Itzehoe

12. Februar 2020

ich liege im Bett und beobachte die Kohlmeisen, ringsum Nebel

19. Januar 2020


Wie lassen sich Kriminelle beeindrucken?

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11.2.
Pinkie fährt gen Norden.
Vielleicht gab es ja da etwas.

23:10
Hier schwere Graupelschauer, klingt gut auf den Dachfenstern. Wintergewitter. Tagsüber gehen und nachts malen ist der Plan. Massig Platz zum malen. Froh.

Three Bridges

26. März 2019

neighbourhood of infinity within the town of Crawley




ich weiß nicht, wo der Sinn herkommen soll
(im Ausstellungswesen)

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16.4.19

Maureen Paley hatte Buchstaben übrig, weil in Hove auf der Wand kleinere verwendet wurden. Diese durfte ich behalten und mit nach Hause nehmen. Machen sich ganz gut auf dem Balkon.


(Ob der Hak da unten groß HAK hingesprüht hat?)

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29.4.19

Text, den ich mindestens neunmal gelesen habe und nicht verstehe.
Eine Verbindung zum Ausgestellten auch nicht herstellen kann.

Der Satz „Wirklichkeit erschlägt Kunst” sagt nicht, dass die Wirklichkeit die Kunst verhindert, zerstört, irrelevant werden lässt. Dieser Satz (Titel eines Bildes von Albert Oehlen aus 1980) sagt stattdessen, dass gelungene Kunst hilft, ein Gefühl für die Massivität des Wirklichen zu entwickeln: für Unausweichlichkeit, Kontingenz, Dichte, Gift, aber auch Formbarkeit, Sex, Widerstand, für meine kleinen unwichtigen Schmerzen und die hässlichen Triumphe eines noch nicht ganz entwickelten Bewusstseins. Mit anderen Worten für die trübe, tragische, tiefe Tautologie, dass alles Wirkliche wirklich ist – am allerwenigsten vielleicht noch das Kunstwerk, dem ich diese Einsicht verdanke. Da man dieses Gefühl aber im Umgang mit Kunst erlebt, wird Kunst auch leicht sein erstes Opfer. Mitunter hat sie es sich anständig verdient.

Diedrich Diederichsen, 2019

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Die Autorität ist der Colonel in der Kunst.

(ca. 1991)

und schlappe Ausstellung ist schlappe Ausstellung

trotz Namen



3.5.19

nice
via friend

„Eichwald’s genreless paintings are more a conflagration of historical painting styles: you see in them scraps of modernist abstraction, clumps of body parts (and the occasional related text work, eg one that reads „HALLO PINKIE“), lachrymose faces and, as LA critic Christopher Knight has noted, echoes of the Japanese painting aesthetic Gutai. (His New York counterpart Roberta Smith discerned ‚Miró, Beuys, Sigmar Polke, Eva Hesse, and Julian Schnabel.‘) All of which is to say that her art (as someone once said of someone else) has too much art in it, to be about art. Eichwald’s brazenness, amid all this, is not to be weighed down by art history or comment on it but simply to carry on making knotted, multi-mooded paintings, grubby things you want to look at.“

Autor/in unbekannt

Montag

16. März 2019

Inventur

28. Oktober 2017

1.) Nennschwelle
2.) Nennschleuse

Hilfe
kommt nicht.
Kuckt nur zu und macht sich Notizen.

Rastplatz Uhry

24. Januar 2017

Eine Einstellung finden oder erfinden.
Nach vorne arbeiten. Sich nicht einlullen lassen.

Die Menschheit nicht zusätzlich deprimieren.

das ist alles

18. Dezember 2015

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Januar
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aufgewacht mit nassen Haaren und gleich von Sehnsucht zerrissen, dann fällt mir heiß ein, daß ich versprochen habe zu einer Veranstaltung zu kommen, schon zu spät, außer ich hätte Lust jetzt sofort 4 Kilometer durch den kalten Regen zu einer Literaturwerkstatt hinzufahren, natürlich nicht. höre lieber dem Pfeifen meiner Heizung zu und

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Der Monstermaukätzchenbaum im Zimmer hat einige Kätzchen verloren, die aber nicht auf dem Boden liegen noch sonst irgendwo zu finden sind – das macht mich ganz verrückt.

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x

13. November 2015

Lourdes l’escalier

 

Rechts pforzt die Straße

Links grüßt ein Hase

Ein Uhu schleift sich ächzend

Von der Wirtschaft nach Hause

In einen geschmackvollen Raum

„Zur schönen Seele“ heißt das Gasthaus

Es wurde spät

Für den geringsten Bruder

Ein seltsamer Patron

Befremdet uns mit seiner Starre

Er kreuzt sein Auge

Beim Todeskampf der in die Falle Gelockten

An dem er sich zitternd ergetzt

Am Wesen der Schlechtigkeit

Und seiner Wohnung

Der achthundertfachen Morde

 

Alles war dort zum Weinen

Gute Nacht sagt der Hase

WEINE HEUTE NICHT MEHR

Morgen früh sehen wir uns ja wieder

 

Das Unternehmen ist nicht haltlos, das Vertrauen aber, worin es sich gründet ist mal verblendet von Liebe, mal ge­trübt von Furcht, mal stumpf vor mattem Genügen, mal ver­schwiemelt ob der nicht enttarnten Halbheit.

Wenn ich dem bekennerhaften Ton im Ganzen nicht sehr traue, möchte ich jetzt am liebsten so sagen, als wäre ich es gar nicht selbst, sondern ein anderer von mir, ein Herr Doktor oder anderer Angeber und Pflaumenaugust:

Manche sind voneinander angezogen, weil sie sich in gewis­ser Weise ähnlich sind in der Anfälligkeit für mächtige Er­scheinungen, im Interesse an den Entwicklungsbahnen der menschlichen Anschauungs- Darstellungs- und Entscheidungs­vermögen, angelehnt daran Anerkennung für mannigfaltige Leistungen, empfänglich für Fragen der sachkundigen Anmes­sung, sei es bei­spielhaft im Einzelfall wie auch ganz im Allgemeinen, deren aller Herrscherin aber ist Unterschei­dungs- und zuvorderst

Erlebnisfähigkeit

und wollen es doch bitte nicht so sagen, daß jeweils ein irreduzibler Rest bleibt, der sich weder Greifen noch Zei­gen läßt, so machen Sie sich ein ganz unzulässiges Bild und gehen gar nicht erst in die letzten Ecken der Erweckung. Diese ergibt sich wiederum ehrlich gesagt oft einfach aus einer verwegenen, häufig lustigen Laune des Tagwerks heraus und nicht aus dem ehrwürdigen Bestreben, sich für die gerechte Sache auszehren zu müssen. Was sich nicht ent­gegensteht.

Die Zeit ist lang, daran gemessen Zustände der Ergriffen­heit kurz.

 

Mächtige Erscheinungen kommen sicher heutzutage etwas zu selten, verkom­men allzubald zur Wallfahrt zum Big Zeppelin, daß man sehr genau verfahren soll für sich selbst und nichts dazudichtet, was man wirklich nicht gefunden hat. Selbst, wenn man dann einmal gar nichts findet.

Dein engstes Herz.

Dann muß man die Zeit einmal anders herumbringen und nicht Vor- und Nachfahren achtlos mit Schrott und verbrecherisch mit Schwindel behelligen.

Geben Sie ein Beispiel.

 

Wenn ich einen Weg für beendet erkläre, so will ich doch nicht wieder dort landen, was vor dem war, was dann ausge­dient hat. Ich will ja alles intus haben und nicht be­schwert auf meinem Sterbebett liegen, sondern erleichtert, aus je­der abgemachten Sache rausgekommen zu sein, ohne ge­sagt zu haben Vagheit! Leute! Vagheit! als bspw. weibliche Entsprechung zum süffisanten Herrenwitz.

 

Ich will nicht sprechen wie zu einem Fremden, manchmal weiß ich aber nicht mehr, was ich schon gesagt habe. Ich möchte mich nun gar nicht mehr wieder­holen, sondern weitergehen. Viel­leicht könnten wir einmal wieder etwas unter­nehmen.

Hier wohnen verschiedene Leute. Man kann erkennen, daß je­der nur das tut, was die Summe seiner Erfahrungen hergibt. Deshalb trete ich selbstverständ­lich für gute Lebensbedin­gungen ein.

 

Ich habe mal einen (in seinem mit Pfefferminz zugewachsenen Baumhaus) besucht und gesehen, es steht nicht schlecht.

Für „Glockengeschrei nach Deutz. Das Beste aller Seiten“, Katalogtext. Galerie Daniel Buchholz, Köln 1997

Lähmungserscheinungen

9. September 2015

Die Armen, die die Hoffnungen auf sich ziehen. Die Armen, die das nicht tun.

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19.9.15

Hast Du dir was angekuckt? – Gut.

Ich war noch nichtmal bei Thomas Winklers Emo-/Goth-Konzert. Eine Schande. Man hat immer Angst, auf die Falschen zu treffen und sie grüßen zu müssen, von ihnen angeschaut und ausgefragt zu werden, aus Verzweiflung und Hilflosigkeit zu antworten und sie anschauen zu müssen.
—  Das ist ja nicht ganz unbegründet.

Es ist keine Lösung, nicht hinzugehen.

Früher dachte ich, Widerwille und Abscheu hätten zu tun mit der eigenen Erfolglosigkeit und wären zum Teil verkappter Neid. Das stimmt aber nicht.

Ach, früher! als man noch gar niemand kannte und so gerne jemand gekannt hätte — da war es schön!

xxxx xxxxxx

15: 56 Hoffentlich verarscht mich Lys-Hol ned.

17:50 Mehrere Leute haben gemeint, Lysanne Holkamp sähe aus wie ein vertrauenswürdiger Emo bzw. Melvins-Fan. – Ich warte auf die Zusendung der Eintrittskarte und habe ehrlich gesagt kein gutes Gefühl.

okeh

she’s maybe dead inside

geh ich hier hin:

Queering Poetry – Gegenwartsbewältigung

gegen sätze

Do 24.09.2015, 20:30 Studio Я

Black Cracker / Swantje Lichtenstein / Monika Rinck / Tucké Royale

30.9.15

3.10.15

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Reichshof Brüchermühle
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Foto Claus Richter

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1995

µµµµ

4.10.15

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Leverkusen Schlebusch

6.10.15

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Näh- und Bügelzimmer der Mutter
schönster Text aus dem Kölner Stadtanzeiger, 1997.

7.10.15

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MEIN FORMWILLE

3. August 2015

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10. August

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Grüße aus Altenhof