Das machen wir vielleicht morgen mal
28. Februar 2013Überlegungen während des Winterschlafs, ob das Format Kunstausstellung zu retten ist und was den Akademierungsschub ablösen könnte.
(spätestens 2015, jetzt schon einleiten)
1 – 2 Tonnen kryptische Gegenwartstexte bitte
1.3.13

2.3.13
In Amerika war eine Skulptur heruntergefallen. Der Fuß ist abgebrochen und oben sind ein paar kleine Kitschen zu sehen.
Nun bekomme ich die exzellenten, vorzüglich präzisen und detailliert formulierten treatment recommendations des Restaurators, der unter anderem für das Philadelphia Museum of Art tätig ist vorgelegt, und fühle mich wie eine Art Kaiser, sehr geschmeichelt, wie jemand, der immer ein bißchen übertrieben behandelt wird und nicht mehr ganz merkt, wenn er verhöhnt wird, eingelullt von seiner Wichtigkeit.
Ich bin zu argwöhnisch. Daß ich nicht vom Fach bin und Akemi Akepox und Butvar B-76 PVB nicht kenne, sondern finde, daß es wie gut ausgedacht klingt, dafür können die Verantwortlichen ja nichts. Sie kennen den Grad meiner pervers überdrehten aus dem Ruder gelaufenen heil- und gnadenlos chemisch professionell verselbständigten Verstiegenheit und darauf hingezüchtete hochfäechlische Empfindlichkeit nicht. Deshalb sind sie als Leihnehmer praktisch gezwungen, mich und das Werk und was möglicherweise alles daran und davon abhängt, so vorsichtig zu behandeln und so ernst zu nehmen, wie es nur geht. Aber vielleicht auch, weil sie einfach höflich und normal nett sind und wissen, was sich gehört.
So wird es sein. Falls nicht, soll es mein Schaden nicht sein.
Ich freue mich wirklich sehr über jede Art von treatment recommendations und Anschreiben.
*
Treatment Recommendations:
1. Digitally photograph the object before, during and after treatment.
2. Barrier coat the break surfaces of the two larger fragments with a thin layer of Butvar B-76 PVB resin in (95:5 ethanol:xylol) and permit it to dry.
3. Once the barrier coating has dried, adhere the two larger pieces with Akemi Akepox 2010 paste consistency epoxy, clean off any squeeze-out immediately, and permit the epoxy to cure.
4. Reattach the small fragment with paraloid B-72 acrylic adhesive (in 50:50 acetone and ethanol).
5. Consolidate small areas of fractured paint with thinned B-76 (in 95:5 ethanol:xylol).
6. Fill loss areas with Flügger acrylic spackle and allow it to harden. Consolidate the Flügger with paraloid B-72 and permit that to harden.
7. Inpaint the surface with Golden Acrylic paints mixed with Primal WS24 acrylic dispersion to provide the hard, glossy surface.
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3.3.13
Sonntagsverkauf in der Poco-Domäne
Auf der Suche nach Material für den Einsatz vor Ort in Hohenlockstedt.
Morgens hatte ich mir ein Atelier am Rosenthaler Platz angesehen, was ich gerne genommen hätte und das mit 80%iger Sicherheit schon zugesagt worden war.
Nachmittags teilte die Frau mit, sie hätte es doch einer anderen gegeben, wegen höherer Dringlichkeit. Die andere hat ein Kleinkind und ich nicht. Die Frau war trotzdem nett und handelte sicher so verantwortungsbewußt sie konnte. Sie hat auch ein Kleinkind und bezieht jetzt ein größeres Atelier in der Tromsöer Straße, für das ich mich ebenfalls beworben hatte.
6.3.83

Die Wahlbeteiligung zur Wahl des 10. deutschen Bundestages betrug 89,1 %.
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Notizen zur gegenwärtigen Lage der Ästhetik
(…) untersucht das Verhältnis des Bildes, dessen ontologischer Status noch immer völlig ungeklärt ist, zu seinen „Trägermedien oder Gastmedien“ (…)
die Intellektuellen sind mittlerweile oft jünger, als ich.
~
Kleiner als Krähen, größer als Amseln, meistens zu mehreren. Dohlen? Stare?
Die Einheimischen nennen ihren Ort Holo.
~
17:00 Ab und zu hört man, wie das Häutchen einer Narzisse platzt.
Leises Knistern auf der Fensterbank. Morgen um 13 Uhr ist Kinderdisco im Zum Kamin. Draußen Schneesturm. Die Nazis kommen. Arbeit ruht.
20:00


21:57 Sich den ganzen Tag vor der Arbeit drücken (Aufregung und Angst), um dann Abends einwandfrei feststellen zu können, daß die Arbeitsbedingungen und der Umgang damit optimal: ist. sind
(Sie läßt es so klingen, als verlasse man Berlin besser jetzt als gleich, vermutlich stimmt das. Aber wohin.)
°
12.3.13 2:41
°
Morgen kommt der Steinbrück nach Holo und spricht mit Verantwortlichen der Firma PoBo (Termin ohne Presse). Deswegen können wir nicht wie geplant die gläserne Produktion besuchen.
°
Werk dümpelt ein bißchen führerlos vor sich hin.
Gefühlte Anlaßlosigkeit trotz bipolar uffjeregter Epoche. Mal sind mir die Motive zu durchsichtig, 20 Sekunden später kann ich überhaupt keine mehr ausmachen.
Jetzt mitten in der Nacht baden. Das macht Sinn.
(Ziel, daß es keine Stelle mehr gibt, wo man ungern hinschaut.)
Noch das Blödeste ist mir zu didaktisch und aufdringlich. Oder zu blöd.
Jetzt endlich Holzleistenkauf bei Arnold Krause OHG in strahlender Sonne.











Berlin Hbf (tief)
Hamburg Hbf
Lübeck Hbf





Am 11. Februar 2013 um 11:45 Uhr |BearbeitenWicky Junggeburth
http://www1.wdr.de/themen/panorama/sp_karneval13/karneval-social-viewing102.html
Am 12. Februar 2013 um 15:38 Uhr |Bearbeiten
Abschied von der Kohärenz.Am 13. Februar 2013 um 12:06 Uhr |BearbeitenNachts Rede an die Nation,
jetzt
Störenfriede, draußen und drinnen
James Bennings “Stemple Pass” , Diederichsen, taz
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Una-Bomber Manifest
http://www.equinox-net.de/wp/wp-content/downloads/unabomber.pdf
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The Net – The Unabomber, LSD and the Internet (Lutz Dammbeck)
deutsch
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Mauschelei & Wahnsinn
http://www.katzundgoldt.de/w_waffen.htm
Am 13. Februar 2013 um 18:17 Uhr |Bearbeitenlebt!
Platon – Aristoteles: Das Gute (kein fachdidaktischer Schwerpunkt)
Funktionen:
Lehrperson Prof. Dr. Paul Janssen
Veranstaltungsart Hauptseminar Veranstaltungsnummer 40050
Max. Teilnehmer SWS 2
Plätze Online-Vergabe Semester SoSe 2013
Tag Zeit Rhythmus Raum
Einzeltermine anzeigen
Do. 14:00 bis 15:30 woch 100 Hauptgebäude – 4.011
Bemerkung
Die Ankündigung des Hautpseminars erfolgt unter Vorbehalt und kann erst zu Beginn des Semesters bestätigt werden.
Am 14. Februar 2013 um 17:30 Uhr |Bearbeiten
2006
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Donnerstag, 14. Februar, um 19.30 Uhr im Großen Haus: DIKTATORENGATTINNEN I.
Mit Christine Groß, Mira Partecke, Sophie Rois und Volker Spengler.
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14. Februar 2013 – 20:30 David Joselit. After Art
Book presentation with David Joselit, Isabelle Graw, Philipp Ekardt, and Armen Avanessian. Pro qm thematische Buchhandlung
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Thursday February 14th
Konzert 14/02/2018
ein wald
22 Uhr, Smaragd Bar
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alles auf sky
Am 14. Februar 2013 um 20:54 Uhr |Bearbeitenhttp://frieze-magazin.de/archiv/kolumnen/koelner-kritik/
http://frieze-magazin.de/archiv/features/nobodys-fool/
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http://www.icaphila.org/exhibitions/past/ownlife.php
(2006)
Am 15. Februar 2013 um 21:39 Uhr |BearbeitenIm facebook fragte jemand, ob das denn wirklich so toll gewesen sei, damals. für mich: ja (ca 89 – 95), gleichzeitig denke ich, daß es die meisten, die es sich heute toll vorstellen, damals nicht ohne weiteres toll gefunden hätten. Gedanken [und Metaphysik] statt Fashion, weder lieb noch nice und schon gar nicht Familie oder Kollektiv. Jeder Tag in schweren Kämpfen.
[Kippenberger war auch keine gute Laune, sondern Streß.]
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(ich bin jetzt doch ein bißchen froh, daß der Asteroid vorbeigezogen ist in 27.599 Kilometern Entfernung, wo schon der viel kleinere Meteorit heute morgen in Rußland soviel Schaden angerichtet hat. Entschuldigung, auch im Namen meiner Angehörigen.)
Am 16. Februar 2013 um 11:31 Uhr |Bearbeiten
Am 17. Februar 2013 um 14:11 Uhr |Bearbeitenhttp://www.merkur-blog.de/2013/02/sorgfaltspflichten-wenn-frank-schirrmacher-einen-bestseller-schreibt/
(erst denkt man, es ist kleinlich, aber dann wird es immer lustiger.)
Am 20. Februar 2013 um 14:00 Uhr |Bearbeiten“Während die Würzburgerin hier von den schwierigen Umständen ihrer Beziehung erzählt, die im Refrain im bekräftigenden wie subtilen »You wouldn’t leave me here. / You wouldn’t let me go.« münden, scheint sie im Video zuerst zurückgelassen zu werden: der Raum um sie herum wird ausgeräumt. Doch dann gruppiert sich plötzlich ihr Umfeld zu Karo: ihre Freundin, ihre Freunde, darunter der Fotograf Tilman Dominka, der auch das Foto zum Home-Cover beisteuerte. Ein Gruppenfoto später bleibt sie allerdings erneut allein zurück. Dicke Wolken ziehen über verschneiten Bergen auf.”
In welchen zeiten leben wir eigentlich. wo ein gedicht ein verbrechen über soviele untaten einschließt
Am 20. Februar 2013 um 21:38 Uhr |BearbeitenAchtung Polizeigroßeinsatz. 10 verschienene Polizeiwagen haben eine Wagenburg rund um das
Bet2Wintotobet.de, oder Sahara Lounge gebaut. Anzahl Einsatzkräfte 40 – 50. Personalien werden überprüft, ein dickerer Mann mit Händen hinter dem Kopf von 4 Polizisten in eine Wanne verbracht. Alles läuft ruhig, nur die Motoren brummen. Geht jetzt über 30 Minuten. Keiner wehrt sich oder brüllt.Am 20. Februar 2013 um 22:28 Uhr |BearbeitenEinsatz dauert an.
Am 21. Februar 2013 um 00:44 Uhr |Bearbeiten40 Jahre
Magie, Art & Politique, 1973
“Marcel Broodthaers war sich Mitte der 70er Jahre darüber im klaren, daß die
Immanenz des Spektakels Ausmaße einer Totalität angenommen hat, die nicht mehr überschreitbar ist und der die Stereotypen der Subversion und die Konventionen der Destruktion nicht mehr gewachsen sind. Er arbeitete in dem Bewußtsein, daß die künstlerische Tätigkeit, vom Augenblick ihrer Rezeption und Zirkulation im Kunstbetrieb an, der “Gipfel der Inauthentizität”13 ist, der er mit einer Kunst als “authentische Form der Infragestellung von Kunst”14 antwortete. Solche Formen bestimmter Negation zeichneten sich für Broodthaers dadurch aus, daß sie auch und vor allem “auf der Ebene des Werkes … in sich selbst die Negation der Situation enthalten, in der sie sich befinden”15. Weder Maler noch Geiger16, hat er zu seinem “Gebrauch Instrumente hergestellt, “um die Mode in der Kunst zu begreifen, ihr zu folgen und schließlich eine Definition von Mode zu suchen”17. Dabei fand er unter anderem die Modestruktur der Kunst, die ewige Wiederkehr des Neuen, innerhalb derer er seine kritisch poetische Praxis als “schuldig innerhalb der ‘Kunst als Sprache’ und unschuldig innerhalb der Sprache als Kunst”18? empfand.
( http://www.wilfried-dickhoff.com/abb/pdf/Dickhoff_Magie-Art-et-Politique_dt )
Künstler als orientierte (politische) Menschen: ja. Politkunst nee.
zu Draxler, Behrens, Beuys, Kippenberger usw.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/corso/1985260/
http://www.vonhundert.de/index.php?id=482
________________________
[wenn man sich ab und zu vor Augen führt, wie weit jemand schonmal gewesen ist, machen einem die dahinter soweit zurückfallenden Muff-Doofi-Aussagen (um Identität oder Authentizität. ich bin ein Mensch, der wo nicht bloß eine Person ist!sondern komplett widersprüchlich,das komplett hinterfragt) der sich leider vertausendfacht habenden Gegenwartskünstler (Positionen – du lieber Gott) noch mehr körperliche Schmerzen.]
22:46 ich finde es unwahrscheinlich kläglich u. traurig, mich damit aufzuhalten.
Am 21. Februar 2013 um 01:08 Uhr |BearbeitenBROODTHAERS, Marcel.
Magie. Art et Politique.
[search for this title]
Paris. Multiplicata. 1973.
8vo. pp. 24. Original wrappers. A very fine copy. Black and white illustrations throughout.
Artist book printed in 400 copies. The book is initialled on final leaf by Broodthaers in blue ink (some copies are initialled in red ink). “I had originally chosen a different title for ‘Magie’. It was: ‘Fume, c’est du belge’. This expression could have been an allusion to Belgian and French chauvinism and upset cherished ways of thinking. It is difficult to translate into German and English without too lengthy explanation”.The idea of viewing Joseph Beuys in the tradition of Richard Wagner was first proposed by Broodthaers in his open letter to Beuys, printed October 3, 1972. It is here published in book form.[M. Werner, Cologne, 1982: M.B., Catalogue of the books, No. 13, p. 38-39; Jamar – Marcel Broodthaers. Complete Graphic Work and Books, no. 30].
Item number: 36930
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Am 21. Februar 2013 um 13:34 Uhr |BearbeitenMehrere Dutzend Schmerztabletten aufgefunden.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/durchsuchung-in-wedding-polizei-ueberprueft-rocker-treffen/7817960.html
Am 21. Februar 2013 um 20:35 Uhr |BearbeitenHallo,
ich wurde vom Institut am Kotti eingeladen, eine Ausstellung zum Thema “Kunst ernst nehmen” zu machen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Die Eröffnung ist nächsten Donnerstag, Uhrzeit kommt noch. Ich habe mir überlegt, in der Ausstellung alles zu zeigen, was ich in den letzten Jahren unter dem Titel DER UNGLÄUBIGE THOMAS WINKLER gemacht habe. Zum Beispiel die gleichnamige Collage aus der MEISE Nr. 5 (erschienen im Verlag Heckler und Koch, 2010) und das Video, das Frank Stürmer letzten Sommer von meiner Performance auf dem Olympiasee in München gedreht hat. Das habe ich selber noch nicht ganz gesehen, weil mir am Ende so paar Spakkos mit der Wasserpistole ins Gesicht schießen. Ausstellungen mit Videos finde ich ja oft etwas stressig, aber so weit ich mich erinnern kann, war ich an dem Tag vor allem mit Rudern beschäftigt. Ein paar Bücher zum Nachschlagen bringe ich auch mit. Würde mich freuen, wenn Ihr kommt.
Viele Grüße,
Thomas
Am 23. Februar 2013 um 15:18 Uhr |BearbeitenDunkelster Winter Aller Zeiten