Im Ernst Herbeck Hotel

7. Oktober 2011

Ellmenreichstraße, St. Georg.

Aufgabe: Ein Bild vor Ort erstellen für den Ausstellungs- und Veranstaltungsraum in der Willy-Brandt-Straße, gegenüber vom alten Spiegel-Haus und Zeit-Haus, Thema 6./.7.10.11. 1,80 x 1,10. .(1.75 x 1,05).

Gestern Nacht brüllte ein Mann wie ein Tier in Abständen von ca. 15 Minuten immer wieder, sehr unheimlich. Ich dachte, wie dankbar man sein muß, daß die allermeisten sich irgendwie zusammenreißen können. Von unten Discomusik und Laute der Freizügigkeit (besoffen laut reden, nicht Stöhnen.)

Ein paar Stockwerke über mir bekommt eine Frau, die ich kenne und gern habe, jeden Augenblick ein Kind.

Plan jetzt: Ich gehe zur Photodose im Bahnhof und drucke ein paar Fotos aus, danach fahre ich mit der U2 zum Schlump, da muß in der Nähe ein Künstlerbedarf sein. Ich muß alles genau und vorsichtig überlegen. Ich kenne mich in Hamburg nicht aus, was aber vom Umstand her schön ist.
Der Umstand selbst ist dieses Lied.

Ich ich ich ich ärgere mich über die Zeitung Der Freitag und ich halte sie für eine der schlechtesten und dümmsten Zeitungen der Welt. Ich-Zeit hieß im Eisenbahn-Waisenhort die Zeit nach dem Mittagessen, 13 – 15 Uhr, wo man zwar auch in der Gruppe sein mußte, aber man konnte sich eine Gruppe nach Neigung wählen.

Der Lyriker, der den Nobelpreis gewonnen hat, ist mir unbekannt. In den Tagesthemen las gestern eine völlig fernsehuntypische Frau mit großer Eindringlichkeit einige Zeilen von ihm vor. Damit tun sie sich aber auch keine Gefallen, dachte die dünkelhafte Gatze Minka in ihrem Bett im Ernst Herbeck Hotel, fror etwas und schämte sich, daß sie die Dame grauslich fand.

Der Mensch kommt nie zum Ziel usw., vermittelte diese sinngemäß und machte bedeutungsvolle wie gütig-ernste Augen unter ihrer riesigen roten Haartracht, die den Menschen wahrscheinlich trösten sollten. Doch das Gegenteil trat ein.

herbeck43.jpg            019.jpg  

Paraphrasen

Buchattrappen im Hotel zurückgelassen.

9.10.11

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Heute Eröffnung und dann 3 Wochen Programm.

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admin Am 9. Oktober 2011 um 08:57 Uhr

die Sexstimmung rund um den Hamburger Bahnhof ein bißchen zu brutal für mich. Das Sich-Gehenlassen und Rumlungern der Typen, was offenbar normal gefunden wird. Normal, daß man Macker und Checker ist und natürlich Bedürfnisse hat, die befriedigt gehören. Da die Ausübung, (sagt man noch “Triebabfuhr”? Bei Manfred zuletzt gelesen, davor lange nicht) zu-gelassen bzw. gefördert wird, tragen sie das vermeintliche Anrecht darauf wie eine Monstranz vor sich her und im Blick. (es wird viel gerempelt. Wenn ein Typ eine Frau (Mädchen) sieht, die ihm gefällt, geht er stramm auf sie zu, touchiert sie oder rammt sie richtig. Das habe ich 3 mal gesehen. Man möchte hinlaufen und den Mann in den Arsch treten. Sieht aber nur hilflos zu und denkt: wie kann das sein? – In den Blicken der älteren Kiez-Frauen das furchtbar traurige Wissen: So sindse halt, die Männer. Besser, man lernt es früh und findet sich damit ab. Der karge Lohn der alten, weisen Trostmutter: sie alle zu kennen. (und darüber zu schweigen). Ich weiß, daß der dicke Max in Wahrheit so klein mit Hut ist und sofort losheult, wenn man mit ihm alleine ist. Ich weiß es, das genügt mir. Scheußlichste Rollenfächer und Klischee. “Objekt”, stumpfer Stecher, verständnisvolle Puff-Muddi oder einer der vielen multipel Verklemmten, die sonst noch so rumschleichen. Was die sich im Geiste genau ausmalen, will man auch nicht wissen.

Man selbst eine Art Alien-Tourist, mit gesenktem Blick zickzack laufend, der sich wahrscheinlich ein bißchen zu sehr reinsteigert in die Chose. Dabei die Liebe rein- und hochhält.



Leider verpaßt: Tagebuch der frommen Prinzessin Elisabeth von Thurn und Taxis, Autorin der Welt am Sonntag, über gut katholische Praxis, vorgelesen vor ihrer Familie und Prälat von ihrem Freund Moritz von Uslar im Grill Royal

1. Oktober 2011

So eine Wärme an einem ersten Oktober! Stranger than, hoppla, Fiktion.

Ich habe davon erst kürzlich erfahren, wollte es nicht glauben und, ja, uff, dachte schon, ich kriege die Clematis Dr. Ruppel (oder ist es doch eine General Sikorski?) nie mehr ans Blühen.



Am Ende des Tages.


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Ich will nun die Ausstellung von Gerda Scheepers bei Micky Schubert ansehen und abends zum HAU 2 hingehen.

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  1. admin

    23.09.2011 — 00:14 Uhr

    Lieber Heiliger Vater,

    ohne Mikrofon würde Ihre Stimme die Luft nicht durchdringen. Aber jedes Wort, das Sie im Bundestag sagten, hatte die Kraft einer Sturmgewalt.

    Ich bin verliebt in Ihre Rede. Sie war wie ein Zauberhorn, philosophisch, poetisch. In Ihrer Rede kam das Weltall vor, der blaue Himmel. Und unsere Fragen, woher wir kommen und wohin wir sollen.

    Was mir Sorge macht, ist, dass Sie so schmal geworden sind. Sie machen so kleine Schrittchen.

    Sie haben ein hohlwangiges Gesicht, Ringe unter Ihren Augen.

    Mir bleibt das Herz stehen, wenn Sie die Arme heben unter der Last Ihrer goldbestickten Gewänder.

    Sie sind 84.

    Sie sind ein Wunder!

    Herzlichst,


    Ihr Franz Josef Wagner

    Jetzt können Sie Franz Josef Wagner auch eine E-mail schreiben: fjwagner@bild.de

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    Videos zum Thema
    BILD-Kolumnist wird 66 Herzlichen Glückwunsch,
    Franz Josef Wagner!

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    Mehr zum Papst
    Plakat Papst Benedikt XVI.
    Mosaik-Plakat So wurde aus 10?098 Deutschen der Papst
    Vor Papst-Besuch BILD-Interview mit Vatikan-Sprecher Lombardi

  2. admin

    In die Abendsonne schreibend reiten, wer möchte das nicht.

    http://www.bild.de/video/clip/kolumne/wagner-geburtstag-9290994.bild.html

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    (entschuldigung, die Informationen sind ein bißchen alt, ich habe solange kein Bild online gelesen. Dunkle Augenringe kriegt man übrigens vom Wichsen, das weiß doch jeder. Wovon auch das Rückenmark nach und nach ausläuft und man nur noch ganz kleine Schrittchen machen kann. Lieber Heiliger Vater, bitte denke daran: nach 1000 Schuß ist Schluß! Albern, oh ja, dumm und unter meiner Würde. Aber so ist das nunmal. So steht es geschrieben.)

Titel folgt

26. September 2011

neues von den good guys

www.welt.de

Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich: Helge Achenbach, Pionier des Art Consulting, hat sich mit der Berenberg Bank zusammengetan. Ein erstes Interview zum Kunst-Joint-Venture des Jahres

· Yesterday at 11:19am · Privacy:

  • Michaela Eichwald Wie präzise diese Sprache deren „Lebensgefühl“/Haltung ausdrückt und transportiert. Wie es einem in die Glieder fährt, was jene für vertrauenserweckend und sympathisch halten: „realisieren wir Geschäfte nur mit Partnern, die über eine ausgezeichnete Reputation verfügen“, man sich Leben, Wirken und die Ziele dieser Partner vorstellt, die über die ausgezeichnete Reputation verfügen, die sich auch selbst selbstverständlich für ausgezeichnet reputiert halten und das wieder im Verhalten spiegeln. – Ein Traum.

    4 hours ago ·
  • Michaela Eichwald Einfach und langweilig gesagt: man k a n n doch auf anerkennenswerte, beifallwürdige Weise die so eine „ausgezeichnete Reputation“ nach sich zöge gar nicht zu so immens viel Geld gekommen sein, um Kunst und alles andere, Häuser, Freunde, Pferde, Frauen, im Wert von 100 Millionen Euro zu kaufen. Soviel Geld hat niemand verdient und kann niemand verdient haben, selbst wenn sein Staat ihm den Besitz ermöglicht und seine Vermehrung [schändlicherweise!] fördert. Das ganze schöne sogenannte „viele freie Kapital, der vielen reichen Menschen auf der Welt“, wo kommt es her?- Je fieser aber der Möpp, desto großartiger die Rede von Qualität, Bonität, Seriosität, Tradition, Respekt, Vertrauen. Das Problem ist, daß“sich ordentlich bedienen“, eine gewisse „Unanständigkeit“ an den Tag legen, säuische Schwächen ausreizen, Blenden, Täuschen, Spielen, Dealen usw. von praktisch den allermeisten Affen immer wieder heimlich oder offen bewundert und beneidet wird. So am Drücker sein wollen sie auch, das hält alles in Gang. Das Thema ist so alt, die Einwände so kläglich, ich schäme mich.Was hältst du von dem Daniel-Richter-Interview, David?

    about an hour ago ·
  • David Lieske ich lese es genau in diesem moment !

    about an hour ago ·
  • Michaela Eichwald Das Richter-Interview?

    about an hour ago ·
  • David Lieske ja genau

    about an hour ago ·
  • David Lieske ich kann jetzt schon sagen mir kommt alles grade so hoffnungslos vor. so wie bei einem altglas-container der zwar noch verschiedene einwurf loecher fuer bunt-glas oder weiss-glas oder braun-glas hat. bei dem das eingeworfenen aber in wirklichkeit alles auf dem gleichen scherben-haufen zerschellt.

    about an hour ago ·
  • Michaela Eichwald Hoffnungslos war es ja so gesehen schon immer, ich habe das Interview trotzdem gerne gelesen, es geht mir nicht um „stimme dem zu, diesem aber nicht“, sondern fühle ich mich eher angeregt, andere zu fragen, was für sie davon warum stimmt oder nicht und lustig ist bei D. Richter immer der Umstand (für mich), daß ich das Gesagte schon eher klug finde und Einschätzungen teile*), aber dann in Anbetracht seiner Bilder von seinem Gesagten quasi nichts wiederfinde, außer dem „Gewollten“. Ich seine Bilder tendenziell schlechter finde, als das, was er darüber sagt. Daß sie also nichts einlösen, so richtig. Das macht aber überhaupt nichts. Das reicht mir an Interessantheit und mitdenken wollen.

    about an hour ago ·
  • David Lieske ich glaube ich habe immer einfach noch nicht verstanden worum es geht wenn jemand sagt „….entscheidend ist, wie es gemalt ist….“ dann glaube ich ich kann einfach nicht mitreden. ich sehe einfach auch keine moeglichen unterscheidungen grade mehr ist mir eigentlich egal wie schlau wer ist. alles geht in den gleichen falschen topf. und wenn was ausnahmslos von den schlimmsten leuten gut gefunden wird dann ist damit auch was faul das ist ganz sicher.

    52 minutes ago ·
  • David Lieske hier hatte manuel noch so einen schoenen horror artikel gefunden http://www.zeit.de/2011/36/DOS-Kunstmarkt/seite-1

    www.zeit.de

    Ein Berliner Galerist will einen jungen japanischen Künstler berühmt machen. WirSee More
    50 minutes ago ·
  • Michaela Eichwald ja, aber nicht so interessant für mich. Weil aufregen über so ausgemachten Quatsch kann man sich ja eh ohne Ende und sich mit sehr vielen darin einig sein. – Aber was bringt uns vorwärts?

    48 minutes ago ·
  • David Lieske ich glaube man kann alle bemuehungen nur noch daran messen wer sich dafuer interessiert und sich nur ueber ablehnung freuen.

    46 minutes ago ·
  • Michaela Eichwald ich wünschte ja, wir könnten uns von dem Star-Gedrisse bald verabschieden. Deswegen fand ich u.a. den Gerhard Richter Film so gut, weil man da sieht: es ist absolut kein Geheimnis, man versteht alles. Keine Überhöhung, kein Gemunkel, völlige Klarheit. Auch ein bißchen platt alles. Das hat mir gut gefallen.

    45 minutes ago ·
  • Michaela Eichwald oh Mann, du hättest bei Manuels Eröffnung in S. dabei sein sollen. Diese vermufften Kunststiftungsmuffköppe und Manuel hat es so mutig und gut gelöst (mit super Unterstützung seiner Freunde). War ganz prima. Danach in der Jugendherberge übernachtet, war auch prima. Richtig schlecht behandelt worden! Wie früher!

    42 minutes ago ·
  • David Lieske ich waere wirklich gerne dagewesen. klingt nach einem vollen erfolg.

    40 minutes ago ·
  • 40 minutes ago ·
  • David Lieske wir zeigen das dann alles nochmal hier in der neuen galerie !
    Michaela Eichwald
    ja, oder etwas Neues!- Ich bin heute so schrecklich weise und möchte auch mit dieser Weisheit bei dir hausieren, die mir gerade einfällt: Der vielleicht größte „Fehler“ im System Kunst ist, daß es von Leuten regiert wird, die selber nichts sehen bzw. das Gesehene nicht selbst (irgendwie, egal wie) verstehen, sondern es sich von anderen erklären lassen müssen. Wenn sich das ändern würde oder auch nur ändern ließe, hätte man Probleme, von denen man jetzt noch nichts weiß, also ich weiß auch nicht, ob sie unbedingt schöner wären, behaupte es aber.

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    18:18 Ich habe auch immer mehr den Eindruck, daß derjenige, der zwar irgendwie gebraucht wird, weil er/sie die Ware herstellt, als lebende Person eigentlich eher lästig und tatsächlich der größte Störfaktor in dem ganzen Aufbau und Ablauf ist, weil sie meint irgendwie mitentscheiden zu müssen, was das Werk ist und was damit passiert, drollig, und daß im Grunde sehnlich erwartet wird, daß sie früh das Spiel verläßt, („stirbt“) um verwaltet, balsamiert, mystifiziert und gezielt so eingesetzt werden zu können, wie es saisonal nötig ist, um ans Geld zu kommen. Der Vorteil ist auch: der tote Künstler hat viel Zeit einen günstigen Augenblick abzuwarten und verursacht seinerseits bis dahin keine Lebenshaltungskosten. Das klingt so beleidigt, ist es gar nicht. Ich finde mich mit allem ab und überlege, wieviel man aus der Hand gibt, oder meint gezwungen zu sein aus der Hand geben zu müssen oder es halt wirklich tun muß.
    Weil zwar ständig so getan und geschrieben wird, das Eigene, Widerständige, Marktverweigernde usw. sei das Erfolgversprechende und Gewinnbringende, Eigenheit und besonders Eigenpromotion von Lebenden in der Kunst in Wahrheit aber ungefähr so gut ankommt und soviel einbringt, wie ein Book on Demand in der Fußgängerzone hochzuhalten und „Hallo! Hallo!“ zu rufen. – Uh, wie peinlich.

    21:48 Es ist also alles Unsinn, aber macht ja nichts. Man geht damit um und handelt nach Lage, so gut man kann. Und bei Daniel Richter geht es gerade nicht um „Qualität“ (Leerwort) und „wie es gemalt ist“, sondern sicher mehr um Mentalität (auch ein Leerwort, aber nicht ganz) und die Angeberei in den Verlautbarungen.
    (ich weiß natürlich nicht, was sich da ganz genau zu dieser Markt-Stärke zusammensetzt.)

    Da ich keine Nachfahren und nicht einmal einen trauernden Witwer hinterlasse, werde ich gehen können, wie ich gekommen bin. Das war von alters her mein gehegter Wunsch. Alles der Kirche zu vermachen.

Wie wir Häftlinge unsere Waschlappen einweinen, damit sie weicher werden

20. September 2011

22.9.11
Gruß aus dem Jugendgästehaus Stuttgart, Gerokstraße.
Einwandfrei. (Ausstellung und Party und Super-Gäste des Manuel.)

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Während der Rede von Anna Saurer

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23.9.11

___________
24.9.11

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Das geht gut.

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Das ist ein bißchen zuviel.

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Colchester, Essex, England

25.9.11

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Wahrheit und Methode

9. September 2011

Eigentlich mache ich es genau wie Gerhard Richter!*)

Man geht auf den Balkon und schafft sich erstmal Tatsachen.
Davon geht man aus, antwortet darauf und wartet wieder die Antwort der neuen Tatsachen ab. Das macht man dann solange, bis es gut aussieht und stimmt.

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Ich freue mich schon sehr auf den Film. Hoffentlich ist er so gut, wie ich glaube.

22:14

Ziemlich gut. Das Charlottenburger Publikum lachte öfter leicht abfällig, weil dieser so gefeierte wie steinreiche Mann doch ganz offenbar ein bißchen dumm ist, wie sie vermutlich glauben, so meine Unterstellung, weil das Lachen so klang.

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#91  /page/5/  - Michaela Eichwald #463  /2007/06/  - Michaela Eichwald � 2007 � Juni #498  /2007/05/  - Michaela Eichwald � 2007 � Mai #128  /2011/03/  - Michaela Eichwald � 2011 � M�rz #457  /2008/01/  - Michaela Eichwald � 2008 � Januar #522  /2008/10/  - Michaela Eichwald � 2008 � Oktober #139  /2007/03/  - Michaela Eichwald � 2007 � M�rz #418  /2007/12/  - Michaela Eichwald � 2007 � Dezember #499  /2009/10/  - Michaela Eichwald � 2009 � Oktober #546  /2009/04/  - Michaela Eichwald � 2009 � April #461  /2008/11/  - Michaela Eichwald � 2008 � November #558  /2009/05/  - Michaela Eichwald � 2009 � Mai #511  /2009/03/  - Michaela Eichwald � 2009 � M�rz #346  /2007/04/29/maedchengymnasium-koeln-1959-fach-philosophie/  - Michaela Eichwald � Blog Archive � M�dchengymnasium K�ln 1959, Fach Philosophie #158  /2006/08/05/to-mega-therion-egal-ist-88/  - Michaela Eichwald � Blog Archive � TO MEGA THERION EGAL IST 88 #484  /2007/05/17/prozedere/  - Michaela Eichwald � Blog Archive � Prozedere #431  /2007/10/29/der-geldarzt-von-stalingrad/  - Michaela Eichwald � Blog Archive � Der Arzt von Stalingrad im Nebel #286  /2010/01/03/frohnau/  - Michaela Eichwald � Blog Archive � Frohnau #537  /2008/07/19/die-toten/  - Michaela Eichwald � Blog Archive � Die Toten #514  /2009/07/01/resident-14/  - Michaela Eichwald � Blog Archive � Resident 14 #387  /2007/05/15/stromausfall-im-kaiser-markt/  - Michaela Eichwald � Blog Archive � Stromausfall im Kaiser Markt #134  /2006/09/09/bonn-ehemalige-abgeordnetenappartments/  - Michaela Eichwald � Blog Archive � Bonn: Ehemalige Abgeordnetenappartments #532  /2007/11/06/100-jahre-honululu/  - Michaela Eichwald � Blog Archive � 100 Jahre Honululu #366  /2006/06/page/2/  - Michaela Eichwald � 2006 � Juni #597  /page/51/  - Michaela Eichwald #1  /  - Michaela Eichwald #2  /index.php  - Michaela Eichwald

10.9.11

Normal schon, aber restlos gewöhnen will man sich doch nicht daran.

11.9.11

Jetzt alle USA-Artikel gelesen.

Ich selbst habe am 11. September 2001 in Köln in der Uni-Bibliothek gesessen und anhand alter Vorlesungsverzeichnisse mühselig versucht mein Langzeitstudium (248 Semester) zu rekonstruieren, um das Studienbuch so zu vervollständigen, daß es zur Anmeldung zur Magisterprüfung taugt. Dann fand ich ein Portemonnaie, behielt das Geld und warf den Rest in einen Briefkasten am Barbarossaplatz.

13:40

Vor dem Haus stehen zwei Bundeswehrrettungsdienst mit laufenden Dieselmotoren seit nunmehr 21 Minuten. Nichts geschieht.

flattert das 4 Meter Bild wie eine braune Fahne am Haus lang hinunter, gestern kam der Nachbar von unten, dem hatte ich die Aussicht verhangen, er oder sie klingelte 4 mal, aber ich machte nicht auf, ich kam selbst darauf, daß es sich darum handeln muß, denn es ging einer nur eine Treppe tiefer, da hörte ich die Haustür ins Schloß fallen, ich erschloß mir anschließend den betreffenden Tatbestand.

13.9.

14.9.

ens

4. September 2011

sonntag.jpgsonntag.jpgsonntag.jpgsonntag.jpgmsl.jpgmsl.jpgmsl.jpgmsl.jpgsonntag.jpgsonntag.jpgsonntag.jpgsonntag.jpgsonntag.jpgsonntag.jpgsonntag.jpg

Die nährende Mutter

26. August 2011

Unshirkable: Fear and Loneliness
Unentrinnbar: Furcht und Einsamkeit

05. rén zh? su? wèi,
????,
People and what they fear –
Menschen und was sie fürchten –
Die Menschen, wenn sie Angst empfinden –
06. bù k? bù wèi?
?????
it cannot be not feared.
keineswegs kann man es nicht fürchten.
können sicht nicht aus der Angst entwinden.
07. hu?ng x?
qí wèi y?ng z?i!
??,
????!
Loneliness, alas –
your end is far, indeed!
Einsamkeit, ach –
dein Ende ist weit, fürwahr!
Einsamkeit, ach,
scheint nie zu schwinden!

c 08-10

Merry People’s Sacrificial Feasts
Fröhlicher Menschen Opferfeste

08. zhòng rén xí xí:
????:
Most people are merry and jolly:
Die meisten Menschen sind froh und ausgelassen:
Die meisten sind fröhlich und ausgelassen,
09. rú h?ng* tài láo,
????,
as if going to great sacrifices,
als gingen sie zu großen Opferfesten,
wie wenn man zum großen Opferfest will,
10. rú ch?n
d?ng tái?
??
???
like ascending
terraces in springtime.
als bestiegen sie
im Frühlingsterrassen.
als bestiegen
im Frühling sie Aussichtsterrassen…

d 11-13

Only I Cannot Laugh…
Nur ich kann nicht lachen…

11. w? dú bó x?
qí wèi zhào,
????
???,
I alone am still, alas,
this without any signs,
Ich allein bin still, ach,
dies noch ohne Anzeichen,
Ich allein bin, ach, so still,
und dies noch ohne jedes Zeichen,
12. rú y?ng ér
zh? wèi hái*;
???
???;
like a newborn baby
who has not yet smiled,
wie ein neugeborenes Baby,
das noch nicht lächelt,
dem Neugeborenen zu vergleichen,
das noch gar nicht lächeln will;
13. lèi lèi xí
ruò wú su? gu?*?
???
?????
weary, tired, alas,
like without a place for returning.
müde, erschöpft, ach,
wie ohne Ort der Heimkehr.
wie müde, wie erschöpft, und ach –
wie ohne Heim und ohne Dach.

e 14-17

Lost, Simple-minded, Dark…
Verloren, einfältig, dunkel…

14. zhòng rén
ji? y?u yú,
??
???,
Most people,
all of them have abundance,
Die meisten Menschen,
sie alle haben im Überfluss,
Die meisten
haben im Überfluss,
15. ér w? dú ruò yí*?
??????
but I alone am like lost.
doch ich alleine bin wie verloren.
wo ich nur allein wie verloren sein muss.
16. w? yú rén zh? x?n
y? z?i!
?????
??!
I have a simple-minded man’s heart,
yes, indeed!
Ich habe eines einfältigen Menschen Herz,
ja wahrlich!
Einfältig ist mein Herz,
o ja,
17. ùn dùn xí?
????
Tangled and confused, alas …
Verworren und verwirrt, ach …
so wirr und, ach, verworren gar …

f 18-23

Sad and Worried,
Billowing like the Sea…
Betrübt und bekümmert,
wogend wie das Meer…

18. sú rén zh?o zh?o?
?????
Ordinary people are clear and clever,
Gewöhnliche Menschen sind klar und klug,
Gewöhnliche Menschen sind klug und klar,
19. w? dú h?n h?n;
????;
I alone am dark and dim;
ich allein bin dunkel und trübe;
ich nur, der dunkel und trübe war;
20. sú rén chá chá,
????,
ordinary people are sharp and strict,
gewöhnliche Menschen sind scharf und strikt,
Gewöhnliche: scharfer und strikter Natur –
21. w? dú mèn mèn?
?????
I alone am sad and sorrowful.
ich allein bin betrübt und bekümmert.
betrübt und bekümmert bin ich allein nur.
22. dàn x? qí ruò h?i,
?????,
Surging, alas, I’m like the sea,
Wogend, ach, bin wie das Meer,
Wogend bin ich wie das Meer,
23. li?o* xí ruò wú (su?) zh??

????(?)??
wafting, alas, as if without destination.
wehend, ach, wie ohne Ziel.
komme wehend, ach, wie ziellos daher.

g 24-27

But I Cherish the Nourishing Mother!
Doch ich schätze die Nährende Mutter!

24. zhòng rén jiÄ y?u y?, ?ä ??ä , Most people, all of them have a purpose, Die meisten Menschen, alle verfolgen einen Zweck, Den meisten ist Zwecke verfolgen gemein, 25. ér w? dú wán sì* b?**? ???? ä ?? but I alone am solitary, seem to be a backwoodsman, doch ich allein bin eigenbrötlerisch, scheine ein Hinterwäldler, bin eigenbrötlerisch ich doch allein – ich scheine ein Hinterwäldler zu sein, 26. w? dú yì yú rén – ????ä – I alone am different from other people – ich allein bin anders als die Leute – ich nur bin anders als alle um mich – 27. ér guì shí m?? ????? … but I cherish the Nourishing Mother. doch ich … schätze die Nährende Mutter.

Spring!

_________________

31.8.11

2.9.11

Einzeln wie ein Baum, gemeinsam wie ein Blumenstrauß

21. August 2011

Gestern abend verbrachte ich mehrere Stunden damit, das kleine Heftchen von 1994 zu suchen. Schließlich fand ich es. Es stand gut sichtbar an ein Bild gelehnt neben der Katze, die ein psychisch Kranker gemacht hatte auf dem Kleiderschrank.

1994.jpg

In der Küche saß auf der Autogramm-Karte des HOT-Teams ein Weberknecht, groß wie ein Adler. Ich forderte ihn auf, durch das Fenster die Wohnung zu verlassen, aber er wollte nicht und fixierte mich stattdessen. Ich konnte nicht richtig sehen, wo seine Augen sind, seinem Blick aber trotzdem – oder wahrscheinlich genau deswegen! – kaum standhalten.

weberknecht.jpg  weberknecht-hot-team.jpg

Camelot

17. August 2011

morton.jpg

Arthurs Farm
North Hill

18.8.

first.jpg  monochronismus12.jpg

__________________

ich vermisse Dich jetzt schon, ganz im Ernst.

Daß man dazu tendiert, eher bewußtloser gemachte Kunst von Bewußtloseren „besser“ zu finden kenne ich auch. Es macht aber auch ein ungutes Gefühl, weil man sich so gottähnlich aufschwingt über den Wassern seinen eigenen Blick zum Richter macht über die Sachen, die wie biegsames Material werden, was man fügen könnte und durch die Art der Kombination von solchen Teilen zu einer Ausstellung selber dann der eigentliche, widerlich kluge Schöpfer von einem Meta-Kunstwerk würde. Der das wirkliche und neue Bewußtsein und überhaupt erst Leben eingehaucht hätte und schon an die Lorbeeren denkt, die man damit einfahren könnte. Beim Gedanken daran, wem das wohl gefallen wird, wem nicht. usw.

001.jpg

In Colchester war es toll wie in einem hallo zinogenen Film. Da wäre ich einfach gern den ganzen Tag mit Fotoapparat rumgelaufen, war aber natürlich zum Arbeiten da und machte an so Ständern für meine Skulpturen rum, strich sie um von weiß auf ocker, dann clay grey; weder die Skulpturen noch die Ständer gefielen mir richtig und das Problem ist auch jetzt eigentlich noch nicht gelöst.

staender1.jpg

Eine andere Frau war auch noch in dem Raum und installierte ein Relief. Zum Glück war sie nett und man fühlte sich wohl miteinander. Davon ist ja nicht unbedingt auszugehen. (die Mitarbeiter, hauptsächlich Frauen, waren auch alle super, gut organisiert und das Verhalten im absolut richtigen Maß freundlich, klug, hilfsbereit.)

Mir kam leider meine sogenannte Arbeit etwas lächerlich vor, aber nicht im guten, erwünschten Sinn. Eher sinnlos und langweilig. Ich habe das Gefühl mit diesen Arbeiten nicht das einzulösen, was mein halbheimliches Hauptkriterium ist, daß man weitergeht, als die eigenen Kategorien hinreichen. Wenigstens ein bißchen oder wenigstens bis an die Grenze.

Ich habe den Eindruck, ich verstehe die Sachen zu gut und das wäre firstsite.jpgdeshalb da so drin, daß es andere auch sehen. Als wäre da schon so eine Art Common Sense sichtbar, was wahrscheinlich nicht stimmt. – Trotzdem.

(Indem ich das hier sage, grabe ich mir selbst das Wasser ab. Das ist klar und gewollt, das ist ja praktisch meine Arbeitsmethode.)

Die dünneren Ständer hatte ich mir extra ausgedacht, weil mir die Podeste für die kleinen Skulpturen zu massig erschienen waren und ich was wollte, was mehr verschwindet, nicht soviel Raum und Aufmerksamkeit einfordert und nicht selbst so sehr zur Arbeit wird. Aber diese spillerigen Ständer fordern auf ihre Art viel mehr Beachtung ein, als die dicken Träger und ich habe sie im Verdacht, die Skulpturen regelrecht zu bekämpfen. Vielleicht sollte ich doch wieder die alten plinths nehmen.

Wachregiment

9. August 2011

II.jpg  I.jpg laborI.jpg

Weil ich genug Skulpturen dieser Art gemacht habe und eigentlich was anderes machen will, machte die Arbeit keinen richtigen Spaß.

___________________

10.8.

habe sehr lange über deine anstehende ausstellung in der dependance nachgedacht und denke, wir sollten den schwerpunkt auf deine skulpturen setzen. Ich glaube, der markt ist jetzt reif und hoffe, einige verkaufen zu können. freu mich schon sehr

liebe grüsse

> geil, gerade wo ich beschlossen habe, keine mehr zu machen

oh je, das habe ich doch schon auf deinem blog gelesen und dachte du würdest meinen blöden witz auch sofort durchschauen …. aber du sollst doch machen worauf du lust hast und darauf freu ich mich dann wirklich

> ah!

ah … dann bist du jetzt sauer?

> nein Quatsch, ich hatte aber den Witz tatsächlich nicht erkannt, weil ich dachte du mußt ja auch Geschäftsmann sein und aus geschäftlicher Perspektive kann es ja stimmen, bzw. stimmt es wohl leider, daß erst dann wenn dem Künstler seine Produktion wie Wiederholung vorkommt und langweilig ist, vielleicht langsam das Interesse bei möglichen Käufern erwacht. – Diese Harz-Skulpturen sind ja auch nicht schlecht und noch nicht mal seriell, aber der innere Widerstand dagegen sagt mir ganz eindeutig, die Entscheidung muß sein, jetzt damit aufzuhören.

11.8.11

spagorski.jpg   user-weichmolch.jpg

Ich bin jetzt doch ganz froh.

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  1. admin

    “Geschlossene Gesellschaft. Der Mißbrauch in der Odenwaldschule”, gestern in der ARD 22:45. Guter Film.http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7885424

    (Anspieltip: ab ca. 1:08:00

    [Meine Überzeugung ist : solange man Sachverhalte/Tatsachen/Vorkommnisse so wie sie waren oder sind nicht deutlich benennt und beschreibt, egal in welchem Bereich, wird es nicht gut genug begriffen, ändert sich nichts.Das Wort “Mißbrauch” bringt nichts. Die Schilderung dieses Mannes bringt es dagegen sehr wohl.])

    Überzeugungen sind anrüchig, habe ich gelernt, aber manchmal kann ich nichts dagegen machen, dann habe ich eine Überzeugung.

    _____________

    http://www.fr-online.de/panorama/lesetipps/-ich-glaube-an-die-ideale-dieser-schule-/-/1473590/2723438/-/item/0/-/index.html

    hier besonders Koerfer.

  2. zwanzig

    wie schmeckt muggi?

  3. admin

    Muggi bzw. Mucci schmeckt nicht so gut, wie erhofft.
  4. admin

    http://photoshoplooter.tumblr.com/
  5. azonips
    besser einen haufen marktreife Harz-Skulpturen als Harz 4 – oder? Die sind nämlich echt schön und gut … und die harz-maske ist natürlich auch ein argument
  6. admin
  7. azonips

    leiden-schaft
  8. azonips

    also leiden schaf(f)t antrieb
  9. admin

    Ich warte auf den Kunsttransporteur und lese einen Spiegelartikel über Maxim Biller und die Tempo-Jahre. Da klingelt es, ein großer dünner blonder Junge namens Julius kommt zur Abholung. Er sagt, die Sachen gehen gleich mit seinem Kollegen nach Köln und „Montag dann ins wiederberuhigte London.“ Wie er mich so freundlich anlacht, mir viel Erfolg wünscht und mich duzt spüre ich deutlich mein Alter und eine deutliche Ratlosigkeit meinem Leben gegenüber.

  10. admin
    Jetzt sehe ich die Unterschrift des Jungen auf dem Lieferschein – ich glaube, das war der Sohn vom Bruder vom Werner Hillmann!ein mächtiger Regenbogen ersteigt hinter dem gelben Haus.
  11. admin
    via Matumba
  12. brueterich

    hand und käuzchen berühren mich sehr.
    ich habe mich am dienstag in der wilhelma ein bißchen mit einem bartgeier angefreundet und war schon ganz stolz, aber diese beziehung scheint eine ganz andere qualität zu haben. es kommt mir auch so vor, als solle der vogel vor den zumutungen des netzes behütet werden (pädo u/o sodom). und selbst wenn es nicht ganz gelingt – es hilft ja nichts, man muß es versuchen.(mein großvater hatte einen sessel mit zwei kleinen, geschnitzten köpfchen links und rechts oben. da hat er, in zeiten der verwirrung, abends seine strümpfe drüber gezogen. mir ist aber nicht ganz klar, wer da wen nicht sehen sollte.)

  13. admin
    12:15
    sieht die Hand vor (lauter) Augen nicht Ich hatte es schon wieder ganz flach nur auf mich bezogen und für ein Sinnbild meines Lebens gehalten. Und darüber gelacht, wie dumm der Kauz ist (er könnte doch da einfach weggehen. Aber darauf kommt der Doofmann scheinbar nicht. Genau wie ich!)
    ______________________________

    rbb Mauerjahre 1961-1990, 23:00-06:35bis 4:15 (1983) durchgehalten, sehr gut unterhalten.

    _________________________________________________

    16:40 Hat Dein Großvater in Zeiten der Verwirrung auch gesprochen?

    Wilhelma, ich möchte mal wieder in den DDR Tierpark. Wie damals mit Nick Mauss im Spätsommer 1985.

  14. admin
    http://fundamentuminre.files.wordpress.com/2011/08/fliege.jpg

    Die Fliege braucht sich auch nicht (mehr) zu wundern.(Mein Kühlschrank ist schätzungsweise kaputt. Das Eisfach sieht nach dem Abtauen binnen 7 (2) Tagen wieder so aus. – s. Abb.)________________

    Heute: 50 Jahre Peter Müller! Den Geburtstag konnte man sich immer gut merken.

    )(

    _____________

    (als ich die Fliege abmachen wollte, rissen die Beine ab und blieben im Eis hängen!)

  15. admin

    André Butzer sagte, sein Œeuvre aus grau-schwarzen Abstraktionen und knallbunten Riesenformaten in der Manier fröhlicher Fingermalerei gar nicht selbst gemalt zu haben, zumindest nicht bewusst. (haz)Gefällt mir!

    ?  admin
    Am 13. August 2011 um 17:21 Uhr

    Sprechen in Zeiten der Verwesung.
    Sich entfernen, nicht annähern.

    admin
    Am 13. August 2011 um 21:07 Uhr

  16. Große Freude angesichts des neuen Kissens Masuren von Möbel Höffner.

    _______________

    Bunter Schriftzug GigantBerlin aus dem Vorspann des gleichnamigen Filmes; Quelle: rbb

    rbb 22:15 “Gigant Berlin” Scheint eine Art CDU-Werbefilm zu sein, Material späte 50er – frühe 60er.

    Kalenderblatt vom 13. August 1961; Quelle: rbb

    ______________________________

    rbb 23:40 Der geteilte Himmel, DDR 1964

    ?

    Bild zum Film: Der geteilte Himmel, Quelle: rbb/MDR/Progress/Werner Bergmann

    ?  admin
    Am 14. August 2011 um 16:29 Uhr

    ARGWOHN

    es heiszt, in argwohn sein, stehen; in argwohn fallen; argwohn fassen, schöpfen, wecken, auf einen werfen, haben. argwohn ist des teufels hure. das organische a bricht noch hin und wieder in der form argwahn vor.es wurdent ouch etlich von den burgern erschlagen do zu stutze, die man argwenig (im verdacht) hatte. Closener s. 64; wann iemant einer missethat mit etlichen argkwonigen (verdächtigen) theilen oder stucken verdacht wird. peinl. halsger. ordn. 28; so find er doch in im einen unlust

    [Bd. 1, Sp. 551]
    auf etliche, auf die er argwönig ist. Luther 1, 85b; wer wolt itzt nicht merken, das daraus erfolgte, das seine lere argwönig were der ketzerei. 1, 162a; den giftigen, argwönigen deutern. br. 4, 72; und nachdem das jetzige kammergericht diesem theil zum höchsten argwöhnig worden ist. Melanchth. 1, 473; dasz kein argkwenig (verdächtig) weib bei den priestern wone. Frank chron. 357a; si pflegen ein solche reinigkeit zu brauchen, das in alles argwönig ist eins unflats. weltb. 104a; besahen das gebrech am insigel gar argwenig. Tschudi 1, 634; also ward der brief geschätzt für argwönig und faltsch. das.; er sölte argwönige rede von dem keiser getrieben haben.

    kam zum bischof, zeigt an, aber mit lugen, ich wurde nit kummen, denn ich hette gseit, ich mechte nit in die abgötteri, so fresse ich fleisch an verbottnen tagen und vill mer anders. do gloubts der bischof gären, den ich was vorhin bi im argwönisch der religion halb.

    admin
    Am 14. August 2011 um 17:17 Uhr

    arschdarm, m. culus, extalis, ahd. arsdarm (Graff 5, 226); desgleichen haben sie den arsdarm zugeheilt, dasz sie also mangels halben der stulgäng haben löcher eingeboret. Paracelsus 1, 817a; das sant Tönigis feur dem goldschmid in arsdarm schlag! Garg. 136b; dasz der arsdarm armeslang rot vor dem fidloch hieng. 206a; wolt der könig in Frankreich (Henri) seine arzet alle versenken, weil sie dem groszen arsdarm langheri sagen. 109a. dem hirtenbuben, der am pfingstsonntag mit seinem vieh zuletzt auf die weide kommt, ruft man entgegen arschdarm! (Schmeller 1, 110).

    arschhure, f.: es sind nit allein arsh?rn, sondern auch maulh?rn, diebisch h?rn. Frank spr. 2, 201b. Fischart im ehzuchtb. 1578 K 8b verfeinert leibshuren.

    admin
    Am 14. August 2011 um 18:26 Uhr

    admin
    Am 15. August 2011 um 01:32 Uhr

  17. Rhapsody in Blue
  18. I Got Rhythm
  19. Summertime

Live at the Apollo

  1. “I’ll Go Crazy”
  2. Try Me
  3. Think
  4. “I Don’t Mind” ::::::::::::::
  5. Lost Someone:::::::::::::
  6. Please, Please, Please
  7. Night Train“   :::::::::

?  admin
Am 15. August 2011 um 15:38 Uhr

Ken Freedman confirmed me!

admin
Am 16. August 2011 um 15:18 Uhr

aus dem Pudel-Newsletter:

Generelle Information/HistorischesDer Jahrmarkt heißt hier Pudel Spartanic Mess’. Sie findet zweimal im Jahr auf dem Messplatz statt. Immer an Ostern gibt es zusätzlich noch das als “Kleine Mess’ ” bekannte Osterfrühlingsfest.

Der Jahrmarkt in Bruchsal heißt JaMarkt.

Termine 2011
Bruchsaler JaMarkt alias Pudel Art Basel
fällt aus!
Jazzfrühschoppen
fällt aus!
Pudel Spartanic Sommermess’
21.8.
Pudel Satanic Herbstmess’
fällt aus!

Im Jahr 2011 gibt es einige Jubiläen rund um die Messen[1]:

* der Schaustellerverband Karlsruhe e.V. feiert sein 60-jähriges Jubiläum
* warum auch immer er das hier tut.
* das Frühlingsfest feiert ebenfalls sein 60-jähriges Jubiläum
* der Messplatz besteht seit 100 Jahren an der Durlacher Allee
* zahlreiche Musikanten spielen auf

Geschichte des Pudel Spartanic Mess’ von oben

* 1717 erhält Golden Pudel das Marktrecht.
* Am 8. November 1717 findet der erste Pudel Spartanic Mess’ . Wo genau, konnte bisher nicht ermittelt werden.
* Im Jahr 1805 wird der Begriff Mess’ für die St. Pauli Jahrmärkte genehmigt, ab 1806 fanden jährlich zwei Veranstaltungen auf dem Schlossplatz statt.
* Großherzogin Luise von Preußen mochte den Lärm des Jahrmarkts aber nicht so sehr und ließ eine Verlegung durchführen.
* Ab 1911 findet die Mess’ wegen des Baus des Pupasch auf dem Messplatz in des St. Pauli Fischmarkt statt
* 1933 wird die Mess’ geteilt und findet auf dem Markthallenplatz und dem Engländerplatz statt
* Im Jahr 1946 findet die erste Mess’ nach dem Krieg auf dem Festplatz zwischen Stadthalle und Vierordtbad statt
* Seit 2011 findet die Karlsruher Mess’ endgültig im Garten des Urpudel statt, wo Oma Pudel, Opa Pudel und ihr geliebter Wauzi begraben liegen.

admin
Am 16. August 2011 um 19:29 Uhr

Ich habe heute schon drei geschminkte Jungens mit bunter, leicht clownartiger Kleidung gesehen, die man in der Gerichtstraße eigentlich nie sieht und die bei den hier regierenden Türken und Arabern sicher wenig zu lachen haben. Ich verlange die Ansiedlung dieser nervösen Jungens mit asymmetrischen Frisuren und geschminkten Augen. Auch noch mehr schön dicke Schwarze sollen einziehen.

admin
Am 16. August 2011 um 20:41 Uhr
abends gehts

admin

Am 16. August 2011 um 22:18 Uhr

hoffentlich bin ich dann wieder da:
______________________

Herzliche Einladung für Freitag, den 19. August 2011:Lisa, Sarah & Hank legen auf.

Präsentation von MEISE Nr. 8, Nr. 9 und Nr. 10.

Live-Auftritt: “The Winklers” um ca. 22 Uhr oder noch später!

Ab 19 Uhr wird gegrillt.

Dresscode: Barefootin’

Bis Freitag im Südblock am Kottbusser Tor, Admiralstraße 1-2

Gruß

admin
Am 17. August 2011 um 10:21 Uhr
Möglicherweise war Colchester das berühmte Camelot aus der Artus-Sage.
Dort will ich heute einmal hinfahren.

“Als regionales Highlight gilt weiterhin die Roller-Disco, die zum Skaten bei aktueller Chart-Musik und Disko-Beleuchtung einlädt.”Was stellt man sich angesichts der Wirkung dieses Satzes unter aktueller Chartmusik vor? – Vielleicht Love is like Oxygen von Sweet. Oder Racey, Lay your love on me.

(In der Wiehler Eishalle habe ich mir 1977 mal Sailor gewünscht, das wurde von den Älteren verlacht. Schlittschuh fahren konnte ich auch nicht.)

ritter
Am 17. August 2011 um 19:05 Uhr

ich konnte gut schlitschuh fahren, und habe mir” this flight tonight,nazareth” gewünscht,
in der wiehler eishalle.

?  Discomausi
Am 17. August 2011 um 21:19 Uhr

Apropos:
http://youtu.be/Hrvabgy2hvM

(bricht leider unvermittelt ab, genau wie im richtigen Leben. »Put your love in me«, daß ich nicht lache! Dabei hieß es schon 1976:
http://youtu.be/8QmY7oH8Fvg)

31. matumba
Am 18. August 2011 um 12:58 Uhr

Four legs good but no legs best!

32. brueterich
Am 19. August 2011 um 21:49 Uhr

ich habe den ganzen nachmittag im knappschaftsheim in duldender racey-starre verbracht (”some girls”), beim versuch, die UK top forty für den 2.6.1979 zu rekonstruieren – das ist der tag, an dem der letzte katzenartige in heslach starb – und racey hatte ich völlig vergessen. es ist unfassbar großartig – und das auch noch zweimal am selben tag! (racey allerdings nur #60, in der BRD klare top ten!)

33. der alte Jock Diskey
Am 20. August 2011 um 11:18 Uhr

Nachdem ich ihr mein Lieblingslied (von der Mal-Sondock-Sendung aufgenommen) von Racey vorgespielt hatte, fand meine Großmutter, das sei doch ganz schmissig. Recht hatte sie.

34. admin
Am 20. August 2011 um 13:03 Uhr

Ich stelle mir Rubettes “I can do it” für Rollschuh- oder Schlittschuhfahrten optimal vor.

Wie ein Pfeil flog sie daher, als wenn sie selber einer wär’

In Altklef gab es nur Splitt vor dem Bahnhaus das in einer Kurve lag gleich an der gefährlichen L336, da lernten wir leider nur ein bißchen Fahrrad fahren (auf dem Splitt) und ein bißchen schwimmen (unter dem Splitt her).

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