Kassettendeckenhimmel Salonplafond – Meine Hände sind aus Sprengstoff


Kirkeby
(an Susanne)
[07:31, 24.5.2026] Beim Kaffeekochen ist mir gerade eingefallen:
das Schwierige ist ja vielleicht, besonders wenn man „abstrakt“ malt, wie kann ich feststellen, ob ich mich v e r b e s s e r t habe, weitergekommen bin? Wie komme ich in einen so engen Kontakt mit dem Bild, daß es mir das selber sagt, mir Hinweise gibt, die ich verstehe. {die mich bestärken}
[07:33, 24.5.2026] D hat mal gesagt, man muß sich die Worte zu Freunden machen, dann klappt das auch mit dem Schreiben, sinngemäß. bzw.: so wollte ich mir das merken, weil es mir eingeleuchtet hat, einleuchten wollte.
Vielleicht ist das mit dem Malen ähnlich
[wenn du selbst im Bild nichts siehst, was soll denn dann drin sein?]
[07:36, 24.5.2026] gestern 4 Stunden mit dem fremden Autor aus Manchester verbracht, davon hat er 1 1/2 Stunden aufgezeichnet. Er sprach ein sehr schönes Englisch, ich leider nicht.

Die erste halbe Stunde verbringt man damit rauskriegen zu wollen, ob das nicht einfach ein komischer Kauz ist, der einen aus Gründen, die man nicht durchschaut, okkupieren will.
Sein riesenhaftes Buchprojekt hat er vor 11 Jahren begonnen.
Ob es jemals fertig wird?
Ja, nächstes Jahr! Hat er gemeint.
okay!
looking forward!
10:45 Sicherheitskontrolle: Kirkeby Buch auspacken, darin Sprengstoff vermutet.
(und an meinen Händen!)
Lol
you re damn right – my hands are dynamite
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25.5.26
Jetzt haben wir gar nicht über die NSDAP gesprochen. Ich wußtte nichts vom Aufnahmestopp, ‚Märzgefallenen‘ und dann Masseneintrittswelle zum 1.5.33, wo Opa Eichwald und anscheinend auch ein paar der Freymanns im Kreis Bartenstein eingetreten sind. Scheint eigentlich ein Zeichen für Duckmäuser./Mitläufertum zu sein. Mein Bruder behauptet allerdings nach wie vor, daß er als Kind ein Einzelporträt von Ernst Hugo Eichwald gesehen hat, das ihn in schwarzer SS Uniform zeigt. Ich kenne nur das Hochzeitsfoto von 1940, als Wehrmachts-Gefreiter. Jedenfalls ist er nicht wieder gekommen, nicht befragbar. Will die Tante nochmal fragen.
- Nächstes Mal! Frag sie, solange sie noch da ist
Ja!
Am 26. Mai 2026 um 07:10 Uhr
Can you tell me if you’re trying to push ideas of the beautiful and the sublime?
sure!
is there any relationship you might have with ‘self-taught’ artists, and are you interested in traditional forms of so-called ‘outsider’ painting?
yes!
Der freundliche Autor aus Manchester fragte weiter zum Verhältnis zur Outsider- ART, ob ich da nicht selbst mit einem Bein quasi drinne stünde?
Durchaus!
und wollte ihm von der Führung durch Gugging erzählen mit dem super-orientierten, animierenden Johann Feilacher, die wir vor 2 oder 3 Jahren gemacht hatten, den grundlegenden Arbeiten von Leo Navratil usw.,
aber mir fiel weder der Name Navratil, noch Feilacher, noch GUGGING überhaupt ein!
Its near Vienna, you know, hafanhour, they live there, this housing-project, its fantastic, äh… äh
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https://fundamentuminre.wordpress.com/2024/05/15/20436/
Am 26. Mai 2026 um 08:58 Uhr
Üppigkeit — Pointenlose Konsequenz — Wirre Phantastik — Verweilen in einem Spannungszustand vor der Entscheidung — Eigenleben der Mittel
Prinzhorn, Bildnerei der Geisteskranken, Dresden Weißer Hirsch 1923
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Höchstwerte heute bei 35 Grad
Kettenrauchen und Rasenmähen.
16:08
— Schauendes Auffassen —
— Unvoreingenommenheit, d. h. phänomenologische Haltung . . . . . . .
Hat sich leider nicht durchsetzen können.
Am 1. Juni 2026 um 11:58 Uhr
Seit Ende Februar nicht mehr in Berlin gewesen. Katastrophen der Wohnung ausgemalt, aber alles cool. Fahrrad steht auch noch draußen an seinem Platz. WD-40, aufpumpen, fertig. Ab gehter.
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https://krumme-strasse.podigee.io/9-theatertreffen-2026-anspruch-und-wirklichkeit
very good Knörer
https://www.zdf.de/dokus/zdfinfo-michael-jackson-der-jahrhundert-prozess-100
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2.6.26 0:43 bißchen kitschig, aber gute Sache, ARD. I think. I like. Auch vielleicht weil wir heute auf der ES REICHT Demo am Rosa Luxemburg Platz gesessen waren und danach am Nettelbeckplatz/Martha-Ndumbe-Platz. — Die Demonstranten wurden mehrmals aufgefordert, nicht zu so vielen auf der Wiese vor der Volksbühne zu stehen. Darunter befände sich Wasser, nachher brecht ihr ein!
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https://www.ardmediathek.de/sendung/was-deutschland-verbindet/ZjFkOWIzMzItN2YxMC00YTQwLTljNmEtMWM4YzBjZGU4OGEw
60 Minuten etwas zu flott geschnitten .
würde einzelne Sprecher länger stehenlassen, Pausen aushalten
3 Stunden Versionen nachts einsenden. Morgens vor dem MoMa.
Bürgerfernsehen, jeden Tag von 3 bis 6 Uhr. Wechselnde Inhalte!
ich würde mir z.B. sehr gern anhören, wenn Einzelne so detailliert wie möglich von den Rahmenbedingungen ihrer Arbeit berichteten. Zeiten, Wege, Orte, Art der Verrichtung. in welches Verhältnis bringt man sich zu seiner Arbeit, was denkt man sich da so. den lieben langen Tag lang? – tell me