Zurück zum Gegenstand
24. Januar 2013
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25.1.13
Ich habe die Sonne zuerst nicht erkannt.
14 Wochen Finsternis

Ich weiß leider nicht, wie man einen Text schreibt.
Nicht wie es geht, noch was es soll. (alles zerfällt sofort!)
Außerdem gibt es das Meiste an jeder Straßenecke bereits fertig zu kaufen und muß weder länger verfolgt, noch selbst gemacht werden (an die Jüngeren). Hier z.B. das perfekte Stück Vintage-Formalismus von Woolworth für 50 Cent:
Es handelt sich um dunkelbraunen Karton (ca. 250 g/qm² H 34 cm, B 25 cm) mit einer matten, leicht offenen und einer glatten, leicht glänzenden Seite. Auf der glänzenden Seite sind unregelmäßig sechs kleine schaumstoffartige, beige Quadrate in der Größe 1 x 1 cm mit rauher Oberfläche aufgebracht und ein Stück weißes Klebeband, auf dem das Wort Frieden gedruckt ist. Der Karton steckt in einer Klarsichthülle, die an einer Seite offen ist und einmal vorne, einmal rückwärtig und einmal seitlich versehen ist mit neonorangen, zweifach gestanzten Aufklebern, die die Aufschrift PREISAEN € 0.50 tragen.
Das meiste was ich lese (Zeitungsartikel, Interviews) ist leider weder so animierend gut noch so ärgerlich animierend schlecht, daß man darauf reagieren will. Gut, ich lese wahrscheinlich das Falsche und sitze am falschen Ort. Der viele Argwohn, die falschen Kanäle, das sich ewig neu formierende, geliftete business as usual. Es fehlt der als heilsam empfundene Dienst am Leben quasi: total.
Muß man sich anlegen mit den Elenden aus Fashion- und Kreativwirtschaft die behaupten, die Künstler sind schuld am Kreativitätsdiktum des Neoliberalismus?
Hier stimmt doch wohl gar nichts mehr.
Nicht antwortendes Skript
30. Dezember 2012Ein Skript auf dieser Seite ist eventuell beschäftigt, oder es antwortet nicht mehr. Sie können das Skript jetzt stoppen oder fortsetzen, um zu sehen, ob das Skript fertig wird.
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15:04 helle Sonne, starker Böllerbeschuß
Kurzer, heftiger Schauer
Schluckbeschwerden
aktuell
Nachrichten, Berichte und Termine
Köln, Februar 1997
Herausgegeben vom Presseamt des Erzbistums Köln
Marzellenstraße 32, 50668 Köln
Tel. 02 21/16 42-14 11 und -19 31
Fax 02 21/16 42-16 10
E-Mail: presse@erzbistum-koeln.de
Internet: www.erzbistum-koeln.de
nach Dienstschluss: Fax 0 21 82/88 42 61
Redaktion:
Dr. Manfred Becker-Huberti (verantw.),
Christoph Heckeley, Carsten Horn
Nachdruck mit Quellenangabe und Auswertung honorarfrei
Zwei Belegexemplare erbeten
Nr. 816
Traumschiff Jugendheim
Jury prämiierte Modelle des Wettbewerbs
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Eine Einladung zur Beschäftigung mit Philosophie gab die Thomas-Morus-Akademie in Bensberg
PEK – „Die Menschen leben und denken dabei.“ Auf diese kurze Formel brachte Dr. Gerd Achenbach, Gründer der ersten philosophischen Praxis in Deutschland und einer von vier Referenten der offenen Akademietagung am vergangenen Wochenende, die Aussage des Philosophen Arnold Gehlen: Philosophen sind diejenigen, die denken müssen, um leben zu können.
Er ermunterte damit die rund 100 Teilnehmer des Philosophiewochenendes mit dem Motto Philosophie im Instantpack? Zur Popularisierung einer Disziplin, mit ihm
(#)%
Professor Paul Janssen vom Philosophischen Seminar der Universität Köln sieht Sinn unmittelbar an Wahrheit gebunden. Letztere wurde von der früher existierenden Einheit von Theologie, Philosophie und Religion in einem viel stärkeren Maße zur Geltung verholfen, als es ein Teil allein hätte tun können. Im Mittelalter brachen die Teile auseinander; die philosophische Wahrheit trennte sich von der theologischen ab. Diese Aufsplitterung der Wahrheit entwickelte eine Eigendynamik, die nicht mehr zu stoppen ist. Der Ausdruck die Wahrheit ist heute unbrauchbar; ein einziger Sinn nicht mehr herstellbar. Differenzierung und Pluralisierung sind die Notwendigkeiten der modernen Welt, die dennoch nach Konsens sucht.
Doch dieses Bedürfnis nach Einheit kann weder von Philosophie noch von Religion befriedigt werden. Für Janssen ist diese unsere postmoderne Gesellschaft die neue Infantilgesellschaft, in der viele nicht wüßten, was philosophisch zu tun sei und sich in intellektuelle Spielchen verlören.
Was aber muß nun philosophisch getan werden?
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1.1.13

Wuchtige Abschüsse mächtiger Gold-Palmen
19. Dezember 2012Metropolis
1 63-Schuss-Triple-Effect-Fächer-Batterie
- Kometenaufstiege in Bunt und mit fetzigem Crackling,
gefolgt von großen Buketts in Multi-Colour sowie mit
grellen Blinksternen und knackigem Crackling - Immer im Wechsel geschossen
- Effekthöhe ca. 30 Meter
2 19-Schuss-Fächer-Bombetten-Batterie
- Hochsteigende Kometen mit mächtigen Buketts
von Gold-, Silber- und Grün-Flimmer, gefolgt von
gefächerten Abschüssen herrlicher Crackling-Kometen - Effekthöhe ca. 40 – 50 Meter
Gladiator
36-Schuss -Premium-Effekt-Bombetten-Batterie; Silvester-Pyrotechnik der neuesten Generation; Qualität und Sicherheit; made in Germany
- Wuchtige Abschüsse von Brillant-Bombetten
in 6-facher Effekt-Formation - Filigrane Goldweiden, kombiniert
mit saphirblauen Palmsternen - Smaragdgrüne Blinksterne und rubinroter Palmeffekt
- Soundstarke Knatter-Wolke und tiefrote Palmsterne
- Imposanter Goldflimmer, kombiniert
mit rubinrotem Palmstern-Bukett - Fetziges Knatter-Bukett und tiefgrüner Palmeffekt
- Herrliche goldene Blüten-Sterne, kombiniert
mit mächtiger Gold-Palme - Immer mit lautem Knall
- Brenndauer ca. 120 Sekunden
- Effekthöhe ca. 40 – 50 Meter
Space on Fire
8 Champion-Batterien mit prächtigen Licht- und Sternvariationen; die Großpackung für extralangen und besonders vielseitigen Feuerwerks-Genuss
Indianapolis
Profi-Bombenraketen-Sortiment; Qualität und Sicherheit: made in Germany
- Leuchtstern-Buketts in Multicolour
- Wuchtige Bomben-Buketts in Rubinrot und Blinkweiß
- Besonders effektstarke Doppelschlag-Bombenbuketts
in Multicolour, Rot, Grün, Blau oder Blinkweiß - Immer mit lautem Knall
Neutron-Star
5er-Batterie-Verbund; 109 magische Abschüsse; 15 rote, grüne oder bunte Feuertopfeffekte
Kopernikus
86-Schuss-High-End-Effekt-Batterie
- Rote und grüne Bombetten mit gleichfarbigem Bukett
- Herrliche Flimmerkometen und schrille Luftpfeifer
- Kräftige Bombetten in Rot und Gelb
- Finalisierend lautstarke Knattersternbuketts
- Brenndauer ca. 60 Sekunden
- Effekthöhe ca. 50 Meter
Power Knallketten
nur 1 x zünden
Jackpot
Über 60 Einzelteile; 11-fach sortiert; großes Leucht- & Knallfeuerwerk-Sortiment
- Besonders lautstarke Reibkopfknaller
- Effektstarke Vulkane
- Verschiedene Leucht- und Bodenfeuerwerksfontänen
- Super-Böller, fetzige Knallfrösche und imposante Sonnenvögel
Van Gogh
6.49
- Mit bunten Leucht-Kometen und imposantem Silberschweif-Aufstieg, effektstarken silbernen Crackling-Kometen, schrillen Silberpfeifen und Bombetten mit smaragdgrünen Stern-Buketts
- Brenndauer: ca. 45 Sekunden
- Effekthöhe: ca. 50 m
Poison
16-Schuss-Blitzschlag-Batterie; grell-silberne Kometenaufstiege mit imposanten Buketts in Rot und Grün; jeweils mit lautem Knall
Big-Power-Pack
Jugendsortiment; mit gespenstischem Andromedanebel, wild blitzender Teufelsdrohne und grell gleißenden FeuerrädernVerkauf nur an Personen ab 12 Jahren
Ethikrat
14. Dezember 2012
Einen einzigen, gern ganz kleinen Raum ab und zu aufsuchen können, in dem nicht ununterbrochen gelogen werden muß
5. Dezember 2012Hinfahrt: Fr, 07.12.12
Berlin Hbf (tief)
Hamburg Hbf
Lübeck HbfIch bin aufgestanden, habe mich angezogen und dann ging es nicht weiter.
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9.12.12


10.12.12

Ich habe es schön wie im Krankenhaus, ohne krank zu sein.
Mitteilung zu Mathew
29. November 2012Email vom 28.11.12, Kopie an die Mathew-Künstler, von denen ich die email-Adressen habe.
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Lieber David,
ich möchte dir mitteilen, daß ich aus Gewissensgründen nicht länger von Mathew vertreten sein will.
Ich kann und will deine Geschäftspraktiken nicht unterstützen und erst recht nicht davon profitieren.
Das Faß zum Überlaufen gebracht hat dein erneuter Versuch, am Eröffnungsabend Ms Preis zu drücken, nachdem wir mindestens dreimal darüber gestritten hatten. – Kurz darauf bedankte ich mich bei X [die nicht genannt sein will und seit März dort arbeitet] für ihre Mithilfe und setzte hinzu, ich hoffte, daß sie gut bezahlt werde, woraufhin sie verschämt zu Boden blickte und hervorstotterte, daß es doch “einfach schon so toll sei, mit dir abhängen zu können.â€
Weitere Aufzählungen erspare ich mir hier.
Nichts von dem, was die Galerie, die sich scheinsolidarisch nach einem herausgeworfenen Galerieassistenten benannt hat, und sich mit so vielen fem/gay/queer/emancipated/correctness-usw.-Künstlern schmückt, vorgibt zu sein, wird eingelöst. Im Gegenteil.
Ich bin enttäuscht darüber, daß ich scheinbar die Erste bin, die sich daran stört und das nicht decken will.
Ich stelle dir frei, meine Ausstellung abzubrechen oder sie normal auslaufen zu lassen und mir dann meine Arbeiten zurückzugeben.
Bitte streiche mich von der Künstlerliste.
Vielen Dank
Michaela
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wird fortgesetzt
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November 2015
wird eingestellt.
Hat überhaupt nichts erbracht, dieser hilflos und schlecht formulierte Text.
Von den direkt Betroffenen hat niemand reagiert.
Keiner hatte auch nur eine Frage.
Alles Gute!
–
19. November 2012
21.11.12
http://de.scribd.com/onehundred1751
http://automotor.cc/log/
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Onehundred schrieb am 11.11.12 um 18:57
Ich habe seit längerem das Gefühl, das ich über Grenzen gegangen bin und mich in Gefilden befinde, die so ab sind von allem, was die Welt um mich auszeichnet, bewegt, beschreibt, das ich diese Vergleiche mit der dritten Welt suche. Ich bin bis an die Grenze des Lebens gegangen und dahinter ist: die Apocalypse ist auch schon vorbei.
Ich verstehe Bücher nicht mehr, Filme, die Gefühle und Probleme, die da behandelt werden, Ich fühle mich nicht mehr als Teil davon und frage mich, wo ich dann hingehöre, mit was ich mich verknüpfe.
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Von Nicole Wermers kommt dieser schöne Text
Helena ist letztes Wochenende gestorben.
Sie wird mir sehr fehlen.
GLAZED GLITTER.
Nickel, what is nickel, it is originally rid of a cover.
The change in that is that red weakens an hour. The change has come. There is no search. But there is, there is that hope and that interpretation and sometime, surely any is unwelcome, sometime there is breath and there will be a sinecure and charming very charming is that clean and cleansing. Certainly glittering is handsome and convincing.
G. Stein
Historische Passagen der Souveränität. Transformationen von Herrschaft zwischen Land und Meer
6. November 2012Super-Ebayer, gerne wieder
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10.11.12
Erst starke, helle Sonne, jetzt fahler. Aber eigentlich schön. Schöne fahle Herbstsonne. Wie früher nie mehr.
15:50
Jetzt schöne fb-Entdeckung, der Zeichner James Edward Deeds.
OUTSIDER-ART ist immer so schwierig zu behandeln. Man weiß nicht, ob das Mitleid falsch oder richtig angebracht ist, bzw. welche Art von Rücksichtnahme (worauf, genau?) die angemessene.
Schon ob man das Wort benutzen soll, ist fraglich. Aber diese Fraglichkeit ja auch bekannt, die Schwierigkeiten als schwierig schon benannt.
Ihr Schwierigkeiten an sich, es ist okay für mich.


Vielleicht ist es ja auch schön im Krankenhaus?
(Ich glaube nicht.)
Allerheiligen
1. November 2012~ Anzeige ~


13:40 Frank ist überambitioniert und trotzdem bzw. wahrscheinlich: deswegen! fallen ihm nur schlechte, langweilige, beleidigte, enge Titel ein.
Oder zu einfache, wie: Perdu
Lustig sollen sie auch nicht sein.
Ein lustiger Titel entlastet nur kurz.
Tötet die Clowne, laßt keinen entkommen.
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4.11.12

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mehr
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Tiefe Stränge
Michaela Eichwalds Malereien sind mehr als nur reine Oberfläche – sie haben Körper, so dünn er auch ist. Fünf der sechs fleischlich chaotischen, abstrakten Malereien ihrer ersten Einzelausstellung bei Mathew in Berlin wurden in den rund zehn Tagen vor der Eröffnung auf die Dimensionen der Galerie hin produziert; die eine Arbeit, die da herausfällt, »Gerichtstraße« (2011–12), ist entsprechend anders gehängt, nämlich zwanzig Grad gegen den Uhrzeigersinn gekippt. Der Effekt davon ist im besten Sinn irritierend und verleiht der ansonsten komplett abstrakten Arbeit eine ungelöste, greifbare Spannung.
Was jetzt diesen Körper betrifft, so schafft Nick Mauss’ und Ken Okiishis gemeinsamer Text einen Kontext für die Ausstellung, der klar mit dem Diskurs übereinstimmt, der dem Köln der 90er-Jahre – wo Eichwald (1967 in Köln geboren) aktiv war und Pressetexte für Ausstellungen von Jutta Koether oder Kai Althoff schrieb – und dem programmatischen Schwerpunkt von Eichwalds New Yorker Galerie Reena Spaulings entspringt. Die beiden jungen Kuenstler greifen einen Teil des Titels einer der Malereien in der Ausstellung auf – »Notluke-Persönlichkeitsschale « – und führen die zeitgenössischen neoliberalen Bedingungen der Subjektformation und ihr Verhältnis zu Produktion und Zirkulation von Kunst in sozialen Netzwerken ins Feld: Eichwalds Arbeiten, behaupten sie, verweigerten sich, ihren primären Gehalt innerhalb dieser Netzwerke anzusiedeln; durch die Kommunikation zwischen dem Körper der Künstlerin und dem Bildträger während des Malens, und in der Weise, in der ihre kompromisslosen Abstraktionen der Einreihung in »ein sogleich abbaufähiger Satz von Datenpunkten ›Freunde‹ damit wird« widerstehen. Das ist einer der Interpretationsrahmen, um den Standort der Arbeiten zu bestimmen, doch vielleicht nicht der allerbeste. Denn es würde bedeuten, Eichwalds Vorhaben auf ein Programm von Widerstand festzuschreiben, obwohl es für den Betrachter reale Anhaltspunkte gibt, sich in ihrer Arbeit zu orientieren und Bedeutung zu finden. Gleichzeitig reduziert dieser Bezugsrahmen alle Zugänge zu den Malereien – oder ihnen ähnlichen – darauf, den Prozess zu spiegeln, durch den Subjekte den systematischen sozialen Zwängen von Identifikation, Leistung und Kreativität unterworfen werden.
Scrollt man durch Eichwalds regelmäßig upgedateten Blog uhutrust.com, stößt man auf einen Eintrag vom 4. März 2007 u?ber die Wiederentdeckung ihrer alten Platten des deutschen Liedermachers Franz Josef Degenhardt, darunter »Horsti Schmandhoff«, auch ein Titel einer der Arbeiten der Ausstellung. Ein anderer, jüngerer Eintrag vom 21. Oktober 2012 zeigt die Seite eines Buches aus dem 19. Jahrhundert mit der Zeichnung eines auf die Erde stürzenden Meteoriten. Die der Atmosphäre entweichenden Blitze sind offenbar in der Malerei »Der Meteorit soll kommen« nachgeahmt, gleichbetitelt wie die Ausstellung. Dass sich diese Anhaltspunkte in Eichwalds Onlineauftritt finden, lässt wohl mehr auf den heute selbstverständlichen Zugang zu Self-Publishing schließen, als auf die Programmatik der Arbeit.
Schon in der Galerie selbst, noch vor jeder Online-Suche nach weiteren Verbindungen, fliegen zwischen dem Ausstellungstitel und zwei mit einem Muster stilisierter Feuerwerksexplosionen bedeckter Leinwände die Funken. Und die auf »Memory-Klinik-Notluke-Persönlichkeitsschale « geklebten Digitaldrucke, die den Fertigungsprozess von kleinen Kunstharzgüssen mit gefundenen Objekten zeigen, ähneln den Skulpturentypen im Schaufenster und Bürountergeschoss der Galerie. Auch die Oberflächen von Eichwalds Malereien faszinieren mit bestechenden, fein ausgearbeiteten gestischen Strängen und Lasuren in Öl und Acryl, Kreide und Lack, Abdrücken ihrer Schuhsohlen und zarten Falten in der Leinwand. Diese Bilder liefern ihre eigenen Gründe, um sich ihnen auseinandersetzen, unabhängig von der mächtigen, wenn auch leeren Schale, die »Freunde« und »Familie« (Kippenbergers Ausdruck) umhüllen könnte, in einem Austausch, dem es an Substanz fehlt.
JOHN BEESON
Aus dem Amerikanischen von Christian Kobald







Am 11. Februar 2013 um 11:45 Uhr |BearbeitenWicky Junggeburth
http://www1.wdr.de/themen/panorama/sp_karneval13/karneval-social-viewing102.html
Am 12. Februar 2013 um 15:38 Uhr |Bearbeiten
Abschied von der Kohärenz.Am 13. Februar 2013 um 12:06 Uhr |BearbeitenNachts Rede an die Nation,
jetzt
Störenfriede, draußen und drinnen
James Bennings “Stemple Pass” , Diederichsen, taz
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Una-Bomber Manifest
http://www.equinox-net.de/wp/wp-content/downloads/unabomber.pdf
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The Net – The Unabomber, LSD and the Internet (Lutz Dammbeck)
deutsch
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Mauschelei & Wahnsinn
http://www.katzundgoldt.de/w_waffen.htm
Am 13. Februar 2013 um 18:17 Uhr |Bearbeitenlebt!
Platon – Aristoteles: Das Gute (kein fachdidaktischer Schwerpunkt)
Funktionen:
Lehrperson Prof. Dr. Paul Janssen
Veranstaltungsart Hauptseminar Veranstaltungsnummer 40050
Max. Teilnehmer SWS 2
Plätze Online-Vergabe Semester SoSe 2013
Tag Zeit Rhythmus Raum
Einzeltermine anzeigen
Do. 14:00 bis 15:30 woch 100 Hauptgebäude – 4.011
Bemerkung
Die Ankündigung des Hautpseminars erfolgt unter Vorbehalt und kann erst zu Beginn des Semesters bestätigt werden.
Am 14. Februar 2013 um 17:30 Uhr |Bearbeiten
2006
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Donnerstag, 14. Februar, um 19.30 Uhr im Großen Haus: DIKTATORENGATTINNEN I.
Mit Christine Groß, Mira Partecke, Sophie Rois und Volker Spengler.
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14. Februar 2013 – 20:30 David Joselit. After Art
Book presentation with David Joselit, Isabelle Graw, Philipp Ekardt, and Armen Avanessian. Pro qm thematische Buchhandlung
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Thursday February 14th
Konzert 14/02/2018
ein wald
22 Uhr, Smaragd Bar
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alles auf sky
Am 14. Februar 2013 um 20:54 Uhr |Bearbeitenhttp://frieze-magazin.de/archiv/kolumnen/koelner-kritik/
http://frieze-magazin.de/archiv/features/nobodys-fool/
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http://www.icaphila.org/exhibitions/past/ownlife.php
(2006)
Am 15. Februar 2013 um 21:39 Uhr |BearbeitenIm facebook fragte jemand, ob das denn wirklich so toll gewesen sei, damals. für mich: ja (ca 89 – 95), gleichzeitig denke ich, daß es die meisten, die es sich heute toll vorstellen, damals nicht ohne weiteres toll gefunden hätten. Gedanken [und Metaphysik] statt Fashion, weder lieb noch nice und schon gar nicht Familie oder Kollektiv. Jeder Tag in schweren Kämpfen.
[Kippenberger war auch keine gute Laune, sondern Streß.]
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(ich bin jetzt doch ein bißchen froh, daß der Asteroid vorbeigezogen ist in 27.599 Kilometern Entfernung, wo schon der viel kleinere Meteorit heute morgen in Rußland soviel Schaden angerichtet hat. Entschuldigung, auch im Namen meiner Angehörigen.)
Am 16. Februar 2013 um 11:31 Uhr |Bearbeiten
Am 17. Februar 2013 um 14:11 Uhr |Bearbeitenhttp://www.merkur-blog.de/2013/02/sorgfaltspflichten-wenn-frank-schirrmacher-einen-bestseller-schreibt/
(erst denkt man, es ist kleinlich, aber dann wird es immer lustiger.)
Am 20. Februar 2013 um 14:00 Uhr |Bearbeiten“Während die Würzburgerin hier von den schwierigen Umständen ihrer Beziehung erzählt, die im Refrain im bekräftigenden wie subtilen »You wouldn’t leave me here. / You wouldn’t let me go.« münden, scheint sie im Video zuerst zurückgelassen zu werden: der Raum um sie herum wird ausgeräumt. Doch dann gruppiert sich plötzlich ihr Umfeld zu Karo: ihre Freundin, ihre Freunde, darunter der Fotograf Tilman Dominka, der auch das Foto zum Home-Cover beisteuerte. Ein Gruppenfoto später bleibt sie allerdings erneut allein zurück. Dicke Wolken ziehen über verschneiten Bergen auf.”
In welchen zeiten leben wir eigentlich. wo ein gedicht ein verbrechen über soviele untaten einschließt
Am 20. Februar 2013 um 21:38 Uhr |BearbeitenAchtung Polizeigroßeinsatz. 10 verschienene Polizeiwagen haben eine Wagenburg rund um das
Bet2Wintotobet.de, oder Sahara Lounge gebaut. Anzahl Einsatzkräfte 40 – 50. Personalien werden überprüft, ein dickerer Mann mit Händen hinter dem Kopf von 4 Polizisten in eine Wanne verbracht. Alles läuft ruhig, nur die Motoren brummen. Geht jetzt über 30 Minuten. Keiner wehrt sich oder brüllt.Am 20. Februar 2013 um 22:28 Uhr |BearbeitenEinsatz dauert an.
Am 21. Februar 2013 um 00:44 Uhr |Bearbeiten40 Jahre
Magie, Art & Politique, 1973
“Marcel Broodthaers war sich Mitte der 70er Jahre darüber im klaren, daß die
Immanenz des Spektakels Ausmaße einer Totalität angenommen hat, die nicht mehr überschreitbar ist und der die Stereotypen der Subversion und die Konventionen der Destruktion nicht mehr gewachsen sind. Er arbeitete in dem Bewußtsein, daß die künstlerische Tätigkeit, vom Augenblick ihrer Rezeption und Zirkulation im Kunstbetrieb an, der “Gipfel der Inauthentizität”13 ist, der er mit einer Kunst als “authentische Form der Infragestellung von Kunst”14 antwortete. Solche Formen bestimmter Negation zeichneten sich für Broodthaers dadurch aus, daß sie auch und vor allem “auf der Ebene des Werkes … in sich selbst die Negation der Situation enthalten, in der sie sich befinden”15. Weder Maler noch Geiger16, hat er zu seinem “Gebrauch Instrumente hergestellt, “um die Mode in der Kunst zu begreifen, ihr zu folgen und schließlich eine Definition von Mode zu suchen”17. Dabei fand er unter anderem die Modestruktur der Kunst, die ewige Wiederkehr des Neuen, innerhalb derer er seine kritisch poetische Praxis als “schuldig innerhalb der ‘Kunst als Sprache’ und unschuldig innerhalb der Sprache als Kunst”18? empfand.
( http://www.wilfried-dickhoff.com/abb/pdf/Dickhoff_Magie-Art-et-Politique_dt )
Künstler als orientierte (politische) Menschen: ja. Politkunst nee.
zu Draxler, Behrens, Beuys, Kippenberger usw.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/corso/1985260/
http://www.vonhundert.de/index.php?id=482
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[wenn man sich ab und zu vor Augen führt, wie weit jemand schonmal gewesen ist, machen einem die dahinter soweit zurückfallenden Muff-Doofi-Aussagen (um Identität oder Authentizität. ich bin ein Mensch, der wo nicht bloß eine Person ist!sondern komplett widersprüchlich,das komplett hinterfragt) der sich leider vertausendfacht habenden Gegenwartskünstler (Positionen – du lieber Gott) noch mehr körperliche Schmerzen.]
22:46 ich finde es unwahrscheinlich kläglich u. traurig, mich damit aufzuhalten.
Am 21. Februar 2013 um 01:08 Uhr |BearbeitenBROODTHAERS, Marcel.
Magie. Art et Politique.
[search for this title]
Paris. Multiplicata. 1973.
8vo. pp. 24. Original wrappers. A very fine copy. Black and white illustrations throughout.
Artist book printed in 400 copies. The book is initialled on final leaf by Broodthaers in blue ink (some copies are initialled in red ink). “I had originally chosen a different title for ‘Magie’. It was: ‘Fume, c’est du belge’. This expression could have been an allusion to Belgian and French chauvinism and upset cherished ways of thinking. It is difficult to translate into German and English without too lengthy explanation”.The idea of viewing Joseph Beuys in the tradition of Richard Wagner was first proposed by Broodthaers in his open letter to Beuys, printed October 3, 1972. It is here published in book form.[M. Werner, Cologne, 1982: M.B., Catalogue of the books, No. 13, p. 38-39; Jamar – Marcel Broodthaers. Complete Graphic Work and Books, no. 30].
Item number: 36930
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Am 21. Februar 2013 um 13:34 Uhr |BearbeitenMehrere Dutzend Schmerztabletten aufgefunden.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/durchsuchung-in-wedding-polizei-ueberprueft-rocker-treffen/7817960.html
Am 21. Februar 2013 um 20:35 Uhr |BearbeitenHallo,
ich wurde vom Institut am Kotti eingeladen, eine Ausstellung zum Thema “Kunst ernst nehmen” zu machen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Die Eröffnung ist nächsten Donnerstag, Uhrzeit kommt noch. Ich habe mir überlegt, in der Ausstellung alles zu zeigen, was ich in den letzten Jahren unter dem Titel DER UNGLÄUBIGE THOMAS WINKLER gemacht habe. Zum Beispiel die gleichnamige Collage aus der MEISE Nr. 5 (erschienen im Verlag Heckler und Koch, 2010) und das Video, das Frank Stürmer letzten Sommer von meiner Performance auf dem Olympiasee in München gedreht hat. Das habe ich selber noch nicht ganz gesehen, weil mir am Ende so paar Spakkos mit der Wasserpistole ins Gesicht schießen. Ausstellungen mit Videos finde ich ja oft etwas stressig, aber so weit ich mich erinnern kann, war ich an dem Tag vor allem mit Rudern beschäftigt. Ein paar Bücher zum Nachschlagen bringe ich auch mit. Würde mich freuen, wenn Ihr kommt.
Viele Grüße,
Thomas
Am 23. Februar 2013 um 15:18 Uhr |BearbeitenDunkelster Winter Aller Zeiten