Thetisches Sprechen

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– Ich behaupte gar nichts, ich sage nur

– Du behauptest doch auch was, was die anderen sagen kann dir doch egal sein, sagt die Rothaarige.

– Ich behaupte gar nichts, ich weiß gar nichts! Es gibt aber andere, die tun so als wäre das WISSEN was sie sagen.

– Kann dir doch egal sein

– Nein! Das ist eine Entscheidung gegen gewisse Leute und ihr übersinnliches Wissen vom Menschen, das ist ein bißchen — anspruchsvoll, ne, das sei fern von uns.
Frau S. reitet immer die falschen Angriffe (lacht).

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Nietzsche: Wenn was in die Welt gekommen ist, muß es sich auch wieder auflösen lassen.

Die Sprache gibt sich zu allem her.

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(eine Entscheidung gegen das Setzen muß auch bezahlt werden

u. u. U. mit vollständiger Wirkungslosigkeit

Leider des entgalt es)
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dann las ich in der Sonne am Fenster Mike Kelley über Broodthaers 1996, anders, als ich in Erinnerung hatte, fast besser. Ich hatte in Erinnerung, er wäre sowieso Fan gewesen, aber er hat sich erst damit beschäftigt nachdem er gebeten wurde, einen Beitrag zu machen und gibt gleich zu, daß er das meiste nicht gern angesehen hätte und ansähe, weil ihm die Oberfläche nicht zusage, aber der Kampf der Oberfläche mit dem, was da noch drin sei, was immer es sei, das sei sehr gut. Den Wortlaut schon wieder komplett vergessen. Und man schäme sich eben bei dem Gedanken, dem Wunsch, die Sachen mögen doch bitte besser aussehen, dabei sähen sie für die Verwirrung die sie stiften doch eben genau richtig aus. Was solle man mehr von Kunst wollen, sinngemäß. Und daß diese Systeme so seltsam seien und daß er so innig und tief? Irgendwas anderes. Aufrichtig und unaufrichtig zur selben Zeit und so innig und tief, das sei er wahrscheinlich selbst und wolle es verbergen? – Nee, weiß ich nicht mehr.

Eine Reaktion zu “Thetisches Sprechen”

  1. admin

    mehr kann ich nicht machen

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