30 Jahre Bosch WFT 6030

6. Mai 2020

Ich überlege mir ganz gern, was eine 1:1 kranke Potenzvorstellung sein könnte 


Oder eine gesunde Potenzvorstellung 

Heute morgen um sechs aufgewacht und dann hektisch gemeint, dunkle 40 Grad Wäsche waschen zu müssen noch halb schlafend und dabei eine große Schüssel zerhauen, die auf der Waschmaschine stand. Zu faul, aufzukehren und gedacht: wenn ich doch etwas genauer wüsste, wofür die noch (bald, jeden Moment!) zu schreibenden Texte gut sein sollen, dann käme ich ihnen, bzw. sie zu schreiben schon entscheidend näher.  

Gestern Nacht noch in der SZ ein Kehlmann-Interview überflogen, der jetzt mit Frau und Sohn schön auf Long Island hockt und die Situation auch irgendwie genießt, obwohl man es nicht richtig darf, es ihn auch ängstigt, gesellschaftlich usw., und habe mich gleich geärgert, daß mir nichts offensichtlich Blödes, Falsches, Widerliches ins Auge springt und hasste diesen mobilen ausgewogenen Streber noch mehr.

(natürlich auch nichts Neues.)

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13:05

16:40

Lesen von Zeitungsartikeln.
Wille zur Entwustung.

Fähre verkehrt täglich, stündlich, auf Zuruf.

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Donnerstag, 7.5.20

Heute mit Thomas in den Tierpark.
Timeslot 13 – 17 Uhr, reduziertes Tierangebot.
braucht unsern support

Plakate von 1964 bzw. 1970, original Alt-Bestände

Monochronismus 13

21. März 2020

Ich glaube übrigens nicht, daß ich mich so stark verändert habe. Aber das sehen die von außen vermutlich nicht.


Neuklef am heutigen Tag von Altklef aus gesehen
22.3.2020

Wir Angehörigen wohnen im ältesten Haus am Ort, Fachwerk um 1790.
Auf dem Bild sieht man nur die Anbauten, Doppelhaushälfte aus den 1950er Jahren. Man braucht sehr lange, bis man dieses Haus versteht, in seiner Gänze. Über die Ur-Besitzer weiß ich nichts.

Froh nicht in der Stadt zu sein.
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Wiehl — Agger — Sieg  — Rhein — Nordsee

1.4.20


Bild könnte enthalten: Text „DANKE AN ALLE, DIE JETZT DIE REGELN EINHALTEN. JETZT ZÄHLT DAS WIR. Bundesregierung“

18.4.20

Slowdown forever
Müßiggang galore

Daß nicht ständig alle an allem rumschrauben müssen und pausenlos Ergebnisse präsentieren, die einen eh nicht interessieren, kommt mir entgegen. Stattdessen den Tieren zusehen. Großveranstaltung.

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„Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 erlebte Alperbrück den Angriff einzelner Jagdbomber, deren Bomben einen abgestellten Post- und Munitionszug zur Explosion brachten. Des Weiteren wurden große Mengen erbeuteter Kriegsmunition aller Kaliber in den Alperbrücker Teich gekippt. Die gefährliche Hinterlassenschaft wurde später nach aufwendiger Trockenlegung bis auf die ‚Unterste Sohle‘ wieder geborgen und im Steinbruchloch beim nahe gelegenen Hengstenberg in einer Wochen anhaltenden Aktion gesprengt. Der mit klarem Grundwasser gefüllte, bis zu 10 Meter tiefe Grauwackebruch ist heute beliebt bei Anglern, ferner für Übungszwecke für den Tauchsportverein ORCA aus Gummersbach.“ (wikipedia)


Itzehoe

12. Februar 2020

ich liege im Bett und beobachte die Kohlmeisen, ringsum Nebel

19. Januar 2020


Wie lassen sich Kriminelle beeindrucken?

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11.2.
Pinkie fährt gegen Norden.
Vielleicht gab es ja da etwas.

23:10
Hier schwere Graupelschauer, klingt gut auf den Dachfenstern. Militärbaracke, Wintergewitter. Tagsüber gehen nachts malen ist der Plan. Massig Platz. Froh.

Three Bridges

26. März 2019

neighbourhood of infinity within the town of Crawley




ich weiß nicht, wo der Sinn herkommen soll
(im Ausstellungswesen)

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16.4.19

Maureen Paley hatte Buchstaben übrig, weil in Hove auf der Wand kleinere verwendet wurden. Diese durfte ich behalten und mit nach Hause nehmen. Machen sich ganz gut auf dem Balkon.


(Ob der Hak da unten groß HAK hingesprüht hat?)

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29.4.19

Text, den ich mindestens neunmal gelesen habe und nicht verstehe.
Eine Verbindung zum Ausgestellten auch nicht herstellen kann.

Der Satz „Wirklichkeit erschlägt Kunst” sagt nicht, dass die Wirklichkeit die Kunst verhindert, zerstört, irrelevant werden lässt. Dieser Satz (Titel eines Bildes von Albert Oehlen aus 1980) sagt stattdessen, dass gelungene Kunst hilft, ein Gefühl für die Massivität des Wirklichen zu entwickeln: für Unausweichlichkeit, Kontingenz, Dichte, Gift, aber auch Formbarkeit, Sex, Widerstand, für meine kleinen unwichtigen Schmerzen und die hässlichen Triumphe eines noch nicht ganz entwickelten Bewusstseins. Mit anderen Worten für die trübe, tragische, tiefe Tautologie, dass alles Wirkliche wirklich ist – am allerwenigsten vielleicht noch das Kunstwerk, dem ich diese Einsicht verdanke. Da man dieses Gefühl aber im Umgang mit Kunst erlebt, wird Kunst auch leicht sein erstes Opfer. Mitunter hat sie es sich anständig verdient.

Diedrich Diederichsen, 2019

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Die Autorität ist der Colonel in der Kunst.

(ca. 1991)

und schlappe Ausstellung ist schlappe Ausstellung

trotz der Namen



3.5.19

nice
via friend

„Eichwald’s genreless paintings are more a conflagration of historical painting styles: you see in them scraps of modernist abstraction, clumps of body parts (and the occasional related text work, eg one that reads „HALLO PINKIE“), lachrymose faces and, as LA critic Christopher Knight has noted, echoes of the Japanese painting aesthetic Gutai. (His New York counterpart Roberta Smith discerned ‚Miró, Beuys, Sigmar Polke, Eva Hesse, and Julian Schnabel.‘) All of which is to say that her art (as someone once said of someone else) has too much art in it, to be about art. Eichwald’s brazenness, amid all this, is not to be weighed down by art history or comment on it but simply to carry on making knotted, multi-mooded paintings, grubby things you want to look at.“

Autor/in unbekannt

Montag

16. März 2019

Inventur

28. Oktober 2017

1.) Nennschwelle
2.) Nennschleuse

Hilfe
kommt nicht.
Kuckt nur zu und macht sich Notizen.

Rastplatz Uhry

24. Januar 2017

Eine Einstellung finden oder erfinden.
Nach vorne arbeiten. Sich nicht einlullen lassen.

Die Menschheit nicht zusätzlich deprimieren.

das ist alles

18. Dezember 2015

echolot.jpg

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Januar
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sw.jpg      sw5.jpg
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my-way.jpg

aufgewacht mit nassen Haaren und gleich von Sehnsucht zerrissen, dann fällt mir heiß ein, daß ich versprochen habe zu einer Veranstaltung zu kommen, schon zu spät, außer ich hätte Lust jetzt sofort 4 Kilometer durch den kalten Regen zu einer Literaturwerkstatt hinzufahren, natürlich nicht. höre lieber dem Pfeifen meiner Heizung zu und

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Der Monstermaukätzchenbaum im Zimmer hat einige Kätzchen verloren, die aber nicht auf dem Boden liegen noch sonst irgendwo zu finden sind – das macht mich ganz verrückt.

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O7-3.jpg    O4-9.jpg

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x

13. November 2015

Lourdes l’escalier

 

Rechts pforzt die Straße

Links grüßt ein Hase

Ein Uhu schleift sich ächzend

Von der Wirtschaft nach Hause

In einen geschmackvollen Raum

„Zur schönen Seele“ heißt das Gasthaus

Es wurde spät

Für den geringsten Bruder

Ein seltsamer Patron

Befremdet uns mit seiner Starre

Er kreuzt sein Auge

Beim Todeskampf der in die Falle Gelockten

An dem er sich zitternd ergetzt

Am Wesen der Schlechtigkeit

Und seiner Wohnung

Der achthundertfachen Morde

 

Alles war dort zum Weinen

Gute Nacht sagt der Hase

WEINE HEUTE NICHT MEHR

Morgen früh sehen wir uns ja wieder

 

Das Unternehmen ist nicht haltlos, das Vertrauen aber, worin es sich gründet ist mal verblendet von Liebe, mal ge­trübt von Furcht, mal stumpf vor mattem Genügen, mal ver­schwiemelt ob der nicht enttarnten Halbheit.

Wenn ich dem bekennerhaften Ton im Ganzen nicht sehr traue, möchte ich jetzt am liebsten so sagen, als wäre ich es gar nicht selbst, sondern ein anderer von mir, ein Herr Doktor oder anderer Angeber und Pflaumenaugust:

Manche sind voneinander angezogen, weil sie sich in gewis­ser Weise ähnlich sind in der Anfälligkeit für mächtige Er­scheinungen, im Interesse an den Entwicklungsbahnen der menschlichen Anschauungs- Darstellungs- und Entscheidungs­vermögen, angelehnt daran Anerkennung für mannigfaltige Leistungen, empfänglich für Fragen der sachkundigen Anmes­sung, sei es bei­spielhaft im Einzelfall wie auch ganz im Allgemeinen, deren aller Herrscherin aber ist Unterschei­dungs- und zuvorderst

Erlebnisfähigkeit

und wollen es doch bitte nicht so sagen, daß jeweils ein irreduzibler Rest bleibt, der sich weder Greifen noch Zei­gen läßt, so machen Sie sich ein ganz unzulässiges Bild und gehen gar nicht erst in die letzten Ecken der Erweckung. Diese ergibt sich wiederum ehrlich gesagt oft einfach aus einer verwegenen, häufig lustigen Laune des Tagwerks heraus und nicht aus dem ehrwürdigen Bestreben, sich für die gerechte Sache auszehren zu müssen. Was sich nicht ent­gegensteht.

Die Zeit ist lang, daran gemessen Zustände der Ergriffen­heit kurz.

 

Mächtige Erscheinungen kommen sicher heutzutage etwas zu selten, verkom­men allzubald zur Wallfahrt zum Big Zeppelin, daß man sehr genau verfahren soll für sich selbst und nichts dazudichtet, was man wirklich nicht gefunden hat. Selbst, wenn man dann einmal gar nichts findet.

Dein engstes Herz.

Dann muß man die Zeit einmal anders herumbringen und nicht Vor- und Nachfahren achtlos mit Schrott und verbrecherisch mit Schwindel behelligen.

Geben Sie ein Beispiel.

 

Wenn ich einen Weg für beendet erkläre, so will ich doch nicht wieder dort landen, was vor dem war, was dann ausge­dient hat. Ich will ja alles intus haben und nicht be­schwert auf meinem Sterbebett liegen, sondern erleichtert, aus je­der abgemachten Sache rausgekommen zu sein, ohne ge­sagt zu haben Vagheit! Leute! Vagheit! als bspw. weibliche Entsprechung zum süffisanten Herrenwitz.

 

Ich will nicht sprechen wie zu einem Fremden, manchmal weiß ich aber nicht mehr, was ich schon gesagt habe. Ich möchte mich nun gar nicht mehr wieder­holen, sondern weitergehen. Viel­leicht könnten wir einmal wieder etwas unter­nehmen.

Hier wohnen verschiedene Leute. Man kann erkennen, daß je­der nur das tut, was die Summe seiner Erfahrungen hergibt. Deshalb trete ich selbstverständ­lich für gute Lebensbedin­gungen ein.

 

Ich habe mal einen (in seinem mit Pfefferminz zugewachsenen Baumhaus) besucht und gesehen, es steht nicht schlecht.

Für „Glockengeschrei nach Deutz. Das Beste aller Seiten“, Katalogtext. Galerie Daniel Buchholz, Köln 1997