4. Januar 2009
welcome 2009, Jahr der Pralinen
Vielleicht sollte der älter werdende Mensch auf seine Frisur achten und noch etwas unglücklicher schauen. Mir tut es so leid, bald die Praxis verlassen zu müssen.
Und jetzt lese ich, was ich in den letzten Monaten hier gemacht habe. Es ist schon ganz gut, ich habe gedacht, es wäre schlechter.
Eisenbahn Waisenhort Lindenberg/Allgäu 1976
28. Dezember 2008
Der Ritter sitzt schön in seinem Winterquartier mit dem freundlichen Howard Carpendale am Frühstückstisch und fragt, ob er nicht mal Ti Amo oder Deine Spuren im Sand singen könne. Auf der Piste singen sie nur Du hast die Haare schön Du hast die Haare schön, du hast du hast. Stimmungsvoll die Bilder. Wie Fackeln fahren die brennenden Skifahrer in den Sonnenuntergang hinein. Ich dachte, ich war noch nie in den Bergen, dann fiel mir der Auffenthalt in der Eisenhans-Waisenkinderkur in Lindenberg im Allgäu ein, 6 Wochen lang, November/Dezember 1976 zusammen mit meinem Bruder. Nähere Gründe hierfür sind mir nicht bekannt.
Ich schrieb aus der Eisenbahnwaisenhortkur meiner Oma Frieda, es wäre sehr schön, wenn sie uns da irgendwie rausholen könnte, denn ich weinte Tag und Nacht. Da schrieb die Oma zurück: Kind, was du doch schon schön schreiben kannst! und schickte ein großes Paket voller Süßigkeiten. Das Paket ist uns nicht ausgehändigt worden, da mein Bruder und ich auf Diät gesetzt waren. Wenn die anderen Fritten kriegten, kriegten wir dafür mehr Gemüsebeilage. Wenn die anderen Pudding bekamen, bekamen wir eine alte Birne. Es lag unheimlich viel Schnee. Schneewehen, in denen man bis zu den Achseln versank und sich aus eigener Kraft nicht befreien konnte.
Einmal wurde die ganze Klasse 3 c der Gemeinschaftsgrundschule Wiehl gezwungen, mir einen Brief zu schreiben. Die Briefe habe ich noch. Ihnen ist anzumerken, daß die meisten keine besondere Lust hatten mir zu schreiben, gepaart mit den dichterischen Vermögen des durchschnittlichen Drittklässlers.
Liebe Michaela, heute schreibt dir die ganze Klasse einen Brief. Begann jeder zweite Brief. Der Hausmeister Herr Witt war da und hat uns die Heizung erklärt. Bald ist Weihnachten. Dein Volker Hahn
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Lieber Georg von A-Musik,
irgendwann ziehe ich tatsächlich um und überlege, wie ich mein Umzugsgut verringern kann. Das Ergebnis von 18 Jahren fehlgeleiteter Selbstregulation. Ich habe noch ca. 2 Tonnen Spex aus den 80ern und 90ern und einen Haufen Platten zum Ausschlachten, für Bastler.
Geld im eigentlichen Sinn würde ich dafür nicht wollen.
Interesse?
viele Grüße
M
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Das wollte ich auch haben, bei Clausi abgeschrieben
Jeder Kostenvoranschlag, den ich bei Umzugsunternehmen einhole, ist höher als der vorangegangene. Was bedeutet das?
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Am Rhein war es sehr kalt, aber auch sehr schön.
Volker. Volker Volker. Volker.
Endlich
21. Dezember 2008
Von allen Bergen rollen sie hinab
Nun heißt es
Zeige es was es gilt
Gelte was es zeigt_________________________
Dafür aber m a s s e n h a f t Räume für Art-School-Pop (in Wien, Akademie für bildende Künste)
. Jetzt 14:13, um 14:04 aus dem Aldi raus. Hinter mir ein Mann sagte, er habe auch eine Katze gehabt, ein Mädchen, sei 21 Jahre alt geworden. - Wahnsinn. - Katzenfutter an Heilig Abend hätte er noch nie gekauft, immer Vorräte gehalten. Zu Weihnachten kriegen die Katzen Cachet, sonst Tix. - Seine hätte sowas nicht gefressen. Nur teures. Meine fressen kein teures, wirklich. Ich soll sie schön grüßen. Mach ich. Jedes nicht ein Stich. Er könne ihnen ja eine Email schreiben, (sagte er tatsächlich). - Ja. - Ich wünschte ihm dann “alles Gute!” und verdammte mich gleich dafür. So ein Wunsch für Krebskranke oder sonstwie Halbtote oder Bedürftige, eine Unverschämtheit eigentlich, jemandem alles Gute zu wünschen. - Ich werde Heilig Abend traditionell alleine begehen. - Alles Gute!
19:35 Jetzt beginnt St. Aposteln mit einer dunklen Rohrglocke sein Läuten. Auf auf, der Steiger kommt. Christmette um 24 Uhr - Missa Nr. IX, Schwefel in D-minor von J. D. Heidensohn. Schön ruhig. Einzelne gebeugte Spaziergänger und marodierende, telefonierende Handybanden. Wer jetzt keine Familie hat, kann ja in Wahrheit so! froh sein.
Ich wollte nochmal HAPPINESS sehen von Todd Solondz, geht aber nicht. Anspieltip, aber eigentlich jede Szene fungiert w. Anspieltip, verstehst du: Wie Seymour Hoffman mit der Dicken tanzt zu “all out of Love” von Air Supply, jetzt mit recht großem Gewinn frühere Dallas-Folgen. In so an sich nicht so guten Texten nachträglich ratlos rumzuschnetzen, bringt auch nicht viel. Aber so ist es halt. Punk Anderson, Harvey Smithfield. Jock Ewing hat eine Affäre mit Julie Grey. Staffel 2, Folge 13, jede Meldung schwer als mögliche Herabwürdigung. Bomben auf Engeland. Der Leser ist der Dumme. Jetze aber wieder die einzelne Glocke, ein Pitter für Festtage, eine Art Verwandter vom dicken Pitter im Dom. Doom. Der schwarze Pitter von Porz, uuhhh, doch schon. Schwarzbrot mit Käse, Laune gut. - Ahoi, nicht traurig sein. Nee, warum denn?
den Leuten an Heilig Abend leutselig besoffen zunicken, wird schon!
Adeste, fideles, laeti triumphantes,
venite, venite in Bethlehem
Natum videte regem angelorum
[D C] Interrupting my train of thought
[B G] Lines of longitude and latitude
[D C B G] Define and refine my altitude

Es kommt ein Schiff geladen bis an den höchsten Bord
Dräuend
K
8. Dezember 2008________________________________________________________________
(…) heute habe ich in deinem zimmer auf die erde geschissen, ich weíß es auch nicht. und in ein paar wochen schon ist ostern, kälte und dunkelheit werden weichen, normal. hoffentlich hast du kein tv, denn jetzt ist sonntagabend. mittlerweile muß ich bei jedem halbwegs normalen scheissdreck weinen. aber ich grüße dich schön. streiche infach wie ein kolibri oder maus, dann geht es schnell, und das meiste kannst du ja immer noch machen, wenn du da bist. schlaf gut oder guten tag, beides aber wird eintreten.
Vielen Dank.
Ja, ich muß auch wegen allem schnell weinen, zum Beispiel letztens wegen dem Knut. (KNUT WUT stand auf der BZ)
Jetzt, wo er groß und dreckig ist, wollen sie ihn ausweisen. Wie mich. Ich hoffe die Kabel sind nicht weggekommen, wann hast du sie nochmal eingesendet? Es tut mir leid. Ich sehe hier niemals Post, noch jemals das Licht, auch bei den anderen nicht, aber tonnenweise Werbung, ganze Bücher, denn die Haustür geht nicht zu und alle 3 Minuten kommt einer mit einem Wägelchen und stopft seine speziellen Sonderangebote überall hinein. Die Wände sind hundert Jahre alt, haben dementsprechend Durst, voller Nikotin. Ich will auch nicht wissen, wieviele Leute hier schon tot rausgetragen wurden. Über mir ist ein riesiger Speicher, da kann man sich auch gut aufhängen. Neben dem Aufgang steht ein Molli. Eine Bierflasche mit einem Lumpen drin.
Von der Mutter ein Gruß, wahrscheinlich.
Ich erinnerte mich, wie ich die alte Buchholz-Wohnung gestrichen habe als der Daniel ausgezogen ist und der Albrecht Fuchs einziehen wollte, vor ca. 30 Jahren, die Arbeit wuchs mir derartig über den Kopf, die Wohnung war natürlich nicht klein und viele große alte Türen mußten lackiert werden und weil der Albrecht Fuchs kleine Kinder hatte, die mittlerweile wahrscheinlich längst Doktores sind, mußte alles mit höchstverträglicher Gesundheitsfarbe lösungsmittelfrei gestrichen werden und die Farbe mag sehr gut sein, wahnsinnig teuer, Phantasiepreise, trocknen tat sie so gut wie gar nicht.
Bald kam ich in Verzug, die Familie wollte einziehen und ich fragte Matthias Schaufler, gelernter Zimmermann oder Schreiner, glaube ich, ob er helfen könne. Auch zu zweit konnten wir den Termin nicht einhalten und baten dann noch Hans-Jörg Mayer dazu, der sich als totaler strenger Superprofi herausstellte und uns erstmal nur beschimpfte, wir hätten ja nicht mal richtig abgeklebt und überhaupt, scheiße hier, Möglichkeit fachgerechtes Ausführen der Arbeit nicht gegeben. Ich will wirklich nicht sagen, daß er unrecht hatte, ich war als VERANTWORTLICHE aber längst völlig kaputt genervt und das ist das Letzte was man dann hören will: nicht, nein.
Stattdessen soll einer kommen und sagen: hey Leute prima, wir machen das schon irgendwie und es wird ganz schön und es gibt keinen Grund zur Panik. Lügen soll er von mir aus. - Soll er doch lügen!, bzw. mit wenigstens einer Faser an die denken, die da schon 2 Wochen gearbeitet hatten wie die Bekloppten.
Knut wird nach Gelsenkirchen kommen, haben sie gesagt, und es da wahrscheinlich besser haben als jemals zuvor.
3 Wochen noch, am 21. Dezember 13:04 ist Wintersonnenwende
30. November 2008Ich habe nicht behauptet, daß mit mir im Moment besonders viel los ist.
Im Penny Markt eine alte Frau im Lagen-Look, die hatte rechts und links im Wagen Mehlreihen aufgestellt, die Mitte freigelassen und dazu einen Kopfsalat auf das Band gelegt. Die Kassierin zählte 21 Kilo Mehl und den Kopfsalat. - Was für eine herrliche Mahlzeit das ergab!
Morgen, heute nachmittag kommt eine meiner liebsten Sendungen auf Deutschlandfunk, Zwischentöne, Fakten für Verbraucher, Musik und Fragen zur Person mit dem bei mir sehr beliebten Dichter: Ulf Stolterfoht.
13:20 Schon der Name selbst eine Verheißung. Im Moment noch Pofalla. Stell dir vor du hießest Pofalla. Pofalla Pofalla.
Ich sollte unter Mithilfe von Franz Müntefering entmannt werden. Was der Clement eine Wut gehabt haben muß. Sehr gute O-Töne, spricht ja eh schön. Das schöne ch. Bochum mit kurzem o, engem o.
Astreine Grafik auf der Webseite wie der Clement/Anzug in den Kasten übergeht, wie der Clementblock entsteht
Minimal/Political
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Nur Contact, sonst nichts gibt es da
Captain Beefheart
eher lieb
Bub in Stuttgart
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so zu sein scheint
Insofern darf der Text auch aufhören
Er geht ja weiter auf der nächsten Seite
(Dieser angenehme Mann!)
wie gut er die Worte kennt
° °
(mein Fan-Tum ist mir ein kleines bißchen peinlich, aber bei einem, der gar kein Star ist in diesem Pop- und Blöd- und Blendwerk-Sinn, kann ich mal gut Fan sein. Ich bin froh, daß ich eine so gute Sendung empfohlen habe.)
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STARSHIP - various sketches for leaving the room - a home-coming presentation by Starship Magazine with an accompanying installation, video programme, poster project and reading room Saturday 6th December 2008, 8pm till late. Viewing + Bar + Music Sunday 7th December 2008, 2 - 6pm Afternoon Tea SILBERKUPPE Köpenicker Strasse 187-188, Seitenhaus Links, 2. Etage, 10997 Berlin
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THE MICROSOFT WORD
23. November 2008U H U T R U S T U M B L R
ALL RELIGIONS are ONE
The Voice of one crying in the Wilderness
The Argument As the true method of knowledge is experiment the true faculty of knowing must be the faculty which experiences.
This faculty I treat of.
(William Blake)
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Bei der Feminismus reloaded Diskussion war ein schönes Erlebnis:
Kerstin sah ein bißchen aus wie Genesis P. Orridge und hat immer ganz toll verächtlich gekuckt, wenn ihre Nachbarin auf dem Podium, die Elisabeth von den Neuen deutschen Mädchen, gesprochen hat. Ich war vollkommen berauscht von dem Anblick.
Pop-Bilder
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Madonna hat sich ganz süß bei mir entschuldigt

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24.11., 19:53
Verschlinge, Flamme, meine Gedanken
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21:11 das Härten ersteigern, noch 3 Minuten
gestaubsaugt, geht auch nicht mehr richtig, der Staubsauger. Ich träume davon, daß alles neu ist, ALLES NEU. Das Härten noch 2 minuten. DDR 1953 mit 370 Abbildungen., Dann möchte ich Kuchen kaufen. Haben wir Zukunft, Renate? Fragt Einar, er möchte nicht zu schnell mit ihr schlafen, weil sie ihm so wertvoll ist, zart, blond, lächeln. Noch nie habe er Achtung vor einer Frau gehabt, vor dieser schon. (1969/70)
Das Härten noch 28 Sekunden
Herzlichen Glückwunsch, der Artikel Das Härten gehört jetzt Ihnen.
Ich bezahle den Artikel Das Härten mit der Bafögrate von 317 Euro.
Die Bafögrate ist höher als meine Miete.
21:34 geht nicht geht nicht geht nicht
Grundlagen
21. November 2008Descartes liest sich gut
Meditationes de prima philosophia, in qua Dei existentia et animae immortalitas demonstratur, 1641
Sturmböen
ERSTE MEDITATION
Woran man zweifeln kann
1. Schon vor einer Reihe von Jahren habe ich bemerkt, wieviel Falsches ich in meiner Jugend habe gelten lassen und wie zweifelhaft alles ist, was ich hernach darauf aufgebaut, daß ich daher einmal im Leben alles von Grund aus umstoßen und von den ersten Grundlagen an neu beginnen müsse, wenn ich jemals für etwas Unerschütterliebes und Bleibendes in den Wissenschaften festen Halt schaffen wollte. Indessen schien mir dies ein gewaltiges Unternehmen zu sein, und ich wartete daher dasjenige reifere Alter ab, dem keines mehr folgen würde, das geeigneter wäre, sich der Wissenschaften gründlich anzunehmen. Daher habe ich so lange gezögert, daß ich mich fernerhin schuldig machte, wenn ich die zur Ausführung noch übrige Zeit mit weiteren Bedenken vergeuden wollte. So habe ich denn heute zur rechten Zeit meine Gedanken aller Sorgen entledigt, mir ungestörte Muße in einsamer Zurückgezogenheit verschafft und werde endlich ernsthaft und unbeschwert zu diesem allgemeinen Umsturz meiner Meinungen schreiten.
Wintereinbruch
Stihl
19. November 2008

Um das Holz für den neuen Komposthaufen zu sägen hatte mein Bruder mich gefragt, ob er mir eine eigene Motorsäge mitbringen soll, die kleine Stihl. - Ja!
Dann erklärte er, wie man damit umgehen muß und wie die häufigsten Unfälle passieren, daß nämlich das Ding zurücktitscht vom Holz wenn man nicht weit genug hinten ansetzt und sich dann manch einer ein Stück Gesicht rausschneidet. Da bin ich schon so sofort auf dem nassen Laub ausgerutscht vor Angst und habe die Säge zwar angeworfen gekriegt und paarmal Gas gegeben, hin und her gedreht und gemerkt, daß ich es doch lieber sein lasse. Da auch noch die Mutter kam und fragte, ob sie was festhalten soll und ich in meiner Vorstellung sofort der Mutter einen Arm abgetrennt hatte. Stattdessen den Bruder, der einen Kettensägeschein besitzt, bewundert für sein präzises Arbeiten und die zu Vierteln zersägten Stämme lasiert, damit aber auch nicht sehr weit gekommen, weil mir das Pöttchen mit der Farbe umgekippt ist.
Dann sind wir wieder auf die Müllkippe gefahren die dort wohnenden Katzen füttern. Eine heißt Georg. Ich glaube die anderen haben keine Namen, die heißen „die Mutter von ihm“ „der Sohn von ihr“ etc.
GLEICHER TAG (title variable)
18. November 2008Herr U., der rapide altert und auch immer noch an Krücken geht, wie schon im Frühling, macht eine seiner dummen Einlassungen, er hat ein weißes Mützchen auf und auch rote Füße. Er ist relativ hart zu ihm im Abschmettern und sagt dann: entschuldige und wartet auf seine Reaktion. Und Herr U. macht ein Gesicht, als wenn es schon in Ordnung wäre.
Der Blick kann jetzt fallen auf die Notizen, sie sehen fast noch schlimmer aus, also schöner, als die von Nietzsche. Blau und rot großflächig kreuzweise durchgestrichen.
Ich weiß überhaupt nicht, worum es geht. Anteil Wissen am Werk von Weltbildern. Ich schweife ab und lese in der englischen Geschichte in meinem Notizbuch, Trafalgar Square, progressive digression, die beuys´sche Auskunftsfreude. Ein kleiner Vogel fällt absolut eingefroren von einem bough, ohne überhaupt für sich traurig gefühlt zu haben. Minden/Westfalen. Wie schön gestochen scharf The Netherlands 1500 - 1530, Gerard David. Mitglied der Laiengesellschaft Unserer Lieben Frau zum trockenen Baum. Oil on Oak. Christ is washed, anointed and wrapped in his shroud before being carried to his tomb. Er lebt immer mit, geht immer mit, ist immer da. Unruhe, Freude, Angst. Kopfschmerzen im Bunker hier, man konzentriert sich nur auf den Bunker, das Summen der Neonröhren, the North Face Jacke.
Wir sind immer im Reich der Spinner, aber: nicht ganz. Das ist der Punkt.
Da liegen zwei Weckmänner auf dem Pult, von zu Hause mitgebracht offenbar, weil in so Gefrierbeuteln. Ich bin ergriffen, sie greifen nach mir.
So welche wie wir sagen natürlich: die Sache läuft auf gar nichts raus, gar nichts. Ja, okay, vielleicht wird der Sauerstoff knapp oder so, dann erledigt sich das. Der von uns so ersehnte Meteorit, der wird wohl leider nicht kommen.
Die jungen Leute formulieren hier Inhalte, fassen begrifflich etc. – das könnte ich gar nicht. Ich kann anscheinend immer alles nur noch formal sehen bzw. nur aufnehmen und einwirken lassen. Wie was wirkt, ich könnte nicht sagen, was. Es wird nichts ausgeschlossen. Nicht: ich kann nicht anders, ich will es nicht anders haben.
Die da / im Mythos leben / um Regen beten in Afrika und Amerika, denen geht es darum, daß die Ernte gut ist, daß die Kinder gesund bleiben, daß die Kälbchen gesund sind. Die können ja trotzdem hochtechnisiert sein, das macht nichts.
Bei dem Wort Kälbchen wird mir ganz wunderlich zumute.
Leev in der Daach rin
14. November 2008= lebe in der Dachrinne

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Aus dem Internet entnommen. „Befiehl du deine Wege“: Das Lied gilt in Gänze als unsingbar. Wenn im Braunschweigischen auf dem Friedhof gesungen würde, dann wäre es gut als Lied, wenn die Trauernden an das Grab hintreten, oder noch besser auf dem oft langen Weg zum Grab. Es geht aber auch im Gottesdienst, und zwar wenn man zwei verschiedene Melodien benutzt, klar. Unten ist die Melodie von Michael Haydn aus dem Reichsliederbuch (Nr. 382) abgedruckt. Ich empfehle, mit der bekannten, im Gesangbuch abgedruckten Melodie zu beginnen, dann die Strophe zwei und alle weiteren Strophen mit geraden Zahlen auf eben diese Haydnmelodie zu singen. Die ungeraden Strophen auf die bekannte Gesangbuchmelodie. Ich habe es in meiner Dorfgemeinde mehrfach ausprobiert. Einmal war sogar OLKR Becker dabei und konnte es auf Anhieb mitmachen. Die Haydnmelodie ist so schwungvoll und eingängig, daß ein „Üben“ vorher unnötig ist. Ein vorheriges Ansummen der ganzen Melodie und einmal ausnahmsweise die bekannte erste Strophe auf die neue Melodie ist vollkommen ausreichend. Natürlich singt man am besten ohne Orgel. Wo die als unbedingt erforderlich gilt, ist es natürlich noch einfacher. Meist singt dann allerdings die Gemeinde nicht mehr mit und hört auf die Orgel anstatt auf den singenden Nachbarn.
Seth Price Film Redistribution plus Fragen beantworten hat gut gefallen, er selbst auch, Themen heute: total awareness in all dimensions (dimensions variable) später vielleicht ein Quantum Trost ich schlafe ein Stündchen Ich befehle: sms schreiben und abschicken damit ich sie nach dem Aufwachen lesen kann gute Idee
“Ich höre Dir zu. Ach höre nicht zu”
werbung (MINDESTGEBOT NICHT ERREICHT)
aufgeben
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Volkstrauertag, der Bundespräsident verliest das Totengedenken. Mit besonderer Würdigung des Endes des ersten Weltkrieges. Bleiern dunkelgrau zieht sich der Himmel feige zusammen. Ich hatte mich auf den Angriff der Bestie gefreut, aber die bleibt mit der Taschenlampe in ihrer Höhle drin, funkt n bißchen matt vor sich hin und ich verstehe nicht den Sinn
Die Glückwunschtelegramme, Beileidsbekundungen von Horst Köhler zu Flutkatastrophen etc. lesen sich ganz schön, als wenn die Welt zwar manchmal grausam (Natur), aber doch im Grunde gut wäre, was sie ja auch ist. Erinnern ein bißchen an die Ansprachen von Professor Winkler, den ich leider total - seit damals in New York - aus den Augen verloren habe.
“Herr Präsident,
mit großer Erschütterung habe ich die Meldungen über die hohe Zahl an Toten und Schwerverletzten erhalten, die das furchtbare Erdbeben im Südwesten Ihres Landes gefordert hat. Ich möchte Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute, meine tief empfundene Anteilnahme aussprechen.
Bitte übermitteln Sie mein Beileid auch den Angehörigen der Opfer, denen in diesen Tagen unser Mitgefühl gilt.
Ihr
Horst Köhler
Präsident der Bundesrepublik Deutschland”
Sputnik ist diesmal so unheimlich gut, daß ich mich nicht mehr traue, es zu sagen. Es ist mir unheimlich.
Don´t listen to all the fuckers hating you. This video is baller, especially the dude dancing in the back
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weiter…
Thetisches Sprechen
10. November 2008- Ich behaupte gar nichts, ich sage nur
- Du behauptest doch auch was, was die anderen sagen kann dir doch egal sein, sagt die Rothaarige.
- Ich behaupte gar nichts, ich weiß gar nichts! Es gibt aber andere, die tun so als wäre das WISSEN was sie sagen.
- Kann dir doch egal sein
- Nein! Das ist eine Entscheidung gegen gewisse Leute und ihr übersinnliches Wissen vom Menschen, das ist ein bißchen … anspruchsvoll, ne, das sei fern von uns. — Frau S. reitet immer die falschen Angriffe (lacht).
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Nietzsche: Wenn was in die Welt gekommen ist, muß es sich auch wieder auflösen lassen.
Die Sprache gibt sich zu allem her.
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(eine Entscheidung gegen das Setzen muß auch bezahlt werden
u. u. U. mit vollständiger Wirkungslosigkeit
Leider des entgalt es)
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dann las ich in der Sonne am Fenster Mike Kelley über Broodthaers 1996, anders, als ich in Erinnerung hatte, fast besser. Ich hatte in Erinnerung, er wäre sowieso Fan gewesen, aber er hat sich erst damit beschäftigt nachdem er gebeten wurde, einen Beitrag zu machen und gibt gleich zu, daß er das meiste nicht gern angesehen hätte und ansähe, weil ihm die Oberfläche nicht zusage, aber der Kampf der Oberfläche mit dem… was da noch drin sei, was immer es sei, das sei sehr gut. Den Wortlaut schon wieder komplett vergessen. Und man schäme sich eben bei dem Gedanken, dem Wunsch, die Sachen mögen doch bitte besser aussehen, dabei sähen sie für die Verwirrung die sie stiften doch eben genau richtig aus. Was solle man mehr von Kunst wollen, sinngemäß. Und daß diese Systeme so seltsam seien und daß er so innig und tief? Irgendwas anderes. Aufrichtig und unaufrichtig zur selben Zeit und so innig und tief, das sei er wahrscheinlich selbst und wolle es verbergen? - Nee, weiß ich nicht mehr.














