weiter im Infektionsgeschehen

4. August 2020


Pinkie hat Material im GLS Shop geholt und sich dann in Moabit eine neue Matratze gekauft. Das war lustig. Probeliegen, Verkaufsgespräch usw.
Der Matratzenhändler war ein bißchen eigen. Sein erster Arbeitstag nach dem Urlaub heute. Wenn es hier etwas komisch riechen sollte: das sei nicht er, sondern ein Kunde gewesen. Die Matratze EMMA ONE hart (für die ich mich interessierte) sei zwar Testsieger, aber was soll das schon besagen? Was kann man denn groß testen? Einen guten Schlaf könne man weder testen noch garantieren. Das müssen Sie selber merken, ob es die Ihre ist, oder nicht. Lieferfrist nicht 3 Tage, wie im Internet steht, sondern 3, 4 Wochen. Leider. Da sei ich nicht die Erste, die darüber enttäuscht ist.

(für mein Modell sieht es aber gut aus. Sehr wahrscheinlich nächste Woche da, aber versprechen möchte er es nicht. Zum Abschied sagte er: Ich freue mich!)

5.8.20
14:01
ausgewiesen verschmierte Stellen
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8.8.20

24, 43 kg

20:36 Im Aldi lief eine kleine Maus den Gang entlang. Es hat nur ich bemerkt (?). Ich habe sie erst aus den Augenwinkeln gesehen, dann darauf gezeigt. Am Klopapier vorbei Richtung Waschmittel gerannt.

9.8.20

zu heiß zum malen. Kriegt den Arm nicht hoch.

Man weiß doch mehr über die Dinge, als sich an ihnen ausweisen läßt

15. Juli 2020

2011/1994

Jedenfalls schön, sich ein bißchen naß regnen zu lassen draußen.

16.7.20

18:38

Total begeistert.
Ich habe den allerbesten Beruf!

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Freude am Heubach

https://www.psychologischemorphologie.de/vortrag_friedrich_heubach/

Wir glauben allerdings nicht, daß die Innenwelt aus einem Mangelgefühl heraus entsteht. Eher Überschuß. Überschuß und Überfluß.

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jetzt Salber
https://vimeo.com/4377516

Goethe

Schriften zur Morphologie II

1 Tasse vor 8 Uhr verbrennt 3 Kilo

12. Juli 2020

Zur Bewährung in die Produktion

12. Juli 2020

Warten

13. Juni 2020

Was ist jetzt die Aufgabe?

Pinkie ist kein Profi. Nie gewesen.

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NOTWEAR, whoohooo
mein neues Label

30 Jahre Bosch WFT 6030

6. Mai 2020

Ich überlege mir ganz gern, was eine 1:1 kranke Potenzvorstellung sein könnte 


Oder eine gesunde Potenzvorstellung 

Heute morgen um sechs aufgewacht und dann hektisch gemeint, dunkle 40 Grad Wäsche waschen zu müssen noch halb schlafend und dabei eine große Schüssel zerhauen, die auf der Waschmaschine stand. Zu faul, aufzukehren und gedacht: wenn ich doch etwas genauer wüsste, wofür die noch (bald, jeden Moment!) zu schreibenden Texte gut sein sollen, dann käme ich ihnen, bzw. sie zu schreiben schon entscheidend näher.  

Gestern Nacht noch in der SZ ein Kehlmann-Interview überflogen, der jetzt mit Frau und Sohn schön auf Long Island hockt und die Situation auch irgendwie genießt, obwohl man es nicht richtig darf, es ihn auch ängstigt, gesellschaftlich usw., und habe mich gleich geärgert, daß mir nichts offensichtlich Blödes, Falsches, Widerliches ins Auge springt und hasste diesen mobilen ausgewogenen Streber noch mehr.

(natürlich auch nichts Neues.)

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13:05

16:40

Lesen von Zeitungsartikeln.
Wille zur Entwustung.

Fähre verkehrt täglich, stündlich, auf Zuruf.

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Donnerstag, 7.5.20

Heute mit Thomas in den Tierpark.
Timeslot 13 – 17 Uhr, reduziertes Tierangebot.
braucht unsern support

Plakate von 1964 bzw. 1970, original Alt-Bestände

Monochronismus 13

21. März 2020

Ich glaube übrigens nicht, daß ich mich so stark verändert habe. Aber das sehen die von außen vermutlich nicht.


Neuklef am heutigen Tag von Altklef aus gesehen
22.3.2020

Wir Angehörigen wohnen im ältesten Haus am Ort, Fachwerk um 1790.
Auf dem Bild sieht man nur die Anbauten, Doppelhaushälfte aus den 1950er Jahren. Man braucht sehr lange, bis man dieses Haus versteht, in seiner Gänze. Über die Ur-Besitzer weiß ich nichts.

Froh nicht in der Stadt zu sein.
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Wiehl — Agger — Sieg  — Rhein — Nordsee

1.4.20


Bild könnte enthalten: Text „DANKE AN ALLE, DIE JETZT DIE REGELN EINHALTEN. JETZT ZÄHLT DAS WIR. Bundesregierung“

18.4.20

Slowdown forever
Müßiggang galore

Daß nicht ständig alle an allem rumschrauben müssen und pausenlos Ergebnisse präsentieren, die einen eh nicht interessieren, kommt mir entgegen. Stattdessen den Tieren zusehen. Großveranstaltung.

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„Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 erlebte Alperbrück den Angriff einzelner Jagdbomber, deren Bomben einen abgestellten Post- und Munitionszug zur Explosion brachten. Des Weiteren wurden große Mengen erbeuteter Kriegsmunition aller Kaliber in den Alperbrücker Teich gekippt. Die gefährliche Hinterlassenschaft wurde später nach aufwendiger Trockenlegung bis auf die ‚Unterste Sohle‘ wieder geborgen und im Steinbruchloch beim nahe gelegenen Hengstenberg in einer Wochen anhaltenden Aktion gesprengt. Der mit klarem Grundwasser gefüllte, bis zu 10 Meter tiefe Grauwackebruch ist heute beliebt bei Anglern, ferner für Übungszwecke für den Tauchsportverein ORCA aus Gummersbach.“ (wikipedia)


Itzehoe

12. Februar 2020

ich liege im Bett und beobachte die Kohlmeisen, ringsum Nebel

19. Januar 2020


Wie lassen sich Kriminelle beeindrucken?

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11.2.
Pinkie fährt gegen Norden.
Vielleicht gab es ja da etwas.

23:10
Hier schwere Graupelschauer, klingt gut auf den Dachfenstern. Militärbaracke, Wintergewitter. Tagsüber gehen nachts malen ist der Plan. Massig Platz. Froh.

Three Bridges

26. März 2019

neighbourhood of infinity within the town of Crawley




ich weiß nicht, wo der Sinn herkommen soll
(im Ausstellungswesen)

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16.4.19

Maureen Paley hatte Buchstaben übrig, weil in Hove auf der Wand kleinere verwendet wurden. Diese durfte ich behalten und mit nach Hause nehmen. Machen sich ganz gut auf dem Balkon.


(Ob der Hak da unten groß HAK hingesprüht hat?)

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29.4.19

Text, den ich mindestens neunmal gelesen habe und nicht verstehe.
Eine Verbindung zum Ausgestellten auch nicht herstellen kann.

Der Satz „Wirklichkeit erschlägt Kunst” sagt nicht, dass die Wirklichkeit die Kunst verhindert, zerstört, irrelevant werden lässt. Dieser Satz (Titel eines Bildes von Albert Oehlen aus 1980) sagt stattdessen, dass gelungene Kunst hilft, ein Gefühl für die Massivität des Wirklichen zu entwickeln: für Unausweichlichkeit, Kontingenz, Dichte, Gift, aber auch Formbarkeit, Sex, Widerstand, für meine kleinen unwichtigen Schmerzen und die hässlichen Triumphe eines noch nicht ganz entwickelten Bewusstseins. Mit anderen Worten für die trübe, tragische, tiefe Tautologie, dass alles Wirkliche wirklich ist – am allerwenigsten vielleicht noch das Kunstwerk, dem ich diese Einsicht verdanke. Da man dieses Gefühl aber im Umgang mit Kunst erlebt, wird Kunst auch leicht sein erstes Opfer. Mitunter hat sie es sich anständig verdient.

Diedrich Diederichsen, 2019

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Die Autorität ist der Colonel in der Kunst.

(ca. 1991)

und schlappe Ausstellung ist schlappe Ausstellung

trotz der Namen



3.5.19

nice
via friend

„Eichwald’s genreless paintings are more a conflagration of historical painting styles: you see in them scraps of modernist abstraction, clumps of body parts (and the occasional related text work, eg one that reads „HALLO PINKIE“), lachrymose faces and, as LA critic Christopher Knight has noted, echoes of the Japanese painting aesthetic Gutai. (His New York counterpart Roberta Smith discerned ‚Miró, Beuys, Sigmar Polke, Eva Hesse, and Julian Schnabel.‘) All of which is to say that her art (as someone once said of someone else) has too much art in it, to be about art. Eichwald’s brazenness, amid all this, is not to be weighed down by art history or comment on it but simply to carry on making knotted, multi-mooded paintings, grubby things you want to look at.“

Autor/in unbekannt