nicht nicht nicht

26. Juli 2008

why.jpg signal-versicherung.jpgsignal-iduna.jpg

jahrein jahraus

Jetzt Jetzt Jetzt

26. Juli 2008

moabiter-gemeinde.jpg  gutes-bild-gut-gehaengt.jpg

Soziologisches Paradies neben St. Johannis, Moabit. Dort von Alleine Irren sich aus Readers Digest vorlesen lassen und träumen. Wie kommt man in den neuen Modus?

wie funktioniert 65.55, automatisch?

wie

Ist doch kein Zustand

26. Juli 2008

Der Wunderheiler ging hinaus und wusch sich vor der Behandlung die Hände. Dann bat er mich, etwas zu ihm hochzurutschen auf der Bahre ihm entgegen. Dann setzte der Wunderheiler sich hinter mich und bedeutete mir, meinen Kopf in seine Hände abzulegen. Der Kopf begann nach wenigen Sekunden im Universum zu schweben. Das Gehirn floß in alle Richtungen ab.

– Ist es angenehm?

– Oh ja. Ich frage mich nur, wie Sie das machen.

– Viel Spaß dabei.

– Nee, ich will ja nicht darüber nachdenken, ich will mich dem ja einfach hingeben.

Das Aussehen

22. Juli 2008

onehundred-abendessen-stars.jpg Assozierte Mitglieder

der Gruppe MIRROR

befähigen ritter.jpg ich bin leider schwach

Ritter ist in Urlaub, hoffentlich kommt bald Hoch Volker.

Starship Nr. 11 ist erschienen und überall zu beziehen

i lo ve your work.png (Poster)

23.7., 12:34

schreiben

Vielleicht möchte Herr Blum doch lieber die kleine Bäckerin kennenlernen

weiter…

Die Toten

19. Juli 2008

Matumba hat gestern erzählt von wiedergesehenem Filmmaterial, das bei der Feier zum 50. Geburtstag seiner Mutter im Dorfhaus Heienbach vor 20 Jahren entstanden ist. Wie selbstverständlich da die Toten hin und hergegangen wären, getrunken, gelacht und in die Kamera gegrüßt hätten.

~

halt-nicht-wegwerfen.jpg

Erschütternder Text von J.?

Ah I see

One season in hell

vorgestern im Karstardt vor mir ein Mann auf der Rolltreppe hatte auf dem T-Shirt (Rücken) stehen
SEE YOU IN HELL

sehr gut, er war obenrum massiv gebaut, unten dünne Beine drunter, wie die Frauen auf dem Land ab 45, 50. So wie ich bald aussehe. Eingefallener Hintern aber dicker Rücken. See you in hell.

Und dann runter in den Schnäpschenmarkt die ganz kleinen Schultüten sehen, 20 cm lang höchstens und dann habe ich mir ein großes trauriges dickes Kind vorgestellt, das eine so kleine Tüte kriegt und damit fotografiert wird neben einem kleinen dünnen Kind mit einer riesigen Tüte. Und ich war so froh, daß ich nie mehr in die Schule muß, morgens im Winter im Dunklen frieren und auf den Bus warten und wieder keine Hausaufgaben gemacht. Jeden Tag habe ich nur gedacht: hoffentlich hoffentlich kommt der Bus nicht.

die ganz kleinen Schultüten sind doch für die kleinen Geschwister da!

ach so!?
Ich dachte aus pädagogischen Gründen
gar nicht erst verwöhnen usw.
nur Holz und Steine drin
für phantasievolle Aktionen
im Kopf
im Kopf

ich wollte heute hippen Konzern bei Neu angucken; vielleicht liest Du ´s ja (mein telefon ist allerdins grad unten)

Was ißt Du denn gern?
Gruß, H

ich esse gerne
Holz und Steine

Schmerzhafte Dauerorgasmen

16. Juli 2008

Auf den ersten Blick ein völlig normaler Beitrag.

Gestern im Freßnapf am Bonner Wall, Tierbedarfsladen. Gestank nach Kuhhufen, getrockneten Schweineschwänzen, Fischfutter etc. In solchen Läden läuft gern gnadenlos laut Radio Erft oder Radio Köln, minderwertige Schreihals-Sender, die alle 10 Minuten Baumarkt-Werbung und das allerneueste vom Regionalwetter herausbrüllen, was die Tiere halt vorrangig interessiert: ob sie grillen können am Wochenende in ihren Siedlungen und hier und da n bißchen was abflexen. Mehr nicht. Da hörte ich es aus der hinteren Ecke so freundlich sommerlich zirpen. Ich folgte dem Geräusch und sah in einem Regal mehrere kleine Plastikschachteln, in denen eng zusammengepfercht auf einem Stück Klopapier die Heimchen saßen, Lebendfutter für den Gecko, Leguan etc.

Es war ein schrecklicher Anblick. Schlimmer durch das vertrauensselige Zirpen, die unschuldige sommerliche Stimmung, die sie hier in ihren engen Todeszellen so arglos verbreiteten. Ähnlicher Effekt wie beim Lesen des Panther-Gedichtes von Rilke. Mitleid mit der Kreatur, die man dann selbst wird, Selbstmitleidsflash / und hört im Herzen auf zu sein.

Ich hatte große Lust auf der Stelle zusammenzubrechen in diesem widerlichen Laden, vor den armen Heimchen hier.

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Blogosphäre, Weblog, Blogger ? –   Oh nein, nicht, nie.

Medien, Position, Projekt ? – Nein, bitte, wirklich nicht.

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17.7., 11:11 Blogosphäre heißt:

Von ANH zu Sabine Knoll gelinkt werden, die wiederum zu Matussek linkt, mit sich selbst als schicker Goethe-Handpuppenführerin in Auerbachs Keller von da aus zum Springer-Essen, wo wir Poschardt und „Thea Dorn“ antreffen und grienen über soviel Esprit der heiteren, leicht geschürzten Lebensart dieser schönen Menschen im heutigen Deutschland. Wir sind jetzt wirklich angekommen.

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Gerade kommt Oliver Husain im Fernsehen mit seinen schönen Zähnen.
Auf RBB

Die eigene Kaputtheit ist nicht das Maß aller Dinge

14. Juli 2008

kommi.jpg ko.jpg kommissar.jpg kommis.jpg

oh is it really so strange?

I got confused – I killed a horse

* * *

HOW SOON IS NOW 0:16 The rise and fall of the Smiths / The South Bank Show on YouTube BBC

SPEND SPEND SPEND
by Viv Nicholson

Ob jetzt da jetzt der stumpfe Waldschrat oder das sensible Feinsliebchen irgendwo sitzt und „schöne“ Kunst macht, – da können ja durchaus Ergebnisse rauskommen, anschauliche, für was anderes anschaulich freilich — , das ist und bliebe ja völlig belanglos, für die Kunst ist das ja völlig uninteressant.
So tönte ich heute fort und fort. Wer nicht orientiert ist, der kann machen was er will, seine Ergebnisse sind bestenfalls — RÜHREND.

So war ich heut ein rechter Großkotz gewesen und strich mir die Wampe glatt.

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Der Alte Kommissar
weiter…

Ohne Dekor

12. Juli 2008

Während das Wasser einläuft

Verwelken die Blumen

Verwesen die Tiere

Nächtlich näher noch

Tagsüber aber auch

jetzt gerade wieder nicht

Kann man gar nichts draus schließen

Rosenkreuzandacht

12. Juli 2008

Das Museum hatte schon zu, also ging ich in den Dom zur Heiligen Messe des Alltags, tgl. 18:30, die ein wenig überzeugender westerwelleartiger Priester im Seitenschiff abhielt mit zwei Ministranten, zu denen er nicht das beste Verhältnis zu haben schien. Ich saß nur in der Bank und machte äußerlich nichts mit. Die anderen sehr entschieden, knien, stehen, sagen, singen. Hinter mir ein kolkrabenschwarz glänzender Mann, ich konnte seine gefalteten Hände gut sehen, wenn er kniete. Er sprach: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe – ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine grosse Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

Wie jetzt die Schuldigen mit gefalteten Händen zu ihren Plätzen zurückkehren, den aus den Händen vom zischelnden Priester empfangenen Leib Christi im Munde führen, ihn malmen, ihn dann ganz zerkauen und am Ende sogar herunterschlucken. Eine ganz merkwürdige Mischung aus Demut und Gravität im Schreiten. Dazu die Blödheit des Kauens. Bei den Alten denkt man: ja, ok. Bei den Jungen: die sind vielleicht krank.

Siegend schreitet Schreibkowski, eine frühe Toncollage unseres lieben Herrn Poggel aus dem Nordkreis. – Der oberbergische Nordkreishumor, Aggertal

Der Bruder vom Fisch oder der Fisch selbst schickte den grausamen Rösner-BildLink und die Todesanzeige von Frau Przybylski, die lange Jahre hier Nachbarin war, Ur-Berlinerin, und jetzt im Alter von 99 Jahren gestorben ist. Die über einen anderen Nachbarn, der im Winter auf Eis ins Garagentor gerutscht war mit seinem Auto, gesagt hat, der wäre zwar ein Jude, aber es mache ja nichts. Ein Jude sei er trotzdem. Sie aschte in gläserne Joghurtbecher und hatte gerne Besuch, sie erzählte dann immer von sich, mit wachsender Begeisterung, extrem stumpfsinnig und meist mittags schon besoffen (Küppers Kölsch). Wenn man ihr die Gardinen aufhing, konnte man sich 2 Mark und ihre Essensreste verdienen oder später, als der Mann tot war, sich eine Maske aus der Sammlung ihres Mannes mitnehmen, einfach von der Wand runter. Sie war froh wenn sie das Zeug loswurde. Daher habe ich z.B. die Osmose-Maske. 99 Jahre. Schönes Alter. Das halbe Jahr hätte sie wohl auch noch rumkriegen können.
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Am 12. Juli 2008 um 02:10 Uhr
Der sehr nette Freund der tollen Prodi, Herr Husain aus Toronto, hat mir gestern gesagt, daß wenn man nur meine Internetseite und mich selbst nicht kennen würde, man mich für viel verkorkster halten würde, als ich tatsächlich offensichtlich bin und lustig wäre: bei der Prodi wäre es genau umgekehrt! Das Nahziel der Produzentin wäre jedenfalls, genau so toll kryptisch und verkorkst zu schreiben wie der Uhutrust, aber es gelänge ihr einfach nicht. Hier sollte ich wohl hoch- oder hopsgenommen werden, denn die Produzentin strahlte mich verdächtig süß an und herzte mich besonders herzlich.

Bei Verkorksung geriet ich sehr ins Nachdenken, ich meine: ich kenne mich ja, insofern ist das kein Problem. Imagination ist der Wirklichkeit immer unterlegen. Aber trotzdem. Ich wollte plötzlich nicht, daß das so verkorkst wirkt. Ich möchte das nicht. Oder? Stimmt das denn überhaupt? Oder alles noch bescheuerter machen. Restlos wirklich alles fahren lassen ist das unbedingte Ziel, kann ich natürlich nicht. Nicht hier. – Das war gestern ein sehr schöner Abend, die Tür war auf man konnte einfach reinkommen. Ihr hättet dabeisein sollen Und weiterhin, nur mußte ich mich heute ein bißchen sammeln und kann nicht zu Malo und Peter. Zu tief weggetreten. Wir sehen uns ja bald wieder, die Prodi schickt mich stehlen. Ich freue mich sehr.

Ich träume davon, daß ich sprechen könnte.

poor-prodi.jpg Die Produzentin. She´s the chick you like. Äußerlich völlig normal, soll in Wirklichkeit einen kleinen Knall haben. Glaube ich aber nicht.

Blinde Kinder dunkle Straßen

5. Juli 2008

Das war also der Volker, der gerade Max Stirner liest, ein Politikstudent in Berlin. Ich dachte noch: der sieht ihm aber ähnlich und hatte vergessen zu fragen, ob das wirklich der Fellmantel von Thomas Bernhard ist, den der Volker in dem Buch Kaffeerösterreich an hat. Das letzte Foto zeigt den Strähle neben dem angeblichen bernhardschen Halbbruder F. in einem voluminösen Schaffellledermantel in Obernathal. Mir war das frevelhaft vorgekommen, aber warum weiß ich nicht. Ich könnte selbst nicht zum Vierkanthof zum besichtigen, weder als Journalist noch als sonstwas. Oder doch? Und hier war ein link für den Volker, den hatte auch der Manuel schon gefunden und ich hatte den dem Michael geschickt und er hatte es an seine Klasse über die Welt weiter gespreut.

Das Lob an die Studenten muß in kleinen Dosen erfolgen, sonst flippen sie völlig aus und müssen SOFORT nach Steinhof hinauf. Also: die Texte [im MK-Katalog] seien deshalb gut, weil sie teilweise eben richtig doof, beknackt, debil seien und wenn das nicht ab und zu mal käme, das ist wichtig, denn sonst wäre es doch zu ehrgeizig. Schiene der ja doch vorhandene Ehrgeiz zu sehr durch, der Ehrgeiz des Debilen. So aber sei es gut austariert auch mit den schlechten Abbildungen zusammen und dem verschenkten Platz und der Michael kann wirklich stolz sein, sie so vor seinen Karren gespannt zu haben, die armen Irren. Den Volker und den Gnam und einen Dritten, den Eiberle.
Er, der Michael, hätte immer bewundert, solche Texte schreiben zu können, so Gnam, denn er selbst hätte es nie können. Unverklemmt war glaub ich mein Wort, nicht ganz treffend, vielleicht kann man das nur, wenn überhaupt!, bis zu einem gewissen Alter einfach machen, nachher weiß man zuviel, beobachtet sich zu stark, das Wissen engt ein, die Eitelkeit noch mehr, das floaten wird schwieriger, aber halt, stimmt auch nicht: das wird dann eben eine Geistesleistung und nicht mehr nur „Glück“. Und vorher war es auch nicht nur einfach Glück, es braucht ja immer den, der was erkennt, und der ist man selbst. – Hurra!!

Blinde Kinder dunkle Straßen.

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Steinzeit

und heute?

Peter Maffay

As der Kelche

das Internet ist gefährlich
und immer findet man so … ich weiß nicht, :
Gutes

85435 Erding
Breslauer Straße
Fabian • 12 Jahre
/Interpunktion und Rechtschreibung wurde überarbeitet./

Die dunkle Straße

Eine Straße voller Hass, Neid und Angst. Dunkle Gedanken, die in deine zerfallene Seele gleiten. Ein Mann, der dir schaut. Ganz ängstlich und hasserfüllt. Diese Straße nimmt kein Ende. Du gehst, aber kommst nie ans Ziel. Ein stummer Schrei malt dein Gesicht.

Kinderstraße, blind

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heute:
Jana Euler
eröffnung: samstag 5.7., 19-22 uhr
ausstellung: 5.7.08-23.8.08

schnittraum jülicher straße 14, K.

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04:01 Es ist alles wahr, ich habe gefragt, der Mantel ist echt. mantel.jpg