An den unbekannten Interessenten

11. Mai 2022

vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Klasse.

Wir hatten dieses Jahr 1300 (online) Bewerbungen, davon werden ca. 110 nach einem aufwendigen Bewerbungsverfahren insgesamt am Institut für Bildende Kunst aufgenommen.

In unserem Fachbereich machen dieses Jahr 4 Personen Diplom, 9 haben wir zu Gesprächen eingeladen, aufnehmen möchten wir am liebsten auch nur 4, es werden aber sicher mehr, weil wir so weiche Herzen haben. Um gute Arbeit in der Klasse zu machen, wären 20, höchstens 30 Personen ideal. Wir haben jetzt schon über 40, andere Malerei-Klassen teilweise über 60.

Ich beschreibe Ihnen das, damit sie verstehen können, daß es nahezu unmöglich ist, Seiteneinsteiger von anderen Akademien zuzulassen, die mit ihrem Studium unzufrieden sind. Es ist erstens nicht gerecht gegenüber denen, die das Bewerbungsverfahren durchlaufen, zweitens platzen die Werkstätten und Ateliers jetzt schon aus den Nähten.

Ich habe mir Ihre Arbeit angesehen und finde Sie vielversprechend!
Wahrscheinlich brauchen Sie uns gar nicht.

Alles Gute und viel Erfolg!
M.E.

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Alles andere: es gibt keinen Erfolg. Es gibt immer nur das bißchen, was man tun kann. Das wollen wir tun.
Oder lassen?


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Henri Matisse, The Red Studio. (1911)

2008 2011 2013 2017 2022

30. April 2022

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Meine fünfte Ausstellung bei Reena Spaulings Fine Art
Die neue Galerie ist sehr schön
6916 Santa Monica Boulevard
kommt vorbei
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29.4.22
Los Angeles
Kleiner Sonnenbrand.
Mit der neuen Satantasse im Bett und mache Bildtitel. Draußen singen lauter unbekannte Vögel. Es ist 6 Uhr 18. Hoffentlich lassen sie mich bis Mittag in Ruhe. Kopf leer, Titelgenerator defekt.

Dein Haus sieht ganz schön luxuriös aus. Thomas-Mann-Villa.

R meinte, Clark Gable Haus. Ich wohne in der Airbnb-Einliegerwohnung von Clark Gable, hinter der Hecke.
Bestens.


30.4.22

But if we stopped thinking about painting as something that goes from inside to outside (spirit, vomit) couldn’t art just start and even stay out here where it already is? Not output, not translation or transposition, not getting anything over on or across to anyone. Instead, painting already here, with us, in the midst of its own situation. Starting with hatred of canvas. And the weird dynamism of certain materials: liquid, adhesive, repellent, stubborn, funny. Without any idea, all of this is already here, already suggesting possible moves. Of course there are ideas too and many things to say, but not to start or end with these.

A painting can become a diagram of its own making. Some works seem to verge on writing while for sure doing something other than writing. Others look unsure about what they’re doing, but as if aiming for this uncertainty. No longer wanting to touch or see canvas, Eichwald goes with softer, suppler and more pliable supports (paper, Pleather), testing and combining the viscous and watery, sluggish and flowing, thick and thin possibilities of other specific materials (shellac, ink, acrylic, lacquer, wood stain, stage blood). She uses a brush and sometimes a roller, and involves other nearby objects such as a terrace railing and flowerpots.

Eichwald sets up and activates situations that sometimes start off badly, then finds good ways of going through them. Or maybe these are ways to forget about painting. Not a translation or communication of anything: more like setting up painting as its own vehicle. To get from here to here. A mapping-out with itself, to get out again. The resoluteness of and commitment to being out here with us and to plasticity, to keeping at it. Some paintings find the tougher, harder way toward lightness. Something needs to happen: painting invents another way of moving within its own dreadful limits. And this might not have happened at all. Each time it really feels like the very last time for painting. Not again?!

John Kelsey


Letzte Arbeiten is Eichwald’s fifth show with Reena Spaulings and our first on Santa Monica Blvd.

And a little bio:

Born and raised in a village near Cologne. Currently lives in Berlin, teaches in Vienna. Recent exhibitions in Walker Art Center, Minneapolis, Lenbachhaus München, Kunsthalle Basel.

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For Gertrud (and me)
via Matumba

Amarillo

22. April 2022


Was man sich selber denkt und wie man das weiter entwickeln kann – dem gilt das Interesse. Das ist das leitende Top-Interesse. Kann man sagen. Top aktuelles, aktualisiertes Interesse jeden Tag.

Die besten Sachen entstehen immer, wenn der Transport grade weggefahren ist!

9. April 2022


Im Zug durch Tschechien. Vor jeder Ausstellung denken, das ist die letzte. Es geht nicht mehr.

1 Woche Wien, 10. – 17.4.22

nach Zugfahrt zurück, 13 – 23 Uhr, Der Weiße Hai von 1975 HD, super Film, 11 Stunden am Stück geschlafen. 10 Stunden Zug, 11 Stunden schlafen, gestern praktisch nichts gemacht, außer Sorgen. Im Deutschlandfunk Sprechstunde Burnout, Fatigue Syndrom und Depression. Jetzt Formalities Services. ESTA

Heute hat Jutta Geburtstag.

Nach Usti nad Labem kam eine kleine dicke deutsche Schaffnerin und bat, nach der Grenze die Maske wieder aufzusetzen. Die im tschechischen Zug niemand mehr trug. Sie sprach leise, eindringlich und vorsichtig auf mich ein. Vielleicht, weil sie mit Blick auf mein Pilsner Urquell kalkulierte, daß ich mich weigern könnte und eventuell randalieren.

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Kommt noch was?
Klasse Abstrakte Malerei, AdBK Wien

Red Carpet Vitrinen im Öffentlichen Raum
U Bahn Schottentor + U Bahn Karlsplatz
Eröffnung 19.4.22, 18 Uhr
Performance Schottentor 18 Uhr 30

Kleine Hermann Nitsch Spur und zwei Promise Wolken
Foto Zappy

Jeden Tag Strack-Zimmermann.
Pinkie muß Bürro machen und meistens ausgewichen.
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20.4.22
Sehnsucht nach dem alten Ausblick. Nach der Kreuzung, nach dem Licht!

Geruchsreport

20. März 2022

Je unsicherer die Rückkehr in die Wohnung geworden war, in der sie sich die meiste Zeit wohl und sicher gefühlt hatte, desto mehr hatte sich die Erzählerin in den Gedanken hineingesteigert, daß die ursprüngliche Bewohnerin der Umsetzwohnung, die 95jährige Frau S., in dieser Wohnung nicht nur gestorben, sondern auch wochenlang von niemandem vermißt vor sich hin verwest sein mußte.

Die Räume waren zwar generalüberholt worden – neue Fliesen in Küche und Badezimmer, Rauhfasertapete an den Wänden. Dabei die Böden in Wohn- und Schlafzimmer allerdings nicht erneuert oder wenigstens gestrichen. Aus den Ritzen des beigen Holzbodens – so die Vermutung – drang unablässig ein schwer zu beschreibender, eigenartiger Geruch, süßlich muffig, mal beißender. Ammoniak. Schwefel, Methan. Urin.

Der Geruch wurde stärker, sobald sie still im Bett lag und sich auf nichts konzentrierte. Die unglückliche „Professorin“ war hier immer unglücklicher und sorgenvoller geworden, bis zur Arbeitsunfähigkeit. Bis sie jetzt glaubt, die fortgeschrittene und immer noch weiter fortschreitende Arbeitsunfähigkeit müsse ursprünglich und anfänglich, könne überhaupt nur ganz und gar von diesem Schreckensgeruch der Zersetzung herrühren und würde automatisch mitverschwinden, sobald dieser Geruch zum Verschwinden gebracht worden wäre.

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1. Versuch am Sonntag, Frühlingsanfang:
Komplett-Durchnässung mit Bakterienlösung

Der Hersteller „Profichemie“ garantiert den Erfolg der Behandlung nur, wenn die zu bearbeitende Fläche bei einer Temperatur von ca 20 Grad, besser 25, 24 Stunden lang, besser 48, durchgehend feucht gehalten wird. Z.B. mittels Frischhaltefolienabdeckung.
Diese Leistung ist angesichts der Größe der Flächen praktisch nicht zu erbringen. Schon nach 2 Stunden sieht die Oberfläche getrocknet aus.
Aber wie schön die Vorstellung und Hoffnung ist, daß sich die laut Hersteller für den menschlichen Organismus vollkommen unschädlichen, fleißigen Bakterien durch die Ritzen zwischen den Dielenbrettern weit ins Holz vorarbeiten, in den Kern des Geruchsherdes eindringen und die Geruchsquelle von innen organisch auflösen.

„Sie haben Probleme mit irgendwelchen Gerüchen und sie wissen nicht woher sie kommen und was Sie noch anwenden und unternehmen sollen, um sie zu beseitigen? Vielleicht haben Sie auch schon, wie viele andere Menschen, ein schlechtes Gewissen bekommen (das Sie ganz bestimmt nicht haben brauchen – warum, das lesen Sie weiter unten), weil Sie nicht Herr über diverse Gerüche werden, welcher Art sie auch immer sein mögen.“

– Der Hersteller

Wie läßt sich herausfinden, wieviele Personen in einer Stadt wie Berlin jedes Jahr in ihren Wohnungen unbemerkt sterben und dort zu verwesen beginnen? Bestimmt nicht selten. Wie lange ist die durchschnittliche Verweildauer der Verstorbenen in den Mietsachen, bis ihr Fehlen bemerkt wird? Wird ihr Fehlen oder ihr Verwesungsgestank zuerst bemerkt? Würde man auf Letzteres tippen.

27.3.22
Zurück aus Österreich. Geruch verbessert.
Aber dann kommen unvermutet regelrechte Stoßwellen.
Woher?

Vor 5 Jahren: FRANK bei Reena Spaulings, NYC.
Jetzt arbeiten für Reena Spaulings, LA.
zäh bis sehr zäh


16:30
Die Bilder wissen sich nicht zu helfen und geben mir undeutliche Hinweise. Eine Farbe kaufen, die ich noch nie verwendet habe? —

man trifft an der Akademie malende Studenten mit und ohne malerisches Talent. Wenn Du kein malerisches Talent hast, mußt Du eben ohne malerisches Talent Bilder machen. Ob mit oder ohne. Es ist gleichschwer.
(Was Gutes hinzukriegen.)

Wir suchen einen netten Busfahrer (m/w/d) mit Bus für die Klassenfahrt.
Schade, daß man keinen Kontakt zu Busfahrern hat. Oder sogar einen Busfahrer zum Freunde.


Herstellung von“Mißlungenes Bild“

18. März 2022

am 2. November 2021 für Texte zur Kunst, Ausgabe Dezember 2021

Man könnte sagen: Dieses Bild ist so wenig mißlungen, wie die anderen. Oder genauso. Zwecks Erstellung einer Edition dazu bestimmt worden. Was bedeutet das?

Beim Zerschneiden versucht auszurechnen, wieviel Geld ich damit aus dem Fenster werfe. Für einen guten Zweck. So denkt man natürlich nicht. Nicht freiwillig. Wie gut ist der Zweck? Niemand weiß es.
Einen schönen Text haben sie mir dazu geschrieben.


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Michaela Eichwald, „Mißlungenes Bild“, 2021
Michaela Eichwald
Mißlungenes Bild (2021)

Die Gemälde, Fotografien und Skulpturen der mit Einzelausstellungen im Pariser Palais de Tokyo, im Walker Art Center in Minneapolis sowie im Münchner Lenbachhaus vertretenen Künstlerin Michaela Eichwald zeugen von einer außerordentlichen Physis. So stark die visuellen Reize sind, die Eichwalds Arbeiten aussenden, so groß ist auch der Wunsch, ihre Textur zu befühlen. Ob es nun die in Kunstharz gegossenen Alltagsgegenstände (etwa Radiergummis, Broschen, Angelhaken, Lebensmittelverpackungen oder Kartoffelkeimlinge) sind, die die Künstlerin zu Nachttischlampen-artigen Objekten erstarren lässt, oder die mit Acryl- und Ölfarben sowie mit Lack, Kunstblut, Graphit, Aufklebern u. a. bearbeiteten Gemälde, die die Künstlerin auch mal der Witterung aussetzt, damit sie die Patina der Werke Alter Meister bekommen – Eichwalds Kunst ist so vornehm und abjekt zugleich, dass man noch staunend vor ihr steht, ehe man am liebsten selbst in die zähen und klebrigen, scharlachroten und schokobraunen, glitzernden und stumpfen Oberflächen aus- und eingreifen möchte. Auch ihre für TEXTE ZUR KUNST produzierte Edition mit dem Eichwald-typischen selbstironischen Titel „Mißlungenes Bild“ (2021) ist solch sinnliche Collage. Das titelgebende „mißlungene“ (nomen est omen) Bild aus Acryl und Lack auf Kunstleder hat Eichwald in 36 gleich große Teile zerschnitten. Jeder Teil ist eine Edition, jede Edition ein Unikat. Mithin ist die Arbeit mehr als die Summe ihrer Teile: eine malerische Alchemie, bei der das scheinbare Misslungene zu Gold und Silber wird.

Maße: 25 x 23,3 cm
Technik: Acryl und Lack auf Polyurethangewebe, insgesamt 36 Teile
Auflage: 30 Unikate + 5 A.P.
rückseitig nummeriert und signiert.

Vergriffen

STILLLEBEN DOCU-FICTION

2. Januar 2022



Leitsatz Januar

Probleme transformieren in schönere Probleme.


30.1.22
S u b s t a n z
was ist das


2.2.22
4 Tage RÜGEN
Kumpel fragt, ob ich alleine hier bin oder mit der Klasse.
Mit der Klasse wär vielleicht auch ganz nice. Heute Wanderung am Meer entlang von GLOWE nach BREEGE und zurück durch den Kiefern-Wald. Auf weichem Moos. Den Kopf voll verrückter Ideen.
Seid bereit.

Zum Frühstück WESTBAM DAF Gemälde.
Wie bayrisch der GÖRL spricht. War schon im Conny Plank Film stark aufgefallen.
[wie traurig das Ende von Gabi Delgado]

Will mir schon mal die hartgekochten Eier einpacken.
Los. Sonst geht er uns flöten.
Auf Wiedersehen.

Ich spreche am Meer nach, was ich zu anderen gesagt habe.
Ist doch ein normaler Satz, oder nicht? Kann man sagen, oder nicht? Zur liebenswürdigen Frühstücksfrau.
Beim nachsprechen überprüfe ich wie das klingt. Ob das vielleicht unsympathisch klingt.
Angeberisch
Kapriziös. schrullig
Die Alleinstehenden mit ihrer Praxis. Im großen Bemühen, nicht NOCH MEHR aufzufallen. (Sondern irgendwie mitzugleiten. Mit dahinzugleiten.)
Dann wieder: warum nicht?
Warum nicht sagen, was man meint? (warum nicht komisch wirken wollen)
warum nicht auffallen?

Hört mich an, Ammoniten von Sassnitz!

Kreidezeit
Truppen und ganze Familien mit kleinen Gartenhäckchen.
Hühnergötter Hühnergesichter
Donnerkeile


Höflichkeit, Triezerei, Überarbeitung, Selbst-Animation

7. Dezember 2021


Plan

1. Koalitionsvertrag + Pressekonferenz
2. AW antworten
3. Bruder wg. Versicherung
4. wg. PR
5. Wannenbad
6. Müll runterbringen
7. Interview überarbeiten
8. LNM antworten
9. Broodthaers Magie (Dickhoff)
10. Draxler Tzk
11. Briefkasten Gerichtstraße

Höflichkeit finde ich gut. Solange man meint, das bewegt sich noch im Bereich des Aufrichtigen: den anderen nicht beleidigen wollen, aber vielleicht doch auf Abstand halten.
Übertriebene, ausgekostete extra-Höflichkeit wirkt aggressiver, als Aggression. Im Übergangsbereich davon, wenn alles nur gut und nett ist, im leeren Loben, fängt man an zu spekulieren, wo die Grenze ist. Das macht keinen Spaß.

14:24 macht auch keinen Spaß: die Knute der PR.
Ich bin Künstlerin, dick, alt, krank, voller Zweifel, Selbsthaß und kein Fotomodell.
Bitte dies zu berücksichtigen. Danke.

(auch wenn das „Werk allein“ angeblich heute nicht mehr reicht und mehr geliefert werden muß. [Muß reichen.} Es gibt Zehntausende, die das gerne tun, ihren Körper mitausstellen. Müßt ihr beim nächsten Mal solche nehmen.
nein.)

Ich liefere wirklich genug!


18:30 Endversion.

Am Müllplatz ein dicklicher, zirka 12jähriger Junge in Adidas-Hose, der grade mit Schwung den Restmüll in den Container geschleudert hatte. Ich spreche hier jeden an, von selbst sagen sie nie was. Was mir leid tut. Die praktisch nicht existierende Nachbarschaft inmitten von so vielen Menschen.

„Kuck mal, ich habe hier noch n ganzen Sack Pfandflaschen, bin aber zu faul, die selbst wegzubringen. – Willst du die vielleicht haben?“
Der Junge schaut, überlegt kurz, sagt dann mit heller Stimme und elegant abwehrender Handbewegung: „Nein. – Nein danke.“

(Wir brauchen nichts.)
(mindestens 2 Euro ausgeschlagen.)



Sonntag

Dieser erstaunliche Mann.
Wie leicht und gern man ihm folgt.

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Annäherung an Thomas Brasch
BRD 1977

Peter Handke in Paris
BRD 1975

„Diese Hausfrauenerschöpfung – halb echt, halb sich vorgemacht, – damit er heute Abend nicht mehr dichten gehen muß an seinem neuen pantomimischen Theaterstück.“

Danach liest Handke Amina Kannitverstan aus dem Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes als Gutenachtgeschichte vor.


14. Dezember 2019

Mit Nur ich geteilt

Nur ich

Jetzt müssen wir nur noch wissen, was man sich unter „malerische Fragen“ vorzustellen hat, vorzustellen bereit ist

16. November 2021




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see also
AbstrakteKollegenTreff


25.11.21

die Beatles

gerade erschrocken beim schreiben des Datums. Daß wir schon 2021 haben. uralt und nichts erreicht.

Allgemeine Großmattigkeit.

Du hast Folgendes gesendet:

ich habe wg. 100 Minuten Verspätung, über 10 Stunden und der teuren Fahrkarte, Enttäuschung, weil 1. Klasse auch nicht richtig besser ist als 2., Unterschied höchstens der hochservile sächsische Kellner, fast schlimmer, , mich leider beschwert per Fahrgastbeschwerung, diesem labbrigen grauen glatten halben Meter Vordruck, den der ZugbegleiterIn verteilt.
Es glaubt mir wahrscheinlich niemand, aber ich fühle mich immer noch persönlich angegriffen, gemeint, beleidigt und schäme mich, wenn es bei der DB Probleme gibt. Einmal Bahnkind, immer B

Du hast Folgendes gesendet:

ahnkind.
Klar, es glaubt jeder. Warum denn nicht. Glasklar.

28.11.21
krümmen im Bett mit kalten Füßen zum 1. Advent, katholischer Gottesdienst aus dem nördlichen Münsterland. Wir singen die Lieder 223, 177, 554, 202, 227, 218.

Die Fragen sind ziemlich gut. Die Qual ist: man kann sie meistens besser, treffender, klüger beantworten, als man sie gerade beantwortet, nur leider nicht jetzt im Moment. Könnte ich nicht auch einfach mal zufrieden sein mit einer Antwort und etwas sorgloser zur nächsten Frage übergehen? Ja, bitte, mach einfach! mei

Man darf unzufrieden sein mit den Antworten bis zu einem gewissen Grade.
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schmeichelhafter Text von C. Malycha in dem Mappenwerk Dear Printer Print For Us. elegant. Danke sehr.


1.12.21
Endlich Dezember. Die Augen werden schlecht. Leichtes Sodbrennen.


Schreiben, Arbeit:
Der Witz ist, ich kann mich ja gar nicht hinsetzen und „arbeiten“.
Ist bekannt! Muß ich nicht extra betonen. Ich sitze praktisch nie am Schreibtisch.
Habe keinerlei Routine. Schreibe irgendwelche Einfälle am Tage irgendwohin, in mehrere Bücher, manchmal ins Handy (SAMSUNG NOTES), auf Zettel, lege sie irgendwo ab, habe z.B. im Regal Fächer, mit beschrifteten Klebestreifen:
Akademie
Einnahmen
Ausgaben
Kunst/Material/Text


Ordnung für Idioten

nicht sicher, was da landet. Mehr als Beruhigung – „Fächer“

hoffentlich wirkt der neue Stimmungsaufheller, SAFRAN, in der Darmpassage.

nichts geht. Nur ein bißchen Dirk hören

Geht gut, hört man gern. Besonders die Passagen über Identität.

(daß das gar kein Problem ist, das gar nicht interessiert, daß man mit dem Begriff gar nicht umgeht, den gar nicht gebrauchen kann, im Umgang mit sich selbst.)
[Identität: keine Ahnung. Identität: egal.]


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schöne Farbe

genug geredet. Kleiner Zapfenstreich.


2. Advent

Heute vor 6 Jahren

25. Oktober 2021

wie sich der Käse anlehnt an das Brot.