My first review in english

Pentimenti! Abeyance! Wer das lesen könnt.

Time Out New York / Issue 655 : Apr 16 – 22, 2008 Michaela Eichwald, „Ergriffenes Dasein: Artist Writer Mentalist“

Reena Spaulings Fine Art, through Apr 27, 2008

Ahrtal Photograph: Courtesy Reena Spaulings Fine Art

From making „bad“ painting to eschewing a signature style, artists of the past 30 years have adopted a variety of strategies for examining art’s production and consumption. In her impressive New York debut, Cologne-based Michaela Eichwald adds to these tactics the conceit of artist as medium, removing herself as the agent of her own work. The show includes altered readymades, works on paper, sculptures and paintings, variously huddled together on walls, windowsills and even hanging by a thread from the ceiling. Eichwald employs a disorienting array of materials and methods to convey snatches of narrative, slivers of thought and the pentimenti of influences – which may or may not include Marcel Broodthaers, Man Ray, Sigmar Polke and Dieter Roth. The past flickers through her work, most notably in a small collection of metal tchotchkes rescued from an incinerator. The paintings, with their coatings of boat varnish, crude figuration and occasional collage elements, are executed in a palette of nail-polish purples, piss-stain yellows and institutional greens. Perhaps the strongest pieces here are sculptures made by pouring resin into bags and bottles, in whose frozen depths lurk cooked mussels, hair elastics and plastic coffee-cream containers, among other objects.
Far from simply being coy, Eichwald’s approach succeeds in holding both history and the marketplace in abeyance. That such a strategy can quickly become a style is evident in the art currently on view at both the Whitney and the New Museum. Nevertheless, despite its fugitive beauty and its seemingly naive execution, Eichwald’s work remains curiously tough and indigestible.

– Anne Doran


18.4.08, 15:15

Hatte ich für Bar Ornella Ausstellung mittags einen Walnußkuchen bei Lidl gekauft und den angestrichen und dann feststellen müssen, daß der vorher besser ausgesehen hatte.

Die neue Bescheidenheit, die neue deutsche Demut in art.



as I said

The joy of small, small is the new big, having a moment right now in New York usw. vgl. Roberta Smith in the NEW YORK TIMES

hier noch:
Due to lack of economic stimulus, I cut short my first day of LES gallery-hopping to go to my day job, but headed out a few nights later for a couple hot openings. I brought along my Chihuahua, Reverend Jen Junior (who traveled in my bag), and my friend, George C., a photographer and astrologer to the art stars.

Our first stop was Reena Spaulings, where we were met with a massive bucket of Budweiser and a huge crowd of miserable-looking hipsters. „Everyone looks so sad“, I said. – „I know. How can they be so sad with all this beer?“ George asked. We took in the show „Artist Writer Mentalist: Ergriffenes Dasein“, a hodgepodge of paintings, collages and sculpture by Michaela Eichwald. This looks like a serial killer did it, George said, stopping in front of a neo-expressionistic painting of a face with the words animals at war memorial scrawled under it. It was titled Animals at War Memorial.

„What about that one?“ I asked, pointing to the smaller abstract piece beside it. „That looks like late-night indigestion.“ – „What’s that? I want it!“ I said, suddenly distracted by a shiny object atop a pedestal. Upon closer inspection the shiny object, a mushroom-shaped sculpture titled Neues aus dem Ahrtal, turned out to be a grouping of found objects trapped in resin: a watch with no face, a bunch of mussels, pills and coins. „It’s like a grab bag for the after-world,“ George observed. „Now this one,“ he said, referring to Volvic Architecture Milfina, another found-object piece, „looks like a bong that went horribly wrong.“ It did look like maybe a stoner had fallen asleep during ceramics class, accidentally melting their bong. I wondered if you could smoke out of it. „You know, I think the door is my favorite thing about this show,“ I said pointing to a mysterious, tiny door in the middle of the gallery wall.“ It looks like it might lead to Narnia!“ My fantasy was squashed moments later when it was propped open to reveal not Narnia, but a commonplace fire escape. Not wanting to miss the other opening we reluctantly left the bucket of Budweiser and headed over to Ludlow 38. On the way two lost (and sufficiently miserable) hipsters stopped us. „Are you looking for Reena Spaulings?“ I inquired. „Yes,“ they said, impressed.

REVEREND JEN is an art star, urban elf, troll museum founder and up-and-coming celebrity personality.

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19 Reaktionen zu “My first review in english”

  1. admin

    Automatik translator

    Mein erster Bericht auf englisch
    18. April 2008

    Pentimenti! Unentschiedenheit! Wer das lesen könnt.

    Zeit heraus New York/Ausgabe 655: 16. bis 22. Apr. 2008 Michaela Eichwald, „Ergriffenes Dasein: Künstler-Verfasser Mentalist“

    Reena Spaulings feine kunst, bis 27. Apr. 2008

    Ahrtal Fotographie: Höflichkeit Reena Spaulings Feine Kunst

    Vom Bilden „des schlechten“ Anstriches zum Vermeiden einer Unterzeichnungart, Künstler der letzten 30 Jahre haben eine Vielzahl der Strategien für Produktion und Verbrauch der überprüfenden kunst angenommen. In ihrem eindrucksvollen New York Anfang fügt Köln-gegründeter Michaela Eichwald diesen Taktiken die Einbildung des Mittels des Künstlers so hinzu und entfernt sich wie das Mittel ihrer eigenen Arbeit. Das Erscheinen schließt geänderte readymades ein, arbeitet auf dem Papier, Skulpturen und Anstrichen, verschieden gepresst zusammen auf Wänden, windowsills und glättet das Hängen durch ein Gewinde von der Decke. Eichwald setzt eine verwirrende Reihe Materialien und Methoden ein, um Snatches der Darstellung, der Splitter des Gedankens und des pentimenti zu übermitteln, von beeinflussen – denen nicht Marcel Broodthaers, Mann-Strahl, Sigmar Polke und Diätetiker Roth mit einschließen kann oder kann. Das letzte Aufflackern durch sie Arbeit, vornehmlich in einer kleinen Ansammlung Metalltchotchkes gerettet aus einem Verbrennungsofen. Die Anstriche, mit ihren Schichten des Boot Lacks, grobes figuration und gelegentliche Collageelemente, werden in einer Palette von Nagel-polieren purples, Pissfleck Gelbs und Institutionsgrüns durchgeführt. Möglicherweise sind die stärksten Stücke hier die Skulpturen, die indem sie Harz in Beutel und in Flaschen gebildet werden, in deren gefrorenen Tiefen gekochte Miesmuscheln, Haargummibänder und Plastikkaffeesahnebehälter lauern, unter anderen Gegenständen gießen.
    Weit von einfach Sein coy, folgt Annäherung Eichwalds, mit, Geschichte und den Markt in der Unentschiedenheit zu halten. Daß solch eine Strategie eine Art schnell werden kann, ist in der kunst z.Z. auf Ansicht am Whitney und am neuen Museum offensichtlich. Dennoch trotz seiner Flüchtlingschönheit und seiner scheinbar naiven Durchführung, bleibt Arbeit Eichwalds neugierig haltbar und schwerverdaulich.

    – Anne Doran


    Wahnsinn, oder! Ich habe ehrlich NICHTS geändert, es kam alles so heraus und es ist alles wahr. In den gefrorenen Tiefen lauern gekochte Miesmuscheln, Haargummibänder und Plastikkaffeesahnebehälter, unter anderen Gegenständen… Flüchtlingsschönheit… Diätetiker Roth Pißfleck Gelbs und Institutionsgrüns – ganz genau!

  2. malo

    super review. tchotchkes ist auch schön. das ist so ein tolles wort, dass ich gar nicht wissen will, was es bedeutet.

  3. admin

    tchotchkes. Da stelle ich mir eingelegte Nahrung aus der ehemaligen Sowjetunion vor, sehr lange haltbar. Ich freue mich so über diesen Text, wer mag die Frau wohl sein?

    Kenneth Kaunda stimmt.

  4. alleine irren

    ich GRATULIERE!!!! TSCHOTCHKES übrigens sind steh-rümmchen auf jiddisch. man kann auch: nippes sagen. GRATULIERE nochmals – may well be picasso? MORE than this.

  5. admin

    Nicht zu fassen. Ich kriege überall Schmerzen. Jetzt erklär mal den Leuten, daß das mit dem Geld letztens ein Witz war. Ich wiederhole: Honour without money is just a disease.

  6. admin

    Money without honour wahrscheinlich auch nicht schön ist. Aber anscheinend ganz gut zu verschmerzen, ne.

    Die Armen die die Hoffnungen auf sich ziehen, die Armen, die das nicht tun. Die Holzkopf-Akademiker, die sich gelenkig auf alles einstellen. Der Wütende der die Bude vollkotzt und dann anzündet. delicate. sensible. Der Maso und der Chismo. Dann komm ich dahin dann da dann da und DANN hab ichs ja wohl geschafft.

  7. admin

    WENN ich jetzt alles richtig mache.

  8. admin

    Regel eins beim Richtig machen ist natürlich schweigen.

  9. admin

    Wenn reden dann nicht über Geld, sondern die Vision

  10. admin

    damit neue Lügenwustmythen sich bilden.

  11. admin

    Ich will über Geld reden

  12. admin

    und darüber, was einer warum zu brauchen meint

  13. admin

    bzw. glaubt verdient zu haben

  14. admin


  15. matumba

    ja wofür.

  16. alleine irren

    verdient hab ich für meine umgänglichkeit, mühe und beharrlichkeit, immer genügend geld für taxis zu haben, die mich schnell zu menschen hin oder von menschen weg bringen. und gut nachhas. nachhaus.

    (ps: meine socken sind eine katastrophe.)

  17. admin

    Verdient hast du dein vieles Geld sehr wohl allein für die großzügige Bereitstellung deiner Wohnung. Dein teures Fahrrad brachte mich auch schnell überall hin, leider ist es gestohlen worden. Nein, nur Spaß, ich habe es in den 6. Stock zurückgetragen. Obwohl ich selbst sehr schwer, sehr groß und sehr kräftig bin habe ich es fast nicht geschaffft. Um 28 war ich am Flughafen, das Flugzeug ging um 45, zu spät, Rekord, ich könne auf keinen Fall mehr mit, mit Gepäck schon gar nicht, nein. Ich hab gar nicht gebettelt wohl nur sehr verzweifelt gekuckt, ich hab gar nichts gesagt, nur ach ach, nee klar, ich bin ja viel zu spät. Da rief eine nette vollkommen zugeschminkte Frau mit Betonhaaren den Flugkapitän selbst an, dieser wollte mich mitnehmen, die Bundespolizei würde aber mein Gepäck dann öffnen müssen, das habe ich nicht verstanden, ein Mann geleitete mich nach der Sicherheitskontrolle über einen Geheimgang zum Flugzeug. Laufen, Treppe hochspringen. Die ganze Sache hatte nur 6 Minuten gedauert. Im Flugzeug war die Luft frisch, ich freute mich an Germanwings, der vollkommenen Fluggesellschaft der Deutschen, bedankte mich 10 Mal, dachte: Leder Pantone warm grey, Plastik cool grey, bordeaux die Paspel, Biese, wann war der Sommer der Biesenjeans, dünne Wollhose des Mannes am Fenster, — wie geschmackvoll das allles ist. Freute mich wie ein Kind über jedes Detail. Ich hatte ganz vergessen wie lang die Strecke ist von Bellevue nach Schönefeld. Und davor doch stundenlang überlegt, wann ich wohl das Haus verlassen müßte. Ich kam und kam nicht drauf.

  18. admin

    Das war eine gute Woche

  19. admin


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