Beziehungswahn und Angehöriger

27. Mai 2013

Museum für Gegenwartskunst Basel
Foto: Schamoni


REUTERS

*

Wenn es keinen Ausweg gibt, muß man sich einen erfinden.
(alles zu eingeübt!)

steinalte symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien
vierter und fünfter Ordnung 220. – 261. Aufguß, nieder mit der Systemtheorie

Tonnenweise Material und nicht wissen, was ich damit anfangen soll.

Heute werde ich mir zunächst die Haare einmal blond färben.

sich selbst generierende abschottende inzestuöse funktionselite

23. Mai 2013

da machst du nichts dran

Die Fenster sind sehr schön, wie man sieht.


Der Sündenbock

Die Opferung Isaaks

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Laudatio auf Sigmar Polke aus Anlass
Ein Weg zu Sigmar Polkes Kirchenfenstern

tatsächlich


#

15:59

DD But what Anselm was describing—the origin of all these ideas of harmony and conservation—has a lot to do with the notion of desire in the sense of not having a choice. You don’t even have a small choice. It’s what humans have to want. It’s not what we want. We have to want. We have to love each other. It’s not that we really do. But we have to. And hippie culture is about how we actually do love each other. Come on people now. Smile on your brother. Everybody get together. Try to love one another right now. Try to, but …

Mechthild von Magdeburg

Impuls des Monats

Die Wüste hat zwölf Ding
Du sollst minnen das Nicht,
Du sollst fliehen das Icht.
Du sollst alleine stahn
Und sollst zu niemand gahn.
Du sollst sehre unmüßig sein
Und von allen Dingen frei sein.
Du sollst die Gefangenen entbinden
Und die Freien zwingen.
Du sollst die Siechen laben
Und sollst doch selbst nichts haben.
Du sollst das Wasser der Pein trinken
Und das Feuer der Minne mit dem Holz der Tugend entzünden.
So wohnst du in der wahren Wüste.“

(Das fließende Licht der Gottheit I,35)

Jack Goldstein, Untitled, 1988. Acrylic on canvas. Courtesy: Vanmoerkerke Collection, Belgium. Copyright: We Document Art.

Veröffentlicht am von brueterich

thomas mann bekennt in seinen tagebüchern, daß er keineswegs bereit sei, bei unvollständiger erektion zu masturbieren. das findet der BRUETERICH bewundernswert! die meisten deutschsprachigen dichter sagen sich doch jeden tag im stillen: mag die erektion auch unvollständig sein – masturbiert wird sowieso und subito. und bei den meisten unserer lyrikerinnen sieht es auch nicht besser aus!

< Denis Scheck hat gerade Ulf Stolterfoht im Fernsehen empfohlen 26.5.13 Call for Applications Call for Applications Call for Applications alles geht kaputt*

Leidenschaft ist unser Antrieb

30. April 2013

Friedhof Ruhleben, sehr schöne Gießkannenstilleben mit Fahradschlössern aufgehangen an Holztoren. Das aufmerksame Grüßen auf Friedhöfen gefällt mir auch immer so gut. Auf dem Rückweg im Plusmarkt Nähe Richard-Wagner-Platz. Verstellt, perpektivisch verzogen, verbaut, praktisch unpassierbar um 19.45 mit ca. 100 anderen Kunstbegeisterten gleichzeitig,der Plusmarkt in Charlottenburg ein totes Haus Ur.

Endlich rief Onehundred an, die ich an der deutschen Oper verloren hatte und mich sehr gesorgt. Sie sei falsch abgebogen und dachte mich am Teufelssee zu treffen. Ich war froh daß sie am Leben war und wir wollten dann später in Kreuzberg nach gewaltbereiten Personen o.ä. Ausschau halten, sahen aber nur Personen, die ebenfalls nach gewaltbereiten Personen Ausschau hielten und einen älteren Mann, der zielsicher und laut singend auf uns zukam, als wir in der Oranienstraße bei diesem Gran Canaria artigen Inder saßen. So ein Tag,so wunderschön wie heute! sollten wir doch mal raten,wie alt er sei. 79 sei er! und sehe aber doch aus wie 50, nicht wahr, gut? Er trug eine gelbe Schöffel-Jacke in der einen Hand ein Sixpack Krombacher,in der anderen 4 0der 5 Geldbörsen und eine dünne weiße Plastiktütn mit losen Spaghetti in Tomatensoße, jetzt denke ich an das Leckeres Altes Essen, kalt, 14 Mark” in dem lustigen Rocko-Schamoni Text über das Jahr 1992, SZ Discothek, das Treiben in dem GeheimPudel und die Weisung 0/5, zur sofortigen Vernichtung freigegeben, der Mann sprach und sang derweil immer weiter: Er habe 19 Kinder von 4 Frauen, er suche jetzt noch weitere 2 Frauen, um die restlichen 4 Kinder zu machen,dann habe er 21 beisammen. Dieser Mann war ein Lügner. Seine Stimme zwischendrin so hochschraubend wie ein Knabe ganz kurz vor und teilweise schon im Stimmbruch, er war 40 Jahre bei der amerikanischen Armee, sei Amerikaner, kriege jeden Monat 5000 Euro, seine letzte Frau habe sich 1995 umgebracht,weil er immer gewollt hatte und sie nicht. Auf der schwäbschen Eisenbahne, da rief Bobby an und fragte ob wir noch ins 3 kämen. Wir waren aber zu weit weg und fuhren noch ein bißchen so durch die Nacht.

Im Radio aber wurde der ruhigste Maianfang seit Beginn der Aufzeichnung gemeldet. Das Konzept der abgehackten Hand schien sich zu bewähren.

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 1. Mai 2008 um 20:13 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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  1. admin

    März 2012 HdKdW

    Mailand

  2. admin
    admin
    Am 17. Juni 2011 um 15:30 Uhr

    Kleiner Dissens mit dem Chef.

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    (Interview mit Geert Lovink)

    Welche Maßnahmen muss die Kulturpolitik in Zeiten der Digitalisierung ergreifen? (1)

    “Ich plädiere für Faulheit und Nichtstun. Die Idee, wir müssten etwas damit anfangen, darauf reagieren, sich dazu verhalten, sich damit auseinandersetzen… lass es sein! Entweder man macht da mit oder eben nicht. Die Zeit ist wirklich vorbei, dass wir uns noch gegenseitig erklären müssten, wie das Internet funktioniert. Das war mal, vor 15 Jahren. Auch die Moralpolitik können wir sein lassen. Die Leute benutzen es eh, egal was die Kulturpolitik dazu sagt. Was die Kulturpolitik aber tun kann, ist die Softwareentwicklung und die damit verbundene Kunstpraxis zu fördern. Die ist in Deutschland besonders avanciert. Was Europa braucht, ist mehr Sichtbarkeit solcher Projekte. Aber die Leute brauchen keine Netzkultur mehr von oben. Stattdessen brauchen wir Netzkulturexport von unten. Weltweit.”

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    A :

    (1) PS: ich habe die frage aus dem interview (diese zeile) nachgetragen, weil sonst weiterhin dem ärmlichen argument vorschub geleistet werden würde dem kapitalismus könne mit faulheit/nichtstun begegnet werden, oder faulheit/nichtstun sei per se eine anti-kapitalistische eigenschaft. dieses argument letztendlich auf bildung, d.h. selbstbildung übertragen wäre m.e. grundsätzlich fatal. (gez. SD)

    B:

    Faulheit und Nichtstun scheint tatsächlich zu den letzten Tabus und Bürgerschreckgespensten zu zählen, allein deswegen interessant. Der GAMMLER-Vorwurf pressiert praktisch unverändert seit 50 Jahren. Alles ist erlaubt, nur nicht, sich zu entziehen, die Spielchen nicht mitzumachen, die Täschchen, Schühchen und die Pöstchen nicht zu wollen. Dafür gibt es kein Verständnis, das löst Aggressionen aus. Denken, lernen und sich “bilden” tut man doch als empfindlicher Mensch automatisch, freiwillig, ständig, lieber sd. Aber lieber ungetrimmt und selbstbestimmt nach eigenen Regeln.

    Meines Erachtens ist es viel fataler, sich im Reiz-Reaktions-Schema an den Gegner zu binden, indem man ihn die Vorgaben machen läßt, die man dann pawlowsch seibernd “kritisiert” und ihm damit zu noch größerer Macht verhilft, weil Kritik Motor und Wertbildung ist. Mal abgesehen davon, daß es auch keine Freude macht.

    Frank (kratzt sich am Hintern und ist schon wieder eingeschlafen.)

    [Ihm träumte davon, die Empfindlichkeit zu erhöhen und nicht die Pression.]

  3. admin
    The Falls ubcoming 30th alblum
    RE-MIT

  4. admin
    Polizeiliche Kriminalstatistik Berlin 2012

    207 S.

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    Hier ist praktisch jeden Tag Großeinsatz. Eben auch wieder Geknalle.
    Gestern war der kleine Opel der Mutter unterzubringen. Frank wollte ihn in Sichtweite, aber nicht so nah bei den Aggressoren der Sahara Lounge abstellen; bei Ankunft um 19:25 hielt die Polizei die meisten Plätze besetzt. Jetzt steht er hinten am Penny-Markt, wo ich ihn nicht sehe. Unruhe.

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    Eingabe: 08.05.2013 – 08:55 Uhr

    Betrunkener schießt um sich

    # 1144

    Weil ein alkoholisierter Mann mit einer Pistole um sich schoss, musste gestern Abend das SEK in Gesundbrunnen tätig werden. Anwohner hatten die Polizei gegen 19.20 Uhr in die Kolberger Straße alarmiert, da der Mieter Schüsse in den Hinterhof abgegeben hatte. Als der Mann auf die eintreffenden Beamten schoss und nicht klar war, ob es sich dabei um eine scharfe Waffe handelt, wurden die Spezialisten hinzugezogen, die den Mann schließlich festnahmen. Ersten Ermittlungen zufolge war die Pistole eine so genannte Schreckschusswaffe.

    _______________________

    (In der Kolberger Straße hat Mehmet Yildirim 2011 14 Schüsse auf ein Auto abgegeben, dabei zwei Frauen tot geschossen und einen Mann schwer verletzt.)

  5. admin

    glad not to be freeze new yorg

  6. forsthoff
    http://theworstroom.tumblr.com/
  7. admin

  8. admin
    “We are all so much together, but we are all dying of loneliness.” (A. Schweitzer)
    The presence of all of those bodies intensifies one’s psychic isolation.

    yes, , William

    ‘Zen fascists will control you / 100% natural / You will jog for the master race / And always wear the happy face’

    das hat man immer mitgesungen, ohne es zu verstehen.

    I just left the Hotel Amnesia / where it is, I can’ t remember / but now I can remember / hafta hafta / message for you

  9. admin
    hier schnell die Korrekturen.
    Bin nicht so sicher, ob das korrektes Englisch ist, wäre aber auch nicht schlimm, falls nicht

    wichtig, daß “gläserne Produktion” nicht mit glass production übersetzt wird, sondern eher mit transparent production

    und wiederum “durchsichtige Motive” nicht mit transparent motifs, weil hier mehr (meine, psychologische) Plattheit gemeint ist. Das habe ich durch primitive motifs ersetzt.

    hinter Steinbrück habe ich ergänzt: chancellor candidate of the social democratic party of Germany is coming to Holo to speak with the heads of PoBo (no media).

    für unten gefiel mir “irksome” und sections anstatt places.

    Bipolar uffjeregte Epoche würde ich nicht übersetzen, weil das ein Eigenwort/Eigenkompositum in diesem verlinkten Diederichsen-Artikel ist (über David Bowie), und auch im Beziehungswahn selbst so vorkommt.

    ______________________________

    note:

    Beziehungswahn (Delusion of reference) is a medical term describing a mental illness. People having a strongly held belief or perception that random events, objects, behaviors and irrelevant, unrelated or innocuous phenomena in the world refer to them directly and have special personal significance. The notion that everything one perceives in the world relates to one’s own destiny.

    A person might believe that secret messages about him are broadcast in a weekly television show, to the point where he would record the programs and watch them again and again.

  10. admin
    (noch nicht besucht, aber schon Vorfreude gewissermaßen)

    Die Ausstellung “The Whole Earth” macht noch einmal deutlich, wie nötig der Gebrauch des eigenen Verstandes ist, um in der Fülle des ausgestellten Materials auch krude Verschwörungstheorien und diverse esoterische Einschläge erkennen zu können

    Wurde der Neoliberalismus in einer Hippiekommune geboren?

    ME viele Fragen = gut
    vor 15 Stunden
    ME noch mehr Fragen:

    “Wir selbst und die Doofen”

    Die Spex, Bibel und einstiges Zentralorgan …
    vor 15 Stunden ·

    DS Wer ist dieser Rudolf Maresch? Was legt der mir da für einen Quatsch in den Mund? Ich kann mich nicht erinnern, den mal kennengelernt ztu haben.

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    Die mutmaßliche Kungelei des Kartoffel-Kartells

    °

    °

    Kuratorinnenkatalog, Deutschland

    °

    Bildpolitik nach den Anschlägen von Boston

    Christina Zück

    _______________

    anlaßloses Denken, NODDY HOLDER, Lob der Lebenden, bald wieder spazieren gehen, bei Hellweg Clematis und Geißblatt kaufen, Alkohol aufgeben. Frage, wieviel männlich motivierte Gewalt und Dezibel man hinnehmen muß in der Nachbarschaft und was man tun kann, falls man es nicht akzeptiert, nicht die Polizei rufen will und nicht Unterschriften sammeln.

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    ich sehe lieber Schlag den Raab, als DSDS Finale. Heute um 1 1/2 Millionen gegen André, ein riesengroßer, muskulöser Stahlbauschlosser aus Gelsenkirchen. Von Erde hat er leider keine Ahnung.

    “Ist das ein Tier!” ruft der Kommentator aus dem Off, voller Bewunderung.

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    Mutti schickt die grüne oder gelbe Versicherungskarte, damit können wir endlich bald nach Polen fahren.

  11. admin
    Als ich letzten Freitag im Flugzeug um die Ecke biege sehe ich, daß Peter Hintze in meiner Bank sitzt. Ohje, Peter Hintze sieht 1:1 aus wie Peter Hintze! ich habe Angst, noch mehr lachen zu müssen, als ich an ihm vorbei zu meinem Fensterplatz klettere. Herzlich Willkommen! ruft er mir wie Ralf Kabelka als Dr. Udo Brömme zu. Peter Hintze liest die Süddeutsche Zeitung und sagt manchmal „eijeijeijei“ oder „oijoijoijoijoi“ und stöhnt. Zwischen uns liegt das unberührte Feuilleton, auf der Titelseite Das kalifornische Denken mit dem Bild des Planeten Erde im weiten druckerschwarzen Weltall. Ich hätte den Artikel gern gelesen, traue mich aber nicht, Peter Hintze anzusprechen und ihn danach zu fragen, weil ich es sehr wahrscheinlich nicht schaffe, ihm ins Gesicht zu schauen.

    Hinter mir steigt der Kölner Galerist B ein. Ich mache (nach meinem Gefühl) ein übertrieben verzweifeltes Kinder- oder Krankenhausclown-Gesicht und deute hektisch zum Nachbarn hin, in der Erwartung, der D findet es lustig und muß lachen. Der D nickt mir aber nur kurz freundlich zu und kennt vielleicht Peter Hintze nicht/findet nichts dabei/ weiß nicht, was ich will/denkt, ich möchte übertrieben verzweifelt auf mich selbst hinweisen.

    ich schaue die ganze Zeit mit steifem Hals aus dem Fenster und denke die ganze Zeit Peter Hintze, Peter Hintze. Welche Funktion er wohl aktuell innehat. Wenn er mit Germanwings fliegt, kann es nicht so doll sein. Dann überlege ich, ob nicht Pofalla zu Hintze gesagt hat, er könne seine Fresse nicht mehr sehen. Das wäre schön,  aber das war Bosbach. (2011)

Den falschen Mond anheulen

25. April 2013

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Birdsong at Eventide – Ronnie Ronalde

Hands 2 take – The Flying Lizards

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vielen Dank

2:48

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27.4.

Kriterienfindung
Ich finde es im Moment mit am Schwierigsten, einen Ort zu finden, von dem aus man sprechen kann. Ich habe zuviele verstreute Ärger und weiß nicht die genaue Ursache und kann nicht sehen, worum man sich möglicherweise nicht kümmern muß.

Ob man sich auf die Contemporary Art Daily Branche überhaupt beziehen soll.
Oder was sonst.

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und mit wem darüber reden?

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12. April 2013

from Internet, 1935, New Capsule

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Ein vortrefflicher Aspekt der Philosophie ist, daß man nicht einfach hingehen kann und etwas abgreifen. Wenn einer kein Denker ist, so bleibt dies nicht lange unverborgen.

Jetzt muß ich immer an Beate Zschäpe denken, wenn ich mit der Katze spreche. (Liese)

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15.4.

Am meisten geteilt auf F.A.Z. Net:

5 Dinge, die Sterbende bereuen

Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie andere es von mir erwarteten.
Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.
Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten.
Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt.

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Gericht-, Ecke Reinickendorfer auf dem Weg zum Magendoktor, nachdem wir im Brekenfeld braindead gesehen hatten:

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cc.jpg

Euklid und ich wußten nicht, wer hier mit welcher Absicht tätig geworden war.
Es gefiel uns sehr gut.

17.4.

ha.jpg   ham.jpg   112.jpg

ich frage mich, ob er seine Vokabeln benutzt weil er denkt, er braucht sie um das Gemeinte adäquat auszudrücken, ob sie ihm (aus der Versenkung oder aus der Tiefe der Sprache selbst?) gekommen sind, oder ob er sie einsetzt wie das Finden ohne Suchen (des Grünbein z.B.) Drittens kann man auch so tun, als wäre man in Zustände versetzt und dann ist man ´s auch schon. Wie will man das eine vom anderen sicher unterscheiden. Ich weiß nicht, sorry Leute, mich interessiert sowas.

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18.4.

t1.jpg tr2.jpg   tr3.jpg

SZ

Auch das Unausgestellte nicht betonen

1. April 2013

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2.4.13

Heute Naherholung

Berlin_-_Olympiagelände_und_Murellenberge (2).jpg

Wenn man nichts auf der Schubkarre hat, sollte man auch nicht mit Dauerpräsenz nerven.

(Koze)

002-7.jpg 007-1.jpg

Hätte gerne auch die  Fighting City besucht, leider zu spät von erfahren. Überhaupt zu schlecht organisiert,  das Ganze heute,   leider, von mir.

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23 Reaktionen zu “Auch das Unausgestellte nicht betonen”

  1. admin
    seit geraumer Zeit in Verhandlungen, die Gemeinschafts-Arbeiten aus Tel Aviv vom Frühjahr 2011 zu einem möglichst geringen Preis nach Berlin zu holen.

    Die Bilder sind großteils gut und sollten auf jeden Fall gerettet werden.

    Manchmal wünsche ich mir, stark zu sein und nachzufragen, warum denn eigentlich die Künstler den Transport zahlen sollen und nicht die Galerie. Aber dann sagen sie sicher, ihnen wären schon genug Unkosten entstanden, dafür, daß sie nichts verkauft hätten und werden das gerne einmal alles in Einzelposten zu meiner Schämung vorlegen.

    :

     A great anticipation has set in and I don’t know what could be meant by the word failure, other than: we were cowardly, too polite, didn’t risk enough.In anticipation of once own possible mediation issues in a place that is widely unknown to us in its complexity and density we are carrying in our own problems, hopes, conflicts, beauty-ideals and crises. Something we can overview and partially asses. As discursive as it must be, but with openness applied as a principle. Not to be a satellite or ambassador of the wrong stability that must erode – crumbling it up between us and on the walls. No more simulation!

    An adequate exposure of conflicted projections of what it could mean to be an artist today experimenting with a collective practice, that negates the form of the collective that responds as an individual.

  2. admin
    (im real,- Gesundbrunnencenter ist heute abend Fleedwood Mac gespielt worden. Auffällig gute Musik läuft außerdem oft im Woolworth Müllerstraße, gegenüber von KARSTADT. Am 3.4. hat in meiner Erinnerung Matthias Schaufler Geburtstag.)
  3. admin
    erschöpft, kontrolliert, zu Tode telefoniert

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/die-erschoepfte-gesellschaft-wir-brauchen-traeume-als-korrektiv-zum-alltag-12133009.html

    http://www.merkur-blog.de/2013/02/nachgefragt-christian-demand-und-ingo-meyer-zur-lage-der-asthetik/

    http://www.art-magazin.de/kunst/59900/markus_luepertz_new_york

    http://thegreatgate.blogger.de/stories/2232285/
    Diederichsen Interview Köln 1991

    wie schafft man es bloß

    die innere Geschwätzigkeit abzustellen

  4. admin
    Aufgrund von erhobenen Daten sind verschiedene Schlüsse möglich. Schlüsse ziehen {überhaupt heißt bereits} Interessen folgen.
    Interessen können verschwiegen oder ausgesprochen werden.

    19:15
    ich verbringe den halben bis ganzen Tag mit Aufnehmen, bzw. der Frage nach der richtigen Methode. Ein Dasein, das ich mir immer gewünscht habe. (Wenn auch nicht effizient.)

  5. admin
    und jetzt: nur geile Themen bei den Tagesthemen!
  6. admin
    Wieder mal kein Dankeskärtchen. Teuerste Butter habe ich aufgefahren. Dass ich Rosen schicke, wird nicht bemerkt. Man nimmt nur.
    _________________________________________________

    Ich finde jedenfalls nicht, dass zu viele Menschen eine unernste
    Haltung zur Wirklichkeit haben. Im Gegenteil: Die meisten
    nehmen alles wahnsinnig ernst. Und sie bekommen ja
    auch pro Woche vier neue Weltmodelle präsentiert: doppelte
    Staatsbürgerschaft, Homo-Ehe, Ehegattensplitting bei
    der Homo-Ehe, jetzt die Vielehe, die kürzlich in Ihrer
    Sonntagszeitung angeregt wurde. Ich bin vor einiger Zeit
    spazieren gegangen. Da hab’ ich den Notarztwagen gesehen,
    in dem gerade der Chef der Uni Bayreuth, der Guttenberg
    den Doktortitel aberkannt hat, weggefahren wurde. Tot,
    von der Straßenbahn überfahren. Da ist es doch sinnlos,
    sich mit Europas neuer Erzählung zu beschäftigen.
    Da sage ich lieber: „Ich nehm’ noch ’nen Cappuccino.“
    Was wird von Ihnen bleiben?
    Da komme ich wieder zu den Tagebüchern. Julien Green
    schreibt in seinen Tagebüchern, wer vor dem Urteil der
    Geschichte Bestand haben wird. Ich glaube, es bleiben
    nur Mozart und Augustinus. Alles andere: dünn, Gefasel.
    Ich selbst sehe mich in Sachen Nachruhm auf einer Stufe
    mit Hans-Joachim Kulenkampff und Heinz Schenk.
    Was ich mache, ist wie McDonald’s: konsumieren und
    weg damit. Wenn ich heute alte Sketche sehe, dann sage
    ich: Hoffentlich sieht die keiner, sonst ist die Nummer
    „Früher war die Show so toll“ auch im Eimer. Sie müssen
    sich mal den „Prinz von Homburg“ von der Schaubühne
    angucken, der das Theater verändert hat: Da fallen Ihnen
    heute die Fußnägel aus. Das sagt auch Peter Stein selbst.
    Oder „Schmidteinander“: unglaublich breites Timing aus
    heutiger Sicht. Rührende Humoreinfälle. Aber damals
    war das richtig. Deshalb: verklären, Sockel, vergessen

    ________________________________________________

  7. admin
    Das Universum
  8. admin
    Het blijft koud tot einde mei

    Ook abnormaal is dat het nog elke nacht vriest. De oorzaak van de extreme koude is een blokkade van het weer die voorlopig nog niet aan zijn einde is.

  9. admin
    BREAKING NEWS

    Ob das Ich rettbar oder unrettbar ist, ist für die Sachlage völlig uninteressant.

  10. admin
    Peter Scholl-Latour über Kim Jong Un bei Markus Lanz.
  11. admin
    Ist denn der Mensch ein Esel, an dem ihr ziehen und zerren müßt?
    Lauter Zieher und Zerrer seid ihr mir, am Menschen, am Esel, so spricht der Herr.
  12. admin
    … das Stück ging nur bis 5 nach halb 9 und der Text war noch ein bißchen öder, als ich mir ausgemalt hatte, Klischees von Kindheitsklischees, aber die Kinder waren wie erwartet teilweise toll. Besonders gut (von der Optik her) hat mir ein mitauftretender Knabenchor gefallen. Von ganz klein, zart und wunderschön, bis breit, grobschlächtig und nicht sehr attraktiv. Wie aus dem Kaputt-Teenagerlexikon, was du vielleicht nicht kennst. Kaputt war das deutsche Mad und noch schlechter. (Chor (der pubertierenden Metzgerssöhne) sang u.a. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig)
    Ich bin ein bißchen herumgelaufen, SPD-Zentrale usw., war unschlüssig und bin heim. Zum Penny Markt Wein und Pizza kaufen.
    So verbringe ich meine Tage.
    Ich hoffe die Lesung hat auch etwas erbracht.

    ___________________________

    (Bei der letzten Steffen Popp Lesung war H noch dabei.)

  13. admin
    hallo pp+,
    Fab Hinrichs war krank, so hat Frank seine Karte auf morgen 8.4. umschreiben lassen, er liegt mit Brechdurchfall und Kopfstechen seit gestern früh im Bett und weiß nicht, was los ist. Träume von seinem lieben toten Hänschen und dunklen Wohnungen, die er renovieren soll, so schleppt er sich zum Klo und bricht trübes Wasser in den Spülstein. Sinnlosigkeit.
    Frank
  14. admin
    quasi geheilt durch F. H.

    sehr schwach hin, orientierungslos am Hackeschen Markt verlaufen, mich verflucht, zu stolz ein Taxi zu nehmen, naßgeschwitzt mit angeklebten Haaren: hoffnungslos! zu spät, dann beim Nacheinlaß rein, irgendwo an den Rand gesetzt, Reihe 10 etwa. (schöne Stimmung bei den jungen VB-Mitarbeitern, Freude (Zuversichtsanwallung) bei ihnen draußen zu stehen.) Fabian Hinrichs, Kameraden und Text auch wirklich gut, für mich fast Wohlfühltheater, fast reine Bestätigung. In meinem Zustand sehr beruhigend, (habe auch geweint), gesund vielleicht keine Herausforderung. (Obwohl mir reicht das ja, Pizza essen zu gehen mit dir. Noch lieber einfach rumlaufen.) Am Lachen der Zuschauer merkt man aber doch, wie sehr das aber nicht schon common sense ist – und auf der Straße dann gar nichts mehr von übrig, fast nichts von durchgesetzt, leider – wie sehr sie noch auf Hollywood und herkömmlichen Humor getrimmt sind, gerade merkwürdigerweise die Jüngeren (oder da ist es einfach auffälliger, lachen lauter, weiß ich nicht). Also nicht schon freudige, ungehaltene Erregung aufkommt beim vagen Aufleuchten von tatsächlicher Nicht-Anschlußfähigkeit am Horizont. An der Geilheit der Philosophie, die kommen muß.

  15. admin

    sage nie, das kann ich nicht

  16. admin
    (weil ich gerade einen quasi poetischen Text ansehen soll und merke, wie es nichts bringt und ungehörig ist, trotz Ermunterung dazu selbst darin herumzuschreiben, kürzen und anders zu setzen usw., sage ich nur, wie er auf mich wirkt (nämlich schon okay) und bringe lieber nochmal eines der wenigen Beispiele, die ich kenne (liegt an mir, Faulheit und Versperrtheit) aus der Kategorie Größtmögliche Gelungenheit (kann umbenannt werden) auf dem Gebiet:

    “Das Aufhören im Wort ist ein langsamer Vorgang, der
    erst von seinem Ende her, also lieblos, anfällt. Dann
    sehen wir, wie die Zerstückung einer Mondscheibe an
    die Zerstückung eines Daches fällt, aber das schlei-
    fende Geräusch, das wir uns vorstellen, weil es das
    Aufhören im Wort hervorruft und nicht in unserer
    Vorstellung, hören wir nicht, wie es aufhört, noch den
    Staub, den es wirbelt, wie er unerfahren zurückfließt,
    noch den Rahn, wie er glost, weil ein Brennglas ihn
    schiebt. Von seinem Ende her betrachtet; ist das Auf-
    hören im Wort ein schmerzloser Abgang vom Ab-
    schied des Haltens, also ein wortloser Zustand, der
    aufhört, weil mit dem Wort das, was im Wort das
    langsame Aufhören hervorruft, anzufallen aufgehört
    hat.”

    (Oskar Pastior, Jalousien aufgemacht, 209)

    ___________________________

    (beim weiter nachdenken verfestigt sich der Verdacht, daß es um eine solche Poesieerzeugung in dem Text zu dem ich mich äußern soll gar nicht geht, sondern um eine Art gehobene Prosa.
    Schon kommt mir gehobene Prosa wie das schlimmste Schimpfwort vor. )

  17. forsthoff
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1664452/Kill+your+Darlings!+
  18. admin
    oh, danke forsthoff!

    ______________________

    10.4.

    Diese Fernseh-Bildregie wird vom Zuseher nicht akzeptiert. Hannes Rossacher, der die grausligen und österreichisch betexteten Musiksendungen über Bon Jovi machte? Hannes Rossacher und Rudi Dolezal, DoRo, die Seuche. Schon gefällt mir auch das Stück weniger. vermiest.

  19. admin
  20. admin
    Ist das eigentlich ein guter Text?
    Ich denke nicht.

    __________________________________

    Lob des Kommunismus
    Text: Bertolt Brecht; Musik: Hanns Eisler

    Er ist vernünftig, jeder versteht ihn. Er ist leicht.
    Du bist doch kein Ausbeuter, du kannst ihn begreifen.
    Er ist gut für dich, erkundige dich nach ihm.
    Die Dummköpfe nennen ihn dumm, und die Schmutzigen nennen ihn schmutzig.
    Er ist gegen den Schmutz und gegen die Dummheit.
    Die Ausbeuter nennen ihn ein Verbrechen.
    Aber wir wissen:
    Er ist das Ende der Verbrechen.
    Er ist keine Tollheit.
    Er ist nicht das Chaos
    Sondern die Ordnung.
    Er ist das Einfache
    Das schwer zu machen ist.

    Quelle: http://www.mfs-insider.de/

  21. admin
    So einfach
    “Build a good name. Keep your name clean. Don’t make compromises, don’t worry about making a bunch of money or being successful. Be concerned about doing good work. Protect your work and if you build a good name, eventually that name will be its own currency.” Patti Smith says

    http://vimeo.com/57857893

  22. admin
    Jeder soll tun, was er kann
  23. admin
    Eine Freundin schrieb, man könnte doch jetzt mal ein bißchen am fame arbeiten.

    Daß ich gar keinen fame will, glaubt einem wahrscheinlich keiner.
    Aber es ist wahr. Ich will ein guter Künstler sein und gute Arbeit machen.
    Wenn ich (zu stark) beobachtet werde, kann ich selber nichts mehr sehen.

Der 37 Grad warme Mann und andere Erzählungen aus dem Nachlaß

30. März 2013

Mir scheint, daß ich am stärksten ergriffen bin, wenn in einem mir vertrauten Schema ein ungewohntes Element auftritt, das ich diesem Schema aber noch subsumieren kann. Die Spannung und die Ergriffenheit scheinen dort besonders groß, wo ich das Gefühl habe, der von mir empfundene Zusammenhang sei in Gefahr abzureißen.
(normal)

Mir war der Text von Oswald Wiener über die Ergriffenheit, bzw. „Wozu überhaupt Kunst“, von dem ich eine schön schwarze Fotokopie besitze, überreicht am 31.8.1995, in nichts mehr geläufig. das hörenlernen des bebop, das verstehen der besonderen kraft- und unbekümmertheitsäußerungen. Das Ernst Mach Zitat gefällt auch: Ist die ganze Betrachtung richtig, so wird man notwendig an dem sogenannten Schönen etwas irre. – Klingt gut, muß auch nicht zutreffen.

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antlitz.jpg

Äquinoktium

21. März 2013

Mauerkircherstraße 186  (= Vernügen)
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Innenwirkung

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|Hallo Philipp!

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#24.3.13Zurück in der Eishölle.

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

23:30 Lange Weltspiegel-Nacht, ARD, bis 3:30.

1:40 non-fiction.

Beziehungswahn

15. März 2013

Jeder Rinnstein spricht mir zu
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17.3.13

Zwei kleinere Werke für Das Allerletzte Prof. Winkler Stipendium bei Thomas Winkler/European Fine Art abgegeben. Es geht zu wie in einem Taubenschlag. Der sympathische Organisator in seinem dicken blauen Anorak, Kapuze und Sonnenbrille behält die Übersicht und hat für jeden ein gutes Wort.

Die Ausstellung eröffnet im Kunstverein Weiden (Oberpfalz) am 22. März mit 100 Teilnehmern (emerging artists).

Schuhe von Michael Callies, mindestens 5 cm Absatz, der am Abend in der Berlinischen Galerie vor Publikum mit großer Biodiversität eine Rede halten wird. (Zum ersten Mal im Restaurant Borchardt und hatte es mir schlimmer vorgestellt.)

18.3.13

Hoffnung, daß das Bild mit dem Arbeitstitel Die neuen Bestimmungen sind da für die neue Galerie in München noch irgendwas wird.

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Kritik verlängert das Elend.

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19.3.13

m1-michaelaeichwald-web.jpg  Michaela Eichwald, Beziehungswahn, 2013 & Angehöriger, 2011 (Angelzubehör, Fisch, Pilz, Messingkegel und Ohrstöpsel in Epoxidharz, Marmor), Installationsansicht

  m1-michaelaeichwald-beziehungswahn2-web.jpg  Fotos: Michael Pfisterer
Danke Annette Hans
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16:23

Leidet am Unverhältnis von geschäftlicher und intimer Kommunikation.

Ich wünschte, ich hätte eine liebe kleine Frau zu Hause, die einen tröstet und einem alles macht. Für mich nach Amerika fährt.

Das machen wir vielleicht morgen mal

28. Februar 2013

Überlegungen während des Winterschlafs, ob das Format Kunstausstellung zu retten ist und was den Akademierungsschub ablösen könnte.

(spätestens 2015, jetzt schon einleiten)

83.jpg  sadanduseless.com

1 – 2 Tonnen kryptische Gegenwartstexte bitte

1.3.13

2.3.13

In Amerika war eine Skulptur heruntergefallen. Der Fuß ist abgebrochen und oben sind ein paar kleine Kitschen zu sehen.

Nun bekomme ich die exzellenten, vorzüglich präzisen und detailliert formulierten treatment recommendations des Restaurators, der unter anderem für das Philadelphia Museum of Art tätig ist vorgelegt, und fühle mich wie eine Art Kaiser, sehr geschmeichelt, wie jemand, der immer ein bißchen übertrieben behandelt wird und nicht mehr ganz merkt, wenn er verhöhnt wird, eingelullt von seiner Wichtigkeit.

Ich bin zu argwöhnisch. Daß ich nicht vom Fach bin und Akemi Akepox und Butvar B-76 PVB nicht kenne, sondern finde, daß es wie gut ausgedacht klingt, dafür können die Verantwortlichen ja nichts. Sie kennen den Grad meiner pervers überdrehten aus dem Ruder gelaufenen heil- und gnadenlos chemisch professionell verselbständigten Verstiegenheit und darauf hingezüchtete hochfäechlische Empfindlichkeit nicht. Deshalb sind sie als Leihnehmer praktisch gezwungen, mich und das Werk und was möglicherweise alles daran und davon abhängt, so vorsichtig zu behandeln und so ernst zu nehmen, wie es nur geht. Aber vielleicht auch, weil sie einfach höflich und normal nett sind und wissen, was sich gehört.
So wird es sein. Falls nicht, soll es mein Schaden nicht sein.

Ich freue mich wirklich sehr über jede Art von treatment recommendations und Anschreiben.

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Treatment Recommendations:

1.     Digitally photograph the object before, during and after treatment.


2.     Barrier coat the break surfaces of the two larger fragments with a thin layer of Butvar B-76 PVB resin in (95:5 ethanol:xylol) and permit it to dry. 


3.     Once the barrier coating has dried, adhere the two larger pieces with Akemi Akepox 2010 paste consistency epoxy, clean off any squeeze-out immediately, and permit the epoxy to cure.


4.     Reattach the small fragment with paraloid B-72 acrylic adhesive (in 50:50 acetone and ethanol).


5.     Consolidate small areas of fractured paint with thinned B-76 (in 95:5 ethanol:xylol).


6.     Fill loss areas with Flügger acrylic spackle and allow it to harden.  Consolidate the Flügger with paraloid B-72 and permit that to  harden.   


7.     Inpaint the surface with Golden Acrylic paints mixed with Primal WS24 acrylic dispersion to provide the hard, glossy surface.

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3.3.13

pocop.jpg       poco.jpg

Sonntagsverkauf in der Poco-Domäne

Auf der Suche nach Material für den Einsatz vor Ort in Hohenlockstedt.


Morgens hatte ich mir ein Atelier am Rosenthaler Platz angesehen, was ich gerne genommen hätte und das mit 80%iger Sicherheit schon zugesagt worden war.

Nachmittags teilte die Frau mit, sie hätte es doch einer anderen gegeben, wegen höherer Dringlichkeit. Die andere hat ein Kleinkind und ich nicht. Die Frau war trotzdem nett und handelte sicher so verantwortungsbewußt sie konnte. Sie hat auch ein Kleinkind und bezieht jetzt ein größeres Atelier in der Tromsöer Straße, für das ich mich ebenfalls beworben hatte.

6.3.83

Die Wahlbeteiligung zur Wahl des 10. deutschen Bundestages betrug 89,1 %.

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Notizen zur gegenwärtigen Lage der Ästhetik

(…) untersucht das Verhältnis des Bildes, dessen ontologischer Status noch immer völlig ungeklärt ist, zu seinen „Trägermedien oder Gastmedien“ (…)

die Intellektuellen sind mittlerweile oft jünger, als ich.

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Daß Stephan Herczegs Vater so religiös geworden ist und nun aus religiösen Gründen nach Boston gezogen und dort sehr glücklich sei, klingt nach einer lustigen Phantasterei.
,

Kleiner als Krähen, größer als Amseln, meistens zu mehreren. Dohlen? Stare? Die Einheimischen nennen ihren Ort Holo.

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17:00 Ab und zu hört man, wie das Häutchen einer Narzisse platzt.
Leises Knistern auf der Fensterbank. Morgen um 13 Uhr ist Kinderdisco im Zum Kamin. Draußen Schneesturm. Die Nazis kommen. Arbeit ruht.

20:00

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21:57 Sich den ganzen Tag vor der Arbeit drücken (Aufregung und Angst), um dann Abends einwandfrei feststellen zu können, daß die Arbeitsbedingungen und der Umgang damit optimal: ist.      sind

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Sehr schöner Ankündigungstext von Ariane für die neue Galerie Deborah Schamoni in München.

(Sie läßt es so klingen, als verlasse man Berlin besser jetzt als gleich, vermutlich stimmt das. Aber wohin.)

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12.3.13 2:41

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Morgen kommt der Steinbrück nach Holo und spricht mit Verantwortlichen der Firma PoBo (Termin ohne Presse). Deswegen können wir nicht wie geplant die gläserne Produktion besuchen.

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Werk dümpelt ein bißchen führerlos vor sich hin.

Gefühlte Anlaßlosigkeit trotz bipolar uffjeregter Epoche. Mal sind mir die Motive zu durchsichtig, 20 Sekunden später kann ich überhaupt keine mehr ausmachen.
Jetzt mitten in der Nacht baden. Das macht Sinn.

(Ziel, daß es keine Stelle mehr gibt, wo man ungern hinschaut.)

Noch das Blödeste ist mir zu didaktisch und aufdringlich. Oder zu blöd.

Jetzt endlich Holzleistenkauf bei Arnold Krause OHG in strahlender Sonne.