Titel folgt
26. September 2011
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Michaela Eichwald Wie präzise diese Sprache deren „Lebensgefühl“/Haltung ausdrückt und transportiert. Wie es einem in die Glieder fährt, was jene für vertrauenserweckend und sympathisch halten: „realisieren wir Geschäfte nur mit Partnern, die über eine ausgezeichnete Reputation verfügen“, man sich Leben, Wirken und die Ziele dieser Partner vorstellt, die über die ausgezeichnete Reputation verfügen, die sich auch selbst selbstverständlich für ausgezeichnet reputiert halten und das wieder im Verhalten spiegeln. – Ein Traum.4 hours ago ·
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Michaela Eichwald Einfach und langweilig gesagt: man k a n n doch auf anerkennenswerte, beifallwürdige Weise die so eine „ausgezeichnete Reputation“ nach sich zöge gar nicht zu so immens viel Geld gekommen sein, um Kunst und alles andere, Häuser, Freunde, Pferde, Frauen, im Wert von 100 Millionen Euro zu kaufen. Soviel Geld hat niemand verdient und kann niemand verdient haben, selbst wenn sein Staat ihm den Besitz ermöglicht und seine Vermehrung [schändlicherweise!] fördert. Das ganze schöne sogenannte „viele freie Kapital, der vielen reichen Menschen auf der Welt“, wo kommt es her?- Je fieser aber der Möpp, desto großartiger die Rede von Qualität, Bonität, Seriosität, Tradition, Respekt, Vertrauen. Das Problem ist, daß“sich ordentlich bedienen“, eine gewisse „Unanständigkeit“ an den Tag legen, säuische Schwächen ausreizen, Blenden, Täuschen, Spielen, Dealen usw. von praktisch den allermeisten Affen immer wieder heimlich oder offen bewundert und beneidet wird. So am Drücker sein wollen sie auch, das hält alles in Gang. Das Thema ist so alt, die Einwände so kläglich, ich schäme mich.Was hältst du von dem Daniel-Richter-Interview, David?about an hour ago · -
David Lieske ich kann jetzt schon sagen mir kommt alles grade so hoffnungslos vor. so wie bei einem altglas-container der zwar noch verschiedene einwurf loecher fuer bunt-glas oder weiss-glas oder braun-glas hat. bei dem das eingeworfenen aber in wirklichkeit alles auf dem gleichen scherben-haufen zerschellt.about an hour ago · -
Michaela Eichwald Hoffnungslos war es ja so gesehen schon immer, ich habe das Interview trotzdem gerne gelesen, es geht mir nicht um „stimme dem zu, diesem aber nicht“, sondern fühle ich mich eher angeregt, andere zu fragen, was für sie davon warum stimmt oder nicht und lustig ist bei D. Richter immer der Umstand (für mich), daß ich das Gesagte schon eher klug finde und Einschätzungen teile*), aber dann in Anbetracht seiner Bilder von seinem Gesagten quasi nichts wiederfinde, außer dem „Gewollten“. Ich seine Bilder tendenziell schlechter finde, als das, was er darüber sagt. Daß sie also nichts einlösen, so richtig. Das macht aber überhaupt nichts. Das reicht mir an Interessantheit und mitdenken wollen.about an hour ago · -
David Lieske ich glaube ich habe immer einfach noch nicht verstanden worum es geht wenn jemand sagt „….entscheidend ist, wie es gemalt ist….“ dann glaube ich ich kann einfach nicht mitreden. ich sehe einfach auch keine moeglichen unterscheidungen grade mehr ist mir eigentlich egal wie schlau wer ist. alles geht in den gleichen falschen topf. und wenn was ausnahmslos von den schlimmsten leuten gut gefunden wird dann ist damit auch was faul das ist ganz sicher.52 minutes ago · -
David Lieske hier hatte manuel noch so einen schoenen horror artikel gefunden http://www.zeit.de/2011/36/DOS-Kunstmarkt/seite-150 minutes ago · -
Michaela Eichwald ja, aber nicht so interessant für mich. Weil aufregen über so ausgemachten Quatsch kann man sich ja eh ohne Ende und sich mit sehr vielen darin einig sein. – Aber was bringt uns vorwärts?48 minutes ago · -
David Lieske ich glaube man kann alle bemuehungen nur noch daran messen wer sich dafuer interessiert und sich nur ueber ablehnung freuen.46 minutes ago · -
Michaela Eichwald ich wünschte ja, wir könnten uns von dem Star-Gedrisse bald verabschieden. Deswegen fand ich u.a. den Gerhard Richter Film so gut, weil man da sieht: es ist absolut kein Geheimnis, man versteht alles. Keine Überhöhung, kein Gemunkel, völlige Klarheit. Auch ein bißchen platt alles. Das hat mir gut gefallen.45 minutes ago · -
Michaela Eichwald oh Mann, du hättest bei Manuels Eröffnung in S. dabei sein sollen. Diese vermufften Kunststiftungsmuffköppe und Manuel hat es so mutig und gut gelöst (mit super Unterstützung seiner Freunde). War ganz prima. Danach in der Jugendherberge übernachtet, war auch prima. Richtig schlecht behandelt worden! Wie früher!42 minutes ago · -
David Lieske wir zeigen das dann alles nochmal hier in der neuen galerie !
Michaela Eichwald ja, oder etwas Neues!- Ich bin heute so schrecklich weise und möchte auch mit dieser Weisheit bei dir hausieren, die mir gerade einfällt: Der vielleicht größte „Fehler“ im System Kunst ist, daß es von Leuten regiert wird, die selber nichts sehen bzw. das Gesehene nicht selbst (irgendwie, egal wie) verstehen, sondern es sich von anderen erklären lassen müssen. Wenn sich das ändern würde oder auch nur ändern ließe, hätte man Probleme, von denen man jetzt noch nichts weiß, also ich weiß auch nicht, ob sie unbedingt schöner wären, behaupte es aber.__________________________________________
18:18 Ich habe auch immer mehr den Eindruck, daß derjenige, der zwar irgendwie gebraucht wird, weil er/sie die Ware herstellt, als lebende Person eigentlich eher lästig und tatsächlich der größte Störfaktor in dem ganzen Aufbau und Ablauf ist, weil sie meint irgendwie mitentscheiden zu müssen, was das Werk ist und was damit passiert, drollig, und daß im Grunde sehnlich erwartet wird, daß sie früh das Spiel verläßt, („stirbt“) um verwaltet, balsamiert, mystifiziert und gezielt so eingesetzt werden zu können, wie es saisonal nötig ist, um ans Geld zu kommen. Der Vorteil ist auch: der tote Künstler hat viel Zeit einen günstigen Augenblick abzuwarten und verursacht seinerseits bis dahin keine Lebenshaltungskosten. Das klingt so beleidigt, ist es gar nicht. Ich finde mich mit allem ab und überlege, wieviel man aus der Hand gibt, oder meint gezwungen zu sein aus der Hand geben zu müssen oder es halt wirklich tun muß.
Weil zwar ständig so getan und geschrieben wird, das Eigene, Widerständige, Marktverweigernde usw. sei das Erfolgversprechende und Gewinnbringende, Eigenheit und besonders Eigenpromotion von Lebenden in der Kunst in Wahrheit aber ungefähr so gut ankommt und soviel einbringt, wie ein Book on Demand in der Fußgängerzone hochzuhalten und „Hallo! Hallo!“ zu rufen. – Uh, wie peinlich.21:48 Es ist also alles Unsinn, aber macht ja nichts. Man geht damit um und handelt nach Lage, so gut man kann. Und bei Daniel Richter geht es gerade nicht um „Qualität“ (Leerwort) und „wie es gemalt ist“, sondern sicher mehr um Mentalität (auch ein Leerwort, aber nicht ganz) und die Angeberei in den Verlautbarungen.
(ich weiß natürlich nicht, was sich da ganz genau zu dieser Markt-Stärke zusammensetzt.)Da ich keine Nachfahren und nicht einmal einen trauernden Witwer hinterlasse, werde ich gehen können, wie ich gekommen bin. Das war von alters her mein gehegter Wunsch. Alles der Kirche zu vermachen.
















































Am 10. August 2011 um 11:30 Uhr
“Geschlossene Gesellschaft. Der Mißbrauch in der Odenwaldschule”, gestern in der ARD 22:45. Guter Film.http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7885424
(Anspieltip: ab ca. 1:08:00
[Meine Überzeugung ist : solange man Sachverhalte/Tatsachen/Vorkommnisse so wie sie waren oder sind nicht deutlich benennt und beschreibt, egal in welchem Bereich, wird es nicht gut genug begriffen, ändert sich nichts.Das Wort “Mißbrauch” bringt nichts. Die Schilderung dieses Mannes bringt es dagegen sehr wohl.])
Überzeugungen sind anrüchig, habe ich gelernt, aber manchmal kann ich nichts dagegen machen, dann habe ich eine Überzeugung.
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http://www.fr-online.de/panorama/lesetipps/-ich-glaube-an-die-ideale-dieser-schule-/-/1473590/2723438/-/item/0/-/index.html
hier besonders Koerfer.
Am 10. August 2011 um 11:33 Uhr
wie schmeckt muggi?
Am 10. August 2011 um 13:13 Uhr
Muggi bzw. Mucci schmeckt nicht so gut, wie erhofft.
Am 10. August 2011 um 20:06 Uhr
http://photoshoplooter.tumblr.com/
Am 10. August 2011 um 21:59 Uhr
besser einen haufen marktreife Harz-Skulpturen als Harz 4 – oder? Die sind nämlich echt schön und gut … und die harz-maske ist natürlich auch ein argument
Am 11. August 2011 um 10:15 Uhr
Am 12. August 2011 um 11:38 Uhr
leiden-schaft
Am 12. August 2011 um 11:57 Uhr
also leiden schaf(f)t antrieb
Am 12. August 2011 um 16:46 Uhr
Ich warte auf den Kunsttransporteur und lese einen Spiegelartikel über Maxim Biller und die Tempo-Jahre. Da klingelt es, ein großer dünner blonder Junge namens Julius kommt zur Abholung. Er sagt, die Sachen gehen gleich mit seinem Kollegen nach Köln und „Montag dann ins wiederberuhigte London.“ Wie er mich so freundlich anlacht, mir viel Erfolg wünscht und mich duzt spüre ich deutlich mein Alter und eine deutliche Ratlosigkeit meinem Leben gegenüber.
Am 12. August 2011 um 20:29 Uhr Jetzt sehe ich die Unterschrift des Jungen auf dem Lieferschein – ich glaube, das war der Sohn vom Bruder vom Werner Hillmann!ein mächtiger Regenbogen ersteigt hinter dem gelben Haus.
Am 12. August 2011 um 22:51 Uhr via Matumba
ich habe mich am dienstag in der wilhelma ein bißchen mit einem bartgeier angefreundet und war schon ganz stolz, aber diese beziehung scheint eine ganz andere qualität zu haben. es kommt mir auch so vor, als solle der vogel vor den zumutungen des netzes behütet werden (pädo u/o sodom). und selbst wenn es nicht ganz gelingt – es hilft ja nichts, man muß es versuchen.(mein großvater hatte einen sessel mit zwei kleinen, geschnitzten köpfchen links und rechts oben. da hat er, in zeiten der verwirrung, abends seine strümpfe drüber gezogen. mir ist aber nicht ganz klar, wer da wen nicht sehen sollte.)
Am 13. August 2011 um 01:15 Uhr 12:15
sieht die Hand vor (lauter) Augen nicht Ich hatte es schon wieder ganz flach nur auf mich bezogen und für ein Sinnbild meines Lebens gehalten. Und darüber gelacht, wie dumm der Kauz ist (er könnte doch da einfach weggehen. Aber darauf kommt der Doofmann scheinbar nicht. Genau wie ich!)
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rbb Mauerjahre 1961-1990, 23:00-06:35bis 4:15 (1983) durchgehalten, sehr gut unterhalten.
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16:40 Hat Dein Großvater in Zeiten der Verwirrung auch gesprochen?
Wilhelma, ich möchte mal wieder in den DDR Tierpark. Wie damals mit Nick Mauss im Spätsommer 1985.
Am 13. August 2011 um 15:05 Uhr
Die Fliege braucht sich auch nicht (mehr) zu wundern.(Mein Kühlschrank ist schätzungsweise kaputt. Das Eisfach sieht nach dem Abtauen binnen 7 (2) Tagen wieder so aus. – s. Abb.)________________
Heute: 50 Jahre Peter Müller! Den Geburtstag konnte man sich immer gut merken.
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(als ich die Fliege abmachen wollte, rissen die Beine ab und blieben im Eis hängen!)
Am 13. August 2011 um 17:07 Uhr
André Butzer sagte, sein Œeuvre aus grau-schwarzen Abstraktionen und knallbunten Riesenformaten in der Manier fröhlicher Fingermalerei gar nicht selbst gemalt zu haben, zumindest nicht bewusst. (haz)Gefällt mir!
? admin
Am 13. August 2011 um 17:21 Uhr
Sprechen in Zeiten der Verwesung.
Sich entfernen, nicht annähern.
? admin
Am 13. August 2011 um 21:07 Uhr
Große Freude angesichts des neuen Kissens Masuren von Möbel Höffner.
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rbb 22:15 “Gigant Berlin” Scheint eine Art CDU-Werbefilm zu sein, Material späte 50er – frühe 60er.
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rbb 23:40 Der geteilte Himmel, DDR 1964
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? admin
Am 14. August 2011 um 16:29 Uhr
ARGWOHN
es heiszt, in argwohn sein, stehen; in argwohn fallen; argwohn fassen, schöpfen, wecken, auf einen werfen, haben. argwohn ist des teufels hure. das organische a bricht noch hin und wieder in der form argwahn vor.es wurdent ouch etlich von den burgern erschlagen do zu stutze, die man argwenig (im verdacht) hatte. Closener s. 64; wann iemant einer missethat mit etlichen argkwonigen (verdächtigen) theilen oder stucken verdacht wird. peinl. halsger. ordn. 28; so find er doch in im einen unlust
[Bd. 1, Sp. 551]
auf etliche, auf die er argwönig ist. Luther 1, 85b; wer wolt itzt nicht merken, das daraus erfolgte, das seine lere argwönig were der ketzerei. 1, 162a; den giftigen, argwönigen deutern. br. 4, 72; und nachdem das jetzige kammergericht diesem theil zum höchsten argwöhnig worden ist. Melanchth. 1, 473; dasz kein argkwenig (verdächtig) weib bei den priestern wone. Frank chron. 357a; si pflegen ein solche reinigkeit zu brauchen, das in alles argwönig ist eins unflats. weltb. 104a; besahen das gebrech am insigel gar argwenig. Tschudi 1, 634; also ward der brief geschätzt für argwönig und faltsch. das.; er sölte argwönige rede von dem keiser getrieben haben.
kam zum bischof, zeigt an, aber mit lugen, ich wurde nit kummen, denn ich hette gseit, ich mechte nit in die abgötteri, so fresse ich fleisch an verbottnen tagen und vill mer anders. do gloubts der bischof gären, den ich was vorhin bi im argwönisch der religion halb.
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Am 14. August 2011 um 17:17 Uhr
arschdarm, m. culus, extalis, ahd. arsdarm (Graff 5, 226); desgleichen haben sie den arsdarm zugeheilt, dasz sie also mangels halben der stulgäng haben löcher eingeboret. Paracelsus 1, 817a; das sant Tönigis feur dem goldschmid in arsdarm schlag! Garg. 136b; dasz der arsdarm armeslang rot vor dem fidloch hieng. 206a; wolt der könig in Frankreich (Henri) seine arzet alle versenken, weil sie dem groszen arsdarm langheri sagen. 109a. dem hirtenbuben, der am pfingstsonntag mit seinem vieh zuletzt auf die weide kommt, ruft man entgegen arschdarm! (Schmeller 1, 110).
arschhure, f.: es sind nit allein arsh?rn, sondern auch maulh?rn, diebisch h?rn. Frank spr. 2, 201b. Fischart im ehzuchtb. 1578 K 8b verfeinert leibshuren.
? admin

Am 14. August 2011 um 18:26 Uhr
? admin
Am 15. August 2011 um 01:32 Uhr