Psycho Materialism

Worpsweder Spekulationen #1

DSC021313.jpg

*Profi-Veranstaltung, für Amateure oder Laien leider nicht geeignet.

** Wer darunter leidet, kann es selbstverständlich auf englisch in ein Mikrophon hereinformulieren.

22.10.14

Hello, my name is Michaela and I should work more but I have absolutely no desire, no reason. Senselessness. Time went away and I am too old for getting my ovocytes frozen by apple or facebook. – What can I do?

Benjamin Noys‘ Vortrag z.B. habe ich schon akustisch so schlecht verstanden, daß ich darüber verzweifelt bin. Kann man jetzt hier nachlesen und studieren. – Thank you!

24.10.14

ich bin langsam, ich brauche länger und will nochmal zurückgehen zu den Anfängen der Geisteswissenschaften. Oder auch nur das Bild bestarren.

Erleben, Ausdruck, Verstehen

 

 

19 Reaktionen zu “Psycho Materialism”

  1. admin

    http://www.konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/minderheitenprogramm.html

    Seeßlen

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    https://www.diaphanes.net/titel/poesie-und-begriff-2606

    Popp
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    http://artforum.com/diary/id=48754#readon48754

    Paris

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    Overview

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    sehr schade, daß der Donnerstag Blog seinen Betrieb eingestellt hat. [ich hätte CROWDFUNDING vorgeschlagen und gespendet]

    nochmal lesen  den Text zur Spekulationsausgabe von TZK

    http://www.donnerstag-blog.com/artikel/spektakularer-realismus/#continue

  2. admin

    Sammlung Psycho-Spekulationismus

  3. luzi

    i phone
    i pad
    i zelle

  4. admin

    Die Kafka-Sendung auf Deutschlandfunk ist gut.
    (zweite Stunde, besonders Safranski, treffsicher im Ausdruck.)

    Kafka habe gewußt, daß er Kafka ist
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    in dem Zusammenhang auch gut: ein irres Lachen/irres Weinen an sich wahrnehmen und sich an etwas freuen, vor dem man sich geängstigt hat, meinte ängstigen zu müssen. – Muß man nicht.

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    Die Auszüge aus dem Buch hört man auch gern.
    Reiner Stach: Kafka. Die frühen Jahre. S. Fischer 2014

    18 Jahre Arbeit

  5. admin

    All Time Favorit:

    Maßnahmen zur Wiedererlangung der Menschenwürde

  6. admin

    oh!

    (Riechelmann, FAS)

  7. admin

    Neubestimmung ersehnt. Entrümpelung.

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    12:22

    „Am Sonntag, 26. Oktober 2014, ging nach neun Tagen die Kirchweihdult in der Au trotz Herbsttief „Gonzalo“ erfolgreich zu Ende. Das veranstaltende Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) der Landeshauptstadt München schätzt die Besucherzahl auf 90.000. Veranstalter, Marktkaufleute und Schausteller waren mit dem Verlauf der Herbstdult zufrieden.

    Bürgermeister und Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft Josef Schmid: „Insgesamt haben heuer 280.000 Gäste die drei Auer Dulten besucht. Diese Traditionsveranstaltung ist fest verankert im Jahreskalender der Münchnerinnen und Münchner. Die Dulten sind ein Erlebnis für Groß und Klein: Am Familientag mit vergünstigten Preisen waren viele Kinder mit ihren Eltern auf der Kirchweihdult unterwegs. Auch die auf allen Auer Dulten angebotenen kostenlosen Dultführungen für Schulklassen waren restlos ausgebucht.“

    Nach einem spätsommerlichen Auftakt mit Biergartenwetter und Besucheransturm ging es der Kirchweihdult „nass nei“. Das Herbsttief „Gonzalo“ stürmte über den Mariahilfplatz und riss drei Standln die Dachplane ein. Ein Geschirrhändler vermeldete etwas Porzellanbruch. Dank Vorwarnung der Veranstaltungsabteilung des RAW hatten die Marktkaufleute ihre Stände und Buden jedoch gut gesichert.“

    x
    Die irren Farben der Auer Kirchweihdultfotostrecke (81 Bilder!)

  8. admin


    26.10.2014 – 23:44 Uhr

    Von FRANZ JOSEF WAGNER

    Liebe Kurden,

    bewundernd schaut die Welt zu, wie Ihr gegen die Kopfabschneider mit den schwarzen Fahnen kämpft.

    Wer seid Ihr Tapferen?

    Ihr seid ein Volk mit den traurigsten Liedern, immer geht es in Euren Liedern um verlorene Liebe und verlorene Heimat. In einem heißt es: Alle Länder spielen Verstecken. Welches Land wird nie gefunden? Kurdistan.

    Ihr seid ein Volk ohne Staat. Eure Sprache wurde verboten, Eure Kleidung.

    Euer Volk lebte in der Türkei, im Irak, im Iran, in Syrien. Ihr wurdet unterdrückt. Man hat Euch nicht akzeptiert. Ihr wart ein Niemands-Volk. Ihr habt immer kämpfen müssen. Viele von Euch wurden Terroristen.

    Vielleicht, ich weiß es nicht, sind die Terroristen von früher heute die einsamen Kämpfer in Kobane. Männer ohne Angst, Männer, die immer gekämpft haben.

    Einer der Kämpfer sagte: Meine letzte Kugel hebe ich für mich auf.

    Ich lasse mir nicht den Kopf abschneiden.

    Was für Helden.

    Man kriegt Gänsehaut.

    Herzlichst,

    über http://weblogs.evangelisch.de/weblogs/d/altpapier

  9. admin

    Liebe Kunden, liebe Verrückte, liebe Auseinandergefallene,
    liebe Salafisten, liebe Hooligans,

    hier ein Interview mit King Buzzo

    http://www.pop-zeitschrift.de/2014/09/23/buzz-osborne-melvins-im-gesprach-us-amerikanischer-klassischer-liberalismusvon-jorg-scheller23-9-2014/

  10. admin

    Lieber Howard Devoto, lieber Heimito von Doderer,

  11. admin

    Harald Schmidt bei Sternstunde Philosophie 25.5.2014

    http://www.youtube.com/watch?v=wRD1NE-y28Q#t=11

    (mint)
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    Köln: HoGeSa Videos on Vimio via Mister Matumba

    http://vimeo.com/album/3101565

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    „Bekannte Gesichter können trotzdem zu einer Gruppe gehören, die dem urteilenden Subjekt fremd ist oder als feindlich gilt, und unbekannte Gesichter können zu solchen gehören, die wir die Unsrigen nennen – folglich wird die primäre mit Wiedererkennen verbundene Unterscheidung ins Ideologische verlegt.“

    Gesichterlektüren

    „Und Camp emanzipiert auch nicht einfach die Rezipienten: Camp ist das Handeln eines autonomisierten – durch Einsamkeit, mangelnde Integration, Fremdheit selbstständig gewordenen – Rezipienten, der versucht, den alten Ernst der Kunst, die Autorität, die noch nicht industriell und ideologisch war am eigenen Getroffensein und um es herum, zu rekonstruieren. (Und dies muss nicht einmal der alte Ernst der Kunst sein, es kann auch ein anderer verloren gegangener Modus der Mobilisierung oder der Affektation sein, der aber mit Kunst gemein hat, seinen Effekt einem Kontakt mit einem oder etwas Anderen/m zu verdanken: Kontakt, Welt mithilfe der Organe, die erkennen und wiedererkennen – nicht Bestätigung. Die Erinnerung an den süßen Schmerz der Erkenntnis rekonstruieren – indem ich das Süße schmerzhaft aus dem verehrten Objekt, Gesicht herausoperiere – wie Leo Bersani sagt: liebender Mord. Dem verehrten Objekt zufügen, was man selber erlebt, wenn einem die Identität als Überraschung erscheint, wenn der Spiegel der Welt einen hübsch macht.)“

  12. admin

  13. admin

    1.11.12 Der Meteorit soll kommen
    1.11.13 KNOTTI TIMES
    1.11.14 Thema zu schwer, ich kann nicht mehr.

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    3.11.14

    Das Volk ist selber schuld: es hätte es wissen müssen, nicht glauben.
    Das Volk soll abfallen, faulig vom Baum herab

    ___________________________________________
    versinken wie der ängstliche Kahn unter den Sternen

    (100 Jahre Trakl)

    und Monica Morell

  14. admin

    Gestalt des letzten Ufers

  15. admin

    nature

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Ja zu sagen zu den Schmerzen des Wachstums

    und auch noch die Zukunft des Kommenden lieben

    — dabei DER ERDE TREU BLEIBEN!

    O LAND LAND LAND

    wie schwer ist das

  16. admin

    For further information, please contact the gallery at
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    dépendance
    varkensmarkt 4 rue du marché aux porcs
    Brussel 1000 Bruxelles
    t + 32 (0) 2 217 74 00
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  17. admin

    ja, Jürgen Kaube

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    Fort mit dem Nutzen

    Zur politischen Ökonomie öffentlichen Kunsteigentums: Warum gibt es überhaupt staatlich finanzierte Kultur und nicht nur den Kunstmarkt?

    Nein, die Welt geht nicht unter, nur weil Nordrhein-Westfalen zwei Bilder weniger hat. Das Achselzucken darüber, dass morgen Werke Andy Warhols aus dem Besitz Nordrhein-Westfalens in New York versteigert werden, weil ein marodes staatliches Spielcasino Geld braucht, kann darauf verweisen. Die meisten der Bürger, denen die Bilder gehören, haben weder von deren Existenz noch von ihrem Eigentum gewusst. Jahrelang waren die Bilder auch gar nicht zu sehen. Wer sich mit originaler Pop-Art beschäftigen will, ist an Rhein und Ruhr außerdem nicht unterversorgt.

    Was also liegt daran, wenn die rotgrüne Landesregierung „Fort mit Nutzen!“ ruft? Die einfachste Argumentation in dieser Frage ist die marktliberale. Aber ist sie auch schlüssig? Sie beginnt mit dem Zweifel am Sinn staatlicher Museen. Kunst ist kein klassisches öffentliches Gut, das vom Staat zu liefern wäre, weil es vom Markt gar nicht hervorgebracht würde. Man kann Konsumenten ganz leicht von ihrer Betrachtung ausschließen und insofern Eigentumsrechte an Kunst problemlos durchsetzen. Und sie ist kein Gemeingut, das – wie der Klimaschutz, die Straßenbeleuchtung oder der öffentliche Friede – keine zusätzlichen Kosten bei zusätzlicher Nutzung hat.

    Warum also sollten die einen Bürger dafür bezahlen, dass die anderen Bürger gern am Samstag ins Museum gehen? Wer von den Warhols erst durch den Streit über ihren Verkauf erfahren hat, mag an dieser Stelle zu Unverständnis neigen. Worin läge der allgemeine Nutzen von etwas, das nur eine Minderheit nutzt? (Eine respektable Minderheit immerhin: Knapp 113 Millionen Besuche in deutschen Häusern zählte das Institut für Museumsforschung für das Jahr 2012).

    Eine Gegenfrage: Welches Interesse hat denn der Bürger, der von der verkrachten staatlichen Spielbank erst durch den Bilderstreit erfahren hat, an deren Existenz? Würde in Nordrhein-Westfalen darüber abgestimmt – die Grünen sind doch für mehr direkte Demokratie oder nur, wenn sie nicht in der Regierung sind? –, ob man lieber alle Spielbanken oder lieber alle Museen privatisieren soll, was wäre wohl das Ergebnis?

    Damit sind wir auch schon beim Haken einer vulgärökonomischen Betrachtung. Die Bürger sind nicht nur Konsumenten, sondern auch Wähler. Der homo politicus entscheidet oft anders als der homo oeconomicus. Das liegt an verschiedenen Entscheidungsumständen. Beim Einkaufen – etwa der für sie optimalen Menge an modernen Siebdrucken – tragen die Bürger die Kosten ihrer Entscheidung allein: Wer sein Geld für Warhols ausgibt, hat es nicht mehr für anderes. Demgegenüber bringt man niemals durch die eigene Stimmabgabe das Wahlergebnis hervor, sondern trägt nur kaum messbar zu ihm bei. Anders formuliert: Geld kann man für viele Dinge ausgeben, die man dann auch bekommt. Mit der politischen Stimme hingegen lässt sich nicht viel anderes anfangen, als eine Meinung auszudrücken.

    Daraus könnte man folgern, dass die Bürger politisch weniger durchdacht entscheiden, weil sie ja die Folgen ihrer Wahl nicht unmittelbar zu tragen haben. Daraus kann man aber auch folgern, dass in der Politik Präferenzen zum Ausdruck kommen können, die am Markt nie geäußert würden. Was wäre gut, auch wenn ich persönlich es gar nicht brauche? Was wäre gut, obwohl ich heute nicht weiß, ob ich es einmal brauche? Was sollte gelten, obwohl ich – der ich kein lebendiger Kantianer bin – es vielleicht gar nicht täte, wenn kollektiv nicht bindend so entschieden worden wäre? Es sind solche Fragen, die ins politische Nachdenken eingehen. (Wer das erst glaubt, wenn es ihm „neoliberale“ Ökonomen aus der beinharten Public-Choice-Schule erzählen, der lese „Democracy and Decision“ von Geoffrey Brennan und Loren Lomasky.)

    Was folgt daraus für die Kunst und die Museen? Dasselbe, was John Stuart Mill für die Schulbildung formuliert hat: dass allererst sie uns erlaubt herauszufinden, was wir wollen. Dass sie Teil unserer Selbsterziehung ist. Dass wir einen Teil von ihr, der Bildung und der Kultur, eben darum dem Markt entziehen, weil wir nicht wollen, dass ihr Umfang und ihre Art unmittelbar von der Kassen- oder der Casinolage abhängen. Und weil wir ahnen, dass die Verführung, das scheinbar Unnütze einzutauschen, unwiderstehlich groß ist. Ein Staat, der seinen Museen untersagt, mit ihren Bildbeständen zu handeln, geht eine Selbstbindung ein. Würde sie gelöst, gäbe es tatsächlich keine Legitimation staatlicher Museen mehr. Schon richtig, die Welt geht nicht unter, wenn zwei Bilder verkauft werden. Aber eine Politik, die nicht davor zurückscheut, weil ein Casino gerettet werden soll, macht deutlich, welcher Gesinnung sie ist. Und wir wissen auch, was das Wort „Präzedenzfall“ bedeutet.
    FAZ 12.11.14

  18. admin

    Nächste Woche:

    Figuren der Verknüpfung

    Kunstverein Nürnberg

  19. admin

    rah! rah! rah!

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