltkunst und den technologisch gestützten Vernetzungsverhältnissen der digitalen Kultur und ihren quasi-totalitären Implikationen einer unentrinnbaren Ökonomisierung sozialer und individueller Verhältnisse. Dazu sollen Gegenmodelle des Ausstiegs aus einer Gegenwart, die die „übrige Zeit“ angreift, wie Alexander Kluge sagt, in ihrem utopischen Gehalt wie in ihrer Hilflosigkeit diskutiert werden und Möglichkeiten freigelegt werden, wie ein solcher Ausstieg mithilfe künstlerischer Praktiken regelmäßig gelingt und doch scheitert. Was wäre der dritte Weg, der auf die Alternative aus einerseits dem ahistorischen Mix der Zeiten und epochalen Bezugnahmen, wie ihn noch die Pastiches der Postmoderne zelebrierten, und andererseits der totalen globalen Gegenwart unserer Gegenwartskunst, reagieren kann?

  32. admin
    Legitimationsfiguren

    Hilflosigkeit

    reagieren

  33. admin
    warum?
  34. admin
    Welterschöpfungstag! aber genau

    (der Meteorit soll kommen.)

  35. forsthoff
    August Walla:
    WELTALLENDE

    http://www.gugging.org/index.php/de/museum/431/ausstellungen-/-museum-12

  36. admin
    Walla Walla
  37. zwanzig
    eyvallah!!
  38. admin
    Lob dosieren
  39. admin

    Tuli Kupferberg

  40. admin

  41. admin
    solve
  42. forsthoff
    http://www.youtube.com/watch?v=fI6BJwef7ss SaveFrom.net
  43. admin

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7. August 2012

ich weiß SOWIESO nicht mehr, was ein Text sein soll, auch nicht im besten Falle. Ich weiß nur, was mich alles stört, und das ist auf die Dauer so lächerlich, kleinliches Gefühl!

in der Zukunft, wuman, da muß doch mehr sein, als Text.
sprich mit mir!

P.S. „Pofalla in Texas“ sounds wonderful to me.

Tagebuch

23. Juli 2012

22. Juli

Nach der Erstgabe von Calcium phosphoricum wirkt die Katze ruhig, ernst.

Freundlich zugewandt. Appetit verringert, Schlafbedürfnis größer.

Spät abends konsterniert, wie sich selbst fremd geworden.

Röchelt weniger, hustet gar nicht mehr. – Abwarten.

23. Juli

Die Tierheilpraktikerin hatte zur Rohfleischfütterung geraten, möglichst auch Gemüse geben, das Streu wechseln und auf Holzstreu umsteigen. Blattsalate seien sehr gut, noch besser und besonders wirksam gegen Tumoren: Himbeeren. Ich soll es mit Hühnerherzen versuchen, auch Hühnerflügel, Hälse, Leber vom Rind, nicht aber Schwein. Weil ich selbst seit Weihnachten kein Fleisch esse und mich nicht erinnern kann, wann ich zuletzt welches zerschnitten habe, beginne ich mit Hühnerbrust. Wird von beiden verweigert. Zum Spaß lege ich ein bißchen Radicchio und Feldsalat in das andere Schälchen. Angenommen wird schließlich ein rohes Ei und etwas Butter.
Kaum Gewürge.

Am 30. Juli 2012 um 12:18 Uhr 

Die Leute vom Grünflächenamt bewirtschaften heute schon den vierten Tag mit ihren lauten Geräten die Umlagen.
Gerade hatte ich den Satz hingeschrieben, da kehrt plötzlich Ruhe ein.

Da ich selbst paralysiert das ganze Jahr noch nichts gemacht habe, wird es jetzt alles ein bißchen viel und ich antworte gar nicht mehr auf die nüchterner formulierten Fragen und Aufforderungen. Ich überlege stattdessen wie ich es anstellen könnte, weiterhin nichts zu machen und weiterhin dem Ganzen Großen Schlechten NICHTS hinzufüttern zu müssen.

Am 31. Juli 2012 um 12:02 Uhr

warst du schon im Flutgraben die Salong-Leute treffen? ich habe ein paarmal Anlauf genommen, dann aber nur todmüde hier rumgeschlurft und ein bißchen gedacht, ich will mich auch in die Prozesse nicht einmischen. (Ich würde da gern nur als unehrgeiziger Gast unauffällig rumhängen, aber irgendwie geht das immer nicht so richtig. Als 20 Jahre Älterer fällt man leider immer irgendwie auf und sie fragen einen dauernd was und ich weiß doch selbst nichts.) xM

Ich soll sagen, wieviele Wände ich brauche, bevor ich auch nur ein einziges Bild habe, es darauf zu hängen. Normalerweise erst die Bilder, dann die Wände, oder nicht? Also null Wände. 0

Jetzt kommen sie schon wieder mit ihren Heckenscheren!

Die Tierheilpraktikerin sagte, ich hätte ihr vielleicht vor Aufregung nicht richtig zugehört, jedenfalls zu oft geschüttelt und das Mittel überdosiert. Beim zu schnellen Abbau des Tumors würden Toxine entstehen, die die Nieren schädigen, umgekehrt könne das Tumorwachstum noch angeheizt werden.

Als ich gestern das Fahrrad im Hinterhof aufschloß, zerplatzte kaum ein Meter neben mir ein Gurkenglas, das jemand aus dem Fenster geworfen hatte. Ich fragte meine Nachbarin, was sie davon hält. Ob das wohl Behindertheit, Besoffenheit oder Bösartigkeit gewesen sei?
da sagte sie: vermutlich alles drei.